Bist du bereit, deine Liebe für die Wahrheit zu opfern? Früher war Sophie jeden Sommer auf Sylt – bis zu dem Tag, an dem ihr Vater wegen angeblich illegaler Geschäfte verhaftet wurde und aus ihrem Leben verschwand. Noch heute quälen Sophie die Fragen, was damals wirklich geschah. Als ihr Vater stirbt und sie das Ferienhaus erbt, beschließt sie, zurückzukehren und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Nur hat sie nicht mit Maximilian Rose gerechnet, dem Sohn eines reichen Hotelketten-Eigentümers. Als Mittel zum Zweck könnte er ihr bei ihrer Wahrheitssuche extrem weiterhelfen. Doch je näher sich die beiden kommen, desto schwieriger wird es für Sophie, ihren Plan durchzuziehen ...
New Adult meets Suspensein diesem fesselnden und gefühlvollen Auftakt der Trilogie von Janine Ukena.
»Wenn du in einem brennenden Haus aufwächst, denkst du irgendwann, dass die ganze Welt brennt.«
Kennt ihr das Gefühl, dass ihr nicht aufhören könnt zu lesen, aber gleichzeitig nicht so schnell lesen wollt, damit das Buch nicht endet? SO GING ES MIR MIT DIESEM BUCH! 😭❤️🩹🌊 Ich habe »Vor uns das Rauschen des Meeres« innerhalb weniger Tage gelesen und alles an dieser Geschichte gefühlt. Obwohl ich Sylt nie besucht habe, fand ich das Setting grandios und richtig atmosphärisch. Janines Schreibstil hat mich schon in ihrem Debüt umgehauen - so emotional, authentisch und packend. Große Liebe dafür ✍🏼💌
Das Beste am Buch waren aber unsere Protagonisten Max und Sophie ❤️🩹 Ich habe beide POV's so gern gelesen und liebe ja sowieso, wenn Bücher aus beiden Perspektiven geschrieben sind. Besonders Maximilian hat mir gefallen, weil er so ein schmerzhafter und gebrochener Protagonist war 🥺 Absolute Green Flag!
Dieses Buch hat mir bewiesen, dass romantic suspense einfach genau meins ist! Bin totaler Fan von dem Romance Aspekt, aber halt mit Rätseln und Spannung drin 🤓 Das Einzige, was ich mir etwas anders gewünscht hätte, ist die Auflösung zwischen zwei der Figuren. Das ging mir etwas schnell und hätte ruhig noch 1-2 Seiten mehr haben können.
Fazit: Ein absolutes NA-Highlight für mich und so so schön geschrieben 🌊🥰🤍 Band 2 erscheint im Oktober und steht definitiv ganz oben auf meiner Wunschliste, auch wenn's glaub ich ziemlich traurig wird 🥺 5 ⭐️
Berührende und total spannende Geschichte ✨🌊 4,5 ⭐️ Das Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert, denn der Schreibstil konnte mich sofort in seinen Bann ziehen. Die Geschichte startet mitten im Geschehen und ich konnte mir durch die detaillierten und verständlichen Beschreibungen alles sehr bildlich vorstellen.
Sophie und Max sind interessante Protagonisten, die beide eine schwere Vergangenheit hatten. Sophie reist eigentlich auf Sylt um mehr über die Vergangenheit ihres Vaters und deren ehemaligen besten Freund, Max Vater zu erfahren. Jedoch entsteht zwischen den beiden schnell mehr, obwohl Sophie sich dagegen wehrt und unbedingt ihren ursprünglichen Plan verfolgen will. Das ist mein einziger Kritikpunkt, denn für mich war diese Tension und die Anziehung etwas zu schnell. Es hat sich so angefühlt, als ob die beiden sich auf den ersten Blick verliebt haben und sofort Gefühle für einander hatten. Allerdings mag ich den Trope Insta Love einfach auch wenig, weshalb es daran liegen könnte.
Die Familiengeheimnisse haben mir total gut gefallen und der Geschichte wirklich sehr viel Spannung verliehen. Ich habe mitgerätselt und wollte das Buch nicht mehr zur Seite legen. Dadurch fand ich es an keiner Stelle langweilig und durchweg mitreißend.
Das Ende hat mich wirklich zutiefst berührt und mir sind einige Tränen gekommen. Mir stand der Mund offen und ich habe nicht damit gerechnet. Wirklich ein großes Kompliment an die Autorin, weil ich diese Szene unglaublich gut geschrieben fand. Es hat mein Herz zerrissen 🥺💔
Der Romantic Suspense Anteil war in „Vor Uns Das Rauschen des Meeres“ genau richtig und hat der Geschichte die perfekte Prise Spannung verliehen. Ich kann den Auftakt dieser Reihe definitiv weiterempfehlen, denn er ist für mich zu einem Highlight geworden. Ich freue mich unglaublich auf die nächsten Bände.
für das, was es ist: mega! suspense ist gut, sylt weltenbau super im vergleich, protas interessant.
abzug b note weil der männliche prota literally max schulz ist ich hoffe er liest das niemals. und ein wenig verzwickter hätte die suspense schon sein können. ausserdem hinkt die story, dass sie einfach mal ein haus in kampen geerbt hat; dann würde ich das nämlich einfach verscherbeln, 3 millionen euro für mein leben nutzbar machen und auf die wahrheit der vergangenheit scheissen LOL
häufige genre-krankheiten wie absolute übertreibung, ausgedachte orte und i-gotta-stay-away plots NiCHT enthalten, das finde ich toll! dafür bekommt es dann auch die 4 sterne, mehr von der autorin würde ich daher auf jeden fall lesen.
der suspense-anteil kam meiner meinung nach zu kurz, aber die charaktere und der schreibstil haben mir gut gefallen! das ende wurde etwas zu schnell abgewickelt, da hätte ich mir einen runderen abschluss gewünscht.
Bei "Vor uns das Rauschen des Meeres" hat mich vor allem die Mischung aus New Adult Romance und Suspense neugierig gemacht.
Nach dem Tod ihres Vaters reist Sophie nach Sylt, wo sie viele Sommer mit der Familie verbracht hat und sie will wissen was hinter den Anschuldigungen gegenüber ihrem Vater und seiner Verhaftung steckte. Dort trifft sie dann ausgerecht Maximilian Rose, einen reichen Hotelerben.
