In der Minute, die Sie brauchen, um diesen Text zu lesen, besuchen rund 100000 Menschen weltweit die Seite PornHub. Etwa 85 Prozent aller Männer und gut ein Drittel aller Frauen in Deutschland konsumieren Pornos. Längst sind sie Teil unserer Alltagskultur geworden – und zugleich ein Tabuthema geblieben. Angst, Scham und fehlendes Wissen stehen einem offenen Dialog im Weg, ob im Privaten oder in der öffentlichen Debatte. Das will dieses Buch ändern. Es eröffnet einen Raum, in dem das Sprechen und Nachdenken über Pornos möglich wird. Fernab von Panikmache oder Sensationslust, aber ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, beantwortet es, was wir mit Pornos machen, was sie mit uns machen und welchen Platz sie in unserer Gesellschaft haben. Madita Oeming zeigt in dieser längst überfälligen Gegenwartsanalyse, dass ein reflektierter und zugleich gelassener Umgang gelingen kann und was wir gewinnen, wenn wir endlich über Pornos reden – ein politisches und persönliches, ein unverschämtes Buch.
Madita Oeming does scientific research on porn movies, but she's also an activist advocating for a wider, more informed conversation and more media literacy regarding pornographic material - and both aspects of her work show in this pop science book which does offer studies and research, but is also an argumentative essayistic text from the perspective of a sex-positive third-wave feminist (which I don't mind, because it's my kind of feminism, but be aware of the convictions that color Oeming's analysis). And let's face it: Pornography is such a widely consumed product, just ignoring the phenomenon is a missed opportunity to look into 21st century mores and desire. The blurbs for this book are also rather impressive: Mithu M. Sanyal, Clemens J. Setz, Ijoma Mangold - I love all of them.
And Oeming's effort really is intriguing: Kept in a conversational, easily accessible tone, she starts out with the history of pornography and then covers the infamous inter-feminist sex wars that brought about an alliance of conservative Nixonian-types and second-wave feminists, feat. the likes of Andrea Dworkin, Catharine MacKinnon, and, of course, Alice Schwarzer. I love these types of deep dives, as they illustrate the struggle to define what women's liberation actually means. After that, Oeming ponders the media panic surrounding porn, which as a media scientist myself, I found captivating, especially as she points out how media reception is still misunderstood in its complexity. And lastly, the author dissects the stats and asks: What does the use of specific porn genres say (or doesn't say) about men and women?
I fully agree with Oeming that porn needs to be researched as entertainment media, and that it can function to improve the societal conversation around sex, which is still lacking because of shame, toxic masculinity and femininity, stigma, etc. pp, but I also feel like this book would be stronger if it addressed some issues the critics of porn bring forward more seriously: Yes, the question whether a person is pro-porn or anti-porn is pointless, because porn is just a media genre. But a person can have valid reasons to be against specific depictions in porn (which Oeming partly addresses, e.g. racist fetishization), the repercussions of such visible sex work in real life, and especially some production environments. More nuance helps to strengthen arguments and find common ground.
A very valuable book which should only be a starting point when it comes to media literacy in the field of pornography, especially when it comes to gender stereotyping.
