Was mich dieses Buch gelehrt hat: vertraue nicht auf Rezis oder Eigenaussagen des Autors, die sehr hübertrieben sind. Und damit diven wir in die wohl längste Rezi, die ich jemals geschrieben habe…
Vorab: ein riesiges Dankeschön geht an meine liebe Freundin Susanne, mit der ich das Buch quasi gebuddyreadet habe. Denn ohne sie hätte ich das Buch möglicherweise nie zu Ende gelesen. Oder zumindest niemals so schnell zu Ende gelesen wie jetzt.
Nun denn… wo zur Hölle soll ich anfangen? Womöglich damit, dass ich mich selbst bei Büchern, die mir nicht gefallen haben, extrem schwer damit tue, jedem von diesen Büchern abzuraten. I mean, dass Bücher sehr subjektiv bewertet werden, sollte jedem auf der Hand liegen. Wenn ich nun aber daran denke, ob ich eher einem erfahrenen oder eher einem unerfahrenen Fantasy-Leser dieses Buch empfehlen würde, könnte ich mich nicht entscheiden. Das liegt insbesondere daran, dass es so viele Dinge gibt, die mich als erfahrene Fantasy-Leserin UNGLAUBLICH aufgeregt haben. Gleichzeitig gibt es jedoch viele Punkte, von denen ich glaube, dass sie Leser abschrecken könnten, die mit Fantasy noch nicht viele Berührungspunkte haben.
Angefangen mit der Sache, die mich dauerhaft aus dem Lesefluss gerissen hat: der Schreibstil. An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass besonders die Wahrnehmung eines Schreibstils sehr subjektiv ist und ich es nachvollziehen kann, wen man ihn mochte. Dennoch möchte ich einige Beispiele aufzählen, die mir immer wieder missfallen haben: -die Verwendung von (in meinen Augen) weirden und sehr oft verwendeten Lautmalereien wie „Ah! Ah! AAHH“, schrie sie, „Arghhh“, brüllte sie, „Hmpf“, seufzte sie, „Hah“, hauchte sie“… ich könnte ewig so weitermachen. Ich stelle mir bei solchen Anreihungen von Wörtern, die Schreilaute imitieren soll, halt nicht einen Charakter vor, der schreit, sondern der ganz monoton „A h h h h zum Beispiel sagt. Ihr merkt, dass das den entgegengesetzten Effekt hat, was es eigentlich haben sollte. 😅 Zu sagen, dass XY laut aufschrie, gepeinigt schreite, brüllte, whatever, reicht für mich vollkommen aus, als einen Schreilaut mit Buchstaben ausdrücken zu wollen. -Formulierungen wie „sein Schrei, er traf auf ihren“, (ab hier selbst ausgedachte Beispiele, da ich irgendwann keinen Bock mehr hatte, sie zu markieren, weil solche Formulierungen ständig verwendet wurden), „der Baum, er war grün“, „der Schrei, er war gellend“… haben mich einfach so dermaßen aus dem Lesefluss gerissen, weil dadurch alles so unfassbar platt/kurz beschrieben wurde?! Irgendwie entstand dadurch für mich eine Distanz zum Geschehen. -so viele Ausrufezeichen Panagiotis inflationär in gefühlt jeder wörtlichen Rede verwendet, so wenig Fragezeichen setzt er. (Ich sage nur: „Annelya!!!!“, „Geeeeankert!!!!“, „Was hast du getan.“, „Tenna, was passiert mit mir.“ Ja, genauso sind das Zitate aus dem Buch…) -teilweise fand ich die Begleitsätze bzw. die darin beschriebenen Verben, wie jemand etwas sagte, sehr unpassend. Beispielsweise geht gerade eine Bombe hoch und dann steht da: „Nein“, jammerte sie versteinert. Weiß nicht, ob das nur meine Auffassung vom Verb ist, aber Jammern verbinde ich mit jemanden, der meckert oder eben sich wegen einer Nichtigkeit beschwert. Anderes Beispiel: Sie trifft ihren Feind Iuel und ihre Reaktion: „Keinen Schritt weiter“, räusperte sie sich. Wow, wie gefährlich, Annelya.
Als nächsten Punkt die Dialoge. Und ja, das zählt irgendwie zum Schreibstil, aber weil mich die Dialoge so gestört haben, ist das ein einzelner Punkt für mich lol. -erstmal, was mich wirklich am meisten gestört hat: WIESO STOTTERN DIE CHARAKTERE ALLE SO?! Ich kann ja verstehen, dass ein Charakter in Ellipsen spricht bzw. Wörter wiederholt, wenn er/sie aufgeregt oder ängstlich ist. So wie in: „Leute, was ist das, was passiert mit mir, Leute.“, als sich Surneis Augenfarbe ändert (wobei der Punkt am Ende das wieder sehr monoton wirken lässt, aber was weiß ich schon…). Doch Sätze wie: „Wo, wo.“, „Was, was hat das mit mir zutun, mit dir, ich verstehe nicht“, murmelte Annelya nachdenklich“, haben mich dann doch sehr aus dem Lesefluss gerissen. -die Dialoge kamen mir, insbesondere vor dem Timeskip und als man noch Annabel verfolgt, uuuultra hölzern vor. Oftmals, denke ich, weil viele Dialoge einfach nicht zum Geschehen gepasst, bzw. einfach nicht zum Ernst der Lage gepasst haben. Beispiel: Annabel und Elyos sind mit den anderen Soldaten auf dem Weg zum Kristall, es ist so doll am Stürmen und Gewittern, sodass einige Soldaten sogar schon umkehren wollen. Elyos ist in der Szene aber Mega gut gelaunt und macht Witze. Hä? Allgemein waren mir Dialoge einfach viel zu steif, irgendwie hat das, was ein Charakter gesagt hat, manchmal einfach nicht so wirklich zu dem gepasst, was der andere Charakter davor gesagt hat. Zumindest würde so jemand im echten Leben nie reden. Und da macht es auch nicht besser, wenn in der wörtlichen Rede ein, „Hahaha“, steht….
