Die große Reihe um drei Exilantinnen während des Zweiten Weltkriegs
Drei beste Freundinnen - jede von ihnen lebt in Nazi-Deutschland, jede in großer Gefahr. Ein unverzeihlicher Fehler zerstört ihre Freundschaft. Nun, rund 85 Jahre später, erfährt die junge Amerikanerin June, dass ihre verstorbene Großmutter Luise 1936 aus Deutschland in die USA immigriert ist. Außerdem erbt sie ein Restaurant in Manhattan, das ihr aber nur zu einem Drittel gehört. Die anderen beiden Restaurant-Anteile soll June den verschollenen Freundinnen ihrer Großmutter, beziehungsweise ihren Erben zurückgeben. Ohne zu zögern, macht June sich auf die Suche und erfährt auch von dem Bruch zwischen den drei Frauen. Was ist damals geschehen? Und kann June diese Wunde heilen?
De weg naar vrijheid" van Anna Claire, het eerste boek van de trilogie "moedige vrouwen", is een heel mooi verhaal dat vanuit twee tijdlijnen verteld wordt nl. het Duitsland in de jaren 1936 en New York in het heden nl. 2021. Drie vriendinnen met een grote droom. Hun droom is een restaurant uitbaten en dat wel in het grote New York. Ze voelen zich niet meer veilig in Duitsland en maken plannen om de overtocht te maken naar New York. Maar slechts een van de drie vriendinnen nl. Luise krijgt de kans om deze overtocht naar New York te maken. Ze belooft haar twee vriendinnen een restaurant van hun drieën te openen in New York tot ze ook de mogelijkheid hebben om naar New York te vluchten en samen het restaurant te kunnen uitbaten. Maar als de oorlog uitbreekt raken ze elkaars sporen kwijt. In de tweede tijdlijn leren we June kennen. Ze krijgt onverwachts een brief van haar overleden grootmoeder Luise. Een brief vol geheimen maar ook een verwachting. June moet de vriendinnen van haar grootmoeder of haar nakomelingen vinden. Dan pas zal de erfenis is werking gaan. June staat hier voor een enorme uitdaging maar ze gaat het spannende en emotionele avontuur graag aan. Een heel mooi verhaal met een zeer mooie afwisseling tussen heden en verleden. Anna Claire neemt je mee in het Duitsland van de jaren 30. De strijd die Luise en haar vriendinnen moeten leveren om te overleven. De hartverscheurende keuzes dat ze moeten maken. De reis naar New York en Luises start in een nieuw continent dat ook niet eenvoudig is. Zo leren we Luise heel goed kennen. Anna Claire gebruikt een vlotte, eenvoudige schrijfstijl. Een verhaal met spanning, emotie maar het heeft ook een vleugje humor. Een heel mooie start voor deze trilogie. IK kijk alvast uit naar het tweede deel van deze serie want ik heb het gevoel deze personages heel goed te kennen.
Das Buch wurde mir empfohlen. Ich mochte die Geschichte von Luise. Und das war es dann auch. Es war umständlich und oft einfach nicht gut geschrieben. Dazu noch viele lose Fäden, die kein Ende finden. Schade!
Ähnlich wie beim zweiten Band, den ich zuerst gehört habe, hat mir auch hier die Verbindung verschiedener Zeitebenen und Länder miteinander gefallen. Literarisch teilweise nicht ganz so gekonnt umgesetzt, trotzdem habe ich es gerne gehört. Nur die Gegenwartsperspektive in den USA war mir zu unkritisch, auch wenn sie 2023 spielt und nicht 2025. Auf die Gesamtauflösung rund um den Freundschaftskonflikt der drei Frauen bin ich nach wie vor gespannt und auch auf Tansania als Handlungsort im letzten Band.
Gute 3,5 Sterne. Guter Schreibstil, auch die Zeitsprünge sehr gut gewählt.... jedoch die "aktuelle" Geschichte mir zu vorhersehbar und irgendwie fehlt da ein Spannungsbogen... da ist mir zu viel zu schnell "alles gut gefügt"
Sehr gutes Buch, aber das Ende war mir viel zu plötzlich und ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte weiter erzählt wird, in einem buch in einem Band.
,, Die Glücksfrauen- Der Geschmack von Freiheit " ist der Auftaktroman einer Triologie von Anna Claire, die auch als Anna Saskia Beyer als erfolgreiche Autorin bekannt ist.
In diesem fesselnden Auftaktband wird die Geschichte von Luise und ihrer Enkelin June erzählt.
June ist nach dem frühen Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter in New York aufgewachsen. Inzwischen lebt die junge Journalistin in Berlin . 5 Jahre nach dem Ableben ihrer Großmutter Luise wird sie von deren Nachlassverwalter gebeten, nach New York zu kommen, da Inzwischen Luises letzter Ehemann verstorben ist und nun ihr Testament verkündet werden soll.
