Endlich! Die RAS TSCHUBAI ist zurück! Vollständig repariert und mit diversen Verbesserungen ausgestattet macht sie sich nun unter dem Kommando von Rhodans Enkelin auf den Weg in die Kondor-Galaxis. Das Video, welches vorab auf YouTube zu sehen war, steigerte meine Vorfreude ins Unermessliche! Wow, was war ich angetan und hatte Erwartungen an diesen Roman von Christian Montillon.
Leider konnte er nicht ganz das halten, was er in meinen Augen versprochen hatte. Klar, es war ein gutes Heft mit tollen Figuren, auch an Board der RAS TSCHUBAI, aber unterm Strich fehlte mir noch etwas. So hätte ich den Ausflug ins 500 Mio. Lichtjahre umspannende Hyperraumnetz nicht unbedingt gebraucht. Aber wir werden sehen, wohin die Reise geht.
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Der Auftakt des 2. Teils des Fragmente-Zyklus, dessen 1. Teil eines Doppelbandes vom Exposé-Autor Christian Montillon hier vorliegt, startet mit einem weiteren Handlungsschauplatz und weiteren, neuen Fragen. Mit der RAS TSCHUBAI, die nach den starken Beschädigungen nach dem Chaotarchen-Zyklus endlich wieder repariert und mit neuen technischen Möglichkeiten (von denen Verena Themsen im Mittelteil des Bandes genauer und detailiert eingeht) ausgestattet wurde, greift wieder eine Raumschiffs-Legende (ähnlich der CREST IV, der MARCO POLO und der SOL) in das Geschehen ein. Nach Atlans Funkbotschaft von der MAGELLAN auf dem Weg von Gruelfin zurück in die Milchstraße, wissen die Galaktiker, dass Perry Rhodan und zwei Begleiter in die ferne Kondor-Galaxis gereist sind. Deshalb wird die RAS TSCHUBAI unter dem Kommando von Farye Sepheroa-Rhodan in Richtung der fernen Kondor-Galaxis gesteuert, um die Bergung des ES-Fragments dort zu unterstützen. Doch Lichtträger sind unter die Besatung untergetaucht, um die Mission zu sabotieren, was ihnen auch zu gelingen scheint. Montillon erzählt die Geschichte in zwei verschiedenen Zeitebenen, eine kurz nach dem Start, als eine Manipulation der Flugrichtung entdeckt wird und eine kurz vor dem Ziel, als sie auf ein hyperphysikalisches Netz stoßen, das mehr als 500 Lichtjahre umfasst. Gleichzeitig erfährt der Leser, nicht die Besatzung, dass ein omnipotentes Wesen mit dem Namen Kmossen, der offenbar in Verbindung mit den Chaotarchen steht, mit den Lichtträgern gemeinsame Sache macht, um die RAS TSCHUBAI in eine Falle zu locken, die offenbar mit dem Netz identisch ist. Weiterhin wird offenbar dass die Chaotarchen das Netz der Hyperballung erbaut haben. Durch das Netz der Hyperballung weht seit etlichen Jahrmillionen ein gewaltiger Name: FENERIK! Icho Tolot versucht in das Netz einzufliegen, verschwindet aber ebenso wie ein Entsatz-Team unter dem Befehl von Farye, das in das Netz einfliegt und in einer fremden Umgebung landet, in der sie gefangen werden... Das ganze Geschehen endet mit einem Cliffhanger, der zum 2. Teil des Doppelbandes überleitet... Der Roman ist sehr interessant, da hier zum ersten Mal offensichtlich wird, dass die Ziele der Lichtträger von einem uralten Wesen vorgegeben wurden, das die Wiederherstellung von ES verhindern will. Auch der Ursprung des Netzes scheint noch wichtig zu sein. Irgendwie finde ich es seltsam, dass die gesamte Führungsmannschaft der RAS diesen Risikoeinsatz mitmacht und in das Netz einfliegt, und anschließend verschwindet, das klingt nicht gerade professionell. Aber trotzdem, der Roman hat mir ausnehmend gut gefallen, er ist spannend und hat eine außergewöhnliche Dramaturgie mit den verschiedenen Zeit- und Erzählebenen. Ich bin sehr gespannt auf den 2. Teil !
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Unter der Expeditionsleitung Fayre Sepheroa geht es auf, Großväterchen Perry in Spaphu aufzusammeln.
Vorteil: Der Roman bringt uns endlich die langvermisste RAS TSCHUBAI wieder. Im Roman wird das aber recht knapp gehalten, dafür gibt es am Ende (bzw. im Print vermutlich im Mittelteil) eine Sonderbeilage von Verena Themsen in der wir allerhand Fakten zum Um- bzw. fast Neubau bekommen (auch wenn das natürlich kein Ersatz für das Datenblatt ist).
Spannung: Die Lichtträger haben ein Ranghohes Mitglied in der RAS platzieren können. Der wirkt zunächst unbedeutend und wirft viele Fragezeichen auf.