Der nächste Punkt: das Worldbuilding. Und das war tatsächlich irgendwie mit das beste vom Buch, obwohl ich es an vielen Stellen sehr unausgereift fand. Aber fangen wir doch mit dem Positiven an: -ich mag es wahnsinnig gerne, wenn ein Autor sich für seine Welt neue Kreaturen ausdenkt. Die Ares am Anfang fand ich dabei sehr cool, genauso wie die Norukoschildkröten, obwohl diese leider nicht so wirklich eine Rolle gespielt haben. -die Charaktere entwickeln je nach Sternzeichen eine andere Kraft/„Magie“, was ich wahnsinnig spannend fand. Zwar hätten diese Sternzeichen auch gerne eine größere Rolle spielen können für mich- vorfallen, weil Panagiotis auf seinem Instagram Account sehr viel davon geredet hat, aber das im Buch nur 1-2 erwähnt wurde. Dennoch ne coole Idee! Am Worlbuilding sieht man finde ich am meisten, dass dem Autor seine Geschichte sehr wichtig ist. Dennoch bin ich der Meinung, dass das WB viel Potential hatte und vieles richtig gemacht hat, jedoch hätte man daraus noch viel mehr daraus machen können. -Beispielsweise erfährt man nur in einem Satz, dass der, der den König/die Königin tötet, zum neuen König/zur neuen Königin wird. Wie genau das politische (Herrschafts-)System abläuft, inwieweit der König/die Königin wirklich Macht hat im Saretorium, das alles war mir aber eher unklar. -es wird gesagt, dass der Kristall der Schöpfung das Leben möglich macht. Es wird jedoch ebenfalls erklärt, dass bis heute nicht erforscht werden konnte, wie das funktioniert. Entweder wird das hoffentlich noch in den Folgebänden aufgeklärt, oder es hört sich nach einer lahmen Ausrede an, um sich nicht ausdenken zu müssen, wie der Kristall funktioniert. -der Kristall der Schöpfung ist obviously ein Kristall, aber irgendwie gelingt es, dass in Annabel diese Kraft versiegelt wird. Bitte was?! How??? Und dann hat ihr Kind, mit dem sie zum Zeitpunkt der Versiegelung schwanger ist, auch die Kraft. Hä? Hääää?? (Man sieht, der Kristall verwirrt mich hart :D) -das könnte man auch beim Schreibstil aufführen, ich mache es jetzt einfach hier: besonders am Anfang wurde sooo viel Info-Dumping betrieben…Ich verstehe ja, dass es sich bei High-Fantasy meist nicht vermeiden lässt, manchmal gar paragraphenweise über das Worldbuilding erzählen zu lassen. I get it, really. Aber die Erklärungen von einigen Sachen haben sich manchmal so fehl am Platz angefühlt, dass es mich sehr aus dem Lesefluss rausgebracht hat. Beispielsweise, als darüber berichtet wird, woher Annabel (und ihre Schwester Meleoidy) kommen und was diese Elemente und die Sternzeichen sind. Besonders die Hintergrundgeschichte von Mel und Annabel hätte man so gut in einen Dialog einbetten können! Aber nein, stattdessen wird es (mMn) random seitenlang in einem Erzählbericht erklärt. Ok….
Der nächste sehr große Kritikpunkt: die Charaktere. Dieser Punkt hat mich gerade deswegen so gestört, weil Panagiotis auf Instagram dauernd davon redet, wie sehr wir Leser die Charaktere lieben, wie sehr sie uns schockieren werden… Deswegen tut es mir auch leid, das sagen zu müssen, aber einer muss es ja sagen: Ich habe lange nicht mehr über so schlecht geschriebene/platte/naive/dumme Charaktere gelesen wie in diesem Buch. (Mehr oder minder) kurze Meinungen zu den einzelnen Charakteren: •Annabel: sie ist für mich bis zum Schluss der unnahbarste Charakter geblieben. Auf der einen Seite glaube ich, dass das so gewollt ist, schließlich wird sie am Ende ja als die „Böse“ herausgestellt, zumindest zum Teil. Aber so unnahbar ein Charakter sein soll, damit man von seiner Entwicklung überrascht wird…ich kann kein Attribut nennen, was ich Annabel zuschreiben würde, weil ich sie so blass und charakterlos fand. Auch am Anfang, als wir noch in ihrer POV waren. Mal benimmt sie sich nett, mal kalt, mal unnahbar…ich kann nur sagen: wer zur Hölle soll Annabel jetzt sein? •Meleoidy: Ihre Lines und ihre Art/„Aura“ fand ich zwar um einiges cooler als bei Annabel. Dennoch hatte sie ein ähnliches Problem wie Annabel. Dadurch, dass man nicht durchschauen sollte, ob sie jetzt gut oder böse ist, blieb sie für mich bis zum Schluss sehr blank und unnahbar. Habe mich sehr auf sie gefreut, da der Autor sie sehr hyped, aber letztendlich wurde ich auch von ihr eher enttäuscht. •Surnei: er war einfach da lol. Auch hier: kein nennenswertes Merkmal, was bei ihm heraussticht, nichts, was ihn wirklich ausmacht. Er war halt der typische Sidekick der Prota. Und dazu noch ein ziemlich schlechter. Denke aber, dass er in Band 2 mehr „Screentime“ bekommen wird. But I actually don’t care about him. •Elyos: unwichtiger Charakter, der direkt am Anfang stirbt und damit schon mal ein Buchklischee erfüllt. Und, wie sollte es anders sein: natürlich ist sein Tod der Antrieb für Annabels Charakterentwicklung. •Tenna: Ich habe for real nicht verstanden, wieso er mit auf die Reise geschickt wurde, schließlich ist er ja nur irgendein Forscher, Vertrauter von Annabel hin oder her. Gut, er hat irgendwelche Gegenstände, die am Ende hilfreich werden, aber ansonsten ist er ziemlich unnütz gewesen. Er hatte zwar seine lustigen Momente („Du vereiste Gehirnzelle“ wird ab jetzt meine neue Lieblingsbeschimpfung hahaha), aber alles in allem ist er mir nicht wirklich im Gedächtnis geblieben. •Snow: ähnlich wie Tenna, nur dass Snow körperlich… also, von seinem Element her (lol) mehr drauf hatte als Tenna und auch mehr Backgroundstory bekommen hat als dieser. Die Interaktionen zwischen Snow und Tenna waren ganz witzig, aber auch nicht mehr. Achso, und natürlich heißt der Charakter, der Eismagie beherrscht, Snow… U F F •Leon: er war ein Verräter. Oder so. Aber hat sich auch null wie ein König benommen, dafür, dass er ein König war. Wieso nochmal war er überhaupt im Buch? Achso. Für die Charakterentwicklung von Annabel. Neeeeext! •Sarru: fand ich mit am Sympathischsten, auch wenn ich ihn allgemein so wie alle Charaktere nichtssagenden fand. Wieso er jedoch Iuel so schnell vertraut hat und sich so schnell eine Bindung zwischen den beiden aufbauen konnte, ist mir völlig unklar. Auch checke ich seine Beziehung zu Annelya und Surnei nicht. Mal benimmt er sich wie ihr Freund, manchmal wie ihr Mentor… •Iuel: der villain, der natürlich ✨kein Villain ist ✨“… Am Anfang fand ich ihn ziemlich cool, aber am Ende, als sich immer mehr herauskristallisiert hat, dass er nicht der Böse ist, wurde er imo mega uninteressant. Auf einmal wurde er voll der Süßi, der poetische Lines droppte und natürlich auch sofort eine Bindung zu Sarru hatte und cheesy wurde. •Nadja: natürlich stirbt der Charakter, den ich am meisten mag. Danke auch. •last and hopefully least: Annelya. Mein. Gott. Hat. Sie. Mich. Aufgeregt. Ich hasse allgemein, von jungen, dummen, naiven Protas zu lesen, aber Annelya hat das noch mal auf ein neues Level gehoben. Un nein, Gürkchen is es nie eine Erklärung/Rechtfertigung, wenn dieser Prota erst 16 ist. Sie rebelliert natürlich gegen ihre Mutter und deren Vertraute, weil sie glaubt, es besser zu wissen, wie man mit Iuel umgehen soll. Dabei ist sie erst 16 (wenn ich mich recht erinnere) und benimmt sich dabei wie eine 12 Jährige. Ich habe an sich nichts dagegen, wenn jüngere Charaktere sich gegen ältere auflehnen, schließlich wissen Erwachsene auch nicht alles besser, aber die Art und Weise, wie Annelya das gemacht und sich dabei ausgedrückt hat, war kindisch, lächerlich und einfach cringe. Und der Satz „Ich bin kein kleines Kind mehr. Sie muss mich nicht beschützen.“, hat den Vogel wirklich abgeschossen. Denn, Überraschung! Annelya verhält sich (vor allem mit diesem Satz) die ganze Zeit wie ein Kleinkind und muss immer von allen beschützt und gerettet werden, weil sie immer unüberlegt handelt. Wow. Sie schleicht sich natürlich immer von allen weg, um alleine gegen Iuel anzutreten und verhält sich bockig, wenn sie von wem erwischt wird und dann (LITERALLY) auf ihr Zimmer geschickt wird. Aber neeeein, sie verhält sich überhaupt nicht wie ein Kind, bloß nicht… Vor allem sorgen ihre Abhau- und Alleingänger-Aktionen dafür, dass Iuel nun den Standort von ihnen weiß und bringt so nicht nur sich in Gefahr, sondern auch ihre Reisegefährten. Das beste: Annelya entschuldigt sich dafür, dass sie die anderen in Gefahr bringt. Sofort im nächsten Moment will sie aber in das gefährlichste Gebiet der Welt reisen, weil: „Räuber, Raubtiere? Nichts, das wir nicht aufhalten können.“ Ja, Annelya, du brauchst dir auch keine Sorgen um dich zu machen, weil du zumindest so nicht sterben kannst. Deine Reisegefährten hingegen können aber sehr wohl sterben. Rührend, wie wenig du dich um sie kümmerst. Achso, und sie setzt Random den Mord von Iuel an Hunderten Menschen gleich mit dem, dass ihre Mutter einen Menschen (Sarru) töten wollte. Jaja, am Ende kommt raus, dass Iuel nicht dafür verantwortlich war, aber das weiß man und damit Annelya zu diesem Zeitpunkt nicht. Wieso nimmt sie dann Random Iuel immer in Schutz??? Achsooo, bestimmt, weil sie ✨the chosen one ist✨ und instinktiv schon weiß, dass Iuel eigentlich gut ist… Zusammengefasst: ich hasse Annelya.