Als der sympathische Anwalt Walter das Schriftstück verliest, fällt June aus allen Wolken. Sie hört zum ersten Mal , daß ihre Großmutter ursprünglich aus Berlin stammt und in New York ein Restaurant betrieben hat. Dieses Restaurant sowie das Wohnhaus in Washington Heights wird June erben. Jedoch nur zu einem Drittel und das auch nur , wenn sie Anni und Maria, zwei Freundinnen aus Luises Berliner Zeiten oder deren Nachkommen ausfindig machen kann. 1936 wird die Lage für Luise in Berlin gefährlich, sie ist mit ihrem Freund Richard im Widerstand tätig, die Nazis ihnen auf der Spur. Richard flieht zügig nach New York, Luise soll schnellstmöglich folgen. Da die Situation in Deutschland offensichtlich immer brisanter wird, möchte sie ihre Freundinnen Anni und Maria überzeugen , ebenfalls diesen Schritt zu wagen. Gerade für die jüdische Maria , die mit ihrem Mann eine Buchhandlung betreibt, und ihre zwei Kinder wäre es ein Weg , den Repressalien des Regimes zu entgehen. Doch sie zögern, geben Luise aber jeweils 300 Mark . Mit diesem Geld soll Luise ein Restaurant eröffnen, dass sie dann eines Tages zusammen führen werden. . Von diesem gemeinsamen Restaurant träumen die Freundinnen schon lange. Doch zu einem gemeinsamen Leben in New York kommt es nie. Der Kontakt zueinander bricht 1939 ab. Was ist den zurück gebliebenen Freundinnen widerfahren Haben sie diesen schrecklichen Krieg überlebt?
June macht sich auf die Suche. Anhand von Briefen und Aufzeichnungen ihrer Großmutter erfährt sie vieles aus ihrem Leben, über das Luise nie ein Wort verloren hat. Unterstützung bekommt June von dem Anwalt Walter und Hendrik, der als Chefkoch in Luises Restaurant,, Taste of Freedom " tätig ist.
Der Roman wird in zwei Zeitsträngen erzählt, Luises Geschichte beginnt 1936 und schildert die Ereignisse der folgenden 10 Jahre. Zunächst in Berlin, dann die Ausreise und das Ankommen in Amerika. Eindrucksvoll wird die Überfahrt und das Auswahlverfahren der Immigranten auf Ellis Island beschrieben. Die Angst, abgewiesen und wieder zurück nach Deutschland geschickt zu werden , war so deutlich zu spüren, daß ich Gänsehaut bekam. Als Luise endlich bei ihrem Verlobten Richard ankommt, ist er von einer großen Schwermütigkeit befallen. Er kommt mit der Fremde nicht zurecht, versteht die Sprache nicht und kann Luise außer einem schäbigen Dach über dem Kopf nichts vorweisen. Sein Freund George, der Anwalt ist, unterstützt ihn und besonders Luise ein wenig. Dabei kommen sie sich näher. Kann Luise sich zwischen den beiden Männern entscheiden? Luise hat 7n ihrem Leben Höhen und Tiefen erlebt. Einige Schicksalsschläge musste sie ertragen , dennoch durfte sie nicht aufgeben, um ihr eigenes Leben glücklich erleben zu dürfen.
Auch June hat es mit den Männern nicht leicht. Die Gefühle für ihren Partner Anton in Berlin schwinden, während sie in New York gleich zwei attraktive und sympathische Männer zur Unterstützung bei ihrer Suche nach Maria und Luise hat. Wie sieht ihre Entscheidung aus? Doch die wichtigste Frage ist, ob sie bei ihrer Recherche nach den Erben erfolgreich sein wird. Was erfährt sie über ihre Großmutter und ihr Leben?
Anna Claire hat äußerst fesselnd und eindrucksvoll beschrieben, wie schwer es war , in einem neuen Land Fuß zu fassen und sich eine neue Existenz aufzubauen. Auch in Amerika gab es große Vorbehalte und Ablehnung den Zuwanderern gegenüber, besonders den jüdischen. Während es Menschen wie Luise gelingt, sich zurechtzufinden, sich mit anderen Geflüchteten auszutauschen und gemeinsam sich etwas aufzubauen, um damit den Lebensunterhalt zu bestreiten ist es für andere einfach nur eine Qual. Diese Gefühle und Gedanken hat die Autorin so bildhaft und lebensecht beschrieben, daß ich mich durchgehend in Luise, Richard und ihre neuen Freunde hineinversetzen konnte. Das Ausnutzen der Einwanderer bei ihrer Suche nach Arbeit hat mich erschreckt. Sehr gut gefallen hat mir, wie Luise mit anderen Frauen den ,, Windows Shop " eröffnet, wo Backwaren wie Berliner Streuselkuchen und Handarbeiten verkauft werden und sie sich so ein erstes Standbein erschaffen. Luise wirft sich Zeit ihres Lebens vor, nicht ausreichend nach ihren alten Freundinnen gesucht zu haben. Diesen Fehler soll June nun durch das Testament wieder gutmachen. Bei Junes Recherche erfährt der Leser viele Wege und Quellen, um nach verlorenen Angehörigen zu forschen. Da ich mich damit noch nie beschäftigt habe, war ich davon sehr beeindruckt. Auch die Camps der ,, Displaced Persons " im zerstörten Berlin und die Schicksale von Überlebenden der KZs, insbesondere von Tali einer Waise, haben mich sehr berührt.
