This is a really interesting book. It’s not for the faint hearted though. After surviving the Holocaust, Josl and Renia move to Melbourne with their daughter Lola to start a new life, and to try to put their horrific experiences behind them. This is a poignant read, yet it’s very funny at times. It’s a collection of really well written short stories. We follow Lola's struggles to come to terms with herself, to form her own identity, and to cope with her place in the local Jewish community. The horrendous family history legacy continues to haunt Lola and her family in their new life. In fact, the book itself is quite haunting.
Das Buch enthält relativ lose aneinandergeknüpfte Episoden aus dem Leben von jüdischen Familien, die nach dem Krieg nach Australien ausgewandert sind, und aus dem Leben deren Nachkommen. Familie Benksy steht dabei nicht immer im Mittelpunkt, es werden auch die Geschichten der anderen Familien erzählt. Im letzteren Teil der Geschichte dreht es sich mehr und mehr um Lola, Tochter der Bensky's, die nach Warschau und Lodz fährt um sich selbst ein Bild davon zu machen, wo ihre Eltern herkommen und was sie vielleicht erlebt haben. Sie ist zudem sehr verwundert, dass viele andere Menschen ihrer Generation, deren Eltern ähnliches passiert ist, keine Ahnung von dem haben was vor 1945 in Polen und Deutschland geschehen ist bzw es vielleicht gar nicht wissen wollen.
Den Sprachstil und auch die Geschichtchen fand ich sehr erfrischend. Trotz der grausamen Dinge, die den Juden in der Kriegszeit wiederfahren sind und die Lily Brett auch anspricht und teilweise schildert, ist es im gesamten eher eine "leichte" Lektüre. Es hat mich teilweise erinnert an Middlesex, wo es um eine griechische Familie geht die nach Amerika auswandert.
Was mich übrigens doch etwas überrascht hat: fast alle Auswanderer haben es schon nach relativ kurzer Zeit zu was gebracht in Australien, alle besitzen in irgendeiner Form ein eigenes Geschäft und verdienen eine Menge Geld. Lag das an Australien und seiner Wirtschaftslage? Lag das daran, dass nach dem Krieg eine größere Nachfrage nach allem vorhanden war (wobei Australien ja eigentlich gar nicht wirtschaftlich getroffen war)? Oder haben Juden einfach wirklich ein gutes Händchen für's Wirtschaftliche? Eigentlich glaube ich ja nicht, dass eine derartige Veranlagung abhängig ist von der Religion an die man glaubt.
Great book. The story of Holocaust survivors and their offspring settling into Melbourne, Australia. The struggle, at times comic, to become whole with oneself in a new land. Highly recommended.
Ganz nette Anekdoten von Juden, die den Holocaust überlebt haben und anschließend in Australien Fuß fassen. Allerdings ohne stringente Handlung zwischen den Geschichten und teilweise ein wenig seicht