Es ist gut, dass es dieses Buch gibt. Ich habe es gelesen, weil ich selber eine offene Haltung gegenüber Pornos habe und mir hier eine wissenschaftliche Grundlage erhofft habe. Ich wurde sehr enttäuscht. Im Untertitel nennt sich das Buch „eine unverschämte Analyse“. Das einzig unverschämte ist es, das Buch eine Analyse zu nennen. Die Agenda ist klar und schillert konsequent durch. Wenn Gegenargumente aufgezeigt wurden, die nicht in diese Agenda passen, wurden diese auf häufig auf 2 (unwissenschaftliche) Arten widerlegt: 1.) Die Autorin konnte einen Überlapp finden mit Stimmen aus dem politisch rechten Spektrum. Und das reicht ja schon, um zu zeigen, dass das Argument falsch ist, auch wenn die Motivation eine andere ist. 2.) Viele Argumente wurden mit einem absoluten und perfektionistischen Anspruch interpretiert und auf dieser Basis abgestritten. Dabei sind sie eher als Anreiz gedacht und als Kritik an das systematische Muster. Ein Beispiel: Das feministische Spektrum appelliert an immer mehr Sichtbarkeit auf echte weibliche Orgasmen. Die zugrundeliegende Kritik: Im Mainstream stehen die Männer oft im Fokus. Was macht die Autorin? Versteht diesen Appel als „alle Pornodarstellerinnen müssen immer echte Orgasmen zeigen“. Ihr Gegenargument? „Dürfen Frauen nicht auch mal einen schlechten Tag haben?“. Sehr schlecht. Wirklich sehr sehr schlecht. Ich begrüße Diversität, offene Haltung gegenüber Sex, Befreiung von Scham usw. usf. . In dem Buch wurde die Agenda jedoch so hoch geschrieben, dass es alle Probleme in Pornos (die es ja dennoch gibt - wie Sexismus, Rassismus, Sucht, …) abgestritten wurden oder wenn anerkannt, dann aber nur als Spiegelbild einer ohnehin schon problematischen Gesellschaft. Das kann ich in Teilen nachvollziehen, sehe aber in anderen Teilen Pornos auch als Strippenzieher. Zudem gibt der Sex, wo Menschen in andere Menschen eindringen oder körperlich sehr nahe kommen, diesen Problemen eine ganz neue Ebene. Ich habe dennoch einige gute Denkanstöße (besonders aus dem letzten Kapitel) mitnehmen können und fand die historische Entwicklung von Pornos sehr interessant. Die subjektive Argumentationsweise (und der nebenbei bemerkt schlechter Schreibstil) haben mich echt angekotzt.
Hab ich richtig gerne gelesen! Es war für mich nicht viel Neues, aber es war irgendwie trotzdem spannend zu lesen ind die Autorin hat die Zusammenhänge find ich sehr gut erklärt.
Sehr zeitgemäße und differenzierte Analyse voller Quellen & wissenschaftlicher Verweise - endlich mal kein (generalisiertes) Porno-bashing :) große Leseempfehlung!!
Gerade als Teil der „Generation Porno“ (Gott wie bescheuert) eine aufschlussreiche Lektüre, die sich mit offenem Blick mit dem Tabu-Thema auseinandersetzt. Feministisch, aufklärend, aber auch unterhaltsam.
Ich liebe die Tatsache, dass es ein solches Buch nun gibt. Denke aber viele Positionen werden hier alles andere als objektiv dargestellt weshalb ich den Titel “unverschämte Analyse” nicht so arg zutreffend finde. Der historische Anlauf bzw. die Entwicklungsgeschichte hat mir gut gefallen, auch das in Angriff nehmen der verschiedenen Aspekte rund um Pornografie. Aber alles hat einen subjektiven Beigeschmack, was es zwar leicht zu lesen macht aber eben einer „Analyse“ für mich widerspricht.
Sprachlich top entpuppt sich das Buch als schlichter Lesefreudeknüller. Sehr willkommen war auch der Exkurs in die Entstehungsgeschichte der Pornografie samt begleitender Erklärung des Standpunktes verschiedener Feminist*innen dazu. Da habe ich definitiv was zu Alice Schwarzer, Andrea Dworkin und co dazugelernt!
Die Grundlegende Idee ist das Pornographie weniger verteufelt und mehr als Medium für kulturelle Prozesse gesehen werden soll. Nicht das Medium selbst sei (immer) and potentiellen Negativfolgen schuld, sondern eher was wir als Gesellschaft damit machen und wie es von Individuen verwendet wird.
Zwar widerlegt Madita Oeming sehr überzeugend viele falsch wiedergegebene Befunde die in der Medienwelt zirkulieren, doch würde eine noch tiefere Auseinandersetzung mit der Wissenschaft, zB Psychologie oder Neurologie, ihre Argumente noch schlagkräftiger machen.
