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Alles immer wegen damals

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»Familie heißt lügen bis tief in die Nacht.«

Der Hund ist jetzt da, nun muss man sich eben um ihn kümmern, sagt Mutti. So wie die Kinder, die waren damals auch plötzlich da und man musste sich eben kümmern. Das will ihre Tochter Karla in jedem Fall anders machen. Also ist sie von Leipzig nach Köln geflohen, hat den Kontakt zur Mutter abgebrochen, das ist einfacher als mit Gerda zu diskutieren. Aber jetzt hadert Karla mit der Ausbildung, kämpft mit der Miete, und mit ihrer Freundin könnte auch mal der nächste Schritt kommen. Ob es eine gute Idee von Karlas Geschwistern war, den beiden zu ihren Geburtstagen – zum 30. und 60. – eine gemeinsame Reise nach Hamburg zu schenken?

Entwaffnend ehrlich, voller Witz und Zärtlichkeit erzählt Paula Irmschler von zwei grundverschiedenen Frauen, die eines jedoch Die eine hat die andere geboren.

»Paula Irmschler lesen ist wie Saufen mit der besten Freundin, aber ohne Kater. Magisch.« Margarete Stokowski

312 pages, Kindle Edition

First published May 16, 2024

11 people are currently reading
492 people want to read

About the author

Paula Irmschler

5 books25 followers
Paula Irmschler, 1989 in Dresden geboren, zog 2010 für ihr Studium nach Chemnitz. Nach fünf mehr oder weniger erfolgreichen Jahren ging sie nach Köln, arbeitete dort als Garderobiere und schrieb eine Kolumne für "Intro". Seitdem veröffentlichte sie Texte in „Jungle World“, "Missy Magazine“, laut.de, „Musikexpress“, „Jolie" und hat seit 2017 eine Kolumne bei "Neues Deutschland“, in der sie meist über feministische Themen schreibt. Im Herbst 2018 wurde sie bei "TITANIC" als Redakteurin eingestellt und konnte ihren Garderobenjob endlich an den Bügel hängen.

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Community Reviews

5 stars
50 (13%)
4 stars
136 (37%)
3 stars
134 (36%)
2 stars
39 (10%)
1 star
7 (1%)
Displaying 1 - 30 of 37 reviews
Profile Image for ~•verena•~.
492 reviews8 followers
January 5, 2025
1.5 ⭐
Mitm Hund raus...

- Alles immer wegen damals, 00,01%

Am interessantesten finde ich Maschas Vergangenheit mit der Teilnahme an Popstars.
Der Rest ist eher langweilig, vor allem weil ich Karlas Standpunkt so gar nicht nachvollziehen kann.

Anscheinend soll das Buch lustig, ironisch und voller Humor sein... Fand ich nicht, also mein Humor war es nicht. Eher langweilig und unnötig dahinplätschernd, antiklimaktisch.

Die antriebslose Protagonistin, die 'nichts auf die Reihe kriegt', am Existenzminimum lebt und alle möglichen Phobien hat, erinnert mich an Schrödingers Grrrl

+ Ich mag keine Bücher, wo COVID vorkommt. Lesen ist für mich Escapism und mir ist noch kein (fiktives) Buch untergekommen wo es interessant eingebaut ist.


IDK, halt einfach nicht meins.
Profile Image for Anne-Katrin Schumann.
26 reviews1 follower
February 8, 2025
3,5 ⭐
War gut geschrieben und teilweise auch sehr witzig, aber irgendwie hat mir komplett der Inhalt gefehlt. Es gab irgendwie keine richtige Storyline, war eher einfach die Erzählung eines Lebensabschnitts von Karla.
Profile Image for Hänna.
87 reviews4 followers
October 11, 2025
2,5 / pro: mochte die darstellung von karlas mutter gerda sehr. contra: hab eine sehr dolle abneigung gegen kursiv-schrift entwickelt (und war enttäuscht, dass das kein zweites superbusen war)
Profile Image for Mia.
71 reviews
August 5, 2024
Kein “spannendes” Buch, aber die Figuren sind irgendwie so schmerzhaft relatable und liebenswert, dass es mir sehr gefallen hat. Teilweise wurden da anscheinend Gespräche aus meinem Alltag abgehört.
Nur die COVID-Erwähnung hat mich ein bisschen rausgerissen, mag das weiterhin gar nicht, da aus der schönen fiktiven Welt rausgerissen zu werden und mit der blöden Realität konfrontiert zu werden.
Profile Image for Franziska.
18 reviews
May 7, 2025
1.5 ⭐️ Teilweise witzig und relatable aber ansonsten leider zu inhaltslos für mich persönlich
58 reviews
March 2, 2025
wollte es mögen, klappte aber leider nicht
Profile Image for Dunja Brala.
618 reviews48 followers
August 25, 2024
Als Alleinerziehende immer alles so richtig auf die Kette zu kriegen, Geld ranzuschaffen, anständige Kinder auf eigene Beine zu stellen und dabei auch noch für sich selbst zu sorgen ist mit das schwierigste Projekt, das viele Frauen heutzutage stemmen müssen.

