Ein bewegender Roman über die Suche nach Heimat und Glü das Finale der Fremde-Heimat-Reihe von Bestsellerautorin Sibel Daniel
1951: Die willensstarke Alma hat mit ihrer Familie die Umsiedlung nach Polen und die furchtbare Flucht vor der Roten Armee überlebt. Dass Janos und sie sich wiedergefunden haben, ist ihr großes Glück. Doch Alma spürt, dass Deutschland ihr keine neue Heimat werden kann.
Es ist die Liebe, die ihr die Kraft gibt, weiter von einem Leben als Winzerin zu träumen. Sie weist ihr den Weg nach Mit Janos, der kleinen Maria sowie den Brüdern Alwin und August besteigt Alma ein Schiff nach New York. Aber in der Weite der Großstadt verlieren sie ihr Ziel aus den Augen, alte Wunden brechen auf. Das eigene Weingut rückt in unerreichbare Ferne. Als die Brüder sich mit dunklen Geschäftemachern einlassen, muss die Familie wieder ihre Koffer packen. Sie macht sich auf den Weg nach Argentinien. Die erneute Reise ins Ungewisse verlangt allen viel ab, denn niemand weiß, ob Südamerika ihnen endlich die sichere Heimat sein wird, nach der sie sich so sehnen …
Die Suche nach einer neuen Heimat 1951 ist der Krieg seit sechs Jahren vorbei, Alma und Janos sind wieder zusammen und leben jetzt am Rande des Schwarzwaldes. Doch Alma ist nicht glücklich. Noch immer träumt sie davon, als Winzerin ihren eigenen Wein anbauen und keltern zu können. Zusammen mit Janos, ihrer kleinen Tochter Maria und ihren Brüdern August und Alwin will sie in Amerika einen Neuanfang starten. Doch in New York verwickeln sich ihre Brüder in dunkle Geschäfte, deren Folgen nicht absehbar sind. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als weiter nach Argentinien zu ziehen, um dort zu versuchen, in ein neues Leben zu starten. Wenn auch dieser letzte Band der Trilogie nicht so aufreibend ist, wie die zwei Vorgängerbände, so ist die Handlung doch auch wieder sehr bewegend und fesselnd. Die Charaktere sind von der Autorin vielschichtig angelegt und ausgearbeitet worden und so gelang es ihr, die Gefühls- & Gedankenwelt ihrer Figuren zugänglich zu machen. Auch hat sie eindrücklich und nachvollziehbar die turbulente Geschichte Argentiniens mit in die Handlung eingebracht. Wie immer überzeugt sie auch dieses Mal durch ihren mitreißenden und flüssigen Schreibstil. Sibel Daniel hat die Geschichte ihrer Familie präzise und detailliert recherchiert und einen fesselnden Dreiteiler zu Papier gebracht, den man zum besseren Verständnis mit dem ersten Band beginnen sollte. Jetzt freue ich mich auf weitere Bücher von ihr, die ich mir nicht entgehen lassen werde. 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.