»Wir sind die Letzten. Finn und ich in einem Wolkenkratzer mitten im Nirgendwo. Wie zwei Pflanzen, deren Wurzeln sich auf einen kargen Felsen krallen. Wir werden hier überleben. Weil wir müssen.« Seit sie denken kann, lebt die sechzehnjährige Nova zusammen mit ihren Pflanzen und ihrem besten Freund Finn in Turris, einem riesigen, einst luxuriösen Hochhaus. Weit unter ihnen gibt es nichts als giftigen Smog. In der Turmspitze jedoch versorgen sie sich autark dank ihres Dachgartens, einem kleinen Paradies. Aber als der giftige Nebel am Turm hochkriecht und Novas Garten zu sterben beginnt, weiß Sie müssen Turris verlassen. Auf einer lebensgefährlichen Reise erkennt Nova, dass nichts von dem, was sie über die Welt weiß, zu stimmen scheint. Sie und Finn entdecken Solartopia, eine futuristische Metropole, in der die Menschen in Einklang mit Technik und Natur leben. Gemeinsam mit dem jungen Piloten Jett kommen sie dem Geheimnis von Solartopia auf die Spur – und entfesseln einen Kampf, der die letzten Reste der Menschheit vernichten könnte. Der erste Band des packenden Future-Fiction-Zweiteilers!
Victoria Hume is a writer of young adult science fiction. Her debut novel, Solartopia, was published in October 2023. Inspired by her work as an ecologist, she writes about imagined futures where strange plants grow unchecked. Winner of Undiscovered Voices 2022 for her unpublished novel, Planetdown. She lives in Brighton with her husband and son but can be mostly found out in the countryside hunting for interesting species.
Auf "Solartopia" war ich sehr gespannt und ich habe mich darauf gefreut mal wieder eine Dystopie zu lesen, da man hier inzwischen doch eher weniger findet. Der Klappentext klang sehr interessant und ich war gespannt auf die Welt.
Leider bin ich von Beginn an nicht ganz so gut in die Geschichte reingekommen. Anfangs lernen wir Nova kennen, die in einem Hochhaus lebt, ganz oben wo sie sich selbst versorgen können, während weiter unten der Smog das Leben unmöglich macht. Eigentlich war dies recht interessant, aber es dominieren die Beschreibungen von Pflanzen und der Pflege der Pflanzen. Um einen Eindruck der Welt zu bekommen, kann dies ja interessant sein, aber mir persönlich war dies zu viel. So kaum schon von Beginn an kaum Spannung auf und auch die Welt wurde kaum beschrieben.
Diese Eindrücke folgen erst später, nachdem Nova ihr Hochhaus verlassen musste und Solartopia entdeckt. Grundsätzlich war die Welt interessant, aber mir war es zu wenig world-building. Auch Nova fand ich als Charakter nicht so interessant, zudem wirkte sie deutlich jünger als ihre 16 Jahre.
Die Handlung war mir insgesamt zu dünn. Es fehlte an Spannung und Höhepunkten, die mich an die Geschichte fesseln. Daher werde ich auch auf die Fortsetzung verzichten.
Nach dem Unfalltod ihrer Mutter lebt die sechzehnjährige Nova mit ihrem Gefährten Finn in den oberen Stockwerken des 40-stöckigen Hochhauses Turris. Leben ist nur noch dort oben möglich, weil weiter unten die uns bekannte Welt in giftigem Smog versunken ist. Im Gegensatz zu ihrer Mutter, die den Kontakt zu Pflanzen lange trainieren musste, kann sie seit früher Kindheit mit Pflanzen kommunizieren, indem sie deren Pheromone als Farben wahrnimmt. Als der Garten, von dessen Früchten sie sich autark ernährt, Vergiftungssymptome zeigt, bricht Nova auf, um als Heilmittel eine Pflanze zu suchen, über die ihre Mutter intensiv geforscht hatte. Nova erkennt, dass sie nicht die letzte Überlebende ist, und kommt mit Unterstützung des jungen Jett einer großen Sache auf die Spur.
Victoria Humes Icherzählerin hat in den vergangenen 10 Jahren angewendet, was sie als kleines Kind von ihrer Mutter lernte, und sich mit dem selbst unterrichtet, was sie in verlassenen Wohnungen ihres Hochhauses fand. Durch mangelnde Erfahrung kann sie andere Menschen schlecht einschätzen und muss sich zunächst mit dem zufriedengeben, was man ihr über die Welt draußen erzählt. Humes junge Heldin wechselt zwischen eloquenter Ausdrucksweise und einer Schwemme simpler wie überflüssiger Adjektive anstatt Unbekanntes zu beschreiben. Eigenartig fand ich anfangs für eine so präzise Beobachterin des Pflanzenreichs, dass sie Jett kaum beschreiben kann. Da Humes Pflanzenflüsterin sich zudem nur schwer vorstellen kann, was andere Menschen interessieren würde, strengt ihr Erzählfluss an und baut unnötige Hürden ein beim Eintauchen in die dystopische Coming-of-Age-Geschichte. Nicht alle sprachlichen Stolpersteine sind jedoch Novas ungewöhnlicher Biografie vorzuwerfen. Nach meinem Eindruck unterlaufen Victoria Hume als Autorin Perspektivfehler, wenn sie ihre Protagonistin den Blick vom Bildrand in die Szene hinein beschreiben lässt und nicht Novas Blick auf den Ablauf einer Szene, in der sie selbst sich befindet.
Als dystopisches Szenario um eine Jugendliche, die mit Pflanzen fühlen kann, spricht mich der erste Band der Solartopia-Duologie zwar an, die Brüche in Novas Ausdrucksfähigkeit haben mir den Einstieg allerdings erschwert.
Ich bin hin- und hergerissen: Das Worldbuilding ist super, die Story eigentlich auch cool aber der Schreibstil sagt mir eher weniger zu. Besonders die Kitschigkeit der romantischen Schilderungen stört mich. Aber das Positive überwiegt für mich dann doch.