Die Geschichte war ganz unterhaltsam, aber ich muss leider sagen, dass sie mich nicht komplett gepackt hat. Der Suspenseteil ist oft in den Hintergrund gerückt und für mich waren die Geheimnisse und die Umsetzung innerhalb der Geschichte leider nicht so gut gelungen. Für mich kam hier nur wenig Spannung auf. Zudem wirkte die Handlung auf mich manchmal ein wenig sprunghaft und hatte nicht immer einen roten Faden.
Auch mit den Charakteren bin ich nicht so richtig warm geworden und konnte weder die Gedanken und Gefühle von Sophie noch von Max gut nachvollziehen. Die Chemie zwischen den beiden war recht schwach und ich habe die Funken zwischen den beiden leider kaum gespürt.
Das Setting auf der Insel hat mir gut gefallen und es hat gut zur Geschichte gepasst. Ich weiß dennoch nicht, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
Die Nacht begann mit Küssen unter endlosen Sternen und endete mit einem Schuss, der die Zeit in ein Vorher und Nachher zerriss.
Das Cover ist so wunderschön! Ich könnte es mir die ganze Zeit ansehen, weil ich es wirklich gelungen finde. Ich bin ein richtiger Fan davon.
Der Schreibstil der Autorin war gut zu lesen, es gibt Kapitel aus Sicht von Sophie und auch von Max, wodurch man beide besser kennen lernt. Ich mochte besonders die Beschreibungen vom Strand und allem drum herum, das war wirklich zum Wegträumen.
Zu Beginn lernt man Sophie kennen, die nach Sylt kommt um die Wahrheit über die Verhaftung von ihrem Vater herauszufinden, denn sie glaubt fest an seine Unschuld. Um an seinen Geschäftspartner heranzukommen, freundet sie sich mit Max, dem Sohn von ihm an, doch sie hat nicht mit den aufkommenden Gefühlen für ihn gerechnet.
Der Einstieg in das Buch hat mir ganz gut gefallen, obwohl ich kein großer Fan davon bin, wenn man Dinge, die erst ganz spät passieren, bereits im Prolog anspricht. So wird im Prolog von einem Schuss, Blut und einem bestimmten Abend gesprochen und sobald man im Buch an der Stelle ist, weiß man schon, was ungefähr passieren wird. Das hat ein bisschen Spannung rausgenommen.
Sophie fand ich super. Zuerst ist sie von ihrem Plan überzeugt und will nichts anderes erreichen, als die Wahrheit zu finden. Aber die Zweifel plagen sie und ihr moralisches Dilemma fand ich sehr gelungen. Das hat sie für mich menschlich gemacht, weder zu hart noch zu weich und sie hat ein Gewissen, was man bei vielen anderen nicht behaupten kann.
Max hat Besseres verdient. Also in seinem Leben. Er ist ein so toller Kerl, der immer für andere da ist und obwohl er selber Probleme hat will er helfen wo es nur geht. Und wie er mit Sophie umgeht war einfach nur zum schmelzen schön, er war definitiv mein liebster Charakter in dem Buch.
Das Buch wurde als Romantic-Suspense beworben, für mich hat das aber irgendwie nicht gepasst, weil es nicht viel Suspense-Anteil gab. Klar, Sophie sucht nach Beweisen für die Unschuld von ihrem Vater, aber da wurde es nie super spannend und brenzlig für sie. Das kam erst am Ende und auch gab es nur ein Kapitel, welches wirklich spannend war. Daher finde ich die Einteilung des Genres etwas irreführend.
Die Liebesgeschichte hingegen hat mir gut gefallen. Es ging nur langsam zwischen den beiden voran und besonders von Max‘ Seite aus merkte man schnell, dass er was für Sophie empfindet. Dass sie ihn zuerst nur benutzen wollte hat er nicht mitbekommen und sie hat auch nicht damit gerechnet, dass sie Max wirklich mag. Aber es war schön zu lesen, wie sie beide starke Gefühle entwickeln und sich langsam kennen lernen.
Abgesehen von der Liebesgeschichte konnte mich das Buch leider nicht so sehr packen. Die Ermittlungen waren zwar gut gemacht, aber erst am Ende kommen viele Dinge ans Licht, die den Rest davor fast unnötig gemacht haben. Zwischendurch hat mich das Buch auch ein bisschen verloren, da es immer das gleiche Schema war. Max und Sophie, Ermittlungen, Sophie lügt, und dann von vorne. Mir hat hier einfach was gefehlt vom Feeling her, etwas mehr Spannung vielleicht, denn so waren es meist reiche Schnösel die irgendwas dahergeredet haben, weil sie denken sie haben Macht und können die kleinen Leute einschüchtern. Das hatte es bisschen was von Gossip Girl.
Das Ende war dann spannend, weil man nicht genau wusste, was jetzt passiert. Dieses eine Kapitel, welches ich schon vorher erwähnt habe, hat mich sehr gefesselt und war super gut geschrieben. Danach wurde es wieder ruhiger, aber es waren noch Fragen offen, daher hatte man das Bedürfnis weiterzulesen. Alle offenen Fragen wurden auch gut beantwortet und das Buch hat einen gelungenen Abschluss gefunden.
Fazit:
Ich fand das Buch gut, aber umgehauen hat es mich jetzt nicht. Die Charaktere waren liebevoll ausgearbeitet und haben gemeinsam gut funktioniert, aber das hat für mich dieses Mal nicht gereicht. Man bekommt aber Urlausbfeeling, wenn man das Buch liest, das muss man sagen. Von mir gibt es drei Sterne.
Früher war Sophie jeden Sommer auf Sylt – bis zu dem Tag, an dem ihr Vater wegen angeblich illegaler Geschäfte verhaftet wurde und aus ihrem Leben verschwand. Noch heute quälen Sophie die Fragen, was damals wirklich geschah. Als ihr Vater stirbt und sie das Ferienhaus erbt, beschließt sie, zurückzukehren und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Nur hat sie nicht mit Maximilian Rose gerechnet, dem Sohn eines reichen Hotelketten-Eigentümers. Als Mittel zum Zweck könnte er ihr bei ihrer Wahrheitssuche extrem weiterhelfen. Doch je näher sich die beiden kommen, desto schwieriger wird es für Sophie, ihren Plan durchzuziehen ...
MEINE MEINUNG: Ich bin mit gemischten Gefühlen an das Buch rangegangen und wollte dem Genre noch eine Chance geben. Ich wurde positiv überrascht. Mit den Wendungen hab ich so nicht gerechnet, erst recht nicht zum Ende hin.