Durch die zwei Zeitebebenen , die perfekt miteinander verwoben sind und die hervorragend flüssige und fesselnde Erzählweise, ist die Spannung durchgehend hoch. Von der ersten Seite an, hat mich diese Geschichte so sehr in den Bann gezogen, daß ich mich nur sehr schwer von dem Buch lösen konnte. Luise, eine so starke und beeindruckende, sympathische Frau , hat mich mit ihrem Leben sehr berührt. Alle Protagonisten sind äußerst realistisch und liebevoll ausgearbeitet. Die Beschreibungen der Handlungsorte sind bildhaft und lebendig , es tauchten augenblicklich Bilder vor meinen Augen auf. Den Geruch und Geschmack der beschriebenen Gerichte und Backwaren ließen mir das Wasser im Mund zusammen laufen.
Im Anhang befindet sich das Rezept vom Berliner Streuselkuchen, der immer wieder während der Geschichte erwähnt wird.
Das Cover gefällt mir außerordentlich gut, die junge Frau mit dem Koffer schaut erwartungsvoll auf die Brookklyn Bridge . Die goldenen, erhabene Schrift und die Zweige passen schön zu dem rosenroten Hintergrund. Die Zweige sind in den Innenklappen weiter geführt.
Ich war ein wenig traurig, als dieser Teil endete. In den zwei weiteren Teilen wird es um das Leben von Maria und Anni gehen. Schon jetzt bin ich ganz gespannt, was ich dann erfahren werde. Im Sommer 2024 und Winter 2024 wird es soweit sein.
Von ganzem Herzen empfehle ich diesen beeindruckenden und berührende Auftaktband der Triologie weiter. Eine Geschichte über die Stärke der Frauen, die sich in einem fremden Land zurechtfinden und ein neues Leben aufbauen müssen.
Ich kannte Anna Claire bisher nicht und weiß auch nicht, welches Pseudonym sich hinter ihr verbirgt. Die Leseprobe hatte mich allerdings sofort völlig gefangen genommen. Zudem fand ich das Cover ich sehr schön in den warmen Rosentönen, die Frau mit dem Koffer, die wir nur von hinten sehen, im Hintergrund eine verheißungsvolle Brücke, und ein paar goldfarbene Blattranken. Das Bild hat für mich sehr viel Symbolcharakter.
Zwei spannende Handlungsstränge gestalten das Buch - die Nazizeit am Beginn und 3 Freundinnen, von denen 2 sehr gefährdet und die dritte eine Mitläuferin ist - und dann der Zeitsprung in die USA und ins Berlin der Gegenwart, wo man zunächst zumindest erfährt, dass einer der 3 Frauen die Auswanderung geglückt ist. Deren Enkelin ist posthum beauftragt, das Erbe "gerecht" auch an die beiden anderen Freundinnen zu verteilen.
Die Handlung wird getragen von Politik, Verrat, Freundschaft, Liebe..Von Anfang an war ich sofort bei den Figuren dabei. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen. Der Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen 30er und 40er Jahre in Berlin und New York und Jetztzeit in New York gefiel mir ausnehmend gut. Es ist lebendig und gut nachvollziehbar geschildert, wie Luise ihre aufregende Reise antritt und in den USA ankommt. Bei vielen Szenen – allem voran in der Einwanderungsbehörde - habe ich richtig mit gezittert. Die Freundinnen in Berlin bleiben erst einmal zurück - es tut der Spannung keinen Abbruch, dass man als Leser schon weiß, dass die Korrespondenz 1939 gestoppt hat und dass sie wohl nie in NY angekommen sind - oder zumindest Luise nie wieder gesehen haben. Dieses Geheimnis macht das Ganze nur spannender und ist ja auch die Aufgabe für June. Gut entwickelt meiner Meinung nach, wie Luise sich langsam in NY zurecht findet, wie es mehr um Leben als um Überleben geht, wie die politischen Ideale und Vorsätze zunächst aus Existenzgründen auf der Strecke bleiben. Richard rutscht langsam immer mehr ab, während Luise mehr und mehr Oberwasser gewinnt und ihr Leben selbst steuert – ein sehr schöner Kontrast, gut dargestellt. Es war bewegend und unterhaltsam und bedrückend gleichzeitig, Luise weiter zu begleiten, teils in New York, teils im zerbombten Berlin. Die Liebesgeschichte mit George und die Entliebensgeschichte mit Richard fand ich auch gut geschildert. Wobei mir George fast ZU perfekt, ZU sehr Gutmensch war – wenigtens EIN kleiner Charakterfehler hätte ihm gut getan, finde ich. Gibt es solche Menschen wirklich? Man wünscht es sich ja, und es ist dichterische Freiheit ;-) Sehr berührend auch die Story um Tali. Bei June ging es langsam voran mit ihren Recherchen, das las sich teilweise ein wenig – nur ein wenig! - langweilig. Andererseits fand ich die vielen Hinweise – auch im Nachwort der Autorin – sehr hilfreich für Menschen, die tatsächlich die Vergangenheit recherchieren bzw. Menschen suchen wollen. Das Buch ist für mich insgesamt sehr gut und spannend geschrieben, die Dialoge und Handlungsstränge sind sehr lebendig, die Figuren greifbar und nachvollziehbar. Die politische und gesellschaftliche Situation der Exilanten hat mir gute Einblicke in diese Zeit in den USA vermittelt – vieles wusste ich nicht. Ja - und leider hat sich meine Befürchtung bewahrheitet – die Auflösung erfolgt nicht in diesem Buch, sondern es gibt einen Folgeband, nein, sogar zwei. Die möchte ich dann natürlich lesen – so war es ja wahrscheinlich auch vom Verlag gedacht… Mit hat das Lesen insgesamt große Freude gemacht.