Solartopia ist ein wunderbar erfrischendes Buch das voller Überraschungen steckt. Ich liebe es wie Umweltschutz und Spannung in einem dystopischen Setting vereint werden. Das Konzept der Welt erscheint im ersten Augenblick unausgereift, wird jedoch je mehr man liest erklärt und ausführlicher ausgeführt. Das Setting wurde wundervoll beschrieben und ist bildgewaltig. Solartopia zu erkunden hat viel Spaß gemacht, wobei die Problematik des Klimawandels und unserer egoistischen Lebensweise deutlich wurde. Ich finde das Buch eignet sich super, um zum Nachdenken anzuregen und auf wichtige Themen hinzuweisen. Die Charaktere waren vielfältig und abwechslungsreich. Ich mag es wie lebendig sie wirken und welche Dynamik sie entfalten. Nova ist eine wirklich faszinierende Protagonistin. Wie sie denkt, wie sie mit Pflanzen umgeht, wie sie durch die Welt geht. Alles an ihr ist unverblümt und rein, sodass man sie einfach mögen muss. Plottwists gibt es auch zur genüge, denn nicht nur Finn hat mich überrascht, sondern auch der Verlauf der Geschichte und die Auslöser für den erweiterten Smog. Das Ende war überraschend und sehr spannend, gleichzeitig, aber auch offen. Ich habe noch viele Fragen und hoffe das sie im Folgeband geklärt werden, den ich unbedingt lesen möchte. Das Buch bekommt von mir 4 Herzen.
Die sechzehnjährige Nova und ihr bester Freund Finn sind die letzten Menschen, die dem tödlichen Smog entkommen konnten und leben seit ihrer Kindheit auf dem Hochhaus Turris. Dank des riesigen Dachgartens gelingt es den beiden, autark zu leben. Doch dann bemerkt Nova eine Veränderung in ihren Pflanzen, denn Nova hat ein ganz besonderes Talent, sie kann mit Pflanzen kommunizieren. Die Pflanzen leiden und schnell merkt Nova, dass es an dem Smog liegt, der immer mehr aufsteigt. Gemeinsam mit Finn flieht sie von Turris und die beiden müssen feststellen, dass sie doch nicht die letzten Menschen sind. Als der junge Pilot Jett auftaucht, bringt er Nova und Finn nach Solartopia und hier merken die beiden, dass es vieles gibt, dass sie nicht kennen. Der Klappentext versprach eine Dystopie, von denen ich in letzter Zeit gar nicht mehr so viele gelesen habe. Aber genau deshalb wurde ich hier auch umso neugieriger. Insgesamt liest sich die Geschichte wirklich sehr leicht und ist meiner Meinung nach auch direkt an die jüngere Zielgruppe ab zwölf Jahren gerichtet. Zwar fand auch ich sie wirklich nett konstruiert und manche Passagen spannend, aber mir fehlte einfach das Worldbuilding. Man erfährt leider nur so am Rande, wie Turris aufgebaut ist, was geschehen ist, dass es nur noch wenige Menschen gibt und wie Solartopia aufgebaut ist, aber es ist auch der erste Band der Dilogie, weshalb ich auch hoffe, all das im Folgeband zu erfahren. Wie bereits angesprochen, habe ich viele Passagen als zu langatmig empfunden. Schon beim Einstieg rund um die summenden Pflanzen war mir das ein kleines bisschen zu viel. Für mich hätte hier durchaus noch mehr Tempo vorhanden sein können, denn die Idee hinter der Story steckt voller Möglichkeiten. Auch sonst gefiel mir der Einfallsreichtum der Autorin recht gut, sie hat auf jeden Fall mal wirklich etwas Neues mit eingebaut, was auch in unserer Zeit durchaus spannend und relevant ist. Das Worldbuilding baut sich hier nur langsam auf und von der gesamten Stadt Solartopia bekommt man nicht allzu viele Eindrücke, ebenso wenig wie vom Hochhaus TUrris. Hier hätte ich mir gewünscht, mehr über die Umstände zu erfahren und dafür etwas weniger Details über all die Pflanzen. Im Laufe der Geschichte, vor allem aber auch gegen Ende, gibt es dann doch die ein oder andere Überraschung und man erfährt zumindest das ein oder andere Detail. Nova ist für ihre sechzehn Jahre sehr naiv, sehr kindlich und natürlich nicht nur überwältigt von einer Stadt wie Solartopia, sondern auch überfordert. Natürlich ist sie andere Menschen aber auch nicht gewohnt, da sie ihre Mutter früh verlor und nur Finn kennt. Das macht sie aber für mich absolut authentisch und glaubwürdig, zumal es hier etwas gibt, was mich völlig überraschte, aber im Nachhinein sehr überzeugte und logisch klang. Finn ist offener, scheint aber Jett, der in Solartopia aufgewachsen ist, eher misstrauisch zu sein. Jett ist auf jeden Fall genau so, wie man sich einen Jungen aus dieser Stadt vorstellen würde. Gemeinsam mit Nova sucht er seinen Vater, der angeblich auf Geschäftsreise ist und die beiden kommen einer Sache auf die Spur, die sie völlig entsetzt. Mein Fazit: eine Geschichte mit einer tollen Grundidee, die sich meiner Meinung nach eher an die jüngeren Leser richtet, die zwölf Jahr als empfohlenes Lesealter passen hier auf jeden Fall. Ich hätte gerne mehr über die gesamte Welt erfahren, habe aber den Eindruck, gerade zum Ende hin, bei dem sich die Spannung deutlich steigert, dass vielleicht noch mehr kommt. Für mich eine Geschichte für zwischendurch.
Nova lebt mit ihrem besten Freund Finn in einem Wolkenkratzer hoch oben über dem Boden und somit auch über dem giftigen Smog, der weit und breit zu sein scheint. Nova und Finn überleben nur, weil sie sich mit ihrem Garten hoch oben im luxuriösen Wolkenkratzer selbst mit Lebensmitteln versorgen können. Als der giftige Neben immer näher kommt und Novas Pflanzen zu sterben beginnen, begibt sie sich auf eine Reise. Sie dachte, sie und Finn wären die einzigen überlebenden Menschen, jedoch war alles, was sie wusste, gelogen. Als sie nach Solartopia, eine hochmoderne Stadt kommen, scheint jedoch ebenfalls nicht alles so gut zu sein, wie es scheint und sie versuchen, mit dem Piloten Jett die Wahrheit herauszufinden.
Die Protagonisten:
Nova hat schon sehr früh ihre Mutter verloren und musste seit dem für sich selbst sorgen. Ihre Mutter hatte eine besondere Gabe, und zwar konnte diese mit Pflanzen kommunizieren, dieselbe Gabe hat sie auch Nova vererbt. Ihr Garten ist alles für sie. Manchmal war Nova etwas anstrengend, was jedoch in ihrer Lage irgendwie verständlich ist. Jett ist ein Mensch aus Solartopia, er ist schon sein ganzes Leben dort und kennt sich bestens aus. Wie er Nova hilft, obwohl er sie nicht kennt, ist sehr nett. Generell mochte ich ihn sehr. Die Nebencharaktere fand ich ebenfalls ganz gut.
