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Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen
Wie können Eltern Diskriminierung und Vorurteile in der Erziehung überwinden oder gar nicht erst entstehen lassen? In zehn engagierten, informativen und sehr persönlichen Kapiteln zeigen die Spiegel-Bestseller-Autorinnen zusammen mit wie Raoul Krauthausen und Melodie Michelberger, wie Eltern ihre Kinder für Diskriminierungen sensibilisieren und aufklären können – von antimuslimischem, antisemitischem oder antiasiatischem Rassismus über Queerness und Behinderung bis hin zu Armut. Eltern, deren Kinder von Ausgrenzung, Mobbing und beleidigender Sprache betroffen sind, erfahren, wie sie ihre Kinder schützen und stärken können. Damit Kinder von Anfang an die Verletzungen, die Menschen einander antun, WAHRNEHMEN, sie VERMEIDEN und ihnen ENTGEGENTRETEN. Mit Tipps zu hilfreichen Büchern, Medien und Spielzeug.
289 pages, Kindle Edition
Published March 6, 2024
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Community Reviews
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
March 8, 2024
Das Sachbuch "Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen" ist eine wertvolle Ressource für alle erziehenden Menschen, die das wichtige Thema der Diskriminierung mit Kindern ansprechen möchten. Die Autorinnen bieten gemeinsam mit Expert:innen wie Raúl Krauthausen und Melodie Michelberger praktische Ratschläge und Strategien, um Kinder und Jugendliche für Vorurteile, Abwertung und Ausgrenzung zu sensibilisieren und sie davor zu schützen.
Damit das Sachbuch vielfältig unterstützt, ist die Vielfalt der behandelten Diskriminierungsformen, von Gewichtsdiskriminierung über Rassismus und Antisemitismus bis hin zu Diskriminierung aufgrund von Religion oder Behinderung, ebenfalls groß. Durch diese breite Perspektive erhält man einen Überblick, wobei jedes Kapitel auch allgemeine Tipps zur Verfügung stellt. Am besten haben mir die zahlreichen Empfehlungen zu Kinder- und Jugendbüchern am Ende jedes Kapitels gefallen, die dabei unterstützen, diese schwierigen Themen auf eine altersgerechte Weise anzusprechen.
Die Erklärungen im Buch sind einführend, weshalb sie mir teilweise zu unkonkret und oberflächlich waren. Für Leserinnen und Leser mit bereits vorhandenem Wissen über Diskriminierung mag dies dazu führen, dass sie weniger Neues erfahren. Dennoch ist wichtig zu betonen, dass die niedrigschwellige Erklärung der verschiedenen Diskriminierungsformen es auch Menschen mit weniger Vorkenntnissen ermöglicht, sich dem Thema anzunähern.
Insgesamt ist "Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen" ein wichtiger Leitfaden für erziehende Menschen. Es bleibt zu hoffen, dass viele Erziehende dieses Buch lesen und die darin enthaltenen Ratschläge und Strategien aktiv in ihrer Erziehung umsetzen, sei es zu Hause, in der Kita oder in der Schule.
Damit das Sachbuch vielfältig unterstützt, ist die Vielfalt der behandelten Diskriminierungsformen, von Gewichtsdiskriminierung über Rassismus und Antisemitismus bis hin zu Diskriminierung aufgrund von Religion oder Behinderung, ebenfalls groß. Durch diese breite Perspektive erhält man einen Überblick, wobei jedes Kapitel auch allgemeine Tipps zur Verfügung stellt. Am besten haben mir die zahlreichen Empfehlungen zu Kinder- und Jugendbüchern am Ende jedes Kapitels gefallen, die dabei unterstützen, diese schwierigen Themen auf eine altersgerechte Weise anzusprechen.
Die Erklärungen im Buch sind einführend, weshalb sie mir teilweise zu unkonkret und oberflächlich waren. Für Leserinnen und Leser mit bereits vorhandenem Wissen über Diskriminierung mag dies dazu führen, dass sie weniger Neues erfahren. Dennoch ist wichtig zu betonen, dass die niedrigschwellige Erklärung der verschiedenen Diskriminierungsformen es auch Menschen mit weniger Vorkenntnissen ermöglicht, sich dem Thema anzunähern.
Insgesamt ist "Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen" ein wichtiger Leitfaden für erziehende Menschen. Es bleibt zu hoffen, dass viele Erziehende dieses Buch lesen und die darin enthaltenen Ratschläge und Strategien aktiv in ihrer Erziehung umsetzen, sei es zu Hause, in der Kita oder in der Schule.
April 28, 2026
Hm, irgendwie war‘s das nicht. Vielleicht hatte ich falsche Erwartungen, weil ich das Buch auf einer Lehrkräftefortbildung gekauft habe, aber irgendwie habe ich gedacht, es geht darum, wie ich Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen kann. Statt konkreter Handlungshilfen, Methoden und Vorschlägen umreißt das Buch eher die gängigsten gesellschaftlichen Diskriminierungsformen. Ich habe mich bereits mit Rassismus, Antisemitismus, Ableismus und anderen Diskriminierungen beschäftigt. Mir fehlt aber noch die Kompetenz, dies mit Kindern zu besprechen. Wie hole ich Kinder in ihrer naturgemäßen Neugier ab, aber sensibilisiere sie gleichzeitig für die Gefühle Betroffener? Wie interveniere ich, wenn Kinder unbewusst diskriminieren? Diese Fragen werden höchstens mal in wenigen kurzen Absätzen thematisiert, aber die titelgebende Problemstellung bleibt weitgehend unangetastet. Ich bin nach der Lektüre nicht schlauer als vorher.