Davon kann auch Gerda ein Liedchen singen. Vier Kinder von verschiedenen Männern hat sie großgezogen. Jetzt sind alle aus dem Haus und Gerda denkt in erster Linie an sich. Sie gibt zwar auch die Oma und ist in der Familien-Chat Gruppe, aber sie hat ihr eigenes Leben, ihre eigenen Interessen, Bedürfnisse und Ziele.

Karla ist die Jüngste, der vier „Sonntags“ Kinder, und sie hat mit der Familie nicht mehr viel am Hut. Sie ist von Leipzig („der Stadt, die schon immer im kommen ist“) nach Köln gezogen und kriegt ihr Leben dort nicht auf die Reihe. Erst Studium, dann Ausbildung hat sie geschmissen und sie lebt als geheime Untermieterin mehr schlecht als recht ein unscheinbares Leben.
Mit ihrer Mutti mag sie gar nicht mehr sprechen. Doch die Geschwister schenken ihr und Gerda einen gemeinsamen Trip nach Hamburg zu „König der Löwen“. Karla überlegt die ganze Zeit, wie sie aus der Nummer rauskommt. Doch auch hier erliegt sie wieder mal ihrer Lethargie und fährt einfach. Das ist weniger stressig, als abzusagen. Ob sich die beiden annähern oder noch mehr auseinanderdriften, müsst ihr selber lesen. So viel kann ich aber schon mal verraten: Es kommt einiges auf den Tisch.

Dieser Roman lebt von den vielen verschiedenen Charakteren, insbesondere eben von der phlegmatischen antriebsschwachen Karla, die sich in Hypochondrie flüchtet und ihren Platz im Leben auch mit 30 noch nicht gefunden hat. Die Mutter scheint hingegen das genaue Gegenteil zu sein, strukturiert und direkt, so nach dem Motto “Augen zu und durch“. Dabei könnte man ihr vielleicht sogar die Empathie und Liebe zu ihren Kindern absprechen. Doch ich glaube, sie verbirgt diese einfach, denn das Verlangen danach, ihren Kindern größtmögliche Autonomie zu verschaffen, um dann auch wieder Freiheit für sich selbst zu gewinnen, überwiegt. Und eigentlich wollte sie gar keine Kinder. Dabei ist natürlich das Geld immer knapp und was für Auswirkungen das auf die Kinder hat, ist hier sehr gut beschrieben.

Überhaupt ist das etwas über 300 Seiten, starke Buch gespickt mit großen Themen: Generationenkonflikt, Klassismus, die Herangehensweise an problematische Situationen und die Familienbande, die nach der Abnabelung der Kinder nicht immer so einfach halten. Es braucht viel Pflege und auch Wille über Konflikte hinweg zu sehen. Und das gelingt nicht jedem gleich. Ich finde das hat die Autorin sehr gut heraus gearbeitet. Die Suche nach der eigenen Identität und die Schuldzuweisungen in die familiären Wurzeln konnte ich gut nachfühlen. In vielen Situationen habe ich mich sowohl als Mutter, als auch als Tochter rein denken können.

Das Ende allerdings war mir viel zu schnell. Warum gab es einen scheinbaren Gefühlswandel bei Karla? Was ist mit ihren ganzen Tics und Neurosen? Bleibt das so oder kann das weg? Wie kam es zu den Reiseplänen von Gerda? Es hat was von Ende gut alles gut, aber wie man da hingekommen ist, weiß ich nicht genau.

Auch Themen wie der innerdeutsche Ost-West-Konflikt finde ich zum Teil gut getroffen, aber leider nur gestreift. Die Unterschiede zwischen Sachsen und dem Rheinland werden zwar auch sprachlich dargestellt, und tragen sicherlich zur Atmosphäre des Romans bei, aber es bleibt dabei oberflächlich.

Der Schreibstil ist humorvoll, und ich hatte den ein oder anderen Lacher, zum Beispiel wenn der Unterschied zwischen einer Universität und einer Universiteit erklärt wird, oder wir dabei sein dürfen, wie sich Geschwister gegenseitig anlügen und das Ganze mit dem Satz endet „Familie heißt Lügen bis tief in die Nacht“
Locker-flockig kann man diesen Text runter lesen und dass wir oft in unterschiedlichen Zeiten hin und her springen, nimmt kaum Einfluss auf den Lesefluss.

