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Die Holzpyjama-Affäre

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TV-Journalist Alexander Toth hat genug von Dauerstress und Informationsüberflutung und will in seinem neuen Job am Wiener Zentralfriedhof zur Work-Life-Balance finden. Da fährt ein Auto vor der Bestattung Wien vor und auf der Rückbank sitzt ein Toter, mit dem manches nicht stimmt. Toth sieht nur noch eine Chance, seinen inneren Frieden zu den Fall zu lösen.

200 pages, Kindle Edition

Published October 21, 2023

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Patrick Budgen

6 books2 followers

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Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for JosefineS.
136 reviews6 followers
November 14, 2024
Die Wahrheit muss ans Licht
Alexander Toth hat seiner Karriere als Journalist und dem Fernsehen gerade erst den Rücken zugewendet. Als Bestatter bei der Wiener Zentralfriedhofsdirektion erhofft er sich ein ruhigeres Leben, geregelter, stressfreier, mehr Freizeit. Eben dieses „Work-Live-Balance“ Ding von dem alle reden. Als Neuling noch nicht mal ganz angekommen im Kollegenkreis, platzt auch schon Herr Piontner in sein Leben. Beziehungsweise dessen sterbliche Überreste, eben jener ist nämlich kürzlich verstorben. Zugegeben, vielleicht sind die Umstände etwas unüblich aber was ist in seinem Job schon normal? Wenn da nicht seine Kollegin Marie-Theres wäre, die um das Ableben des alten ein Verbrechen wittert und sich samt ihrem neuen Kollegen zu Ermittlern macht. Verdammt, Toth hatte doch all dies gerade erst hinter sich gelassen. Er geht dem ganzen nach aber nur um seiner Kollegin die Mord Flausen auszutreiben und ihr zu beweisen, dass sie einfach zu viele True Crime Podcasts hört.

Der erste Band um den frisch gebackenen Bestatter Alexander Toth, der sich nichts sehnlicher wünscht als ein ruhiges Leben, tappt am ruhigsten Ort von Wien direkt in einen Mordfall. Auch wenn er sich mit Händen und Füßen wehrt, muss er doch irgendwann erkennen, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Bei dem Versuch seiner Kollegin klar zu machen, dass sie Gespenster sieht, wird leider die Liste der Verdächtigen immer länger. Ein seichter Krimi, der uns nicht nur zu den sehenswerten Orten des Wiener Zentralfriedhofes mit nimmt, Alexanders Berufsleben schildert sondern auch zeigt, dass jeder mit dem Thema sterben anders umgeht. Zu Beginn lernen wir den Protagonisten etwas kennen, dessen berufliche Umorientierung nicht bei allen auf die gleiche Begeisterung stößt. Doch auch sein neuer Job hält die ein oder andere Tücke parat, die man zu nehmen wissen muss. Tatsächlich habe ich selber lange gezweifelt, weswegen die Ermittlungen der beiden auch mich überzeugen mussten, dass hier etwas nicht stimmt. Die eher unkonventionellen Methoden der beiden, mochte ich sehr, denn einen Ex-Journalisten und eine Sargträgerin, die gefühlt fast jeden Job schon mal gemacht hat, sieht man eher selten als Ermittlerduo. Sehr schönes Setting, das auch die skurrilen Orte, Traditionen und Begebenheiten um den Friedhof erzählt. Dank des Lageplan im Einband war sogar verlaufen unmöglich. Die Cosy Crime Story ist schön gemacht und hat trotz des ernsten Settings und Backgroundes viele Momente zum schmunzeln. Hier steht keine „good Cop-bad Cop“ Geschichte im Vordergrund sondern die Protagonisten, das Leben des Opfers und das ein oder andere Fettnäpfchen, das vor lauter Detektiv Euphorie mit Anlauf genommen wird. Sympatische Charaktere, einige ernst zunehmende Verdächtige und eine lückenlose Aufklärung haben diesen Krimi neben seinem außergewöhnlichen Schauplatz zu einem kurzweiligen Lesevergnügen gemacht.