Die Umsetzung:
Ich liebe das Cover und fand den Klappentext echt super, sogar mein Freund, welcher eigentlich kein Bücherfreund ist, sagte, dass er sich vorstellen könnte, das Buch zu lesen. Der Schreibstil gefiel mir sehr, da dieser sehr einfach zu lesen war und ich mir die Geschichte gut bildlich vorstellen konnte. Das Buch fing damit an, dass man mehr über Nova und Finns Leben erfuhr und darüber, warum Novas Mutter nicht mehr bei ihr war. Man erfährt mehr über den Smog und lernt Novas Gabe und ihren Garten kennen. Als dann der Smog immer mehr Novas Garten vergiftete, wurde das Buch erst richtig spannend. Ich mochte, wie strukturiert das Buch war, dass fast alle Fragen geklärt wurden, auch wenn es einen zweiten Teil gibt und ich liebe das Dystopische an der Geschichte. Das Ende war zudem echt gut.
Mein Fazit:
Die Geschichte hatte einen eindeutigen roten Faden, viele unerwartete Wendungen und ein super Worldbuilding. Manchmal handelten mir die Charaktere etwas zu unnachvollziehbar, aber an sich war das Buch gut und bekommt deshalb 4 von 5 Sterne von mir.
"Solartopia - Am Anfang der Welt" von Victoria Hume entführt die Leser in eine faszinierende Welt, die durch eine bedrückende Atmosphäre und eine beeindruckende Kulisse geprägt ist. Die Geschichte um Nova und Finn, die in dem Turm namens Turris leben, erzeugt von Anfang an eine beklemmende Stimmung. Die Vorstellung von einer Welt voller giftigem Smog und einem einzigen Zufluchtsort hoch oben im Turm macht neugierig und weckt das Interesse, mehr über die Hintergründe zu erfahren.
Die Autorin schafft es, die Spannung durch die gesamte Geschichte aufrechtzuerhalten. Die Reise von Nova und Finn, die Turris verlassen müssen, um in der dystopischen Welt zu überleben, ist mit lebensgefährlichen Momenten und überraschenden Wendungen gespickt. Der Dachgarten, der ein kleines Paradies hoch oben im Turm darstellt, wird durch den giftigen Nebel bedroht, was einen drängenden Handlungsbedarf für die Protagonisten schafft.
Die Einführung von Solartopia als futuristischer Metropole, in der Mensch und Technik im Einklang leben, fügt dem Plot eine interessante Dimension hinzu. Die Entdeckung dieser Stadt durch Nova und Finn, unterstützt von dem jungen Piloten Jett, gibt der Geschichte einen neuen Schwung und lässt den Leser die Welt mit anderen Augen sehen. Das Geheimnis von Solartopia wird geschickt dosiert, und die Enthüllungen entfalten sich nach und nach, was die Neugierde aufrechterhält.
Die Charakterentwicklung, insbesondere von Nova, ist gut durchdacht und nachvollziehbar. Ihre Erkenntnisse während der Reise und die Konfrontation mit den Unwägbarkeiten der Welt lassen sie über sich selbst hinauswachsen. Die Freundschaft zwischen Nova und Finn sowie ihre Interaktionen mit Jett tragen zur Emotionalität der Geschichte bei.
"Solartopia - Am Anfang der Welt" ist ein packender erster Band eines Future-Fiction-Zweiteilers, der mit einer einnehmenden Handlung, gut ausgearbeiteten Charakteren und einer faszinierenden Welt punktet. Victoria Hume hat eine beeindruckende dystopische Welt erschaffen, die den Leser bis zur letzten Seite in ihren Bann zieht. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, um mehr über das Schicksal von Nova, Finn und Solartopia zu erfahren.
“Solartopia" ist ein fesselndes dystopisches Jugendbuch von Victoria Hume, das die Leser auf eine aufregende Reise in eine düstere Zukunft mitnimmt. Schon zu Beginn möchte ich betonen, dass ich die Geschichte dieses Buches wirklich genossen habe. Die Handlung ist gut strukturiert und folgt einem klaren roten Faden, was es einfach macht, die Entwicklungen der verschiedenen Charaktere nachzuvollziehen.
Die Geschichte beginnt mit der sechzehnjährigen Nova, die zusammen mit ihrem besten Freund Finn in Turris lebt, einem riesigen Hochhaus, hoch über einem giftigen Smog. Sie sind autark und leben dank ihres Dachgartens in ihrer kleinen Oase in der Turmspitze. Doch als der gefährliche Smog immer näher rückt und Novas Garten zu sterben beginnt, wird ihnen klar, dass sie Turris verlassen müssen. Die folgende Reise führt Nova, Finn und den jungen Piloten Jett in die futuristische Metropole Solartopia, wo sie erkennen, dass die Welt, wie sie sie kannten, eine Lüge ist. Das Geheimnis von Solartopia wird aufgedeckt, aber es birgt auch eine Gefahr, die die Menschheit bedroht.
Was mich an diesem Buch besonders beeindruckt hat, ist der Schreibstil von Victoria Hume. Ihr Stil ist einfach zu verstehen und passt hervorragend zu einem Jugendbuch. Die Beschreibungen sind lebendig, die Dialoge sind authentisch, und die Erzählweise zieht den Leser direkt in die Welt von Nova, Finn und Jett. Ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen und ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte mitverfolgen.
Ein weiterer Pluspunkt des Buches ist, dass es mit einem kleinen Cliffhänger endet. Dieser Cliffhänger ist spannend und erzeugt die Vorfreude auf den nächsten Teil der Reihe. Obwohl Cliffhänger normalerweise frustrieren können, war dieser gut gemacht und hat meine Neugier geweckt.
Insgesamt gebe ich "Solartopia" von Victoria Hume gerne 5 von 5 Sternen. Das Buch hat es sich definitiv verdient. Ich erwarte den nächsten Teil gespannt und kann es jedem empfehlen, der sich für gute dystopische Jugendliteratur interessiert. Die Mischung aus einer spannenden Handlung, gut entwickelten Charakteren und einem mitreißenden Schreibstil macht dieses Buch zu einem absoluten Lesegenuss.