Letzter Kritikpunkt: die Story. Ich bin mir sicher, dass es an der Mischung aus dem Schreibstil und den (für mich) nervigen und nicht liebenswerten Charakteren war, aber die Story war für mich sooo messy. Der Kristall ist, wie schon erwähnt, ein einziges Mysterium für mich. Was schwierig ist, wenn darauf irgendwie die ganze Story aufbaut. Die Plottwists, dass Annabel „die Böse“, Meleoidy irgendetwas dazwischen und Iuel der Gute ist, war so vorhersehbar, dass es gar lächerlich ist. Besonders, wenn Panagiotis sowohl auf Instagram als auch im Buch dauern davon spricht, dass ✨die Wahrheit✨ schockierend ist. Das alles mit den Droknen hat mich einfach nur verwirrt zurückgelassen. Bestimmt wird alles, was sie betrifft, näher im 2. Band erläutert, aber da ich diesen nicht mehr lesen werde…Welp, ein erster Band muss für mich halt auch irgendwie alleine Sinn ergeben und das hat dieser Teil an vielen Stellen für mich leider nicht.
Da ich eine ganze Kategorie für „Logikfehler/?-Momente“ habe, die mein Verständnisproblem mit der Story am besten erklären und aufzeigen, wieso ich denke, dass die Geschichte noch ziemlich unausgereift ist, hier ein paar Beispiele (husthust) aus meinen Markierungen: -jemand kann die Tür nicht öffnen, weil er einen nassen Mantel hat… Bitte was? -warum werden die HEILbeeren für einen normalen Kuchen verwendet?? Ist das nicht voll die Verschwendung der HEILbeeren? -Saretorium ist so ein friedvoller Ort, dass das ganze Königreich von der Entführung eines Kindes in nem Dorf in Aufruhe ist. Später wird jedoch erzählt: „Es war üblich für Banditen des Westens, kleinere Farmen und Familien anzugreifen.“ Es gibt also sehr wohl Gewalt im Saretorium. Wieso erschüttert dann eine einzige Entführung das GANZE Königreich so krass??? -die Macht des Kristalls der Schöpfung kann einfach in einen Menschen versiegelt werden. Und obwohl das noch nie passiert ist (glaube ich?!), hinterfragt das keiner. Also, legit, keiner. Weder die Soldaten, die bei der Versiegelung unfreiwillig helfen, obwohl sie meines Wissens nach nichts von der Versiegelung wissen, noch Mel, als sie von der Versiegelung erfährt oder Annabel selbst, die von der Versiegelung betroffen ist. Auch das gesamte Volk scheint es nicht mehr zu hinterfragen, wieso der Kristall dead ist, seine Kraft aber in der neuen Königin und ihrer Tochter versiegelt ist. Ahhh ja. -Achso, und keiner hält es für nötig, dem König kurz nach der Versiegelung davon zu erzählen. LOL. -Annabel wird Königin, weil sie ja Leon (den alten König) getötet hat. Das Volk sieht sie als rechtmäßige Nachfolgerin an, weil sie Leon nur getötet hat, weil er (laut Annabel) mit Iuel unter einer Decke steckte. Das Volk glaubt ihr auf Anhieb, obwohl das Volk bis jetzt dachte, Iuel sei tot. Logisch, na klar. -mein größtes Fragezeichen: WIE KANN ES ÜBERHAUPT IN ANNABEL VERSIEGELT WERDEN???? -warum wird gerade in Annabel die Kraft versiegelt??? ->warum will Iuel sie unbedingt töten??? -nachdem Annabel von Lennard zur Versiegelung gezwungen wird, fragt sie: „Was hast du getan? Was hast du mir angetan!?“ Mega schlau, dass sie ihn im nächsten Moment umbringt, bevor sie eine Antwort erhalten kann. -Annabel hat gerade ihr eigenes Kind zur Welt gebracht und muss mega fertig sein. Ein fucking SOLDAT kann dennoch einfach in den Kreissaal stürmen, weil ein Baby vor den Schlosstoren abgegeben wurde. Als ob sich kein anderer Bediensteter, gerade in diesem Moment nach der Geburt, um das Baby kümmern kann. Niemals müsste sich eine Königin eigentlich mit so einer „Belanglosigkeit“ beschäftigen. Aber es muss ja für den Plot passieren, damit sie Surnei als ihr eigenes aufnimmt… -alle denken, Sarru ist für die Explosion im Schloss zuständig, nur, weil sein Wappen da liegt. Dass Annabel das denkt, weil sie glaubt, dass jeder sie verrät, okay, aber alle anderen?? -Iuel taucht Random vor Sarru auf. Daraufhin offenbart Iuel ihm, dass er ja nicht der Böse ist. MMn glaubt ihm Sarru viel zu schnell, dafür, dass Iuel seit Jahrzehnten als DER Böse bekannt war. Aber meinetwegen, soll er ihm glauben. Aber wie kann sich innerhalb höchstens eines Tages so eine krasse Bindung zwischen den beiden aufbauen?? I mean, Iuel sagt literally: „Mein Freund. Du hast mir Glauben und Vertrauen geschenkt. In jenem Moment hätte ich mit erfüllter Seele sterben können.“ Noch cheesier gehts nicht, oder? ->aber anstatt Sarru alles genau zu erklären, sagt Iuel: „jetzt ist nicht die Zeit dafür.“ Junge, wenn Sarru dir glauben soll, ist genau JETZT die Zeit dafür! -um Iuel zu suchen, fragen Annelya und Surnei random bei Händlern nach, und das, obwohl Surnei vorher selbst noch sagt, dass Iuel so unauffällig wie möglich unterwegs ist. Also wird er ja eigentlich kaum mit einem Händler sprechen, wieso dann überhaupt zu dem Händler gehen?? -natürlich wird Sarru in dem Moment getötet, als er revealen will, wer wirklich hinter allem steckt… sorry, aber selbst in einer FanFic wird das nicht mehr gemacht. -Iuel lässt jeden vergessen, wer er ist? HÄÄÄ??? -ein Random Golem, der Annelyas „Herz prüft“?? -Iuel ist zufällig auf das Buch der Schatten gestoßen, welches seit Jahrtausenden von allen gesucht wird. Natürlich fällt es gerade ihm in die Hände und es wird auch nicht erklärt, wie er das findet. The fuck. -wieso wird es wie ein Plottwist aufgebaut, dass Gion der Böse ist? Das weiß man als Leser doch schon voll lange. -wer ist jetzt der ehemalige Geliebte von Mel? Wird das nicht wichtig?? -stehen die Soldaten am Ende unter Gions Kontrolle? Dachte, die Soldaten gehören zur Königin? Sind die jetzt auch Verräter oder wie? Und wenn die nicht zu Gion gehören, ist es nicht mega dumm, dass sich Gion ihnen offenbart, obwohl alle denken, dass er tot ist???