Kein Page-turner, aber richtig und wichtig. Madita kann meine drängendste Frage nicht beantworten (wie umgehen mit Rassismus in Pornographie?), das wäre aber auch sehr viel verlangt. Sie weist auf konstruktive Ambivalenzen hin und zeigt entscheidende Mechanismen auf (zum Beispiel: Porno als Symptom, nicht als Ursache). Einfach sehr solide. Die Agenda ist so klar und der Ton so einseitig, dass ich nicht glaube, dass das Buch Menschen ansprechen könnte, die nicht ohnehin schon ähnliche Meinungen vertreten, liefert aber gute Argumente.
Sehr gutes und wichtiges Werk, Pornografie als Thema positiv an eine größere Masse zu bringen! Für alle, die noch nicht wirklich eine sachliche/wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Pornografie hatten, ist dies ein wirklich guter Anfang. Ebenfalls genoss ich die persönlichen Touches, die das Buch stärker belebt haben. DANKE DANKE DANKE für dieses Buch!
Madita Oeming schreibt in „Porno“ (2023) akademisch und trotzdem zugänglich über unseren gesellschaftlichen Umgang mit Pornografie. Statistiken zeigen, dass Pornokonsum für die meisten Menschen zum Alltag gehört. Für Oeming sind Pornos ein Medium, das - wie alle anderen Medien auch - Medienkompetenz erfordert. Pornos können wertvoll sein, um sich zu informieren und die eigenen Wünsche zu erkunden. Sie sind aber in erster Linie kein Aufklärungs-, sondern ein Unterhaltungsmedium.
Oeming zeigt historisch auf, wie die Einführung jedes neuen Mediums von alarmistischen und kulturpessimistischen Tendenzen begleitet wurde. Unter dem Stichwort „Pornosucht“ wird der Pornokonsum häufig pathologisiert. Exzessiver Konsum, der Leidensdruck erzeugt, ist behandlungsbedürftig. Das betrifft sämtliche Konsumgüter (etwa auch Alkohol, Serien, Computerspiele etc.), ohne dass ein Verbot eine adäquate Lösung wäre.
Die in der Pornoproduktion häufig ausgenutzten Machtgefälle und die durch (Mainstream-)Pornos (re-)produzierten Sexismen werden bereits seit den 1970er Jahren von Radikalfeminist*innen wie Andrea Dworkin kritisiert. Vieles, was dabei kritisiert wird, ist jedoch nicht Pornografie, sondern (sexualisierte) Gewalt. Die Ursachen liegen nicht in der Pornografie, sondern in strukturellen gesellschaftlichen Missständen (Sexismus, Rassismus etc.), die sich eben auch in der Pornografie widerspiegeln. Gerade um diese Missstände gezielt anzugehen, ist ein differenzierterer Blick auf die jeweiligen Inhalte und Produktionsbedingungen notwendig. Dieses Medium wird Teil unserer Gesellschaft bleiben. Daher sollte ein offener, differenzierter und nicht alarmistischer Diskurs darüber geführt werden, um tatsächliche Missstände zu bekämpfen, ohne dabei das gesamte Medium zu verteufeln.
Hin und wieder probiere ich ja gerne auch neuere Genre aus und so war es auch hier wieder, denn Sachbücher habe ich bisher so gut wie nie gelesen. Daher und weil das Thema mal etwas anderes ist, war ich doch gespannt. Die Autorin führt den Leser mit einer kleinen Anleitung in das Buch und so kam ich auch gut rein. Mit der sachlichen Seite des Schreibstils hatte ich persöhnlich manchmal etwas Probleme, fand aber toll, wie sie neben Ernsthaftigkeit auch etwas lockeres reingebracht hatte. Vom ersten bis zum letzten Wort greift die Autorin ein Thema auf, was doch umstritten und für viele noch ein Tabu ist. Aber warum ist es das? Mir hat gefallen wie die Autorin diese Frage aufgegriffen hat. Dabei gibt es nicht nur einen Einblick darin wie pornos entstanden sind, sondern beleuchtet mehrere Bereiche, sowohl positive wie negative. Lässt Feminismus einfließen und erklärt einige Begriffe. Dazu gibt es am Ende auch ein Anhang. Ich fand das wirklich gut wie genau alles beleuchtet wie erklärt wurde und welche Message die Autorin damit transportiert wird. Insgesamt ein interessantes Sachbuch, was mal ein anderes und doch genauso normales Thema sehr gut erklärt. Eine Empfehlung!