Ein Buch, mit dem ich eine gute Zeit hatte, dass man schnell liest und das einen zur Reflexion der eigenen Mutter-/Tochterrolle anregt, das aber ein bisschen mehr Tiefe hätte vertragen können.
Profile Image for Robert.
144 reviews5 followers
February 25, 2025
Alles immer wegen damals war witzig und wirkt wie aus dem Leben gegriffen. Vor zwei Jahren hat Karla den Kontakt zu ihrer Mutter Gerda abgebrochen. Jetzt planen die Geschwister, die beiden auf einem gemeinsamen Urlaub zu zweit wieder zu verwöhnen. Es geht nach Hamburg. Zu König der Löwen. Die Reise an sich beginnt erst nach über 100 Seiten. Ich brauchte etwas, um mit den Figuren warmzuwerden, obwohl sie sehr ausschweifend eingeführt wurden. Wenn Mutter und Tochter endlich aufeinandertreffen war das herrlich witzig und herzlich. Als ostdeutsches Nachwendekind fand ich die Leipziger Identität von Gerda und Karla, die immer wieder explizit zum Thema gemacht wird und sich auch sprachlich ausdrückt, wahnsinnig unterhaltsam und relatable. So fand ich dann auch meinen Zugang zur Geschichte und war trotz der Startschwierigkeiten voll dabei. Leider war das Buch für mich 40 Seiten zu lang, denn nach dem Familienurlaub gibt es einen Zeitsprung und die beiden Protagonistinnen müssen mit der Corona-Pandemie umgehen. Die Beziehung der beiden bleibt davon aber unberührt, sodass ich mich frage, wieso dieser zu lange Epilog überhaupt dabei war. Bereits in anderen Romanen, die ich gelesen habe, wurde Corona thematisiert und in diesem Buch erschließt sich mir der Sinn dessen gar nicht. Ich fand Alles immer wegen damals trotzdem super unterhaltsam und mochte auch Paula Irmschlers starkes Debüt Superbusen. Ich freue mich also auch schon auf ihren nächsten Roman.
Profile Image for Jule.
357 reviews17 followers
September 4, 2024
Ein leichtes Buch für Zwischendurch. Es wird nicht so klar, wohin die Reise geht/ gehen soll, anders als im Klappentext beschrieben. Mir fehlt die Tiefe, aber irgendwie wollte ich es dennoch zu Ende lesen, was vielleicht an der Leichtfüßigkeit liegt. Witzig: es gibt einen Soundtrack zum Buch.
Profile Image for Lotta Falter.
19 reviews
December 28, 2025
3,7⭐️ an vielen Stellen sehr funny und auch schön geschrieben aber insgesamt nicht so ein catchy Leseflow👀
Profile Image for mia.
11 reviews
February 2, 2026
also eig sind das teilweise genau meine Themen, aber hat leider gar nicht gehittet. Bisschen lw teilweise, aber ich glaub das soll es auch sein
Profile Image for Fiona.
174 reviews5 followers
April 20, 2025
2.5, was war der Punkt? die Personen waren interessant, die Story nicht. der Corona Abschnitt war gut aber es kam mir alles etwas zusammengewürfelt vor. dachte das Buch sei lustig oder wholesome aber weder noch. wieso wird diese random Hund Anekdote so präsent gemacht? und unabhängig von allen Inhalten: warum ist das Cover so hässlich?
Profile Image for Nora Möller.
117 reviews
July 25, 2024
Es passiert nicht viel, aber ich mochte die Stimmung des Buches. Ich kann gar nicht so richtig sagen was ich genau mochte, es hat mir einfach gefallen.
10 reviews
November 28, 2024
2,5 irgendwie keine Handlung. Thematisch ok, aber oberflächliche. Sprachlich auch ok, aber haut mich nicht um.
Profile Image for Nora.
86 reviews9 followers
December 31, 2025
Ich fand den Schreibstil irgendwie anstrengend zu lesen und die Handlung kam nur sehr langsam und spät in Schwung. Es wurde gegen Ende besser, aber das konnte leider die ersten zwei Drittel des Buchs nicht ausgleichen.
88 reviews1 follower
September 14, 2024
Der Schreibstil gefällt mir sehr, der Hauptcharakter hat mich übelst aufgeregt und ich habe alles, was passiert oder nicht passiert ist schon wieder vergessen.
Profile Image for Janine.
1,447 reviews20 followers
August 22, 2024
Karla hat den Kontakt zu ihrer Mutter Gerda abgebrochen und ist von Leipzig nach Köln geflohen, um nicht die Verantwortung für einen Hund oder die Diskussionen mit ihrer Mutter übernehmen zu müssen, so wie es bei ihren Geschwistern und ihrer Kindheit der Fall war. Jetzt kämpft sie jedoch mit ihrer Ausbildung, der Miete und der Beziehung zu ihrer Freundin. Parallel dazu hatten ihre Geschwister Karla und ihrer Mutter eine gemeinsame Reise nach Hamburg zum 30. und 60. Geburtstag geschenkt, was Fragen darüber aufwirft, ob dies eine gute Idee war.