This entire review has been hidden because of spoilers.
Ich frage mich, ob ich ein anderes Buch gelesen habe als alle anderen?😅
Kleiner Disclaimer vorweg: ich habe schon sehr viel High Fantasy gelesen, liebe lange, verschachtelte Sätze und komplexe Inhalte. Vor allem als Psychologiestudentin lege ich den Fokus vielleicht etwas anders. Jeder hat seinen eigenen Geschmack und das ist vollkommen in Ordnung so.☺️
Bereits zu Beginn fühlte ich mich, als würde ich den zweiten Band einer Reihe lesen. Man wird direkt ins Geschehen geworfen (grundsätzlich mag ich so etwas eigentlich sehr gern) und wusste gar nicht, wo einem der Kopf steht. Wenig Worldbuilding, sehr flache Charaktere, kaum Kommunikation, viel Hin und Her. Die Plottwists sollten wohl überraschend sein, waren für mich aber lediglich sehr vorhersehbar. Der Schreibstil hat für mich auch eher weniger zu der Story gepasst, durch den poetischen, unterbrochenen Stil wurde mein Lesefluss sehr gestört. Auch gab es meiner Meinung nach etliche Plotholes. Bin sehr traurig, dass es mich nicht vom Hocker ziehen konnte, da ich den Autor super sympathisch finde.
Gönne es aber jedem, der das Buch geliebt hat und werde dem zweiten Band auf jeden Fall noch eine Chance geben.☺️
Ich bin normalerweise überhaupt kein Fan von Büchern, die mir auf TikTok vorgeschlagen werden, hab mich aber dazu hinreißen lassen Saretorium zu lesen, weil der Autor so ein absolut sympathischer Dude ist und die Art und Weise, wie er sein Buch vermarktet super, super interessant ist.
Ehrlicherweise muss ich aber sagen, dass ich schon ein bisschen enttäuscht war, die Idee hinter Story fand ich richtig gut und aber die Umsetzung war eher so meh, meiner Meinung nach. Ich finde es immer schwierig, wenn Fantasy-Bücher- auch wenn es Debüts/ Auftakte sind- unter 500 Wörter haben, da fällt es mir immer richtig schwer eine Bindung zu den Charakteren/zur Story aufzubauen. So war das auch hier der Fall. Ich hatte beim lesen auch das Gefühl, dass die Beziehungen der Charaktere unter- und zueinander etwas steif und eher dürftig waren, an der Charakterentwicklung kann man noch arbeiten.
Stellenweise habe ich, auch durch den Schreibstil, einfach den Faden verloren und wusste nicht recht, was gerade eigentlich passiert. Zusätzlich fand ich das Worldbuilding zu schwach und zu unausgereift und ich hätte mir teils eine ausschmückendere Beschreibung, der Umgebung gewünscht, damit man sich besser in die Geschichte hineinversetzen kann.
Ich muss aber auch sagen, dass ich das Potential dieses Buches absolut erkenne. Ein interessantes Magiesystem und spannender Plot sind auf jeden Fall vorhanden. Ich freu mich schon auf Band zwei :)
-Du hast dich täuschen lassen, jedoch sicher nicht von meiner Rezension!-
Du möchtest 2023 mit einem Knall enden lassen, oder 2024 damit starten? Dann besorg dir besser schnellstens dieses Buch. Ein schöneres Spektakel als jedes Feuerwerk es bieten könnte.
Als gewandte Fantasy Leserin, die breit gefächert im genannten Genre aufgestellt ist und schon einige hundert Werke auf ihrer gelesenen Liste verzeichnen kann, muss ich einmal zu Beginn besonders betonen, dass ich so etwas noch nie gelesen habe! Dieser Roman ist anders, erfrischend, unvorhersehbar, poetisch, metaphorisch, grandios.
Wem das jetzt noch nicht überzeugend genug war, um sich dem Buch anzunehmen, ist herzlich eingeladen sich den Rest meiner Rezension durchzulesen. Allen anderen, viel Spaß im Saretorium!
Inhaltlich möchte ich gar nicht viel sagen, denn der Klappentext sollte bereits genug überzeugen und vorwegnehmen möchte ich kommenden Lesern auch nichts, wer also wissen möchte, um was es denn genau geht, muss wohl zum Buch greifen.
Mit dem Saretorium hat der Autor, im nachfolgenden bei seinem Vornamen Panagiotis genannt, ein Debüt veröffentlicht, das nach seinesgleichen schreit. Kein Wunder also, wenn dieses Buch im selben Ranking wie andere, millionenfach verkaufte, Bücher auftaucht und 5 Sterne Rezension um 5 Sterne Rezension einheimst.
Panagiotis hat mit Sare ein grandioses, gar episches Worldbuilding hingelegt. Eine detailreiche Welt und wundervoll ausgearbeitete magische Elemente begeistern von der ersten Seite bis zur letzten, hatte ich während des Lesens doch stets das Gefühl mitten in Sare zu stehen. Der Schreibstil ergänzt dieses Erlebnis ungemein. Metaphorisch und gefühlvoll, überzeugt Panagiotis den Leser von der Welt und den Protagonisten. Fällt es mir ansonsten oft schwer mich auf die Erzählperspektive zu 100% einzulassen und mich mit den Protagonisten zu identifizieren, hat Panagiotis die allwissende Perspektive so gut unter Kontrolle, dass mir gar nichts anders übrig blieb, als mich komplett auf das Erlebnis einzulassen.
So klasse der Schreibstil ist, so außergewöhnlich ist er. Eventuell sogar etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch keinesfalls negativ behaftet! Lässt man sich darauf ein und schafft es über die ersten Kapitel hinaus, begeistert dieser Schreibstil von Seite zu Seite mehr und man wartet gespannt auf das nächste, geschickt eingearbeitete, Stilmittel.