Über Sophie ihre Entwicklung hab mich ehrlich gefreut. Zu Beginn hab ich mich wirklich gefragt ob sie so abgebrüht ist wie man es denkt. Ich konnte die Beweggründe von Sophie schon nachvollziehen, nur die Art und Weise waren halt teilweise fragwürdig und auch recht kurzsichtig. Spannend fand ich das Gefühlsleben von Max. Ich stelle mir das so schwierig vor, vor allem mit dieser Familie im Hintergrund. Man sieht aber mal wieder, dass Lügen keine Grundlage für Beziehungen sind. Auch dass nicht immer alles so ist wie es scheint und dass Social Media nicht immer die ganze Wahrheit bzw. das ganze Leben widerspiegelt, sondern nur das was man preisgeben will.
Die Spannung wurde gut über das Buch aufgebaut, nur ab und zu hat es sich für mich etwas gezogen. Mit dem Schreibstil bin ich teilweise nicht ganz warm geworden, obwohl die Bildsprache wirklich schön war.
Die Folgebände werde ich lesen, ich möchte wissen wie es mit den anderen der Clique weitergeht.
Die Geheimnisse haben wir wohl gemeinsam, und sie sorgen dafür, dass wir uns niemals näher als jetzt kommen dürfen. (eBook, Seite 213)
Cover: Das Cover finde ich persönlich gut umgesetzt. Die Farben harmonieren auch sehr schön miteinander.😊
Meine Meinung: Das Buch "Vor uns das Rauschen des Meeres" hat mir richtig gut gefallen! Der Suspense Anteil wurde gut umgesetzt. Es war durchweg spannend und gleichzeitig gefühlvoll. Auch das Thema Mental Health wurde angesprochen und in der Geschichte gut umgesetzt. Der Schreibstil war angenehm und bildlich, wodurch ich mir besonders das Setting unglaublich gut vorstellen konnte. Zudem hat die Autorin sehr fesselnd geschrieben, wodurch man unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht. Die Geschichte wurde aus der Sicht von Sophie und Maximilian erzählt - dadurch konnte ich mich auch gut in beide Charaktere und ihre Handlungen hineinversetzen. Hier hat mir besonders gut gefallen, dass die Autorin es mit ihren geschriebenen Worten geschafft hat, Maximilians inneren Zwiespalt aufgrund seiner Gefühle und den Erwartungen, die ihn umgeben, greifbar zu machen.
"Vor uns das Meeresrauschen" kann ich empfehlen, wenn ihr auf der Suche nach einem gutem Romance-Suspense Buch mit deutschem Setting seid.
Mir bleibt an dieser Stelle nichts anderes zu sagen außer, dass ich schon sehr gespannt auf den zweiten Band bin.😊
Ganz schwierig den Auftakt der »Sylt Suspense«-Reihe zu bewerten.. einerseits hab ich es nach anfänglichen Startschwierigkeiten sehr gerne gelesen, andererseits war Sophie den Großteil der Zeit eine abgeschwächte Form von Joe Goldberg, das war mir wirklich zu krass und wenn die Rollen vertauscht wären, wäre der Aufschrei sicher größer 😅 außerdem hat mir insgesamt ein wenig Tiefe gefehlt, ich hab die Gefühle von Sophie und Max nie so ganz nachvollziehen können und ehrlich gesagt, hat mir Max Sophies Stalking viel zu leichtfertig hingenommen.. auch die Freundesgruppe ist mir leider zu oberflächlich (wenn auch sympathisch!) geblieben und dann dieses Ende, das war mir viel zu random und überdramatisiert? Ansonsten hab ich die Geschichte aber wirklich gerne gelesen und auch das Setting war einfach traumhaft und authentisch umgesetzt, deshalb hab ich Hoffnung für die beiden Folgebände und freue mich sehr auf die Geschichten von Erik und Jette 🥰 finds aber jetzt schon schade, dass Nick kein eigenes Buch bekommt 🥲
„Ich presse die Hände auf meine Augen, bis ich Sterne sehe. Und dann werde ich unter diesem Kartenhaus der Lügen begraben, das sie für uns gebaut hat.“ (Max in Vor uns das Rauschen des Meeres)
Worum geht’s?
Früher war Sophie jeden Sommer auf Sylt – bis zu dem Tag, an dem ihr Vater wegen angeblich illegaler Geschäfte verhaftet wurde und aus ihrem Leben verschwand. Noch heute quälen Sophie die Fragen, was damals wirklich geschah. Als ihr Vater stirbt und sie das Ferienhaus erbt, beschließt sie, zurückzukehren und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Nur hat sie nicht mit Maximilian Rose gerechnet, dem Sohn eines reichen Hotelketten-Eigentümers. Als Mittel zum Zweck könnte er ihr bei ihrer Wahrheitssuche extrem weiterhelfen. Doch je näher sich die beiden kommen, desto schwieriger wird es für Sophie, ihren Plan durchzuziehen ...
Vor uns das Rauschen des Meeres ist Band 1 der Sylt Suspense-Reihe. Die Geschichte ist in sich geschlossen, die Rahmenhandlung wird aber fortgesetzt.
Inhaltliche Hinweise
Das Buch wird durch Sophie und Max in der Ich-Perspektive erzählt.
Meine Meinung
Auf dieses Buch habe ich mich wirklich schon einige Monate sehr gefreut. Es ist mein erstes Buch von der Autorin, aber bei weitem nicht mein erstes Romance Suspense Buch. Es ist immer sehr schwierig, eine gute Balance zwischen einer romantischen Geschichte und einem Spannungsroman hinzubekommen, ohne dass es konstruiert wirkt oder ein Teil den anderen überwiegt. Entsprechend war ich sehr gespannt, wie es sich bei diesem Buch verhält.
