Paříž 1939. Francouzskému hlavnímu městu hrozí, že ho Němci začnou bombardovat. Plukovník Pierre Delort, jedinečný armádní stratég, dostane neuvěřitelný úkol. Má z Louvru evakuovat více než tři tisíce maleb, soch a artefaktů, než do města pronikne německá armáda. Zanedlouho se Delortovi přilepí na paty nepřátelská zásahová jednotka a začíná nebezpečný lov po celé zemi. Největší poklad, Monu Lisu, nosí Delort neustále bezpečně zabalený a ukrytý s sebou. A postupně si začíná uvědomovat, proč má ten malý portrét tak obrovský význam pro celý svět…
Es ist eine riesige Logistikaktion. Die Kunstwerke aus dem Louvre vor den anrückenden Deutschen in Sicherheit bringen. Colonel Pierre Delort meistert diese Aufgabe mit Mitteln die andere nur noch auf dem Schrotthaufen werfen würden. Die Mona Lisa im Handgepäck reist er mit Schmuck, Bildern, Statuen und anderen unschätzbaren Artefakten durch Frankreich. Verfolgt von einem Einsatzkommando das diese Kunstwerke für ein Museum in Berlin einsammeln will. Warum Kunst retten, wenn man doch so viele Menschen hätte retten sollen. Warum wird die Mona Lisa als das wichtigste Kunstwerk überhaupt erachtet. Der Autor erzählt eine reale Geschichte mit fiktiven Figuren so spannend wie ein Thriller. Spannend ist die Geschichte der Flucht, die Menschen die die Kunstwerke begleiten sind sehr verschieden ,genauso wie die Gründe für ihr Handeln. Es ist ein zurückhaltendes Buch, keine großen Emotionen oder gefährliche Szenen. Auch die Brutalität die Am Ende sehe ich das Kunst genau so lebenswichtig ist wie Freiheit oder Essen. Ich verstehe das ein Bild die Welt verändern kann und warum es Menschen gibt die bereit sind ihr Leben für die Kunst zu geben Der Autor schafft es immer wieder mich mit seinen Büchern in den Bann zu ziehen. Er vermittelt seine Themen unaufgeregt und trotzdem spannend. Er nimmt Leser und Leserinnen mit auf eine virtuelle Reise an die man sich gerne zurück erinnert.
Pierre Delort will diese Aufgabe nicht. Nicht nachdem was in Madrid geschehen ist und doch holen ihn die Ereignisse ein, als er mit seinem Vorgesetzten im Jahr 1939 den Louvre betritt. Es geht um nichts -Geringeres, als den Louvre zu evakuieren. Die Gemälde, die Skulpturen, die Teppiche, alles soll an einen oder mehrere sichere Orte in Frankreich gebracht werden, um die Kunst zu schützen. Sie soll nicht während des bevorstehenden Krieges beschädigt. geraubt und damit auch verschleppt werden. Alle Planungen und alle Vorbereitungen kommen allerdings zum Erliegen, als der Krieg schneller ausbricht, als alle Beteiligten es befürchtet hatten. Alle Ideen, Besprechungen und versprochenen Hilfen fallen fast ersatzlos weg, weil ein anderes Ziel in den Mittelpunkt des Interesses rückt: die Landesgrenzen zu schützen. So kommt es, wie es kommen muss, mit kleiner Besetzung und geringstmöglichen Equipment wird der Louvre leergeräumt und dies ist nur der Anfang der Geschichte. Während die Welt im Chaos versinkt, ist es an einer kleinen Gruppe von Menschen, die Kultur und das Rückgrat des nationalen Verständnisses zu sichern. Dabei stellt sich gerade die Hauptfigur fortwährend die Frage, was ist wichtiger; Menschenleben zu retten oder die Kultur des Landes zu schützen. Denn was ist eine Nation ohne ihre Kultur? Darf man das überhaupt denken? Darf man irgendwas über eines anderen Menschen Leben stellen? Wie darf man entscheiden? Wen darf man ins Vertrauen ziehen? Das Buch ist dabei allerdings nicht so philosophisch angehaucht, wie es im ersten Moment erscheinen mag, doch spielen alle diese Fragen nahezu fortwährend eine Rolle, da sie immer wieder die Aktionen des Hauptcharakters Pierre Delort beeinflussen. Neben seiner Geschichte wird auch die Geschichte von Raoul erzählt. Ein junger Mann, vertrieben mit seinen Eltern aus dem besetzten Madrid. Ein Mann in seiner Findungsphase. Ein Mann, bei dem der Wunsch nach eigenem Glück, oftmals das Glück von anderen überschattet. Ein Buch, so nah an der Realität, dass man manche Seiten nur schweren Herzens lesen kann. Ein Buch, was eine ganze andere Seite des Krieges beleuchtet. Ein Buch, welches auf Grund seiner vielen Facetten zeigt, wie das Leben während des Krieges war. Ein Buch, welches den Leser auf viele Arten berührt. So sollte ein Buch sein.