Manchmal schafft die Erzählperspektive eine Art kühle Distanz zu den Charakteren und mir fällt es schwerer mich auf diese einzulassen und eine Verbindung aufzubauen. Panagiotis beschreibt seine Protagonisten jedoch so detailliert und fassettenreich, dass es mir vorkommt sie persönlich zu kennen. Peu à peu lässt er uns in deren Welt eintauchen und uns hinter Fassaden blicken. Die Dynamik ist klug ausgetüftelt und die Handlungen und Geheimnisse lassen viel Spielraum für Interpretationen der Protagonisten. Die Story an sich fesselt von Beginn an, keine einzige Seite war ein Lückenfüller und es gab ständig neues zu entdecken, ein konstanter Spannungsbogen zieht sich durch das Buch und hat mich dazu bewegt das Buch an einem Abend durchzulesen. Jedoch unbedingt zu erwähnen ist, dass die Geschichte sehr vielschichtig ist und so viele verdeckte Hinweise enthält, dass es kein Buch für Zwischendurch ist und man es auf jeden Fall mit Bedacht und Aufmerksamkeit lesen sollte!
Um ehrlich zu sein, hatte mich die Angst vor diesem Buch enttäuscht zu werden fest im Griff, denn wenn man mit so einer hohen Erwartungshaltung an etwas ran geht, kann man nur enttäuscht werden, oder? Das Ausnahmen jedoch die Regeln bestätigen, beweist Panagiotis mit dem Saretorium nur zu gern. Wer sich von Normen und Werten loslöst und sich vollkommen und unvoreingenommen auf die Geschichte einlässt, wird hier möglicherweise sein nächstes Jaheshighlight finden.
Dieses Buch verlangt vom Leser vor allem sich von Werten und Normen zu lösen, nichts zu erwarten, denn es sprengt doch jeden Rahmen, es nicht in Schubladen zu stopfen, denn dort gehört es nicht hinein, nichts hinzunehmen wie es scheint, denn es wird dich eines Besseren belehren.
Abschließend bleibt zu sagen, dass ich mich ungemein freue, mich auf dieses Buch eingelassen zu haben, obgleich es mich noch einige Tage, wenn nicht gar Wochen beschäftigen wird. Ein toller Reihenauftakt, der großartiges für die kommenden Bände verspricht! Wie ich die Wartezeit zu diesen überbrücken soll, weiß ich aktuell auch noch nicht so genau, aber das war das Leseerlebnis allemal wert!
Lieber Panagiotis, vielen Dank für dieses wundervolle, tiefgründige Buch – es liegt Großes vor dir!
Hab selten so ein schlechtes Buch gelesen. Die Sätze sind gestelzt und besitzen kaum einen Sinn, wenn man sie mal auseinander nimmt. Die seltsamen Metaphern, Vergleiche und auch die Art, wie die Charaktere sprechen, passen überhaupt nicht zueinander; wer spricht denn so? Es wirkt, als wollte der Autor etwas sein, das er nicht ist. Auf Social Media bewirbt er sich ebenfalls mit einer großen Portion Gerede, wie krass und wie heftig ja alles in seinem Buch ist. Entschuldige, aber ein Buch, in dessen Dialog Szenen mehrere Ausrufezeichen hintereinander kommen, ist so dermaßen unprofessionell. Durch die außerordentlich komische Art, sich auszudrücken, bleiben die Hauptcharaktere, und auch eigentlich alle anderen, denn ich mochte niemanden wirklich, absolut blass, denn niemand bekommt eine eigene Persönlichkeit, Sprechweise etc. Ich glaube nicht, dass dieses Buch je ein Lektorat von innen gesehen hat, und wenn doch, dann verlange bitte dein Geld zurück, lieber Panagiotis. Im Inhalt war wenig überraschendes zu finden, vor allem, wenn man schon sehr viele Bücher aus dem Fantasy Segment gelesen hat. Für Neulinge mag es durchaus spannende Plotentwicklungen geben, aber für mich bleibt es leider ein vollkommen aufgeblasenes, sprachlich schlecht entwickeltes Erstlingswerk von einem Autor, der sich sehr, sehr ernst nimmt.
Ein literarisches Meisterwerk, das nicht jeder begreifen wird. 📖
Durch eine negative und eine positive Rezension bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, da genau die gleichen Aspekte gelobt oder kritisiert wurden.
Ich habe eine Frage: Wie kann man dieses Buch nicht gut finden? Ich weiß es: Weil man die Kapazität zu ausgeklügelter, symbolischer, tiefergreifender und komplexer Kunst nicht besitzt.
In meinem Studium, Geschichte und Germanistik, habe ich sehr aufwendige und reiche Literatur gelesen. »SARETORIUM: Lodernder Stern« kommt dieser Literatur ziemlich nahe.
- Flache Charaktere? Wohl eher so subtil komplex, dass der ein oder andere, der leichte Lektüre gewohnt ist, hier den Durchblick verlieren wird.
- Fehlendes Worldbuilding? Zugegeben, man erfährt als Leser relativ wenig, doch der Autor schafft es Dinge in einem Satz zu erklären, für die manch anderer ganze Seiten benötigt.
- Holpriger Schreibstil? Wohl eher eine ziemlich herausfordernde, großartige und dreidimensionale ausgearbeitete Komposition an zauberhaften Wörtern.
Alles in allem: ein literarisches Meisterwerk, das nicht jeder begreifen kann und wird. Wow. Ich bin begeistert.
Durch socialmedia bin ich auf den Autor und somit auf dieses wirklich sehr gute Buch gestoßen. Kurzerhand erworben und direkt mit dem Lesen begonnen . Ab da war es um mich geschehen. Nachdem ich verstanden haben wie der Erzählstil funktioniert, war ich hin und weg und in den nächsten zwei Tagen wurde nur gelesen. Im Zug: gelesen. Vor’m Fernseher: gelesen. In der Literaturvorlesung: gelesen. Jedesmal wenn ich nicht am lesen war, wollte ich wissen wie die Geschichte weitergeht. Das die Kraft des Kristalls komplett im Zentrum steht, empfinde ich als richtig gut. Der Aufbau der Welt geschieht komplett um diese Kraft herum und ist dadurch nicht so erschlagend, wie man es von manch anderen Fantasywerken kennt. Für mich eine absolute Leseempfehlung und ich hoffe, dass dieses Werk noch ganz viele begeisterte Leser*innen finden wird.
Dieses Buch ist der absolute Wahnsinn. Ich war noch nie so fasziniert von einem Buch wie diesem hier! Panagiotis hat es geschafft mich in eine andere Welt zu entführen, mit Charm, Spannung und sehr vielen Eindrücken in diesem Buch. Ich habe sonst immer nur Romane gelesen, aber dieses Buch hat mich dazu gebracht in der Fantasy Welt weiter abzutauchen. Für jeden, der Fantasy liebt, ist dieses Buch sehr empfehlenswert! Ich habe es von Anfang bis Ende durch und durch geliebt. Ich bin natürlich gespannt auf Band 2. Aber alles drumherum ist so schön aufgebaut, einfach erklärt und sehr lesenswert. Die Welt die erschaffen wurde, ist sehr facettenreich und dementsprechend auch spannend. Es hat mich gefesselt und bin wirklich absolut begeistert.