Ich bin sehr gut in die Geschichte hineingekommen, was nicht zuletzt an dem sehr angenehmen und wortgewandten Schreibstil liegt. Der Autorin gelingt es, subtil spannungsgeladen zu schreiben und gleichzeitig den Leser emotional in die Geschichte hineinzuziehen. Zugegeben - Protagonistin Sophie macht es einem relativ lange schwer, da ihre Motive und Motivationen vielschichtig sind und man sich daher ein Stück weit fragt, welche ihrer Handlungen wahr und welche geplant manipulativ sind. Die Hintergrundgeschichte um Sophies Vater, seine Verhaftung und die Verstrickungen von Max‘ Vater in die ganze Sache bringt eine ausreichend interessante Grundlage mit, aber lässt hier bei wunderbar viel Raum, die Insel zu erkunden und Maximilians Clique kennenzulernen. Es ist ein gelungener Spagat aus allen Aspekten - Rich Kids, ein gekonntes Spiel mit vermeintlichen Klischees und die Frage, wie der Druck der Familie das Leben beeinflussen kann. Hier liegt der Fokus natürlich vor allem auf Max, der eigentlich gerne Koch wäre, aber in eine Rolle von seinem Vater gedrängt wird. Ich mochte die Gedankengänge von Max, seine inneren Konflikte und seinen zunehmenden Mut, sich gegen seinen Vater zu stellen. In Bezug auf Sophie erfährt man von ihrer persönlichen Seite relativ wenig, der Fokus liegt klar auf ihrer Hidden Agenda, die Familiengeheimnisse zu lösen und herauszufinden, inwiefern Leopoldrose eine Rolle im Downfall ihres Vaters gespielt hat. Ich hätte mir hier etwas mehr Persönlichkeit von Sophie gewünscht, einfach da ihr Antrieb Dauerpräsent ist und sie mit Vorwissen natürlich gekonnt in Situationen hereingeht, um einen gewünschten Output zu erreichen. Dadurch wird sie als tatsächliche Person schwer greifbar, ein kleines bisschen wie eine Zwiebel mit verschiedenen Schichten, nur dass diese gezielt von ihr eingesetzt werden.
Die Spannungsgeschichte fand ich insgesamt gut. Gegen Ende hin war es mir teilweise etwas zu schnell und zu überrumpelnd, was auch im Kontrast dazu stand, dass das Buch insgesamt eine sehr entspannte, dezente Erzählweise hat. Ich mag da zwar die Idee, wie sich Sophies Haltung im Laufe des Buches immer wieder verändert, ich mochte das finale Drama - was in meinen Augen sehr unerwartet, aber irgendwie passend war – aber gleichzeitig fühlte es sich für mich ein bisschen schwach in der Auflösung an. Wobei nicht wirklich schwach, sondern eher im Verhältnis zur Dramatik dann doch zu unspektakulär. Es ist allerdings jetzt auch nicht so, dass ich enttäuscht wurde.
Ich muss sagen, dass mich die Liebesgeschichte nicht komplett abholen konnte. Das liegt auf der einen Seite daran, dass das Buch insgesamt nur einen Zeitraum von etwa einem Monat umfasst, Sophie sehr gezielt auf Max Einfluss nimmt, die Geheimnissuche im Buch entsprechend viel Raum bekommt und mir daher einfach ein bisschen die Tiefe und Nachvollziehbarkeit der Gefühlsentwicklung bei den beiden gefehlt hat. Das wird vor allem relevant, wenn kurz vor dem großen Finale beide Charaktere Entscheidungen treffen, die ihre bisherigen Pläne beeinflussen, der Grund für diese Entscheidungen jedoch in der anderen Person liegt. Ich hätte mir hier einfach mehr Beziehungsentwicklung gewünscht, mehr Raum dafür dass beide sich richtig kennenlernen. Natürlich ist mir aber auch klar, dass das Buch keine 1000 Seiten hat, gleichwohl hätte es ein paar mehr Seiten vertragen können oder eben eine Di- oder Trilogie sein können, denn die Folgebände behandeln im Fokus andere Mitglieder von Maximilians Clique. Trotzdem hat mich das Buch abholen können, ich habe hier und da ein wenig mitgerätselt und vor allem der Schreibstil, der teilweise echt wunderschön wortgewandt war, konnte mich sehr begeistern. Ich kann mir vorstellen, dass die Folgebände etwas stärker werden, auch da hier natürlich noch sehr viel Einführungsarbeit notwendig war.
Mein Fazit
Vor uns das Rauschen des Meeres ist ein gelungener Auftakt, der mit einer guten Spannungsgeschichte und einer soliden Liebesgeschichte, aber vor allem einem sehr tollen Schreibstil durchaus begeistern kann. Hier und da habe ich ein bisschen mehr erhofft, aber ich bin zuversichtlich, dass ich hier in den Folgebänden zufriedener sein werde.
[Diese Rezension basiert auf einem vom Verlag oder vom Autor überlassenen Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde hiervon nicht beeinflusst.]
Nach dem Tod ihres Vaters beschließt Sophie, nach Sylt zurückzukehren, um endlich herauszufinden, was zwischen ihrem Vater und seinem ehemaligen Geschäftspartner Leopold Rose vorgefallen ist. Denn nachdem ihr Vater wegen angeblicher illegaler Geschäfte verhaftet wurde, ist er aus Sophies Leben verschwunden. Um endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, versucht sie über Maximilian Rose, Sohn und zukünftiger Erbe des Rose Imperiums, an die fehlenden Informationen zu kommen. Doch mit einem hat sie nicht gerechnet: dass sie Max so nahe kommt und bald echte Gefühle im Spiel sind.
„Vor uns das Rauschen des Meeres“ war eines der Bücher, auf das ich mich in diesem Jahr am meisten gefreut habe, und es hat mir wie erwartet richtig gut gefallen! Janine Ukenas Schreibstil ist auch im Auftakt ihrer neuen Trilogie unglaublich angenehm, atmosphärisch und flüssig. Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Sophie als auch von Maximilian erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Gleich zu Beginn lernen wir die beiden kennen und man merkt sofort, dass sie aus ganz unterschiedlichen Welten kommen und sich doch unheimlich gut ergänzen. Sophie ist mutig, stark und aufgeschlossen. Sie will unbedingt Gerechtigkeit für ihren Vater und ist bereit, dafür alles zu tun. Maximilian hingegen ist das genaue Gegenteil. Er ist sanft, ruhig und sensibel. Ich mochte ihn so gerne! Es war auch mal was ganz Neues für mich, einen männlichen Protagonisten zu begleiten, der kein Badboy ist, und weder super mysteriös noch unheimlich tough und rebellisch ist. Trotzdem ist Max keineswegs verweichlicht, er ist auf eine ganz besondere Art unheimlich stark und es hat mir sehr viel Spaß gemacht zu lesen, wie er sich im Laufe der Geschichte entwickelt und den Mut findet, sich gegen seinen Vater zu stellen. Neben den wunderbaren Protagonisten hatte das Buch eine tolle Atmosphäre und ein wunderschönes Setting auf Sylt. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, selbst auf der Insel zu sein. Die Geschichte mit den ganzen Familiengeheimnissen und der Aufdeckung um das Geheimnis von Sophies Vater fand ich sehr spannend. Der Suspense-Anteil war hier perfekt und hat an den richtigen Stellen für Spannung gesorgt, sodass ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es gab auch einige emotionale Momente und zum Ende hin spitzt sich das Ganze dann sogar noch zu und nimmt eine Wendung, die ich so nicht erwartet hätte.