Dystopische Pflanzenwelt Nova ist sechzehn, aber ihr Leben ist alles andere als gewöhnlich: Allein mit ihrem besten Freund Finn lebt sie im obersten Stockwerk eines verlassenen Hochhauses und pflegt einen kostbaren Garten auf dem Dach. Ihr Zuhause ist eine Oase inmitten einer zerstörten Welt und es gibt keinen Kontakt zu anderen Menschen – bis eine Krankheit ihre Pflanzen befällt und sie gezwungen sind, den Weg nach draußen zu wagen. Die Grundidee zum Buch fand ich schon im Klappentext superinteressant: Eine dystopische Welt, in der Pflanzen von besonderer Bedeutung sind, zum einen. Und zum anderen ein Mädchen, das praktisch allein ums Überleben kämpfen muss. Beide Themen stehen im Buch auch tatsächlich im Zentrum der Geschichte. Nova ist eine sympathische Protagonistin: praktisch veranlagt, mutig und ihre Verbindung zu Pflanzen ist so intensiv, dass sie schon fast etwas von Magie hat, was ich sehr faszinierend fand. Allerdings hätte ich sie – vom Verhalten und ihren Gedanken – weitaus jünger als sechzehn eingeschätzt, was aber auch an ihrer Isolation seit ihrer Kindheit liegen mag. Bei der Umsetzung bin ich etwas zwiegespalten: Einerseits fand ich die Welt unheimlich spannend, vom Hochhaus Turris bis hin zu Solartopia selbst. Man hatte das Gefühl, selbst vor Ort zu sein und ich konnte mir diese zukünftige Welt richtig gut vorstellen. Andererseits hätte ich mir aber viel mehr Zeit bei der Entwicklung gewünscht und die Beziehungen zwischen den Figuren waren mir etwas zu simpel gestrickt. Die Altersempfehlung des Verlags ist allerdings ab 12 Jahren und unter diesem Gesichtspunkt liegt es wohl eher an meinen falschen Erwartungen. Alles in allem fand ich die Grundidee der Dystopie sehr interessant und die Autorin erzählt hier eine wirklich spannende und packende Geschichte. Zwar hätte ich mir noch etwas mehr Komplexität gewünscht, aber jüngeren Lesern ab 12 Jahren würde ich es in jedem Fall uneingeschränkt empfehlen.
**** Worum geht es? **** Nova lebt mit Finn auf Turris. Sie beide gegen den Rest der Welt, denn alle anderen Menschen scheinen an dem giftigen Smog gestorben zu sein. Nova hat dabei eine besondere Verbindung zu Pflanzen, sodass sie es einige Jahre schafften autark zu leben. Doch der Smog kommt näher und vergiftet ihren Garten. Aus der Not heraus suchen sie nach dem Heilmittel und landen letztlich mit der Hilfe von Jett in Solartopia. Aber Moment mal, es gibt doch noch andere Menschen und eine Stadt die völlig autark lebt? Warum wurde Nova nicht geholfen? Sie versteht die Welt nicht mehr und vielleicht ist genau das auch gut…
**** Mein Eindruck **** Die Geschichte ist fesselnd und berührend bis aufs Äußerste. Ein Plottwist hat mir das Herz gebrochen und mich gleichzeitig in extremes Erstaunen versetzt. So überrascht wurde ich schon lange nicht mehr von einer Geschichte! Das Buch ist absolut für die Jugend geeignet und sollte von jedem Erwachsenen gelesen werden. Der Inhalt stellt auf so viele Weisen die Fehler der heutigen Welt da und zeigt wie anders man leben kann und muss in einer Welt in der unser Verhalten bereits alles zerstört hat. Ich habe mich von einer Gänsehaut zur nächsten gehangelt, hier ist kein Wort zu viel. Sagenhaft, einmalig, kreativ, wundervoll verfasst und eine Botschaft die meiner Ansicht nach jeden Menschen erreicht und erreichen sollte. Ich habe mein Herz an die Protagonistin verloren und ich kann mich kaum mehr halten, ich möchte unbedingt den nächsten Teil lesen. Eine phänomenale Dystopie und für mich inhaltlich, wie auch in der Umsetzung, ein Buch welches für dieses Jahrhundert gemacht ist und genauso behandelt werden sollte.
**** Empfehlung? **** Ein Must-Read und das nicht nur für Fans von Fantasy und Distopien. Lest es, es wird sich lohnen! Ich bin hellauf begeistert und hoffe auf eine sagenhafte Verfilmung, so begeistert war ich zuletzt vor 15 Jahren bei Panem.
Also, meine Tochter (liebt starke Heldinnen) und ich (Hörbuch-Fan und heimlicher Sci-Fi-Nerd) haben uns gemeinsam auf diese dystopische Reise eingelassen – sie mit dem E-Book, ich mit den Kopfhörern tief in den Ohren. Und wow – was für ein Trip!
Nova, die Heldin mit grünem Daumen und jeder Menge Mut, lebt mit ihrem Kumpel Finn im Hochhaus deluxe – allerdings mit Weltuntergangs-Flair. Anfangs dachte ich, das ist einfach nur „Öko-Apokalypse trifft Teenager-Drama“, aber falsch gedacht! Es wurde spannend, dramatisch und stellenweise richtig philosophisch. Und meine Tochter? Die hat zwischendurch gequietscht: „Papa, da kommt ein fliegender Junge! Der heißt JETT!“ – Ich dachte kurz, wir sind bei Top Gun 2045 gelandet.
Das Setting ist genial: giftiger Smog unten, Paradies oben – und dann dieser Garten! Der hätte glatt bei uns im Hochbeet einziehen dürfen. Nur leider stirbt das Grünzeug, und damit geht die Reise los. Und was für eine! Wir haben gemeinsam mit Nova gezweifelt, gestaunt und zwischendurch auch geflucht – ja, auch Papa, aber leise, weil Hörbuch.
Die Geschichte überrascht mit unerwarteten Wendungen, richtig dicken Twists und einem Setting, das sich wie eine Mischung aus "Wall-E", "Die Tribute von Panem" und "Maja im Cyberwald" anfühlt. Manchmal war’s ein bisschen viel auf einmal, aber nie langweilig. Der Stil? Locker, mitreißend – meine Tochter war schneller durch als ich mit meinem dritten Kaffee.