Als je houdt van verhalen die twee tijdlijnen verweven en een mysterieuze erfenis als motor gebruiken, dan is De weg naar de vrijheid absoluut een aanrader! Dit eerste deel van een trilogie neemt je mee naar het bruisende New York van 2021 en het onheilspellende Duitsland van 1936, en laat je kennismaken met twee sterke vrouwen: Luise en haar kleindochter June.
June, een jonge vrouw uit Berlijn, staat op het punt haar leven te veranderen wanneer ze onverwachts een brief ontvangt van haar overleden grootmoeder. Geen standaard afscheidsbrief, maar een boodschap vol geheimen en een uitdaging: vind de vrienden van je grootmoeder, of hun nakomelingen, en deel de erfenis met hen. Vanaf dat moment wordt June in een spannend en emotioneel avontuur gestort.
Wat dit boek zo goed maakt, is hoe het de lezer meeneemt naar het leven van Luise in het Duitsland van de jaren '30. Het is hartverscheurend om te lezen hoe Luise, samen met haar vriendinnen Anni en Maria, probeert te overleven in een tijd waarin keuzes levensbepalend waren. De historische details zijn prachtig verweven in het verhaal, zonder dat het te zwaar wordt. Luises reis naar Amerika – vol obstakels, liefde en verlies – geeft je een inkijkje in haar leven.
Ondertussen volg je June in het heden, terwijl ze probeert te ontdekken wat er met haar grootmoeders vriendinnen is gebeurd. June’s zoektocht is niet alleen historisch interessant, maar ook romantisch en vol humor. Haar contacten met de charmante notaris en de mysterieuze chef-kok voegen een vleugje moderne romantiek toe aan het verhaal, zonder dat het overheerst.
Dit boek is vol spanning, emotie en humor. De afwisseling tussen de twee tijdlijnen houdt het verhaal fris, en de schrijfstijl is toegankelijk en vlot, waardoor je er zo doorheen vliegt.
Hoewel de schrijfstijl soms wat eenvoudig is, past dat eigenlijk goed bij het verhaal. Het maakt het boek toegankelijk voor een breed publiek en zorgt ervoor dat de focus ligt op de personages en hun reis.
Kortom, De weg naar de vrijheid is een prachtige mix van geschiedenis, mysterie en emotie, en het perfecte begin van een trilogie die je niet meer loslaat. Ik kan niet wachten op deel twee van deze serie.
𝔻𝕣𝕚𝕖 𝕧𝕣𝕚𝕖𝕟𝕕𝕚𝕟𝕟𝕖𝕟, 𝕖𝕖𝕟 𝕠𝕠𝕣𝕝𝕠𝕘 (𝑹𝒆𝒗𝒊𝒆𝒘𝒕𝒊𝒎𝒆) Duitsland, 1936. Als Luise haar vriendinnen niet weet te overtuigen om met haar te vluchten. Sluit ze samen met haar vriendinnen een compromis. Ze zal als eerste naar New York gaan, en hen daar opwachten. Maar het loopt al snel heel anders dan de drie vriendinnen bedenken. New York, 2021. Pas enkele jaren na het overlijden van haar oma ontdekt June dat haar oma Luise in 1936 vanuit Duitsland naar de VS is geëmigreerd. June blijkt bovendien niet de enige erfgenaam van haar oma's New Yorkse restaurant. Het is aan June om de waarheid te achterhalen.
Het is mijn eerste kennismaking met schrijfster Claire. En dat was zeker een positief! Haar schrijfstijl deed me persoonlijk wel denken aan die van Lucinda Riley. Echter vind ik dat Claire nog iets meer tot in detail tot de daadwerkelijke historische feiten gaat. Ook heeft Claire mijn aandacht meteen doordat dat ze met June een personage creërt die opzoekt gaat naar haar familiegeschiedenis. En dat is iets wat ik zelf ook enorm fascinerend vind. Het struinen van June door de archieven iets wat ik zelf ook enorm interessant vindt. Het is stiekem ook iets waarvan ik ook van droom om ooit werkzaam in te mogen zijn.