Fazit: Das Buch hat eine tolle Atmosphäre, emotionale Momente, eine fesselnde Story mit jeder Menge Familiengeheimnissen und zwei Protagonisten, die man einfach ins Herz schließen muss. Ich habe alles daran geliebt & freue mich schon riesig auf die Fortsetzung!
„Vor uns das Rauschen des Meeres“ ist der erste Band von Janine Ukenas Sylt-Suspense-Trilogie und erzählt die Geschichte von Maximilian und Sophie.
Ich bin ja wirklich kein Fan von deutschen Settings, aber weil ich Janine Ukenas „Seoul Dreams“ Duett geliebt habe, musste ich ihrer neuen Reihe, die auf der Insel Sylt spielt, einfach eine Chance geben.
Der Schreibstil von Janine Ukena ist sehr angenehm, bildhaft und sie beweist auch eine hohe Wortgewandtheit. Man merkt wirklich bei jeder Seite, wie viel Herzblut Janine in „Vor uns das Rauschen des Meeres“ gesteckt hat. Deswegen tut mir das auch total leid, dass ich keine rein positive Rezension schreiben kann.
Sophie hat es mir sehr schwer gemacht, sie zu mögen. Ich konnte ihr einfach nicht vertrauen. Es war erschreckend zu lesen, wie einfach es für sie war, alle zu manipulieren und ihren Willen zu bekommen. Ehrlich gesagt hat mich diese Einfachheit sehr gestört. Es gab keinerlei Schwierigkeiten, was ich sehr unglaubwürdig fand. Sophie bleib für mich ein Rätsel. Wir lernen sie gar nicht kennen, sondern nur ihre Motive, ihre Rachegedanken und die Verzweiflung, mit der sie die vergangenen Geschehnisse aufdecken möchte.
Maximilian Rose ist der Erbe des Rose Imperiums und hochsensibel. Ich fand den Kontrast, wie Max die Welt sieht, wie er eigentlich ist und sich fühlt sehr interessant. Wir haben hier einerseits den hochsensiblen jungen Mann, der gerne seinen eigenen Weg gehen und Koch werden möchte und sich aber gegen seinen Vater nicht durchsetzen kann. Auf der anderen Seit den Rich Boy, der alles bekommt, was er will - so sieht es zumindest die Außenwelt.
Für mich hat es in der Geschichte leider an Spannung gefehlt. Die Handlung hat mich sehr an eine bestimmte Serie erinnert und konnte mich daher leider nicht überraschen. Die Auflösung fand ich zusätzlich leider sehr schwach und das Ende von Maxs und Sophies fand ich etwas hektisch.
Neben dem Suspense-Aspekt konnte mich leider auch die Liebesgeschichte nicht gänzlich begeistern. Für mich war es absoluter Instalove. Die Geschichte spielt in der Zeitspanne von einem Monat. Es gab schlichtweg einfach nicht genug Zeit, um solche Gefühle zu entwickeln, wie sie Sophie und Max angeblich haben. Für mich macht es die Lovestory leider unglaubwürdig und seicht.
Das heißt nicht, dass mir „Vor und das Rauschen des Meeres“ nicht gefallen hätte! Sondern, nur das mir die beiden Aspekte nicht vollkommen überzeugen konnten.
Von mir bekommt „Vor und das Rauschen des Meeres“ 3 von 5 Sterne.
Vielen Dank an den Knaur Verlag für das Rezensionsexemplar.
3.5 🐚☀️🌊🔥😭🫂💔 Das beschreibt das Buch glaube ich sehr gut. Ich hatte unglaublich viel Freude an diesem Buch, was mit einem unglaublich tollen Schreibstil glänzt, ein tolles Setting hat und Lust auf mehr mach. Die Ausgangssituation zwischen Sophie und Max ist unglaublich spannend und sorgt für eine tolle Dynamik und Spannung zwischen den Charakteren. Man fragt sich seit Seite 1 eigentlich die ganze Zeit wie der Konflikt zwischen den beiden Figuren eigentlich gelöst werden soll. Dennoch hatte ich die ein oder andere Schwierigkeit mit dem Buch, da es sich für mich minimal gezogen hat und für mich manche Dynamiken was den Suspence Anteil angeht, noch etwas schleierhaft sind was allerdings auch absichtlich so sein kann, da noch nicht wirklich klar wird wie der Konflikt aus Bd. 1 mit dem Konflikt aus Bd. 2 verknüpft wird. Manchmal hätte ich die Charaktere echt an die Wand klatschen können, aber vielleicht macht das ja auch ein gutes Buch aus. Ich könnte mir vorstellen, dass ich das Buch einfach über ein zu langen Zeitraum gelesen habe und mir die Storyline wahrscheinlich noch mal um einiges besser gefallen hätte, wenn ich das Buch direkt in einem durchgelesen hätte. Trotz Kritik, ein unglaublich tolles Romance Suspence Buch was ich auf jeden Fall empfehle. Ich werde die Reihe also auf jeden Fall fortsetzen und freue mich schon riesig auf Bd. 2.❤️🩹❤️🩹❤️🩹
— — — Der Prolog war der Punkt, an dem ich das Buch am meisten mochte. Hier gibt es Spannung und rätseln. Ich bin gefesselt, aber nicht lange. Also, eigentlich finde ich das Rausfinden der Wahrheit schon spannend, allerdings erstirbt die Spannung hier schnell und es geht unter. Zudem finde ich den Weg, wie Sophie n die Wahrheit kommen will unglaublich falsch. Und nicht nur, dass sie mit Max spielt auch ihre Einsicht und die Entwicklung wirkt auf mich unglaubhaft, eher halbgar. Es fühlt sich an, als würde sie sich entschuldigen, um ihren neuen Willen Max zu bekommen. Generell ist die Beziehung für mich eine Katastrophe, denn ich kann und ill sie nicht fühlen. Es fühlt sich so verdammt falsch an, daran ändern auch ein paar Süße Szenen nichts. Ich finde es unrealistisch, wie schnell max sophie verzeih. Die Auflösung hätte auch besser sein können. Denn das Ende war nur überzogen dramatisch und irgendwie sehr random. Ich hätte viel mehr erwartet, gerade weil der Prolog echt cool war.