Die Geschichte beleuchtet die komplexe Beziehung zwischen Mutter und Tochter und wechselt dabei zwischen den Perspektiven von Gerda und Karla. Man erhält einen tiefen Einblick in die Gedanken und Gefühle der beiden, obwohl es eine gewisse Distanz gibt. Diese hat mich nicht gestört, da ich die Emotionen gut nachvollziehen konnte, ohne sie selbst direkt zu spüren. Mutter und Tochter sind als Charaktere gut ausgearbeitet, und ich konnte nachvollziehen, weshalb sie auf ihre Weise fühlen.

Der Roman verdeutlicht, wie herausfordernd eine Mutter-Tochter-Dynamik sein kann. Es wird offensichtlich, wie viele unrealistische und toxische Erwartungen in solchen Beziehungen bestehen können und wie schwierig es sein kann, eine echte Verbindung aufzubauen, vor allem wenn jede der beiden Frauen mit ihren eigenen Herausforderungen kämpft. Dies wird im Buch überzeugend dargestellt. Darüber hinaus werden auch andere Themen angesprochen, wie der Ost-West-Konflikt oder Ängste bezüglich der Zukunft.

Am Ende hatte ich das Gefühl, dass der rote Faden etwas verloren ging und war mit dem finale Verlauf aufgrund des gesamten Aufbaus nicht ganz zufrieden. Ich hatte zwar keine konkreten Lösungen erwartet, hätte mir aber gewünscht, dass die Figuren vielleicht einen Schritt aufeinander zugehen. Vielleicht wollte die Autorin damit genau das ausdrücken: Akzeptanz. Nur weil man miteinander verwandt ist – als Mutter und Tochter – bedeutet das nicht automatisch, dass man ein enges Verhältnis hat, besonders wenn beide Damen durch die Vergangenheit miteinander belastet sind. Es ist manchmal schwer, eine solche Realität zu akzeptieren, aber manchmal ist es besser, seinen eigenen Weg zu gehen.

Insgesamt ist es eine ungewöhnliche Geschichte, die ich gerne gelesen habe und die zum Nachdenken anregt – auch über die eigene Familiendynamik. Sie ist sicherlich nicht für jeden geeignet, aber ich spreche trotzdem eine Leseempfehlung aus.
Profile Image for Ancla Müller.
897 reviews5 followers
October 7, 2024
Und wo soll es hingehen? Anregend zu Beginn und leidenschaftslos zum Ende.

**** Worum geht es? ****
Karla möchte einfach alles anders und besser machen als ihre Mutter. Sie sind zwei grundverschiedene Menschen, die zufällig verwandt sind. Aber ist das wirklich so? Als Karla versucht auf eigenen Beinen zu stehen, scheint das alles gar nicht mehr so leicht, wie sie es sich ausgemalt hat.

**** Mein Eindruck ****
Eine Mutter-Tochter Geschichte, die für mich leider ziemlich sinnlos verlief. Zu Beginn konnte sie mit dem Aufbau der Charaktere und den Zusammenhängen noch begeistern, da ich selbst das Alter der Tochter habe. Auch kenne ich ihre Gefühle der Mutter gegenüber und konnte mich dadurch einfach mit dem Erzählten identifizieren. Im Verlauf des Buches merkte ich allerdings keine wirkliche Entwicklung und hatte auch das Gefühl, dass die Erzählungen ziellos und teils durcheinander verliefen, ich fragte mich zunehmend, worauf das Ganze hinauslaufen soll, und war von dem Verhalten der Tochter und der Mutter mehr und mehr genervt als nachdenklich angeregt. Der Schreibstil selbst gefiel mir sehr gut und trotz, dass mich das Buch inhaltlich nicht überzeugen konnte, habe ich einige Sätze markiert, die ich zitierwürdig und ansprechend finde. Der Titel des Buches wird durch die Erzählung selbst wieder gespiegelt und hatte mich zum Lesen des Buches angeregt. Allerdings fehlt mir nach hinten raus, ein hoffnungsvoller Blick und damit der Ausbruch aus unserer aktuellen Gesellschaft; zu viel dran hängen bleiben und zu wenig loslassen.