Soms vind ik wel wel dat Claire behoorlijk grote stappen in de tijd neemt met name bij de tijdslijn van Luise. Dit was wel beetje zonde en doet afbreuk aan het verhaal. Het had meer de invalshoek vanuit Amerika ten opzichte van de oorlog onder de aandacht kunnen brengen bij de lezer. Desalniettemin wordt er ruime aandacht geworpen op de rol van met name vrouwen in de oorlog. Een rol die écht wat meer aandacht zou mogen krijgen. Met dit verhaal wordt dit zeker meer uitbelicht en ingezoomd op bijzondere historische feiten waar ikzelf geen weet van had. Bijzonder verhalen die zoals Claire al zegt niet vergeten mogen worden.
Kortom ik ben fan! En ik ben zeker nieuwsgierig naar het volgende deel uit deze serie. Zeker aan te raden voor liefhebbers van oorlogsverhalen. En degenen die houden van documntaires die gaan over genealogie is dit boek zeker ook aanbesteedt! ~⭐️⭐️⭐️⭐️
Ich durfte bereits ein Rezensionsexemplar lesen! June erhält überraschend einen Brief über einen New Yorker Notar durch ihre verstorbene Großmutter! June lebt mit ihrem Verlobten in Berlin, ist aber nicht gerade glücklich mit ihm! Sie reist zum Notar nach Übersee und bekommt dort die Information, dass sie ihre Großmutter ihr viel vererbt, aber nur unter der Auflage, dass sie ihre beiden Freundinnen von damals in Berlin findet oder deren Nachkommen und jeder davon ein Drittel zukommen lässt. Sie erfährt, dass ihre Großmutter Louise viel für sich behalten hat und 1936 in die USA ausgewandert war, da sie keine Zukunft hatte in Deutschland und im politischen Widerstand war. Außerdem war sie ihrem damaligen Verlobten nachgereist, in der Hoffnung, dass er bereits alles für ihre Ankunft vorbereiten würde. Doch als sie Monate später ankommt, hat er noch immer keine Arbeit, sondern verschwindet in seiner Depression. Sie muss daher alles selbst organisieren und sie geht auch nicht an das geliehene Geld ihrer Freundinnen heran und lernt trotz aller Widrigkeiten die Sprache und sucht sich Arbeit! Bei allem unterstützt sie George, der schon länger in Amerika lebt und ein Freund ihres Verlobten ist! Mit der Zeit fühlt sie sich immer stärker hingezogen zu ihm und reist mit ihm sogar 1946 zurück ins zerstörte Deutschland. Und jetzt steht June vor der fast unlösbaren Aufgabe, die Freundinnen ihrer Großmutter irgendwie zu finden, wobei eine der Freundinnen Jüdin war und niemand weiß, was mit ihr und ihrer Familie damals geschehen war! Gottseidank steht ihr der junge Notar und der neue Chefkoch des damaligen Restaurants helfend zur Seite. Seid gespannt, ob sie das Rätsel noch lösen kann und ob sie ihre aufkeimenden Gefühle für die beiden Männer in die richtigen Bahnen lenken kann! Meine Leseempfehlung für alle Fans von historischen Romanen und der Ahnenforschung im Allgemeinen!-SandraFritz-magicmouse
In " Die Glücksfrauen - Der Geschmack von Freiheit (Die Glücksfrauen-Saga 1) " gaben sich die drei Berliner Freundinnen Luise, Anni und Maria ein Versprechen, ein Versprechen, dass sich in Deutschland Mitte 1930 nur schwer halten ließ und sich die Wege der drei jungen Frauen erstmals trennen sollten. Denn Luise bekommt 1936 die Möglichkeit nach New York zu emigrieren, da das Leben in Berlin für sie nicht mehr sicher ist. Ebenso wenig wie für ihre Freundinnen. Jahrzehnte später erbt die New Yorker June und Enkelin von Luise ein Drittel des Hauses in Washington Heights und des Restaurants in Manhattan ihrer Großmutter; ein Restaurant von dem June nicht wusste das es existierte; unter der Bedingung, dass sie die früheren Freundinnen ausfindig macht und diesen bzw deren Nachkommen die anderen zwei Drittel zukommen lässt. Für June, die derzeit in Berlin lebt und nach New York gereist ist, beginnt im Haus ihrer Großmutter die Suche nach Antworten auf das Leben Luises und zum Verbleib derer FreundInnen. Diese Suche lässt June auch bei sich selbst Dinge entdecken und ihr eigenes Leben in Frage stellen. Wird es June gelingen, die Bedingungen des Testamentes zu erfüllen und Luises Freundinnen finden? Die Story hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gebracht, dabei bleibt sie spannungsgeladen sowie abwechslungsreich. Man darf mit Luise sowie mit June mitfiebern und die verschiedesten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln bis herzhaft zu lachen, so manche mitfühlende, tragische wie auch brisante Momente und das ein oder andere Tränchen zu vergießen. Da ich erfahren wollte, ob es June gelungen war, etwas über den Verbleib der Freundinnen ihrer Großmutter in Erfahrung zu bringen, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 ⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne.