Der Schreibstil ist ganz anders als man es sonst gewohnt ist, weshalb es mir am Anfang etwas schwer gefallen ist, in das Geschehen hineinzukommen. Generell hat mir die Lautmalerei und das beschriften der Ortwechsel irgendwie Comic-vibes gegeben, was aber nicht unbedingt schlecht ist, sondern dem Buch einen ganz besonderen und persönlichen touch verleiht. Von Anfang an ist Spannung gegeben und, obwohl man nicht direkt alles versteht, war ich sehr in den Bann gezogen. Man merkt, wie gut die Geschichte ausgeklügelt ist, da alles Sinn ergibt, wenn man nach und nach mehr Informationen bekommt. Die Charaktere sind so ziemlich alle sehr interessant und haben eine einzigartige und individuelle Persönlichkeit, aber besonders Meloidy hat mein Interesse geweckt👀 Bin super gespannt, was wir über sie im Laufe der Reihe noch erfahren werden.
Pano, the genius that you are. WOW! First of all sein Schreibstil hat etwas poetisches an sich, was einfach phänomenal ist. Er hat eine Welt erschaffen, die so packend und fesselnd ist und schafft es in kürzerer Zeit einem Charaktere schon irgendwie ins Herz zu schließen. But why did you have to play with me at the end like that???
So ein gutes Fantasy Buch. Ist echt zu empfehlen, kann es kaum erwarten Band zwei zu lesen. Man lernt die Charaktere so gut kennen und die Plots erst ….. 👉🏽👈🏽
Ehrlicherweise tue ich mir mit dieser Rezension etwas schwer, weil ich den Autor auch persönlich verfolge und ihn extrem sympathisch finde. Man hat gemerkt, dass in das Buch sehr viel Liebe geflossen ist und obwohl ich versucht habe es zu lieben, habe ich mir teilweise sehr schwer beim Lesen getan. Schonmal vorweg: Ich habe gehört, dass bei Teil 2 der Schreibstil um Weiten besser sein soll (und das ist mein größter Kritikpunkt, sonst wäre das Buch wahrscheinlich bei mindestens 4 Sternen) und werde diesem auch noch eine Chance geben, da ich daran glaube, dass er das Talent dazu hat, spannende Geschichten zu erzählen.
Inhalt:
Eine Welt, welche von magischer Energie durchzogen ist, wird auf den Kopf gestellt. Der Kristall der Schöpfung - ein Gegenstand von großer Macht - beginnt die Energie durcheinander zu bringen. Als diese dann in einer menschlichen Frau versiegelt wird, scheint ein neues Zeitalter zu beginnen, doch in der Dunkelheit lauert eine noch viel größere Gefahr. Denn die Versiegelung war kein Zufall ...
Zusammenfassung:
Annabel wohnt mit ihrer Schwester Meleiody im Königspalast und ist in der Armee. Sie, ihr Geliebter Enyos und einige weitere Soldaten brechen zum Kristall der Schöpfung auf. Enyos stirbt jedoch, als sie von Vögeln angegriffen werden, die durch den Magiekristall aggressiv werden. Sie schafft es dann mit den anderen Soldaten zum Stein vorzudringen und einer davon beherrscht Schattenkräfte und begeht Hochverrat, um die Energie des Kristalls in ihr zu versiegeln. Annabel tötet die Soldaten daraufhin und wird von ihrer Schwester Meleoidy gefunden und zurückgebracht, unwissend, dass genau das deren Plan war und sie in Wahrheit mit dem König etwas vorhat. Annabel geht dann zu Tenna, einem Lehrer, und fragt, was mit ihr los ist. Sie erkennen, dass sie schwanger ist. Dann bricht Chaos aus und ein kleiner Junge - Utakata - wird tot vorgefunden, getötet als Nachricht für Annabel (sein Tod wird Iuel zur Last gemacht). Meleiody wird währenddessen von Iuel angegriffen. Er kann sie niederstechen und Annabel findet ihre Schwester und den König Leon, welchen sie tötet. Meleoidy kann dank Blutmagie wieder zum Leben erwachen und sagt ihrer Schwester, dass der ehemalige König alles mit Iuel geplant hat, um sie zu töten. Daraufhin soll Annabel die Position des Königs einnehmen. Einige Monate später wird Annelya geboren und ein Kind am Königshof abgegeben, welches Annabel Surnei nennt und als ihren Sohn großzieht. Die beiden wachsen zusammen auf und lernen zu kämpfen. Meleoidy plant jedoch mit dem Hohen Rat und sie wollen Annelya außerhalb der Burgmauern schicken, um Iuel zu töten. Dazu kreieren sie eine Explosion und die Ratsmitglieder täuschen ihren Tod vor. Sarru wird als Verräter entlarvt und kann nur dank Annelya fliehen. Daraufhin lässt sich Annabel wirklich überreden, ihre Tochter gehen zu lassen. Sie reisen los und kommen auf der Insel Noruko an, wo sie Nadja empfängt. Diese wird jedoch von Iuels angeblichen Anhängern getötet. Sie reisen dann weiter ins Scherbendorf und gelangen dort durch eine Höhle hin, in welcher ein drachenähnliches Wesen sie angreift. Annelya blutet daraufhin, denn Iuel schafft es durch dunkle Magie, ihre Energie zu blockieren. Sarru kommt währenddessen bei diesem an und Iuel will Annelya die Wahrheit sagen. Sarru wird jedoch von ihrem Begleiter Snow getötet und Annelya schafft es dann , Iuel zu finden, doch dieser stirbt kurz darauf und gibt ihre Magie wieder frei. Dieser sagt ihr, dass sie die Energie nicht aus Zufall in Annabel verankert haben und damit dämonische Wesen, die Droknen, in ihre Welt holen wollen. Annabel wird dabei von Meleoidy getötet und als Annelya auftaucht nimmt diese sie gefangen und raubt ihr die Kräfte. Surnei wird von der Energie fortgerissen und Annelya verliert das Bewusstsein.
Meinung:
Ich hoffe, dass ich den Inhalt einigermaßen gut wiedergegeben habe, denn ehrlicherweise war auch ich im Nachhinein sehr verwirrt. Doch dazu gleich mehr. Vorab möchte ich eine Warnung abgeben, nämlich ist der unten folgende Teil sehr kritisch und sollte nur gelesen werden, wenn man Kritik verträgt. Ich bin froh für jeden, dem das Buch gefallen hat, und lasse auch dem Autor meinen Respekt da - ein Buch zu schreiben ist kein Kinderspiel!
Kurz vorweg: Ich war oft verwirrt durch den Schreibstil also kann es sein, dass ich ein paar Dinge missverstanden habe!
Kommen wir zum Worldbuilding, welches ich sehr mittelmäßig fand. Es gab coole Ansätze - wie die Droknen, welche in die Welt beschworen werden sollen, oder das Monster in der Höhle. Auch eigene Fantasiewesen wurden erschaffen wie die Ares oder die Norukoschildkröten, welche ich wirklich klasse fand! Alles andere war mir jedoch zu ungenau. Wie funktionieren die Machtspiele am Hof? Wie regiert der König/die Königin? Gibt es noch andere Länder? Wie seht die Welt aus? Es war einfach etwas ungenau, aber da das Buch eher kürzer war, denke ich mir, dass das in den Folgebänden noch genauer thematisiert wird.