Fazit: Starkes Teil mit Öko-Message, technologischem Bling-Bling und einer Hauptfigur, die man am liebsten adoptieren würde. Ein Stern Abzug, weil Papa gerne ein paar mehr Antworten gehabt hätte – aber hey, Band zwei kommt ja noch!
Empfohlen für alle, die sich trauen, mit Teenies in die Apokalypse zu fliegen – oder einfach eine gute Geschichte suchen, die Generationen verbindet.
Solartopia – Am Anfang der Welt ist eine Jugenddystopie für Lesende ab 12 Jahren. Allerdings kann ich schon vorwegnehmen, dass die Ansichten unserer jungen Protagonistin um Bezug auf die Umwelt, Ökosysteme und das generelle Verständnis für die Natur auch jeden Erwachsenen zum Nachdenken anregen sollten und dieses Selbstverständnis auf Rücksicht wünschenswert ist. Aber nun zum Einstieg des Buches. Das Buch startet relativ ruhig und man bekommt die Chance Nova und ihre Vergangenheit und das Grundproblem der Welt kennenzulernen. Hierbei schafft es die Autorin sofort einen emotionale Bindung zum Lesenden aufzubauen, indem sie Nova extrem authentisch von ihren Gefühlen und Empfindungen erzählen lässt. Dies war für mich auch ein großer Faktor, weshalb dieses blinde Verständnis von Nova der Natur gegenüber sehr glaubwürdig war. An vielen Stellen konnte ich ihr nur zustimmen und finde es extrem gelungen, wie die Umweltthematik & die Belastung hier eingebaut wurde, um auch schon jüngere Leser darauf aufmerksam zu machen und ihr Handeln zu überdenken. Nova war das ganze Buch über sehr geradlinig was ihre Ansichten angeht, wodurch sie mir noch sympathischer wurde. Als Nova dann mit ihrem besten Freund in Solartopia ankommt und Jett kennenlernt, beginnt eine sehr spannende Reise, die ich extrem gerne verfolgt habe. Auf Band 2 bin ich auch total gespannt! Die Beschreibungen der Pflanzenwelt haben mich durchweg beeindruckt. Sie waren weder zu ausführlich noch zu knapp. Man konnte sich gut ins Setting hineinversetzten und manchmal hab ich mich selbst dabei erwischt, wie ich Gedanklich vom Staunen nicht mehr herauskam! Die Mischung zwischen Spannung und wichtigen Botschaften hat mir insgesamt sehr gefallen.
Die sechzehnjährige Nova lebt allein mit ihrem besten Freund Finn zusammen auf dem Hochhaus Turris. Unter ihnen herrscht die Gefahr, ein giftiger Smog, der für den Tod sorgt und immer näher kommt. Es kommt der Tag, an dem der Smog Novas Garten erreicht und die beiden Freunde machen sich auf dem Weg, um ihren Garten zu retten. Auf der Suche nach der Heilpflanze muss Nova erkennen, dass die Welt nicht so ist, wie sie es immer gedacht hatte und findet mit Jett einen weiteren Freund. Schafft sie mit ihm die Rettung von Turris oder wird die Gefahr noch größer?
Solartopia - Am Anfang der Welt ist der erste Band einer Future-Ficture-Dilogie. Wir erleben die Geschichte aus Sicht der sechzehnjährigen Nova, die seit Jahren ohne ihre Eltern und nur mit ihrem besten Freund Finn ums Überleben kämpft.
Der Beginn der Geschichte war für mich etwas holprig. Die Ich-Perspektive und die häufige Verwendung von Personalpronomen sorgte für einen recht simplen Schreibstil und durch die noch ruhige Story, wirkte dies sehr einfach. Doch das Weiterlesen hat mich eines besseren belehrt und durch eine überraschende Wendung, konnte ich den Schreibstil letztendlich anders wahrnehmen.
Die Idee hinter Solartopia finde ich interessant und mit Nova hat man eine Protagonistin erschaffen, die für Nachhaltigkeit steht und dies auch lebt. Ein Aspekt, der in der heutigen Zeit sehr wichtig ist. Das Bewusstsein für die Natur überträgt Nova ohne belehrend zu sein. Das Ende konnte mich nicht ganz überzeugen, dennoch bin ich gespannt, wie es mit der Dilogie um Solartopia weitergeht und endet.
Das Buch hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Der Klappentext und die Leseprobe weckten meine Neugier. Das Cover gefällt mir auch gut.
Die Einführung in die Welt von Nova, die in einem Hochhaus lebt, während weiter unten der Smog das Leben unmöglich macht, war an sich interessant. Allerdings fand ich, dass die Geschichte zu stark von ausführlichen Beschreibungen von Pflanzen und ihrer Pflege dominiert wurde. Das empfand ich auf Dauer eher langweilig.
Die Tiefe der Welt und die interessanten Aspekte wurden erst später erkennbar, nachdem Nova das Hochhaus verlassen und Solartopia entdeckt. Die Weltgestaltung ist zwar grundsätzlich interessant, aber ich hätte mir mehr world-building und Hintergrundinformationen gewünscht. Nova als Hauptfigur empfand ich auch nicht als sonderlich fesselnd, bzw. konnte ich nicht wirklich eine Verbindung zu ihr aufbauen.
Ein positiver Aspekt ist der Kontrast zwischen dem Hochhausleben und der Pflanzenwelt. Dies wird sehr ausführlich und bildhaft beschrieben. Die Pflanzen nehmen einen großen Platz in der Geschichte ein (Mir persönlich zu viel), und es gibt viele Beschreibungen verschiedener Pflanzenarten und ihrer Wirkung.
Leider konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen. Auf mich wirkten manche Sätze teilweise unfertig und abgehackt, das ist aber sicherlich Geschmackssache.
Alles in allem war das Buch für mich nicht schlecht, aber es entsprach nicht meinen Erwartungen. Insbesondere der Schreibstil brachte mich immer wieder aus dem Lesefluss, was ich nicht erwartet hatte.
Währen Dystopien immer häufiger die Buch Welt erobern, bleiben Utopien eher die Seltenheit und so war ich wahnsinnig gespannt auf diese utopische Future-Fiction, die mich am Ende regelrecht sprachlos zurück ließ.
Victoria Hume glänzt insbesondere mit ihrem clever durchdachten und interessanten Wordbuilding, aber auch der Liebe zum Detail, mit denen sie ihre Welten, Turris und Solartopia, erschaffen hat. Beide sind gezeichnet von unterschieden, die ihren eigenen Reiz entwickelten.