Das Cover ist einfach wunderschön gestaltet. Die Farben sind sehr intensiv und der goldene Rahmen harmoniert gut. Die abgebildete Frau mit dem Cover ist ein tolles Symbol für die Handlung auch der Titel ist passend gewählt.
In der Geschichte geht es um das Schicksal von 3 Freundinnen, alle Drei leben im Nazi-Deutschland. Alle sind in höchster Gefahr und ein Fehler zerstört die Freundschaft der Drei Rund 85 Jahre später erfährt die Amerikanerin June, dass sie von ihrer Großmutter Luise ein Restaurant geerbt hat, aber nur zu einem Drittel. Die anderen beiden Teile gehören Anni und Maria. June soll die Anteile zurückgeben und sofort macht sie sich auf die Suche. Was ist damals in Deutschland geschehen? Und können Wunden heilen, sie so lange offen waren?
June findet alte Briefe und Notizbücher ihre Großmutter. Über diese Zeit weiß June so gut wie gar nichts und ist fasziniert von dem turbulenten Leben ihrer Großmutter. Luise emigriert mit ihrem Verlobten Richard nach New York, Beide waren im Widerstand und mussten fliehen.Die Anfangszeit ist schwer, mit Hilfe von Freunden und Luises Willen schafft sie es in Manhattan ein Restaurant zu kaufen, nicht auch zuletzt mit der Hilfe von ihren Freundinnen Anni und Maria, die ihr das Startkapital anvertraut haben. Der Kontakt der Frauen bricht aber im Krieg ab, was ist geschehen? In diesem ersten Teil geht es um June und Luise, man erfährt viel über die Zeit der Emigration. Das Buch endet mit einem Cliffhanger. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Beschreibungen der Erlebnisse und Gedanken war sehr berührend, ich bin gespannt, wie es weitergehen wird und freue mich auf die Fortsetzung. Ein wirklich toller Einstieg in eine interessante Reihe. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Drei beste Freundinnen jede von ihnen lebt in Nazi-Deutschland, jede in großer Gefahr. Ein unverzeihlicher Fehler zerstört ihre Freundschaft. Nun, rund 85 Jahre später, erfährt die junge Amerikanerin June, dass ihre verstorbene Großmutter Luise 1936 aus Deutschland in die USA immigriert ist. Außerdem erbt sie ein Restaurant in Manhattan, das ihr aber nur zu einem Drittel gehört. Die anderen beiden Restaurant-Anteile soll June den verschollenen Freundinnen ihrer Großmutter, beziehungsweise ihren Erben zurückgeben. Ohne zu zögern, macht June sich auf die Suche und erfährt auch von dem Bruch zwischen den drei Frauen. Was ist damals geschehen? Und kann June diese Wunde heilen?
Dieses Buch ist der Auftaktband rund um die "Glücksfrauen" Reihe und dieser konnte mich sofort in seinen Bann ziehen! Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen der Gegenwart und eben 1963 was den Roman sehr abwechslunsreich und interessant zu lesen macht. Der Autorin ist es sehr gut gelungen die kälte und härte Nazideutschlands einzufangen aber auch die Hoffnung auf ein besseres Leben jenseits des Meeres in den USA. Da ich selbst schon im Bremerhaven im Auswandererhaus war und einige reale Schicksale mitbekommen habe, hat mich das Thema nicht mehr losgelassen denn es ist wahnsinnig interessant, spannend, manchmal schlimm aber auch hoffnungsvoll das Leben zu ändern und alle Hoffnung und Kraft mitzunehmen und aufzubrechen.
Die Charaktere wurden sehr authentisch und stark gezeichnet und so konnte ich absolut mit Luise mitfiebern und habe ihr sehr die Daumen für ein besseres Leben gedrückt! Ich werde auf jeden Fall die anderen Bände der Reihe noch lesen, da dieser Auftakt mir sehr gefallen hat!
Sehr angenehmer Schreibstil, leicht zu lesen. Ich fand die Aufarbeitung der Rolle der Frauen bei der Emigration, welche im Familien- bzw. Beziehungsgeflecht bei der Emigration die grösste Verantwortung tragen, sehr ansprechend. Ich stimme dem Nachwort der Autorin vollkommen zu, dass dies in der Literatur sehr selten thematisiert wird "...obwohl es meist die Frauen waren, die das Leben und Überleben in der Fremde organisiert haben". Auch der Blickwinkel einer deutschen Emigrantin sowie deren Umfeld in Amerika auf den Nationalsozialismus sowie den Krieg fand ich sehr spannend. Allerdings wurden die geschichtlichen und auch absolut interessanten Aspekte von Nazi-Deutschland teilweise etwas losgelöst von der Geschichte im Text platziert. Andere historische Romane, die ich durchaus auch als sehr lehrreich empfand, haben dies besser gelöst. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Liebesgeschichte der Enkelin - diese wurde zum Ende hin plötzlich derartig kitschig und unrealistisch. Ich hatte den Eindruck, dass innerhalb der letzten paar Seiten die ganz grossen Gefühle - welche sich innerhalb weniger Tage entwickelt haben - Platz finden müssen, dabei gibt es doch mit der Fortsetzung genügend Möglichkeit diesen Teil der Geschichte nicht so eilig abhandeln zu müssen. Ich bin mir nicht sicher, welche Wendungen hier noch zu erwarten sind - aber ich lasse mich überraschen. Abschliessend ist zu sagen, dass ich offene Enden hasse und ich ursprünglich nicht wusste, dass es sich bei dem Roman um den Auftakt eines Mehrteilers handelt - ich war daher sehr konsterniert darüber, dass die grosse Schuld, welche Luise auf sich genommen hat nicht ansatzweise enthüllt wird. Ich fand das Buch insgesamt aber sehr packend trotz einiger Abszugspunkte und will nun unbedingt wissen, wie es weitergeht beziehungsweise wie es denn zwei anderen Frauen ergangen ist.
