Wer hat den Hofer umgebracht? Der erste Austro-Pop-Krimi.
Joesi Prokopetz, Texter des Austro-Pop-Klassikers »Da Hofa« von Wolfgang Ambros, hat dessen Inhalt zu einem genialen Krimi weiterentwickelt. Er entführt in die Musik- und Drogenszene im Wien der 70er-Jahre und fesselt mit überraschenden Wendungen, lebensechten Figuren und brillanten Dialogen.
3,5 🌟 unterhaltsamer und kurzweiliger Krimi, der einen interessanten Einblick in's Wien der 70er bietet. Das Ende war für meinen Geschmack a bisserl so lala.
Sehr absurd aber unterhaltsam. Nicht wirklich was ich erwartet hatte, weil’s nicht so ein klassischer Wien-Krimi ist. War auf jeden Fall ein lustiger Buddy-Read
Klappentext: Wer hat den Hofer umgebracht? Der erste Austro-Pop-Krimi. Joesi Prokopetz, Texter von Wolfgang Ambros´ Austro-Pop-Klassiker »Da Hofa« , hat dessen Inhalt zu einem genialen Krimi weiterentwickelt. Er führt tief hinein in die Musik- und Drogenszene im Wien der 1970er-Jahre und fesselt mit überraschenden Wendungen, lebensechten Figuren und brillanten Dialogen
„Hofer“ von Joesi Prokopetz ist so bunt und schrill wie der 1970er Jahre. Einst schrieb der Autor Texte für Wolfgang Ambros darunter auch der Pop-Klassiker „Da Hofa“. Jetzt macht er daraus einen Krimi.
Die Geschichte spielt natürlich in Wien in den 1970er Jahren. Ich erinnere mich noch gut an den Song „Da Hofa“ „Denn eines weiß ich ganz gewiss, dass die Leich der Hofer is" Und genau wie im Lied wird auch im Krimi eine Leiche gefunden und die Hausmeisterin erkennt in der Leiche den Hofer. Die Geschichte führt die Leser*innen in die Welt des Drogenhandels, der Alt-Nazis und natürlich der Musik.
Joesi Prokopetz erzählt die Geschichte spannend aber auch mit einem Augenzwinkern. Die 1970er Jahre werden lebendig. Wenn man die Zeit miterlebt hat erkennt man vieles, wenn auch überspitzt wieder. Die Charaktere sind interessant und lebendig. Ich als nicht Österreicherin mag die vielen Wiener Begriffe in der Geschichte. Sie machen das Ganze authentisch. Überhaupt gefällt mir die Sprache mit der Joesi Prokopetz die Geschichte erzählt.
„Hofer“ ist ein 70er Jahre Krimi. Bunt und schrill, mit vielen Wendungen der bis zum Ende interessant bleibt.
Dieser Kriminalroman ist ein Versuch, die Zeit der späten 60er Jahre sowie der frühen 70er Jahre mit all ihren Facetten, speziell in Wien, so zu beschreiben, dass man sich leicht in diese Zeit versetzen kann. Vom stylistischen Ansatz her ein wenig zu banal geschrieben. Auch die einzelnen Charaktäre könnten besser beschrieben werden.
Die Geschichte selbst ist nicht wahnsinnig spannend... witzig aber war es, von Wien in den 70iger samt aller sprachlichen Ausdrücke zu lesen (Jiddisch, serbisch)... sogar die speckbachergasse und die Liesl kenn ich... Allerdings lässt die Geschichte auch das Lied in einem anderen Licht sehen... wer war der Hofer wirklich?