"Pornos sind ein Spiegel der Gesellschaft. Wenn man den Spiegel zerstört, verschwindet zwar das Spiegelbild, aber das, was es zuvor abbildete, bleibt. Mit anderen Worten: Pornos sind Symptom, nicht Ursache" "Im schlechtesten Fall sind Pornos eine ungesunde Flucht aus schwierigen Gefühlen, die zur Lüge in unseren Partnerschaften werden und unser negatives Körperbild oder aggressive Veranlagung verstärken. Im besten Fall sind Pornos ein befreiendes Unterhaltungsmedium, das uns bei der Selbstakzeptanz unterstützt, uns klarer mit unseren Partner*innen kommunizieren und gemeinsam wie allein sexuell zufriedener sein lässt." "Erst wenn es uns gelingt, Lust und Erregung selbst als etwas Gutes statt etwas Nutzloses oder gar bedrohliches zu begreifen, können wir auch Pornos so verstenen."
Dieses Buch hat mir geholfen mir eine eigene Meinung zur Pornodebatte zu bilden, ich habe extrem viel noch nicht gewusst und ich würde das Buch jedem empfehlen
Jedoch: Das Buch beleuchtet das Medium fast ausschließlich aus soziologischer und gesundheitlicher Sicht und mehr als die Hälfte lesen sich wie ein Vortrag aus einem Feminismus-Seminar dessen Blick vor allem auf die westliche Welt gerichtet ist.
Das ist natürlich auch spannend und lehrreich, aber ich hätte mir persönlich noch mehr z.B. über die Produktionsbedingungen gewünscht, Technologien, mehr über die Firmen und ökonomischen Hintergründe oder auch mehr Einblicke außerhalb des EU/US-Raums.
Die Mehrzahl der Menschheit wurde gewissermaßen ausgespart und ein gutes Viertel des Buchs beschäftigt sich mit der politischen Situation in den USA und der Spaltung der feministischen Bewegung in den 70ern. Wie gesagt: Nicht uninteressant, aber auch ein wenig nabelschau-ig.
Sehr spannend und wichtig, dass es dieses Buch gibt. Interessanter Einblick in ein umfassendes Thema, zu dem ich jetzt mehr weiß. Der sehr einseitige und subjektive Ton der Autorin lässt mich daran zweifeln, dass dieses Buch auch Menschen lesen werden, die nicht eh schon eine ähnliche Meinung wie sie vertreten, und auch die Art, mit der sie kritische Argumente abtut, fand ich teilweise schwierig. Außerdem hatte ich erwartet, dass das Thema der (ethischen) Pornoproduktion behandelt wird, da ich das noch wichtiger finde als das Thema der Konsument:innen. Sie schreibt zwar, dass es darum in diesem Buch nicht gehen soll, trotzdem fehlt es mir und hätte für eine umfassende Analyse mit reingehört. Trotzdem würde ich das Buch jedem empfehlen.