Der Plot an sich war in Ordnung. Er war ganz interessant, aber irgendwie auch vorhersehbar. Teilweise durch den Schreibstil auch etwas verwirrend. Jedenfalls fand ich ihn in Ordnung und der Plottwist am Ende war sehr interessant und hat eine starke Grundstruktur für den nächsten Band geschaffen, aber der erste war dann doch etwas einfach gehalten.
Kommen wir zum Schreibstil und ich denke ehrlich, dass wenn dieser anders wäre, ich so viele andere Kritikpunkte gar nicht bemerkt hätte. Nämlich war es (ich glaube) ein allwissender Erzähler, da man die ganze Zeit in den Köpfen der Charaktere umhergesprungen ist? Ehrlicherweise hat mich das immer aus dem Konzept gerissen. Teilweise waren Szenen nicht einmal eine Seite lang. Ich konnte mich auf keinen einzigen der Charaktere einlassen, wodurch für mich leider alle ziemlich blass blieben.
Außerdem gab es keine Übergänge. Statt dass man beschrieb, wie Charaktere irgendwo hingehen kam ein ein kursives "Im Hof" oder "In der Burg" und dann war man plötzlich dort. Ich habe gesehen, dass der Autor Film und Regie studiert hat - ja, das ist unübersehbar, denn in diesem Bereich werden solche Übergänge oft gekürzt. Aber ich finde, dass das einfach nicht in ein Buch passt. Mich hat es extrem aus dem Lesefluss gerissen und sich einfach nur hart abgehackt angefühlt.
Zudem habe ich in anderen Rezensionen gesehen, dass er einen "poetischen", Schreibstil hat. Ja. Ja, das kann in einzelnen Zitaten auch wirklich der Hammer sein, aber ich übertreibe nicht wenn ich behaupte, dass es für meinen Geschmack zu viel des Guten war. "Ihr Schrei, er war grausam." "Der Regen, er ..." etc. Statt dass man die Sätze flüssiger schreibt, sind sooo viele Sätze auf diese Weise strukturiert. Hinzu kamen einige Wortwiederholungen und Sätze, die sich einfach holprig gelesen haben. Jeder hat seinen eigenen Geschmack und so kann ich es verstehen, dass manche den Schreibstil lieben. Wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung und sie ist zu 100% ehrlich - ich konnte den Schreibstil leider nicht lieben.
Was mir noch aufgefallen ist, sind einige Vergleiche, welche für eine mittelalterlich angehauchte Welt nicht wirklich passend sind. Ich bitte um Verbesserung wenn ich falsch liege, aber "das Steuer an sich reißen" bringe ich mit Autos in Verbindung, und diese gibt es ja in dem Buch nicht?
Bei den Charakteren kann ich nicht viel sagen. Ich konnte durch den Schreibstil einfach keine Bindung zu ihnen aufbauen. Sie wirkten alle bis zum Ende blass und obwohl ich mir denke, dass vor allem Annelya hätte eine tolle Prota sein können, empfand ich für sie nichts.
Das Ende ist jedoch einigermaßen unerwartet gewesen und da vor allem der Autor davon sprach, sich die Kritik zu Herzen genommen zu haben und in Band 2 vieeel Arbeit gesteckt zu haben, werde ich da auch noch reinlesen. Ich habe gesehen, dass es dann auch eine Love Story geben wird, und ich bin echt gespannt und hoffe, dass sich die Fortsetzung einfacher wird lesen lassen.
Der Einstieg ist leider sehr unverständlich und es kommt so rüber, als wäre das Buch der zweite Teil. Bis jetzt haben die Charaktere auch leider noch nicht so eine richtige Persönlichkeit, sodass es einen emotional nicht komplett abholt. Der Schreibstil und generell das Gesamtbild gleicht eher einem Film. Grundsätzlich hat die Story Potenzial, sodass ich glaube, dass der erste Teil einfach nur deshalb schwierig ist, weil man alles noch nicht so richtig checkt. Aber müsst ihr wissen.
Ein gutes Buch ist wie eine gute Mahlzeit. Ein durchschnittliches Fantasy-Buch ist wie ein belegtes Brötchen vom Bäcker. Sehr nett anzusehen in den meisten Fällen, ausgeschrieben mit leckeren Belägen und unglaublich handlich. Praktisch und besonders gut zu Essen wenn man es eilig hat. Für zwischendurch. Erst wenn man schlussendlich hinein beisst, realisiert man, dass das Brötchen ein bisschen zu trocken ist. Nach und nach stellen wir fest, dass der Belag nur im vorderen Bereich kunstvoll drapiert ist, und wir den Großteil des Brötchens mit den letzten Resten der unspannenden Remoulade essen müssen. Die letzten Bissen sind trockenes Brötchen. Wir bereuen nichts, aber hinterlässt das Brötchen/Buch einen bleibenden Eindruck? Eher nicht.
"Saretorium - Lodernde Flammen" ist wie Omas gute, heiße Suppe an kalten Wintertagen.
Kann man es gut "nebenher" konsumieren? Nein. Kleckert man sich eventuell voll und hinterlässt es bleibende Flecken? Womöglich. Auf jeden Fall hat es das vertraute, warme Gefühl, dass ein High-Fantasy Buch einfach haben sollte. Altbewährte Elemente auf die man sich freut wie auf Omas gute Suppe und neue Details, die man begeistert nebenher auflöffelt.
Das Buch steigt ein mit unterschiedlichen Geschehnissen die nacheinander/annähernd gleichzeitig im Land stattfinden und deren rote Fäden sich zwar zwischendurch kurz verlieren, am Ende aber alle wieder zusammengeführt werden. Generell ist das Buch voller "Aha!"-Momente und interessanter Details, die man sich merken sollte, weil man sich sicher sein kann dass später noch darauf Bezug genommen wird. Auch die unterschiedlichen POVs, von denen man annehmen könnte, dass sie den Fokus von der Hauptfigur Annelya wegnehmen, habe ich persönlich sehr gemocht. Im Gegenteil, dadurch dass wir sogar vor Annelyas Geburt einsteigen, schafft sich ein Rahmen aus Figuren und Worldbuilding, der einem sogar hilft, das Aufwachsen und die Mentalität der Protagonistin besser nachvollziehen zu können. An einer Stelle, in der die meisten Fantasy-Bücher mit einer relativ platten Hauptfigur in einer (noch) leeren Welt starten, werden wir hier behutsam in alles eingeführt ohne dass der Autor zu sehr in "Tell do not show" verfällt.
Charaktere:
Die Charaktere habe ich im positivsten Sinne als bunt und herausstechend empfunden; man macht sich sofort Bilder im Kopf und alles hat etwas cineastisches. Die große Stärke des Buchs sind für mich die Dialoge und die persönlichen Beziehungen der Charaktere untereinander. Besonders die Beziehung der Königin zu ihrer Schwester fand ich mitreißend und interessant. Generell finde ich das anhaltende Thema der Geschwisterliebe und Geschwisterbindung sehr gut und originell. Liest man leider viel zu selten in Büchern. Auch die Nebencharaktere waren charmant und interessant genug, dass man in jedem Fall wissen möchte was im zweiten Band mit ihnen geschieht. (Tenna?? Surnei??)