Junes Großmutter Luise ist verstorben und völlig überraschend erbt sie ein Restaurant, von dem sie nichts wusste. Und wie sich herausstellt, kann sie nur erben, wenn sie die Freundinnen ihrer Großmutter oder deren Nachfahren findet, da ihnen jeweils ein Drittel des Erbes gehören. Mit Hilfe des Anwalts ihrer Großmutter und dem Koch des Restaurants macht sie sich auf die Suche und erfährt bei ihrer Suche Dinge über ihre Großmutter, von denen sie nichts wusste.
Da Buch wird abwechselnd aus der Perspektive von June und Luise erzählt. So lernen wir Luise kennen, als sie 1936 noch in Berlin lebt, gemeinsam mit ihren Freundinnen Maria und Anna, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Als Luise das Land verlassen muss, verspricht sie ihren Freundinnen in New York ein Restaurant zu eröffnen und die beiden geben ihr dafür Startkapital.
Luises Weg in New York ist nicht einfach und June tut sich teilweise schwer herauszufinden, was denn nun geschehen ist. Am Ende des Buches kennen wir Luises Anteil der Geschichte, was aber passiert ist, das die drei Freundinnen so entzweit hat, dass sie nach dem Krieg nie mehr Kontakt hatten, bleibt offen.
Mir hat das Buch gut gefallen, ich mochte sowohl June als auch Luise. Auch wenn beide diverse Anreize brauchen um sich zu entwickeln. Beide Geschichten sind schön erzählt und man kann sich alles gut vorstellen. Durch das offene Ende wird man neugierig, was wohl mit den anderen beiden passiert ist und ob June herausfinden wird, was wirklich geschehen ist.
Alles in allem war es ein gutes und spannendes Buch. Band zwei habe ich direkt im Anschluss gelesen.
Meine Meinung: Auf den Inhalt will ich jetzt gar nicht zu sehr eingehen, um nicht zu spoilern. Anna Claire schafft es sehr geschickt, die beiden Zeitstränge der Geschichte miteinander zu verweben. Die Geschichte von Luise beginnt 1936, als die Nazis immer mehr Macht gewinnen und Luise durch ihre Arbeit im Widerstand in große Gefahr gerät. 2023 erbt June von ihrer Großmutter Luise ein Restaurant, aber nur ein Drittel und nur, wenn sie die beiden Freundinnen von Luise bzw. deren Familien ausfindig macht.
Stück für Stück tauchen wir tiefer in die Geschichte ein, erleben Luises Flucht und die erste Zeit in Amerika hautnah und begleiten June im Heute auf ihren Recherchen. Sowohl Luise als auch June stehen zwischen 2 bzw. 3 Männern. Beides sind unheimlich starke Frauen.
Man merkt sehr deutlich, dass die geschichtlichen Ereignisse sehr gut recherchiert sind. Die Gräueltaten der Nazis dürfen niemals in Vergessenheit geraten. Packend hat Anna Claire den Spannungsbogen aufgebaut, der sich bis zum Schluss zieht.
Ich vergebe für den Auftaktband eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne. Ich kann es kaum erwarten, bis Teil 2 hoffentlich die offenen Fragen klären wird.
‘Die Glücksfrauen’ war der erste Roman, welchen ich gelesen habe, welcher zur Zeit des 2. Weltkriegs spielt, deshalb war ich sehr gespannt ob es mir zu viel und zu traurig werden wird oder ob ich damit umgehen kann. Anna Claire hat es auf jeden Fall geschafft, dass die Situation und das Leid dargestellt wird, aber ohne, dass es das Hauptthema wird und der Roman nur davon handelt. Das Thema ‚Frauen im Exil‘ und generell das ‚Leben im Exil‘ waren sehr spannend zu verfolgen. Die Herausforderung, denen sich die Menschen stellen mussten waren enorm und durch den Roman lernt man noch viel mehr wie wichtig Zusammenhalt in der Gesellschaft wirklich ist. Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, waren die Zeitsprünge und wie June parallel zu dem was sie über ihre Großmutter lernt, auch immer mehr über sich selbst lernt und zu sich selbst zurück findet. Die Charaktere im Buch waren toll! Die Mischung der verschieden Charaktereigenschaften und wie alle mit einander arbeiten und sich austauschen hat mir gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm, gut zu lesen aber auch sehr detailliert und fesselnd!