Eine lange überfällige und ehrliche Auseinandersetzung mit dem Thema Pornografie. Madita Oeming zeigt, dass in Deutschland der Umgang mit Pornografie (und Masturbation) noch immer tabuisiert wird; anstatt eines notwendigen Diskurses über Sexualität, Lust und erotischer Sehgewohnheiten wird weiterhin (und vermehrt) versucht, Pornografie tot zu schweigen - sodass erst gar kein Diskurs entstehen kann. Ich wünsche mir, dass "Porno" bei genügend Menschen den Anstoß geben kann, selbstkritisch und -reflektiert über den eigenen Konsum, Umgang und Geschichte mit erotischer Kunst und Pornografie zu analysieren.
das buch war zwar keine "analyse" in dem sinne, auch wenn sie das so verkaufen möchte. ich mochte die argument/gegenargument logik, jedoch fand ich, dass einige ihrer gegenargumente zu kurz griffen und sehr allgemein gehalten wurde. auch das sehr radikale absprechen von pornosucht oder anderen argumenten, die pornos kritisieren, versucht sie mit nur halbgaren argumenten zunichte zu machen. mir persönlich reicht das nicht aus, auch wenn das buch für die breitere masse schon gut taugt.
Sehr unterhaltsame Einführung zum Thema (filmische) Pornos, die sich irgendwo zwischen wissenschaftlicher Analyse und Aktivismus bewegt. Ich hatte eine gute Zeit, manches wusste ich, anderes nicht und auch wenn vieles ruhig tiefer hätte gehen können (insbesondere das letzte Kapitel zum Thema Fetischisierung von marginalisierten Gruppen), ist es für das was das Buch versucht in Ordnung, dass es bei einer eher groben Übersicht bleibt.
Viel neues Wissen und viele neue Denkanstöße. Ich hätte mir an manchen Stellen noch ein wenig mehr Tiefe bzw. Eingehen auf Kritik gewünscht. Auch im letzten Teil des Buchs wäre teilweise ein nähere Auseinandersetzung mit Fetischisierung und Diskriminierung (sehr gelungend bei Rassismus) schön gewesen. Trotz der kleinen Kritikpunkte ein sehr gutes, lesenswertes Buch - 4 Sterne von mir.
I am delighted to report that this is not only in my biased opinion, but generally speaking a fantastic read! Thank fuck :D It's a well researched, nuanced look at the use and consumption of pornography from a cultural researcher's point of view with many general analyses and added in Germany-centric numbers and discourses. From personal experience I can affirm that watching porn is not a frequent conversation topic, but once you do broach the subject, turns out talking about it seems to be something people want to do :D With the data that is out there (still rather binary when it comes to consumers' genders - which is a critique reflected in the text) Oeming sets out to calm the media panic surrounding "generation porn" and "porn addiction", calling for better (read: more queer inclusive, consent and lust oriented) sex-ed, so that nobody should rely on porn to 'explain' how sex is done. She describes where the category "pornography" historically comes from; how it is basically a sex action film and not a documentary, meant to entertain; and how tapings of abuse are in fact not pornography, only consensually filmed material with adult performers is and that distinction is very much needed when it comes to media coverage and the discourse surrounding porn. She critically unpacks the dynamics behind porn's greatest hits categories (e.g. Hentai and Lesbian) and, I feel, succeeds in lifting the veil of shame surrounding the topic and conversations about sex in general. Fabulous read!
Ich kann dieses Buch vollen Herzens jedem empfehlen, denke aber, dass man auch bereit sein muss sich mit dem Thema Porno ohne große Panik auseinanderzusetzen.
Für mich war der Punkt, an dem ich herausfinden wollte ob alles was man über Pornos in Medien so hört uns auch wirklich ein ganzes und schamloses Bild zeigt erreicht. Mit dieser offenen Einstellung hat dieses Buch mein Leben verändert.
Das Buch ist fantastisch geschrieben, leicht zu verstehen und nimmt, oder nahm mir immerhin, sehr viel Panik und Stress aus dem (Sex-)Leben. Medienkompetenz wirkt! Erstmals wurde mir klar was Pornos fürs uns (auch für Frauen) sein können. Sie regen die Fantasie an und helfen Bedürfnisse zu verstehen, vergleichen muss man sich mit Pornodarsteller*innen eben so wenig wie mit Schauspieler*innen aus Hollywood Filmen. Das klingt vielleicht logisch, aber erst dieses Buch konnte mir das Thema nahe genug bringen um dies zu verstehen und mir selbst auch zu erlauben es zu verstehen.