Inmitten all dessen befinden sich Nova und Finn. Gerade Nova zeigte im Verlauf eine beeindruckende Entwicklung und auch ihre besondere Art, mit Pflanzen zu kommunizieren, fand ich unglaublich spannend. Zu dieser Thematik hätte ich sehr gern noch mehr erfahren.
Der Stil war unglaublich fesselnd und atmosphärisch, so dass die Seiten nur so dahin flogen. Der Plot ist abwechslungsreich und spannend, doch gerade die Twists waren es, die mich umhauten. Das Ende bildet einen perfekten Abschluss, doch bin ich dennoch wahnsinnig neugierig auf die Fortsetzung.
Fazit
Solartopia ist der Auftakt einer utopischen Future-Fiction, die mich speziell mit seinen Charakteren, den Plot Twists und der Atmosphäre umhauen konnte. Ein sensationeller Überraschungshit.
Von mir erhält „Solartopia – Am Anfang der Welt“ 5 von 5 Sterne
Inhalt: Die sechzehnjährige Nova lebt seit dem sie klein ist, gemeinsam mit ihrem besten Freund Finn in Turris, einem riesig großen Hochhaus, auf dem sie Pflanzen in ihrem Dachgarten anbaut, um sich zu versorgen. Denn unterhalb Turris befinden sich giftiger Smog. Doch der Smog scheint zu steigen und plötzlich beginnt Novas Garten zu sterben. Auf der Suche nach einer Pflanze, die den Garten retten könnte, entdecken die beiden Solartopia, ein Ort, der ein komplexes eigenes Ökosystem besitzt. Um nach Solartopia zu gelangen, hilft ihr der junge Pilot Jett, gemeinsam begeben sie sich auf die Suche, und entdecken dabei dunkle Machenschaften.
Fazit: Dieses Buch konnte mich von Seite eins an begeistern, der Schreibstil ist angenehm zu lesen und dennoch detailreich, ein richtiger Page Turner. Die dystopischen Zustände der Welt waren extrem spannend und auch erschreckend, gerade wenn man an unsere eigene Umweltverschmutzung denkt. Die gesamten Protagonisten machen im Laufe der Geschichte eine große Entwicklung, besonders mit Nova habe ich sehr Mitgefühlt. Auch heftige Plot Twists gab es, die mich kurz die Luft anhalten ließen und mit denen ich nicht gerechnet hätte. Ich bin extrem gespannt auf den zweiten Teil und wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird.
In Victoria Humes Jugendroman Solartopia vermischen sich Elemente des Solarpunks mit einer dystopischen Zukunft, in der ein giftiger Smog die Welt beherrscht. Das Buch ist der erste Teil einer Reihe, könnte jedoch auch als alleinstehendes Buch gelesen werden. Aufgrund einiger eher magischen Bestandteile könnte das Buch sowohl als Science-Fiction als auch als Fantasy kategorisiert werden, wobei die Elemente ersterem überwiegen.
Das Cover ist sehr ansprechend gestaltet und zeigt vereint wichtige Elemente der Geschichte, die beim Lesen noch eindeutiger werden. Der Schreibstil ist einem Jugendbuch entsprechend nicht zu kompliziert, beinhaltet aber trotzdem schöne Beschreibungen und Sätze. Die Charaktere sind sympathisch und wirken realistisch. Die Handlung ist spannend und hält einen am Ball, wobei sie in der Mitte des Buches sich zwischendurch ein wenig in die Länge zieht.
Besonders gefallen mir die Themen, die das Buch anspricht und interessant verpackt. Welche Verantwortung trägt der Mensch für die Lebewesen, die uns umgeben und wie können wir im Einklang mit der Natur leben? Victoria Hume vereinigt hier aktuelle und wichtige Fragen und verpackt sie in einem tollen Roman (nicht nur für Jugendliche).
Anfangs war ich eher skeptisch, denn der Schreibstil und die eher kurzen Sätze fand ich eher für ein jüngeres Publikum geeignet und ich war mir nicht sicher, ob mich das Buch so begeistert. Selbst Nova wirkte auf mich keinesfalls wie 16 (Ich habe sogar extra zurück geblättert um nachzuschauen;) So waren meine Erwartungen eher gering, aber was soll ich sagen, ich wurde positiv überrascht und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Rückblickend gibt es für Nova Naivität eine schlüssige Erklärung, die für mich Sinn macht. Die Themen, die hier angesprochen werden, sind hochaktuell. Es geht um Umweltschutz, Ressourcen Knappheit und dem Umgang damit und noch um viel mehr. Besonders beeindruckt haben mich die Beschreibungen von Solartopia, den Pflanzen und Nova Liebe zu ihnen - sehr schön ausgeführt und ich würde am liebsten auch durch diese Gärten spazieren. Ein bisschen Magie, eine Prise Liebe und ein Hammer Plottwist runden das Buch ab und haben es für mich zu einem kurzweiligem Lesevergnügen gemacht. Die Altersangabe ab 12 Jahren finde ich durchaus passend, wobei ich das deutlich überschreite;)
Nova lebt zusammen mit ihrem besten Freund Finn in den oberen Stockwerken eines Hochhauses, das von giftigem Smog umringt ist. Als nach und nach das schwarze Gift immer höher steigt und die Pflanzen in ihrem Dachgarten zu sterben beginnen, bleibt ihnen keine andere Wahl als die einst sichere Zuflucht zu verlassen und nach Hilfe zu suchen. Auf ihrer Reise stoßen sie auf den jungen Piloten Jett und kommen einem Geheimnis auf die Spur, dass ihr ganzes bisheriges Leben gehörig auf den Kopf stellt und sie nicht nur einmal in Gefahr bringt.
Dieser Debutroman von Victoria Hume hat mich sehr positiv überrascht. Er greift nicht nur ein gesellschaftlich relevantes Thema - nämlich den Klimawandel - auf, sondern überzeugt mit seiner durchweg spannenden Handlung, interessanten Hauptfiguren und einem gut durchdachten World-Building.
Besonders gefallen hat mir Novas Gabe mit Pflanzen zu kommunizieren und der wirklich unerwartete Plot Twist, der mich kalt erwischt hat. Freue mich schon darauf zu erfahren, wie Band 2 die Story zu einem Abschluss bringen wird.
Eine klare Kaufempfehlung für jeden Fan von Dystopien.