Worldbuilding
Das Worldbuilding war solide und interessant. Man merkt, dass sich viele Gedanken gemacht worden sind und dass da noch viel viel mehr unter der Oberfläche schlummert und wir gespannt sein können, was uns im zweiten Band erwartet. Man darf nicht vergessen dass der erste Band einer Reihe die Einführung in eine Story ist; und genau so habe ich dieses Buch verstanden. Der Fokus lag klar auf den Charakteren.
Pacing
Das Pacing war teilweise etwas zu schnell für meinen Geschmack. Gerne hätte ich manchmal noch ein paar mehr Seiten an einem Ort verweilt, auch um das Worldbuilding mehr aufnehmen zu können.
Schreibstil
Der größte Polarisierungs-Faktor des Buchs ist womöglich die Erzählperspektive und der blumige, reichhaltige Schreibstil. Absolut ungewöhnlich ist der "Allwissende Erzähler" und umso besser eingesetzt. Es liest sich wie ein modernes, frisches Märchen und verleiht der Story eine gewisse Schwere, die ich persönlich sehr mag. Ich persönlich bin allerdings auch kein Fan des "Ich-Erzählers" und bin froh dass es wieder mehr Fantasy-Romane gibt die davon wegkommen. Der Autor liebt seine purple prose und es vergeht keine Szene in der nicht der Lichteinfall, der Stand der Sonne oder die Bewegung der Kleidung und Haare beschrieben wird. Ich mag das sehr. Es ist natürlich geschmackssache.
Fazit
Ich habe überlegt, ob ich vier oder fünf Sterne geben möchte. Da ich das Buch aber sehr genossen habe und ich die klitzekleinen Kritikpunkte nicht ausschlaggebend genug finde, möchte ich Saretorium seine wohlverdienten 5 Sterne geben. Besonders wenn man bedenkt, dass es ein Debut-Roman ist, dann steht meine Meinung noch fester.
Annelya Elim, Prinzessin und Wunder des Sartoriums, erschaffen von dem Kristall der Schöpfung selbst, hat ein Ziel: luel Herim, den gefährlichsten Schattenkünstler des ganzen Landes zu fassen, bevor er die heilige Energie der Schöpfung und somit das gesamte Königreich vernichten kann. Sechzehn Jahre lang wächst Annelya damit auf, ihr Wissen, ihre Magie und ihre Kampfkunst zu perfektionieren, um luels Terror ein für alle Mal zu beenden. Doch niemand hätte sie auf die Gefahr vorbereiten können, die hinter den Mauern von Sare tatsächlich auf sie wartet. Denn als Annelya endlich auf ihren Erzfeind stößt, offenbart sich ein finsteres Geheimnis, das alles, was Annelya über sich selbst und ihre Welt zu wissen glaubt, in Frage stellt. Gebrochen von jener Wahrheit, wird Annelya vor eine herzzerreißende Entscheidung gestellt, die das Leben aller Saretorianer für immer zu verändern droht.
Ich hab mir sehr viel von diesem Fantasyroman versprochen und meine Erwartungen wurden erfüllt!
Der Auktoriale Erzähler passt wunderbar zu dieser Geschichte und obwohl ich ungern in dieser Perspektive lese, hab ich gut reingefunden. Er ist deshalb so passend, da es viele Perspektivenwechsel gibt, die dieses Buch tragen und voranbringen! Ich war etwas skeptisch, da dadurch ein wenig Spannung weggenommen wurde, doch ich hab mich getäuscht! Das Ende hat mich dann doch emotional werden lassen.
Die Charaktere sind äußerst stark und schön ausgeschmückt. Annelya ist ein sehr starker Charakter, die sich nicht viel sagen lässt und ihr Ding durchzieht. Ihre Mutter, Annabel, die man zu Beginn des Romans kennenlernt, trägt dieselben Eigenschaften!
Der Schreibstil ist künstlerisch und detailreich. Dadurch war die Welt erreichbarer und ich konnte mich in diese richtig einfühlen! Ich habe mich sehr wohl gefühlt in dieser Welt und wollte nicht mehr raus, als das Buch geendet hat.
Die Einschübe aus Sicht der Protagonistin Annelya passen wunderbar in die Handlung und helfen dabei, besser in die Welt hineinzufinden und wichtige Aspekte zu verstehen.
Die Ortswechsel bzw. wie sie eingeleitet wurden (wie kleine Überschriften) haben mich leider etwas gestört. Sie sind wichtig für die Handlung und waren sehr unterstützend, doch ich persönlich mag in den Text integrierte Ortswechsel. Jedoch hab ich mich im Laufe des Lesens daran gewöhnt.
Jetzt muss ich leider einen Punkt ansprechen, der mich am meisten stört. Ich liebe den Roman und mir gefällt im Grunde alles daran, ABER es wurde sehr viel im Klappentext beschrieben. Dies ist im allgemeinen nichts schlimmes, aber dadurch wurde der Ausgang relativ vorhersehbar. Doch mit dem Cliffhänger konnte keiner rechnen, weshalb es diesen Punkt eigentlich wieder ausbadet!
Dieser Auftakt war hervorragend und ich freue mich schon sehr, wenn es endlich weiter geht!😍 Ich brauche mehr, mehr, MEHR!!
Wenn ihr also Fanatsy so sehr liebt, wie ich es tue, seid ihr hier wunderbar aufgehoben!
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wow dieses Buch war so gut ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll außer das es eine riesen empfehlung ist ich bin gespannt wies weiter geht es endet mit einem cliffhänger ich hasse sowas aber es ist aufjedenfall spannung dann aufgebaut bei den lesern es ist ein highfantasy buch und für mich persönlich war es nicht schwer reinzukommen da ich hauptsächlich fantasy lese aber man wird direkt in die welt reingeschmissen und es werden sehr viele charaktere vorgestellt was ein bisschen verwirrend ist. Im großen und ganzen kann ich sagen das das buch sooooo gut ist ich habs verschlungen also ja ok ich hab länger gebraucht aber das lag eher an der schule da ich nicht mehr zum lesen komme deswegen aber trotzdem das buch ist so gut auch die charaktere sind so gut aufgebaut ich hasse mel immer noch und verstehe nicht wie man sie mögen kann aber sonst ist es wirklich gut ich habe grade auch gottlos geheult am ende. Mehr kann ich dazu nicht sagen es war einfach toll 5/5⭐️
Am Anfang ist es etwas schwer in die Geschichte reinzufinden. Nach ein paar Kapiteln ist die Story aber extrem catchend und man möchte am liebsten nicht aufhören zu lesen. Die Story gefällt mir extrem gut, aber das Ende nooo, ich möchte am liebsten direkt Band 2 lesen! würde es für fantasy einsteiger und auch für fantasy liebhaber empfehlen
ich bekomme auf instagram ständig werbung für dieses buch und schon die art, wie diese werbung angefertigt ist, macht mich absolut wütend. eines tages werden alle booktoker, bookstagrammer und andere gauner sich für ihre verbrechen rechtfertigen müssen.
2.5 ⭐️ Die Idee hatte wirklich super viel Potential! Ies war eine Achterbahn fahrt durch das Buch, leider fand ich es teils undurchsichtig und es wurde nicht richtig klar was passiert ist. Für das erste Buch richtig super!