Sophie ist mir absolut unsympathisch und zwar nicht so, dass es irgendwie cool ist, nein. Ich hasse, wie sie sich verhält. Sie will die Wahrheit und ist bereit, alle dafür zu opfern, vor allem ihre Mitmenschen. Sie stalkt Max, spielt mit ihm und erwartet dann, das er ihr verzeiht. Sie drängt sich selbst in die Opferrolle. Sie hat jeden verurteilt, der Geld hatte und hat denn geurteilt, dass sie mit diesen Leuten spielen darf, weil sie ja so privilegiert sind. Dabei weiß sie sie gar nichts über die Leute. Sie kennt nur die social Media Fassade. Ihre Moralvorstellungen lassen sich nicht mit meinen vereinen So kommen wir auch zu Max, den ich eigentlich mag. Er ist nicht wie sein Vater, will nicht, was dieser will. Er will Koch werden, doch sein Vater akzeptiert ihn genau so wenig, wie den Deal, den sie gemacht hatten. Es ist interessant, mitzuerleben, wie Mx lernt, sich durchzusetzen. Er hat nicht verdient, was Sophie mit ihm tut. Ich verstehe nicht, wieso er Sophie so schnell vergibt. Er hat jedes Recht sauer zu sein. Und auch, wenn er doch eigentlich schon fast alle ist, ist er bereit zu reden, bereit Sophies Wahrheit zu hören, noch vorher hilft er ihr. Irgendwie bewundere ich ihn dafür, er beweist Stärke. Trotzdem: Die Beziehung kann und will ich nicht unterstützen. Die beiden sind zwar anfangs ganz süß zusammen, aber für mich ist es Sophies Spiel. Und das bleibt es auch. Nie scheint es ganz ehrlich. Nie scheint es, als würde sophie für ihre Fehler einstehen Ich finde nicht, dass sie den verständnisvollen Max verdient hat. ZUmGlück gibt es noch die Nebencharaktere, denn auch wenns sie nicht ultimativ präsent sind, lockern sie die für mich unangenehme Atmosphäre auf. Ich mag, dass mehrere Beziehung vorkommen und anderer, als die der Protas, kann ich auch greifen. Ich mg die Freundschaften, auch wenn sich hier jede von Sophies auf der Insel entweder falsch oder erzwungen wirken und auch sind.
Eigentlich ist der Schreibstil ja ganz okay. Ich mag das Präsens zwar nicht, aber na gut. Trotzdem ist es so, dass die Worte mich nie wirklich erreichen. Ich kann nichts mit der Geschichte anfangen. Sie fühlt sich nicht richtig an. Der Autorin gelingt es nicht, mich durchgehend zu fesseln, oder Spannung aufzubauen, die bleibt. Eigentlich ist das nur im Prolog der Fall. Ich fühle das Erzählte einfach nicht, habe keinerlei Verbindung zu Sophie. Alles fühlt sich falsch an.
Alles in Allem hat mich die Geschichte enttäuscht. Vor allem, weil der Prolog so spannend war und mich fesseln konnte. Ich hatte Hoffnung, aber danach fiel die Spannung. Die Vergangenheit spielt eine untergeordnet Rolle. Die Auflösung war so überzogen unnötig. Auch wenn ich mich Max verbunden fühle, so konnte mich die Beziehung nich erreichen, da ich sophie und ihr Verhalten furchtbar finde. Alles fühlt sich so falsch an. und auch, wenn der Schreibstil ganz okay ist, so kann mich die Geschichte nicht erreichen. Keine Ahnung, ob ich weiterlesen will, weil das Setting und die Nebencharakter ja eigentlich ganz cool sind
4,5⭐️Wer die Serie Revenge mochte, wird dieses Buch lieben.
Janine Ukena entführt uns in die High Society von Sylt – und in deren Abgründe. Vor vielen Jahren wurde Sophies ganze Welt zerstört, deshalb versucht sie jetzt, die Wahrheit herauszufinden, und kehrt nach Sylt zurück.
Max hat mir als männlicher Protagonist richtig gut gefallen, da er einfach so authentisch geschrieben ist – und ein richtiger Cutie 🥺.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das Ende so schnell ging; einige Dinge wurden mir einfach zu schnell und zu einfach gelöst. Das mag aber auch daran liegen, dass ich dachte, alle drei Bände würden sich um Sophie und Max drehen, haha 😂
ich bin wirklich sprachlos. dieses buch hat mich zum lachen, lieben und weinen gebracht! janine hat wiedereinmal nicht enttäuscht und ich kann es kaum abwarten den nächsten band anzufangen!!!🫶🫶🤭🤭😭😭
Das Buch "Vor uns das Rauschen des Meeres" hatte ich schon lange im Kopf, schon seit es vom Verlag angekündigt wurde. Dabei ist mir das Cover ins Auge gestochen. Es sieht so schlicht und doch geheimnisvoll aus. So war auch die Story. Voller Geheimnisse und voller Gefühle. Schon ab dem Prolog war ich gebannt von der Story und hatte das Buch auch dementsprechend schnell durch. Man lernt Sophie kennen, die zurück nach Sylt kehrt. In ihr eigenes Haus, das sie von ihrem Vater geerbt hat. Für sie ist es ein schwerer Schritt, denn das Haus und Sylt selbst bringen bei ihr so viele Erinnerungen zum Vorschein. Erinnerungen an schöne Tage, gemeinsam mit ihrem Vater. Bis zu dem Tag, an dem ihr Vater wegen illegalen Geschäften verhaftet wurde und somit aus ihrem Leben verschwand. Sie hat ihn nie wieder gesehen und jetzt ist der Tod. Sophie weiß das ihr Vater unschuldig war und will der ganzen Sache auf dem Grund gehen. Ihr Ziel dabei ist die Familie Rose. Vorallem Leopold Rose, der damals mit ihrem Vater befreundet war. Dabei kommt auch Maximilian Rose ins Spiel. Er ist der Sohn von Leopold. Aber Sophie hat nicht dran gedacht, das ihre Gefühle einen Strich durch ihre Pläne ziehen kann.
Sophie war mir direkt sympathisch. Sie hatte ein Ziel vor Augen und daran hat sie sich festgehalten. Das sie manchmal in schwierige Situationen geraten ist, war definitiv vorhersehbar. Aber sie hat es immer wieder geschafft, sich irgendwie raus zu reden. Sie war schlau, vermisst die Zeit mit ihrem Vater und hatte auch ein freundliches Herz. Im Laufe der Story entwickelt sie sich sogar, sodass sie auch mit der Vergangenheit abschließen kann. Max war mir auch direkt sympathisch und tat mir sogar Leid. So einen Vater wünscht sich niemand. Max war aber an manchen Situationen standhaft und hat sich nicht ausnutzen lassen. Was vorallem für ihn viel Mut bedeutet, da er psychisch richtig angeschlagen ist. Durch seine Ängste und Zweifel war er mir sogar authentischer und ich konnte so sehr mit ihm mitfühlen. Das es zwischen Sophie und Max gleich zu Beginn knistert, merkt man sofort.