Solartopia - Am Anfang der Welt - gelesen dank Netgalley
Nova lebt mit Finn allein in einem Hochhaus in einer sterbenden Welt. Sie ernährt sich von der Ernte des Dachgartens und kontrolliert regelmäßig wie hoch der tödliche Smog steigt. Ihre Pflanzen sind Ihr Nahrung und Gefährten seit außer ihnen niemand sonst dort lebt. Doch dann fängt der Smog an die Pflanzen anzugreifen und sie müssen das Hochhaus verlassen. Kinder- und Jugendbuch, wobei ich es eher für ältere Kinder/Jugendliche sehe. Abenteuer mit starker Ökokomponente plus Verschwörung. Die Heldin ist jung (16), hat besondere Talente und bringt ungewöhnliche Erfahrungen mit. Trotz ihrer Kindheit ganz allein und von Menschen getrennt, ist sie nach kurzer Umgewöhnung erstaunlich gut darin mit Menschen umzugehen. Regeln für zwischenmenschlichen Umgang kennt sie nicht, findet sich aber trotzdem einigermaßen zurecht. Obwohl die Sprache doch recht kindgerecht und die Struktur der Geschichte eher traditionell ist, habe ich mich gut unterhalten gefühlt. #SolartopiaAmAnfangderWelt #VictoriaHume #NetGalleyDE! #KathrinliebtLesen #Bookstagram #Rezension #NetgalleyChallenge
Das Cover ist interessant und weckt auf jeden Fall die Neugierde. Auch der Klappentext klingt vielversprechend und hält was er verspricht.
Unsere Protagonistin Nova ist 16 Jahre alt, weswegen wir hier eindeutige ein Jugendbuch haben. Dementsprechend verhalten und entwickeln sich unsere Charaktere auch, was mir sehr viel Spaß gemacht hat.
Der Schreibstil ist sehr locker und verpackt die durchaus „schweren“ Themen wirklich sehr gut. Der Spannungsaufbau passt super zum Verlauf.
Die Reise durch Solartopia gefällt mir an sich echt gut. Allerdings fehlt mir noch ein bisschen das Worldbuilding. Ich hätte gerne mehr von der Umgebung und dem Aufbau erfahren. Das bleibt für mich leider etwas auf der Strecke.
Allerdings haben wir ja noch einen zweiten Band, in dem sich die vielen Fragen aufklären können. Ich freue mich auf jeden Fall jetzt schon auf Band 2.
3,5 stars The story has a very long run-up before anything actually happens. And so, I didn't get emotionally into the novel for a long time. Victoria Hume's language style is sluggish and creates a very gloomy mood, despite the protagonist's cheerful singing. The writing style is easy to read and kept simple, but unfortunately it doesn't really captivate you.
I feel like many other readers of this novel. The story isn't really mine, but it doesn't really leave me alone either. A lot of things don't make sense for a long time, before the author literally sets off a firework display of action and events in the last third and all of a sudden, all hell breaks loose. Even now, as I type these lines, I'm not sure whether I found that to be a good thing or not. But one thing I do know is that the environmental component that Victoria Hume addresses here is incredibly interesting.
Ich habe die Möglichkeit bekommen das Buch >Solartopia, Am Anfang der Welt<, geschrieben von Victoria Hume. Zu aller erst: Diese Rezension ist Spoilerfrei.
Das Worldbuilding: Das Woldbuilding war zauberhaft. Alles voller Pflanzen und modernisierter Städte. Man konnte es förmlich vor dem eigenem Auge beim lesen vorbeiziehen sehen. Es wurde alles so schön lebhaft erklärt, dass man dachte man ist ebenfalls Teil der Geschichte.
Character: Anfangs fand ich es schwierig in die motzige Art von Nova hineinzuversetzen. Ich denke fur jüngere (ca 10-14 Jahre) wird das definitiv leichter sein. Ansonsten ist das ganze super schön lebhaft erzählt. Ich bin ehrlich, sogar mir kamen an einer Stelle die tränen. Novas Geschichte und auch die Auswirkungen des alleine seins haben mich zutiefst berührt.
Storyline: Die Geschichte hat ein angenehmes Tempo. Man kann sich super in die Geschehnisse einleben und sie mit verfolgen. Der Plot war jetzt nicht der Beste, aber für Jugendliche definitiv ausreichend.
Moral: Es zeigt wie wichtig es ist Meschen an sich heran zu lassen. Das jeder jemanden braucht um sich nicht alleine zu fühlen. Der Körper kann einem ganz böse Streiche spielen, wann man sich dauerhaft von allem abgrenzt. Freundschaft und Familie sind wichtige bestandteile im Leben. und nicht nur das, Nova beweist auch, dass Kinder in ihrem alter auch Bedürfnisse und Rechte haben die man zur not auch einfordern darf!
Ich kann es absolut als Jugendfantasybuch empfehlen. Allerdings möchte ich auch hier betonen, dass meiner Meinung nach das Büch für Kinder im alter von 10 bis 14 Jahre ist.
Ich war beim lesen sehr lange sehr kritisch. Aber dann kam DER Plottwist: Und plötzlich macht alles was mich gestört hatte Sinn! Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, auch wenn die Protagonistin manchmal etwas seltsam ist. Ich freue mich sehr auf den abschließenden zweiten Teil😊
Schon beim Lesen des Klappentextes war ich sehr gespannt auf diese Dystopie. Eine Welt, die unter giftigem Smog versinkt, ein Leben hoch über den Wolken, eine geheimnisvolle Stadt, in der Natur und Technik im Einklang existieren – das alles klang nach einer packenden Mischung aus Endzeitstimmung und Zukunftsvision. Da dystopische Jugendromane in letzter Zeit seltener geworden sind, war meine Vorfreude umso größer. Einstieg & Atmosphäre Die Geschichte beginnt mit Nova, die gemeinsam mit ihrem besten Freund Finn in den obersten Etagen des Wolkenkratzers „Turris“ lebt. Hoch oben, fernab vom tödlichen Nebel, versorgen sie sich durch ihren Dachgarten mit Nahrung. Dieses Setting ist atmosphärisch dicht – man spürt die Abgeschiedenheit und die fragile Sicherheit. Doch schon im ersten Drittel geriet meine Leselust ins Stocken. Die Beschreibungen von Pflanzen, deren Pflege und Eigenschaften nehmen sehr viel Raum ein. Einerseits sind sie detailreich und vermitteln, wie wichtig dieser Garten für Nova ist. Andererseits bremsen sie die Handlung stark aus. Für mich wäre es spannender gewesen, gleich zu Beginn mehr über die Welt außerhalb des Turms, die Bedrohung durch den Smog und mögliche Gefahren zu erfahren. Handlung & World-Building Der Wendepunkt kommt, als der Smog schließlich den Turm erreicht und Nova und Finn fliehen müssen. Auf ihrer Reise stoßen sie auf Solartopia, eine futuristische Metropole, in der Menschen angeblich in Harmonie mit der Natur leben. Das Konzept dieser Stadt ist interessant – Solarenergie, grüne Architektur, moderne Technologie – aber leider bleibt die Umsetzung oberflächlich. Weder die Funktionsweise noch die sozialen Strukturen werden ausführlich erklärt. Dadurch wirkt Solartopia eher wie eine Kulisse als eine lebendige Welt. Charaktere • Nova: Soll 16 Jahre alt sein, wirkt aber oft deutlich jünger – sowohl in ihrer Denkweise als auch in ihren Entscheidungen. Es fiel mir schwer, eine emotionale Bindung zu ihr aufzubauen. • Finn: Treuer Freund und Begleiter, bleibt jedoch sehr im Hintergrund. Seine Persönlichkeit wird nur angedeutet. • Jett: Der junge Pilot aus Solartopia, der etwas frischen Wind hätte bringen können, wird kaum entwickelt. Insgesamt fehlte mir bei allen Figuren Tiefe – ihre inneren Konflikte, Wünsche und Ängste bleiben blass.
