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Jeder Schreibt für Sich Allein

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Dieses Buch handelt von Schriftstellern im nationalsozialistischen Deutschland, ihrem Spagat zwischen Anpassung und künstlerischer Integrität unter den Bedingungen der Diktatur. Opportunisten und Konjunkturritter sind dabei, aber auch Autoren, die nur ihrer Arbeit nachgehen wollten und versuchten, moralisch sauber zu bleiben. Mit leichter Hand verknüpft Anatol Regnier die Biografien von Hans Fallada und Erich Kästner, Agnes Miegel und Ina Seidel, Gottfried Benn, Hanns Johst und Will Vesper. Es sind Geschichten von überraschender Widersprüchlichkeit, die das gesamte Spektrum menschlichen Verhaltens im Dritten Reich abbilden.

Paperback

Published July 10, 2022

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Profile Image for Michael.
88 reviews1 follower
September 8, 2025
Eine sehr gelunge Beschreibung der Literaturszene 1933-1945 (und danach). Regnier legt die Atmosphäre, den Druck, den Zwang, den jeder damals gespürt hat, bloß. Ich habe viele Bücher über die NS-Zeit gelesen, aber keinem ist es gelungen, so sachkundig zu beschreiben und zugleich die Stimmungslage greifbar zu machen (im Roman schafft das aber Fallada mit seinem "Jeder stirbt für sich allein"). Das Kapitel über Jochen Klepper ist meisterlich. Hier wird auf kaum 10 Seiten ein sehr bewegendes Schicksal so intensiv und intim beschrieben, dass ich das Buch danach erstmal weglegen musste. Zum einen, weil ich so gerührt war, zum anderen, weil ich das Gefühl hatte, Klepper und seiner Familie gedenken zu müssen.
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