Fazit: trotz Cosy Crime und Humor, hat Patrick Budgen weder mit Spannung, Verdächtigen, noch mit guter Aufklärung gegeizt.
1,404 reviews7 followers
November 19, 2024
Mörderjagd mit Wiener Schmäh

Klappentext:
TV-Journalist Alexander Toth hat genug von Dauerstress und Informationsüberflutung und will in seinem neuen Job am Wiener Zentralfriedhof zur Work-Life-Balance finden. Da fährt ein Auto vor der Bestattung Wien vor und auf der Rückbank sitzt ein Toter, mit dem manches nicht stimmt. Toth sieht nur noch eine Chance, seinen inneren Frieden zu finden: den Fall zu lösen.

„Die Holzpyjama Affäre“ von Patrick Budgen ist der erste Band der
Wiener Zentralfriedhofskrimi-Reihe.

Im Mittelpunkt steht Alexander Toth, ehemaliger Journalist, überall bekannt aus dem Fernsehen. Er will ein ruhigeres Leben führen und so hat er auf dem Wiener Zentralfriedhof eine Stelle als Bestatter angenommen.
Doch wird die neue Arbeit wirklich ruhiger? Als ein Toter auf der Rückbank eines Autos zum Friedhof gebracht wird und dann im Rollstuhl in der Leichenhalle sitzt, wittert Alexander Toth, dass da etwas nicht stimmen kann.
Zusammen mit seiner Kollegin, der Sargträgerin Marie-Theres beäugt er den Fall genauer.

Die Protagonisten sind teilweise skurril. Alexander Toth und seine Kollegin Marie-Theres gefallen mir gut. Durch die Neugier seiner Kollegin angestachelt geht Alexander Toth dem Fall mit dem Toten im Rollstuhl nach.
Dabei stößt er auf verdächtige Personen und auf ein spanisches Weihnachtslied.

Patrick Budgen erzählt den Krimi mit viel Humor. Man lernt die wichtigsten Charaktere erst einmal gut kennen. Nach und nach kommen dann immer mehr Verdächtige zu Tage. Auch der Tag der Beisetzung rückt näher und wenn der Tote erst einmal unter der Erde liegt, ist es für Alexander Toth zu spät den oder die Mörder*in zu überführen.

Interessant ist es über die Beisetzung in Wien mehr zu erfahren. Dort wird die Beerdigung direkt von der Bestattung Wien auf dem Friedhof organisiert. Dort sucht man Sarg oder Urne aus und plant die Beerdigungszeremonie.
Der Wiener Zentralfriedhof zählt auch zu den Wiener Sehenswürdigkeiten. Wenn ich wieder einmal in Wien bin, muss ich mir den Friedhof unbedingt ansehen. Vor allem, der Teil mit den Ehrengräber scheint mir interessant.