Der Schreibstil war aber auch sehr flüssig zu lesen. Man liest die Story abwechselnd aus der Sicht von Sophie und Max. So bekommt man durchaus mehr mit, vorallem die Gedankengänge. Die Story ist auch ein Achterbahn der Gefühle. Zwischen Zweifel, Angst, Unsicherheit und Liebe ist alles dabei. Es kommt sogar noch zu einigen spannenden Momenten und das Ende war vorallem sehr spannend. Es war ein kleines bisschen vorhersehbar, aber nicht so sehr und es hat mich tatsächlich überrascht. Aber auch die Kulisse rund um Sylt hat mir gut gefallen. Es war alles so wunderbar beschrieben und ich hatte den salzigen Duft des Meeres in der Nase. Das Buch war aufjedenfall ein Highlight für sich. Die Fragen die im Kopf schwirren und die Antworten die man bekommt. Es hat insgesamt alles eine Super Mischung ergeben. Ich bin auch schon sehr gespannt auf den nächsten Band der Reihe und möchte am liebsten jetzt schon wissen, wer der Protagonist sein wird. Obwohl ich schon eine leise Ahnung habe, da am Ende einbisschen was angedeutet wird. Für mich hat das Buch eine klare Leseempfehlung verdient.
Obwohl ich #RomanceSuspense Bücher eigentlich sehr gerne mag, lese ich sie nicht mal annähernd oft genug, dabei bringen sie eine Spannung ins die Romantik, die meist so gut ist, dass man das Buch gar nicht mehr wirklich aus der Hand legen möchte. Das war auch in #VorUnsDasRauschenDesMeeres der Fall und hier gab es zusätzlich dazu noch 2 wirklich interessante Protagonisten.
Max hat mir mit seiner Art tatsächlich am besten gefallen, denn er ist einfach gut. Er ist so ziemlich das genaue Gegenteil von einem reichen Schnösel, auch wenn man das auf den ersten Blick (und durch Social Media) vielleicht erwarten würde. In Wahrheit fühlt er sich in seiner Familie jedoch gefangen. Unglaublich viel wird von ihm erwartet und eigentlich möchte er diese ganzen Erwartungen gar nicht erfüllen und lieber seinen eigenen Weg gehen, doch das ist gar nicht mal so einfach, denn sein Vater ist eiskalt und hat ihn in der Hand.
Sophie hat es auch nicht leicht, scheint dafür aber auf den ersten Blick sehr viel berechnender. Sie kam aus einem einzigen Grund nach Sylt: Um die Wahrheit über Max' Vater herauszufinden, denn dieser scheint an der damaligen Verhaftung ihres Vaters Schuld zu sein. Sophie schließt also scheinbar "zufällig" Freundschaft zu Max und seinen Freunden. Tatsächlich hat sie jedoch jede Begegnung bis aufs kleinste geplant und weiß durch ihre Recherche alles über Max und seine Freunde, die in der High Society auf Sylt zu Hause sind. Womit Sophie jedoch nicht gerechnet hat, ist, dass sie echte Gefühle für Max entwickeln würde...
Der langsame Aufbau der Gefühle zwischen Sophie und Max hat mir so gut gefallen, weil sich beide von Anfang an wissend und unwissend so verletzbar dem jeweils anderen gegenüber machen. Obwohl Sophie lauter Geheimnisse vor Max hat und diese natürlich bewahren will, schafft es Max, dass sie ihre Mauern langsam fallen lässt und irgendwann ist Sophie so sehr von Schuldgefühlen zerfressen, dass man merkt, dass auch sie eigentlich ein guter Mensch ist und ihr all ihre Geheimnisse und Pläne über den Kopf steigen. Diese Tatsache hat sie in meinen Augen noch sympathischer gemacht.
Tatsächlich war es jedoch so, dass beide Protagonisten so ihre Geheimnisse hatten und langsam aber sicher geriet das Lügenkostrukt aus dem ihre Beziehung errichtet wurde ins Schwanken...
Wie es letztendlich ausging, verrate ich natürlich nicht, aber im Großen und Ganzen hat mir das Ende gut gefallen. Es hätte in meinen Augen noch etwas weiter ausgebaut sein können und eine Sache insbesondere die mit Leopold zu tun hatte, kam in meinen Augen etwas zu überraschend. Hier hätte ich es vermutlich besser gefunden, wenn wir schon im Voraus den ein oder anderen Hinweis bekommen hätten. Außerdem hätte eine gewisse andere Person in meinen Augen auch ein wenig mehr in Richtung "böse" oder psycho abdriften können, denn hier hätte ich es definitiv erwartet. 😄 Ich freue mich auf Band 2 und 3 der Trilogie und bin gespannt was uns in den Folgebänden noch erwarten wird. :)
Das Cover vermittelt einen Blick aufs dunkelblaue Meer. Rund herum glitzern kleine Punkte und Fäden, die dem Bild etwas Glamour verleihen. Der Titel ist in leicht durchscheinenden Buchstaben gestaltet, so dass man darin die Wellenbewegung des Meeres erkennen kann.
Vor uns das Rauschen des Meeres von Janine Ukena erschien im Knauer Verlag. Es ist der erste Band der Sylt-Suspense Trilogie der Autorin, der auf der gleichnamigen Norddeutschen Insel spielt. Sophie kehrt nach dem Tod ihres Vaters zurück auf die Insel, mit der sie schöne Kindheitserinnerungen verbindet, aber auch den schlimmsten Tag in ihrem Leben. Nun ist sie zurück und möchte endlich Antworten haben zu den Ereignissen ihres letzten Sylt Besuchs. Dabei trifft sie auf Maximilian Rose, dem zukünftigen Hotelkettenerben, dessen Vater ein Freund der Familie war. Bekommt Sophie Antworten auf ihre Fragen und will sie die wirklich hören?