**** Empfehlung? ****
Fans von zeitgenössischen Romanen und Mutter-Tochter Geschichten, die sich am realen Leben orientieren und weniger eine übergeordnete Botschaft vermitteln sollen, können hier etwas eigenes finden. Mir war die Erzählung insgesamt zu langatmig, aber dir kann es ja ganz anders gehen.
Profile Image for Emilia.
43 reviews
June 18, 2025
Die Figuren waren sehr interessant und mit ihren Facetten sehr nachvollziehbar. Mir haben die Bezüge zur DDR und das Einbinden der Nachwirkungen der Wendezeit sehr gefallen. Themen wie Familie, Mutterschaft und Erwachsensein usw. wurden vollumfänglich aufgegriffen und an einigen Stellen hat es bei mir ein beklemmendes Gefühl hinterlassen als es z.B. um vergangene Erfahrungen der Figuren ging - ich kann es nicht genau beschreiben, aber das Buch hat eine ganz besondere Stimmung.
Das Buch hat jedoch keine konkrete Handlung und es werden auch viele Dinge offengelassen. Aber es hatte an einigen Stellen witzige Dialoge, die ich sehr gut fand!
Profile Image for Dorle Schmidt.
137 reviews
June 25, 2025
Witzig und einfühlsam geschriebene Familiengeschichte mit sehr ungewöhnlichen Frauen-Charakteren und ganz aktuell bereits Corona-Zeiten und Gentrifizierung im Osten spiegelnd. Man würde gerne erfahren, wie es weitergeht!

S.122: „Man vergisst in Fernbeziehungen manchmal leider, wer die andere Person wirklich ist.“
S.186: „…es wird nicht magischerweise alles gut und fügt sich, wenn man ein Kind hat. Du bleibst, wer du bist, und obendrauf hast du noch ein Kind.“
S.314: „Es ist jetzt alles immer wegen damals. Erst durfte nichts wegen damals sein, heute ist alles wegen damals.“
Profile Image for meri.
102 reviews
September 11, 2025
2,5.

Wirklich einfach nur fine. Manche Passagen und Gedanken haben mir echt richtig gut gefallen und ich dachte poah vielleicht wirds jetzt doch noch richtig geil aber dann wurde das irgendwie wieder fallen gelassen und am Ende war das Buch echt relativ flach. Zusätzlich dann noch diese Whatsapp Chats (ich HASSE sowas in Büchern idk) und die Millenial Sprache, einfach nicht so richtig mein Ding. Aber auch nicht schlecht. Einfach nur okay.
4 reviews
October 16, 2025
Das Buch kommt aus meiner Sicht nicht richtig in Schwung, ich habe in der Hälfte aufgegeben.
Karla und ihre Mutter Gerda haben kein gutes Verhältnis, meistens ist Funkstille. Warum? Erfährt die lesende Person bis mindestens S.144 (von 316) nicht. Von der Schwester Mascha wird ein Städtetrip für beide nach Hamburg geplant. Bis mindestens S.144 ist einfach nichts passiert, der Städtetrip immer noch nicht angetreten.
Schade, "Superbusen" von ebenfalls Paula Irmschler hatte mir so gut gefallen.
Profile Image for ₊✩‧₊shaunie₊✩‧₊.
52 reviews2 followers
August 18, 2024
3.75 Stern, wird us wechselnde mutter Tochter perspektive verzellt und ngl, gönd mer beid zu 87% vom buech uf de Sack, aber tolls Charakter development und ahgnehm zum lese und mitcho (finds Cover brutal underwhelming)
68 reviews
February 6, 2025
Fand die Idee vom Buch super und den Roman stellenweise auch. Aber insgesamt haben die Charaktere mich emotional nicht aus den Socken gehauen, die story fand ich teils zu wirr und die Witze zu auserwählt. Voll schade weil find die Autorin eigentlich super cool
Profile Image for Andreas Hänisch.
64 reviews2 followers
October 23, 2024
Ihr Buch Superbusen hat mir besser gefallen. Trotzdem ein nettes Buch für zwischendurch.
103 reviews1 follower
December 9, 2024
Das Ende fand ich jetzt nicht so spektakulär aber ansonsten ist es wieder ein sehr unterhaltsames Buch, mit den Protagonisten kann man sich als ostdeutscher Millennial sehr identifizieren.
Displaying 1 - 30 of 37 reviews

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