Der Schreibstil von Patrick Budgen ist flüssig und gut verständlich. Den Wiener Schmäh, den er immer einfließen lässt, macht die Geschichte authentisch. Ich habe den Krimi an einem Abend gelesen und mich gut unterhalten gefühlt. Immer wieder musste ich beim Lesen Schmunzeln.
Jetzt liegt der 2. Band „Die Teigtascherl-Intrige“ schon bereit und ich werden in den nächsten Tagen mit dem Lesen beginnen.
27 reviews
May 18, 2024
Meine Meinung: Noch vor dem Lesen war ich mir nicht sicher ob dieses Buch was für mich ist, doch bereits die ersten Seiten haben mich mit dem einfachen, flüssigen Schreibstil in Bann gezogen. Die Story enthält den richtigen Ausgleich zwischen Spannung und Humor und der Autor bringt die Geschichte rund um den Wiener Zentralfriedhof, deren Besuch ich nur empfehlen kann, wunderbar ein.
Man kann sich gut in den Protagonisten hineinversetzen und auch die Rolle des anmutenden Muttersöhnchens bringt ihn alle Sympathien ein.
Das Cover und der Titel spricht mich an.
Ein gelungener Krimi den ich bereits an meinen Mann weitergegeben habe.
Profile Image for Natascha K.
124 reviews
October 9, 2025
In dem Buch geht es um den Ex-Journalisten und nun seit kurzem Bestatter Alexander Toth. Bei der Arbeit wird, nun ja, ein Mann im Rollstuhl mehr oder weniger einfach abgestellt. Alexander und seine Kollegin Marie-Theres finden die Umstände des Todes des Mannes sehr merkwürdig und machen sich auf die Suche der Lösung des Rätsels.
.
Ich finde das Buch toll, ein angenehmer „easy read“. Bleibt immer spannend und ich finde auch den Schreibstil vom Patrick Budgen wahnsinnig toll. All in all ⭐️⭐️⭐️✨
30 reviews
October 30, 2023
Empfehlenswerte Sonntagnachmittags Lektüre für alle die Rita Falk, Stipsits Krimis u.ä. mögen. Man lernt einiges über den Tod in Wien (dem Zentralfriedhof im speziellen) und auch ein paar Anekdoten aus seinem letzten Buch haben ihren Weg in diesen Krimi gefunden.
3 reviews
July 23, 2025
Grandioses Roman Debüt, mir hat es sehr gut gefallen. Die Geschichte ist gut und flüssig geschrieben und ich fand die Details zum kultigen Wiener Zentralfriedhof auch sehr interessant. Vielen Dank, Patrick - ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
Profile Image for Gabriele.
3 reviews
March 3, 2024
Ganz großes Buch-Kino. Kann ich wärmstens empfehlen. Nicht nur für Wien-Fans eine Pflichtlektüre!
Profile Image for Johann.
234 reviews3 followers
May 19, 2024
Ein etwas anderer Kriminalroman, dem es an Spannung fehlt. Lediglich der Ort der Ermittlungen und der "Beruf" des eigentlichen Ermittlers neben der Polizei lässt diesen Roman lesenswert sein.
Profile Image for booksandabluesky.
231 reviews4 followers
February 21, 2024
Anmerkung: 4,5/5 Sterne

Als ich den Klappentext von der „Holzpyjama-Affäre“ gelesen hatte, war ziemlich schnell klar, dass das mein erster Krimi, den ich lesen möchte, sein wird. Auch das Cover gewinnt an Bedeutung, wenn man das Buch liest, denn darin spiegeln sich einige Dinge wieder, die in der Geschichte einen wichtigen Platz einnehmen.
Patrick Budgens Schreibstil hat mich gleich in der Geschichte ankommen lassen, obwohl das Buch in der 3. Person geschrieben wurde und ich da normalerweise ein paar Seiten brauche um mich daran zu gewöhnen. Das war hier überhaupt nicht der Fall.
Das Buch lässt sich auch super schnell „weglesen“ und gerade am Ende wollte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich hatte zwar den Personenkreis an möglichen Mördern schon für mich eingegrenzt, wusste jedoch bis zuletzt nicht, wer es wirklich war. Neben der Spannung, die mich öfters hibbelig gemacht hat, war die Geschichte auch richtig humorvoll geschrieben. Ich musste immer wieder lachen und schmunzeln, denn die spezielle Einstellung der Wiener zum Tod wurde hier absolut grandios ins Scheinwerferlicht gesetzt.
Den Hauptprotagonisten Alexander Toth und Marie-Theres, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, lernt man vor allem als zwei neugierige, aber kluge Menschen kennen. Gerade Alexanders alter Beruf als Journalist lässt ihn nicht los und er kann nicht anders als den Gründen, warum dieser mysteriöse Mann einfach vor der Bestattung abgeliefert wurde, nachzugehen. Marie-Theres unterstützt ihn dabei. Ich fand die zwei toll und sympathisch, aber muss zugeben, dass ich sie nur oberflächlich kennengelernt habe. Das mag auch am Genre des Krimis liegen, aber ich finde, ein wenig Charaktertiefe hätte den Zweien nicht schlecht getan.

Fazit: Ein wirklich humorvoller Krimi, der vor allem zur Zeit um Allerheiligen passt, aber auch sonst einfach gute Laune und Spannung mit sich bringt.
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