Handlung: Wir finden etwas mysteriöses und das kann man in der Perry Rhodan Serie natürlich nicht links liegen lassen, vor allem nicht, wenn sich herausstellt, dass das von ganz außerordentlicher Bedeutung für vergangene Zeiten ist/war ...
Nachteil: Es handelt sich um den ersten Teil eines Doppelbandes. In Band 3250 wird viel vorbereitet, dass dann in der 51 aufgenommen und erklärt wird. Das zieht den Band etwas, aber Band 2 entschädigt für alles.
Es ist schon eine lange Tradition bei PR, dass der Zyklus in der Hälfte, also nach 50 Heften und etwa einem Jahr, eine Wendung nimmt und einen neuen Schwerpunkt erhält oder dass dann einfach etwas Wichtiges passiert. Gerne wird das mit dem Auftritt neuer Figuren verbunden oder mit neuen Handlungsorten und Reisen dorthin. Hier liegt ein Roman aus der Kategorie “Roadmovie” vor, eine Reise an einen nicht ganz neuen Ort (denn Perry ist ja schon da) in einer extremen Entfernung, die aber überraschend schnell zurückgelegt wird. Denn die 200 Millionen Lichtjahre werden von der neuen RAS TSCHUBAI in der geradezu lächerlichen Zeit von einem Jahr zurückgelegt. Zum Glück ist die RAS das einzige Raumschiff, das dazu in der Lage ist.
Gleich zu Beginn taucht der geheimnisvolle “Irreführer” auf und damit bekommt der Zyklus eine neue kosmische Ebene. Diese “kosmische Komponente” fand ich sehr interessant, da gibt es Querverweise und echten “Fanservice” für Altleser wie mich durch die Erwähnung von DORIFER und einem Zeitbrunnen. Der Roman beginnt mit der Ankunft in Spaphu und erzählt die eigentliche Reise dorthin und den Kampf gegen einige “Lichtträger”in kleinen Rückblenden. Ansonsten ist es vor allem ein Roman, der vorbereitet auf den zweiten Teil des Doppelbandes - und den Rest des Zyklus.
In der Beilage erklärt uns Verena Themsen, was alles neu ist an der reparierten RAS TSCHUBAI und ich bin sehr beeindruckt, welche Gedanken sich gemacht werden und wie viel Arbeit in den Weltenbau … äh … Raumschiffsbau bei PR gesteckt wird. Die Zeichnung zur neuen “Wohnlandschaft Ogygia” sollte man sich aber wahrscheinlich besser auf der Website der Risszeichner anschauen, im Heft ist alles doch arg klein,
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Schöner Auftakt in die zweite Zyklushälfte. Comeback der RAS TSCHUBAI, ein großer Bogen zu FENERIK deutet sich an, die Handlung verlagert sich endgültig stark nach Spaphu und ich mag Farye in ihrer neuen Rolle sehr. Der Roman hat mich insgesamt relativ glücklich gemacht. ;-)
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Die RAS TSCHUBAI ist zurück! Sie hängt vor einer Art organischen Netz fest. Was hat es damit auf sich? Rhodans Nichte Farye Sepheroa-Rhodan hat mit dem Haluter Icho Tolot, das Kommando über die Ras Tschubai und haben gleich 2 Probleme. Zum einen das Netz zum anderen der Club der Lichträger. 17 Mitglieder konnten wohl gefasst werden, aber Farye vermutet einen Saboteur an Board der RAS TSCHUBAI. Liegt sie richtig? Und wenn ja wer ist der Saboteur? Was soll das Netz? An sich faszinierende fragen, die auch die Handlung tragen, aber diese vielen Rückblenden machen das Lesen doch ein wenig zäh. 3,5
Da ich erst mit der 3200 wieder eingestiegen bin, entfällt bei mir der "Die RAS TSCHUBAI ist zurück!"-Bonus. Und so bleibt ein Roman, der nichts Überragendes ist, aber auch nichts Furchtbares. 3/5 eben. Der Cliffhanger macht aber Lust auf mehr. Weiter geht's also. :-)
Der erste Band der zweiten Zyklushälfte liest sich mühselig. Die beiden Handlungsstränge haben scheinbar nichts miteinander zu tun, was vielleicht im nächsten Band aufgeklärt wird. Der Saboteur an Bord der RAS TSCHUBAI verhält sich naiv und ahnungslos. Es ist schwer nachvollziehbar, wie er es überhaupt an Bord geschafft hat. Wieder wünsche ich mir Sorgfalt bei den Lektoren, denn einen Club der Lichtbringer gibt es nicht.
Aha. Kmossen scheint also der Oberdödel hinter den Lichtheinis zu sein.. Und er ist ein Relikt von Fenerik. Toll. Irgendwie... unbefriedigend für einen so wichtigen Band - Zyklushalbzeit. Selbst wenn in den folgenden Heften noch nachgeliefert wird, hier wurde ein AHA und ein OH versemmelt. So wie es seit Heft 2700 Usus zu sein scheint. Schade.