💚 Stärken • Atmosphärische Pflanzenwelt: Detaillierte, bildhafte Beschreibungen, die den Dachgarten lebendig machen • Interessantes Grundkonzept: Kontrast zwischen sterbender Umwelt und technologisch-nachhaltiger Zukunftsstadt • Starke Idee für eine Dystopie: Die Mischung aus Endzeitstimmung und Hoffnungspotenzial ist ansprechend 💔 Schwächen • Langatmiger Einstieg: Übermäßige Pflanzenbeschreibungen bremsen die Spannung • Dünnes World-Building: Solartopia bleibt oberflächlich, die Außenwelt wird kaum greifbar • Blasse Figuren: Wenig Tiefe, kaum Entwicklung, schwer emotionale Bindung aufzubauen • Schreibstil holprig: Teilweise abgehackt und aus dem Lesefluss reißend • Fehlende Spannungshöhepunkte: Kaum Wendungen oder packende Szenen, die lange nachwirken
Fazit 🌤️ Solartopia – Am Anfang der Welt ist kein schlechtes Buch, aber eines, das sein Potenzial nicht ausschöpft. Die Grundidee ist stark, das Setting originell, doch der Fokus auf langatmige Pflanzenpassagen, schwach ausgearbeitete Figuren und ein dünner Spannungsbogen verhindern, dass die Geschichte wirklich fesselt. Wer vor allem atmosphärische Beschreibungen liebt, könnte hier auf seine Kosten kommen – wer jedoch nach einer dynamischen Dystopie mit mitreißender Handlung sucht, wird wahrscheinlich enttäuscht.
»Solartopia« ist der Solarpunk-Debütroman von Victoria Hume, einer britischen Ökologin, die ihr Wissen über Pflanzen umfangreich einbringt. Ich bin zufällig über diesen Roman gestolpert und sehr froh darüber.
Im ersten Teil der Dilogie geht es um Nova, die mit ihrem besten Freund Finn im Dachgarten eines verlassenen Hochhauses lebt. Ihre Mutter ist verunglückt, als Nova 6 Jahre alt war. An sich kommen Nova und Finn gut zurecht, aber der tödliche Smog, der sich sonst in den unteren Etagen des Hochhauses herumtreibt, ist gestiegen und droht Novas Pflanzen zu vernichten. Also machen die beiden sich auf eine Reise, um eine spezielle Pflanze zu finden, die alle anderen retten soll. Dabei gelangen sie nach Solartopia, eine Stadt erbaut aus Gold und Pflanzen, in der es allen Leuten gut geht, so scheint es zumindest.
»Solartopia« wird empfohlen ab 12 Jahren, obwohl die Protagonistin 16 ist. Ich persönlich habe Nova jedoch jünger gelesen und würde den Roman ab 14 Jahren empfehlen. Auch sonst eignet sich dieses Buch besonders für Jugendliche, die gerade mit dem Lesen anfangen, oder Schwierigkeiten haben dranzubleiben. »Solartopia« ist in großer Schrift verfasst und die meist kurzen Sätze lassen sich wunderbar lesen. Auch konzentriert sich die Autorin sehr auf ihre Figuren und die wichtigsten Orte. Lediglich bei der Beschreibung der Pflanzen wird ins Detail gegangen.
Ich kenne das Original nicht aber einige Wörter und Redewendungen in dem Buch sind sehr altbacken. Auf der anderen Seite wird sich bemüht das generische Maskulinum zu vermeiden. Es wird immer von »Bewohnerinnen und Bewohnern« oder »Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern« gesprochen. Das ist sehr schön. Auch das Wort »Schwarz« in Bezug auf die Herkunft von Menschen wird großgeschrieben. Das kam unerwartet und überrascht positiv.
»Solartopia« ist ein Abenteuerroman für Jugendliche, mit einer kleinen Lovestory, die aber nicht die größeren Probleme der Welt und der Figuren überschattet. Schnell zu lesen, perfekt für alle, die Pflanzen lieben und ein Bewusstsein haben für Umwelt und Natur.
Mein erstes Jugendbuch in Richtung Fucture Fiction Fantasy & dazu direkt ein so wunderschönes! 🥹😍 Ich habe die Idee mit der Fähigkeit „Pflanzenmagie“ total gemocht & auch dieses Umsetzung ist der Autorin super gelungen, denn die Protagonisten selbst nach einer Pflanze zu nenne fande ich unglaublich interessant & spannend. Zu erfahren wie es dazu kam, & wie Nova mit ihrem besten Freunde Finn versucht rauszufinden wie sie den giftigen Nebel von ihrem Gartens fernzuhalten versucht & ihre neue Welt kennenlernt. Wie sie den Piloten Jett kennenlernt & mit ihm gemeinsam versucht rauszufinden was in der Stadt Solartopia passiert finde ich so toll. 🥹 Und mit dem Plottwist zum Ende des Buches habe ich definitiv nicht gerechnet & hat mich tatsächlich ein wenig weinen lassen 🥺🧸