Liebe Anna, das war ein wirklich toller Roman! Ich bin total gespannt auf Teil 2 und 3!🫶🏻
Ich fand es faszinierend über die Umstände von Luises Flucht in die USA, das dortige Leben als Emigranten und den Mut in einem fremden Land Fuß zu fassen zu lesen. Auch June‘s Leben und ihre Recherche nach der Vergangenheit ihrer Großmutter und den weiteren Erben war äußerst interessant zu lesen. Eine sehr spannende Geschichte auf zwei Zeitebenen und ein gelungener Trilogie Auftakt. Bin schon sehr gespannt auf Marias und Annis Geschichte.
Der historische Teil ist ganz spannend, aber auch wirklich nicht reflektiert genug. Der Gegenwartsteil sprachlich eher schwach, viel zu normativ. Immerhin wurden hier manche Gedanken feministisch eingeordnet. Pluspunkt für den positiven Umgang mit Trennungen/ Ex-Beziehungen. Klare Kritik am Umgang mit und Darstellung von (psychischen) Krankheiten und Behinderung.
Dit is het eerste deel van de trilogie De moedige vrouwen. Je leest het boek in het heden en het verleden. In het verleden lees je over Luise en in het heden over June, zij is de kleindochter van Luise. Op deze manier leer je beide vrouwen goed kennen. Beide hebben ze in hun eigen tijd hun problemen. Het wordt allemaal mooi beschreven, de emoties zijn voelbaar. De schrijfstijl is erg prettig en het boek leest makkelijk. Het verhaal heeft wel een open einde dus ik ben benieuwd naar deel 2. Daarin lees je hoe het gegaan is met een van de twee vriendinnen van Luise. In deel 3 lees je over de andere vriendin.
Drei Freundinnen, Louise, Anni und Maria zu Beginn der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Ihre Louise engagiert sich im Widerstand, Maria ist Jüdin und Anni hat einen Freund der zu den Nationalsozialisten gehört. Trotzdem haben sie gemeinsame Zukunftspläne. Ein Restaurant in dem sie sich alle drei einbringen. Aber die Zeiten lassen es nicht zu. Louise flieht nach New York und versucht von dort den Kontakt zu halten. In der Gegenwart ist da June sie ist Louises Enkelin und soll nach deren Tod die beiden anderen finden bzw. ihre Nachkommen. Eine Geschichte die schon öfter thematisiert wurde. Hier hat die Autorin einen anderen Blickwinkel gewählt. Louise ist die Hauptfigur in der Vergangenheit aus ihrer Sicht wird das Geschehen erzählt. In New York beschreibt sie das Leben als Emigrantin, die Probleme mit der Sprache, die vielen Flüchtlinge, als Deutsche in einem Land das Kriegsgegner ist. Das Heimweh und die Angst um die Zurückgebliebenen sind mit das größte Problem. Großmutter und Enkelin haben viele Parallelen in ihren Leben. Es ist interessant zu verfolgen wie sie sich in den unterschiedlichen Zeiten entwickeln. Mich hat es sehr gestört, das es nicht einmal für die Figur der Louise einen Abschluss gab. Es war von vornherein klar das es drei Bände geben wird, einen für Louise, einen für Anni und einen für Maria. June in der Gegenwart ist anscheinend das Bindeglied zwischen den Figuren der Vergangenheit. Aber das Buch lässt alle Enden offen. Es ist das Gefühl entstanden als ob ich mitten im Buch aufgehört habe und dann das Buch nicht wieder finden kann um es weiter zu lesen. Denn ob und wann der nächste Band erscheint steht anscheinend noch in den Sternen.
Nach dem Tod ihrer Großmutter Luise erbt ihre Enkelin June jeweils 1/3 des Hauses und eines ihr unbekannten Restaurants in Manhattan. Jedoch unter der Auflage, die verschollenen zwei Freundinnen der alten Dame aufzuspüren, bzw. ihre Nachkommen, damit diese ebenfalls ihr Erbe antreten können. June begibt sich auf eine Zeitreise, die sie in Zeit des zweiten Weltkrieges führt. Mit den einzelnen Kapiteln wechseln sich die Zeitebenen ab. Der Leser begleitet die junge Luise, die nach Amerika emigriert und in New York versucht, Fuß zu fassen. Dann wechselt der Schauplatz in die Gegenwart zu June, die mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, alles über den Verbleib der zwei vermissten Freundinnen in Erfahrung zu bringen. Es ist ein fesselnder und abwechslungsreicher Roman, der gerade durch die abwechselnden Zeitstränge sehr viel Spannung aufbaut. Es kommen Geheimnisse zutage und doch bleiben noch viele Fragen offen, die wohl in den beiden Folgebänden beantwortet werden. Dieser erste Band der Reihe, durch den die Autorin mit einem flüssigen Schreibstil führt, hat mir unterhaltsame Lesestunden bereitet. Jetzt heißt es ungeduldig auf die Fortsetzungen zu warten. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.