March 29, 2024
"Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen" ist ein wertvoller Ratgeber, das sich auf die komplexe Aufgabe konzentriert, Kinder und Jugendliche für die Vielfalt von Vorurteilen, Abwertungen und Ausgrenzungen zu sensibilisieren. Die Autorinnen Olaolu Fajembola und Tebogo Nimindè-Dundadengar, unterstützt von verschiedenen Expert*innen, bieten einen umfassenden Einblick in die Thematik und zeigen auf, wie Eltern ihre Kinder für das Thema Diskriminierung sensibilisieren können.
Der Klappentext verspricht nicht zu viel: Das Buch behandelt Diskriminierung in all ihren Facetten, sei es aufgrund von Gewicht, sexueller Orientierung, Behinderung, sozialem Status oder ethnischer Zugehörigkeit. Es bietet nicht nur Erklärungen zu wichtigen Begriffen, sondern beleuchtet auch die historischen Hintergründe und ermutigt dazu, eigene Verhaltensweisen zu hinterfragen.
Besonders positiv ist die Vielfalt der vorgestellten Empowerment-Möglichkeiten. Von Büchern über Filme bis hin zu Vereinen und Social-Media-Plattformen werden verschiedene Ressourcen genannt, die Kindern und Jugendlichen helfen können, sich stark und selbstbewusst zu fühlen. Dieser praktische Ansatz macht das Buch nicht nur zu einem informativen Ratgeber, sondern auch zu einem inspirierenden Werkzeug für Eltern und alle, die mit Kindern arbeiten.
Persönlich habe ich beim Lesen dieses Buches selten so viel gelernt. Es hat mir nicht nur geholfen, meine eigene Perspektive zu erweitern, sondern auch meine Fähigkeit gestärkt, schwierige Themen mit Kindern zu diskutieren. Ich plane, es als Nachschlagewerk zu nutzen und sicherlich öfter hineinzulesen.
Ein kleiner Kritikpunkt ist jedoch die teilweise wissenschaftliche Sprache und die Voraussetzung, dass bestimmte Begriffe bekannt sind. Obwohl ich mich bereits intensiv mit der Thematik beschäftigt habe, fand ich es manchmal herausfordernd, dem Text zu folgen. Dennoch überwiegen die positiven Aspekte dieses Buches bei weitem.
Insgesamt ist "Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen" eine unverzichtbare Ressource für Eltern und Erzieher*innen, die sich für die Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft einsetzen möchten. Es bietet nicht nur Einsicht und Verständnis, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen, um Kinder vor den Auswirkungen von Diskriminierung zu schützen und sie zu starken, selbstbewussten Individuen heranwachsen zu lassen.
Der Klappentext verspricht nicht zu viel: Das Buch behandelt Diskriminierung in all ihren Facetten, sei es aufgrund von Gewicht, sexueller Orientierung, Behinderung, sozialem Status oder ethnischer Zugehörigkeit. Es bietet nicht nur Erklärungen zu wichtigen Begriffen, sondern beleuchtet auch die historischen Hintergründe und ermutigt dazu, eigene Verhaltensweisen zu hinterfragen.
Besonders positiv ist die Vielfalt der vorgestellten Empowerment-Möglichkeiten. Von Büchern über Filme bis hin zu Vereinen und Social-Media-Plattformen werden verschiedene Ressourcen genannt, die Kindern und Jugendlichen helfen können, sich stark und selbstbewusst zu fühlen. Dieser praktische Ansatz macht das Buch nicht nur zu einem informativen Ratgeber, sondern auch zu einem inspirierenden Werkzeug für Eltern und alle, die mit Kindern arbeiten.
Persönlich habe ich beim Lesen dieses Buches selten so viel gelernt. Es hat mir nicht nur geholfen, meine eigene Perspektive zu erweitern, sondern auch meine Fähigkeit gestärkt, schwierige Themen mit Kindern zu diskutieren. Ich plane, es als Nachschlagewerk zu nutzen und sicherlich öfter hineinzulesen.
Ein kleiner Kritikpunkt ist jedoch die teilweise wissenschaftliche Sprache und die Voraussetzung, dass bestimmte Begriffe bekannt sind. Obwohl ich mich bereits intensiv mit der Thematik beschäftigt habe, fand ich es manchmal herausfordernd, dem Text zu folgen. Dennoch überwiegen die positiven Aspekte dieses Buches bei weitem.
Insgesamt ist "Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen" eine unverzichtbare Ressource für Eltern und Erzieher*innen, die sich für die Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft einsetzen möchten. Es bietet nicht nur Einsicht und Verständnis, sondern auch konkrete Handlungsempfehlungen, um Kinder vor den Auswirkungen von Diskriminierung zu schützen und sie zu starken, selbstbewussten Individuen heranwachsen zu lassen.
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