Sophie führt als Ich-Erzählerin durch die Geschichte. Von Beruf ist die Illustratorin für Kinderbücher und so nimmt sie kurzerhand ihre Arbeit mit auf die Insel, auf der Suche nach Antworten. Als zweiter Erzähler aus der Ich-Perspektive übernimmt Maximilian, der gerade in Hamburg seine Kochschule zum Unwillen seines Vaters abgeschlossen hat und den Sommer nun zu Hause verbringt. Er zeigt mir als hochsensible Person seine verzwickte Beziehung zu seinem Vater. Und nimmt mich mit in eine für ihn extrem laute Welt, die permanent auf ihn einströmt. Diesen Aspekt fand ich besonders spannend, da ich mich zuvor noch nicht wirklich mit dem Thema Hochsensibilität beschäftigt habe. Ich wusste zwar so in etwa was es bedeutet, aber konnte noch keinen weiteren Blick darauf werfen. Hier schafft die Autorin einen spannenden Charakter, der sehr authentisch rüberkommt.
Das Aufeinandertreffen der zwei Protagonisten ist unterhaltsam und steht eher unter einem unguten Stern. Wie folgende zwei Zitate zeigen:
„Gerade als ich denke, dass mein Tag nicht noch komplizierter werden könnte, sehe ich Max.“ „Gerade als ich denke, dass mein Tag nicht mehr zu retten ist, sehe ich Sophie.“ Diese beiden Sätze folgen direkt aufeinander beim Wechsel der Erzähler und haben mich zum Schmunzeln gebracht. Zeigen sie doch die widersprüchlichen Gefühle und machen direkt Lust weiterlesen. Man möchte ja schließlich wissen was mit dieser Voraussetzung als nächstes passiert.
Hast du Lust auf einen emotionalen Ausflug auf die nördlichste Insel Deutschlands? Dann setze dich in den Zug nach Westerland und genieße die ganz besondere Atmosphäre, wenn der Zug auf der Insel ankommt. Erkunde mit Sophie die Insel und versuche ihre Beweggründe zu verstehen. Lerne dabei, wie zufällig Maximilian kennen und bekomme eine Ahnung davon, was Hochsensibilität bedeuten kann. Lasse dich ein auf eine ganz besondere Geschichte und hoffe mit Sophie, dass sie Antworten auf ihre Fragen bekommt. Ich hatte ein paar schöne Lesestunden und empfehle das Buch sehr gerne weiter.
Romantic-Suspense auf Sylt . Meine bisherigen Versuche mit dem Genre-Mix New Adult, Romance und Suspense waren bisher eher ein Griff ins Klo. Sprich: Sie konnten mich wenig bis gar nicht begeistern. Deshalb war ich auch mehr als unschlüssig, ob ich mit dem Auftakt der Sylt-Suspense-Trilogie von Janine Ukena nochmal einen Anlauf wagen soll. Unzählige Male hatte ich den Roman in der Buchhandlung in der Hand. Optisch ist das Buch die pure Verlockung. Den Klappentext fand ich aufgrund meiner Skepsis so naja. Letztendlich habe ich aber meiner inneren Stimme nachgegeben und das Buch gekauft. Heute kann ich sagen, dass ich es diesmal nicht bereue. . Darum geht’s: Sophie kehrt nach dem Tod ihres Vaters zurück nach Sylt. Sie ist auf der Suche nach Antworten. War ihr Vater tatsächlich ein Betrüger? Maximilian Rose ist der Sohn eines reichen Hotelketten-Eigentümers und für Sophie Mittel zum Zweck, um an Infos heranzukommen. Echte Gefühle sind bei dem falschen Spiel nicht eingeplant… . Gleich zu Beginn hat mich der wahnsinnig schöne Schreibstil von Janine Ukena beeindruckt. Ihre Worte stecken voller Poesie und haben gleichzeitig so viel Kraft, dass sie mich wie magisch mitten in die Szenerie hineinkatapultieren. Ich bewege mich im Spannungsverhältnis unterschiedlicher Welten. Irgendwo zwischen eisigem Kalkül und feurigen Emotionen. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Sophie und Max erzählt. Beide mag ich richtig gern. Max zugegebenermaßen noch einen gehörigen Ticken mehr. Natürlich entpuppt sich der vermeintlich schnöselige und arrogante Typ aus reichem Hause, als rundum netter und bodenständiger junger Mann, der unter dem Erwartungsdruck seines Vaters leidet. Schmacht-Potenzial hoch 10. Maxton Hall-Vibes pur! . Ich bin aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen mit dem Genre mit gemäßigten Erwartungen an die Geschichte herangegangen. Die Grundstory gibt Suspense her. Die Handlung umweht so ein gewisser Hauch. Sehr dezent und wohldosiert eingestreut. In diesem Fall für meinen Geschmack aber absolut stimmig umgesetzt. . Janine Ukena hat mich positiv überrascht und ich möchte definitiv mehr von ihr lesen. Gut also, dass es sich um eine Trilogie handelt. Im zweiten Band wird Erik im Vordergrund stehen, der hier schon der interessanteste Nebencharakter für mich war. Ich bin sehr gespannt und freue mich richtig darauf, bald auch in seine Geschichte abtauchen zu können. „Zwischen uns das Flüstern der Wellen“ erscheint im Oktober 2024.
-🅡🅔🅩🅔🅝🅢🅘🅞🅝 - Sylt war für Sophie wie eine zweite Heimat. Jeden Sommer besuchte sie mit ihren Eltern die Insel, doch als ihr Vater plötzlich wegen illegaler Geschäfte verhaftet wurde und spurlos aus ihrem Leben verschwand, änderte sich alles. Was geschah damals wirklich? Als Sophie das Ferienhaus ihrer Eltern erbt, kehrt sie zurück und versucht, Licht ins Dunkel zu bringen. Doch sie hat nicht mit Maximilian Rose gerechnet, der ihr zwar weiterhelfen könnte, aber auch extreme Gefühle in ihr weckt...
🄴🄽🅃🄷ä🄻🅃 🅆🄴🅁🄱🅄🄽🄶, 🅁🄴🅉🄴🄽🅂🄸🄾🄽🅂🄴🅇🄴🄼🄿🄻🄰🅁! Als Thriller-Liebhaber fällt es mir immer etwas schwer, mich mit Romantic Suspense anzufreuden, was vielleicht daran liegt, dass ich Genre-Mix nicht immer mag. Romantasy mag ja noch okay sein und Thriller mit einer Romanze - okay. Aber eine Schnulze mit Thrillerfeeling? Puh. Dennoch wollte ich dem Roman eine Chance geben, da ich den Klappentext wirklich gut fand und sehr neugierig auf die Geschichte war.
Und wie es so oft der Fall ist, wurde ich nicht enttäuscht. Janine Ukena liefert uns einen wirklich schönen New Adult Roman voller emotionaler Momente, toller Charaktere und einem spannenden Plot. Sophie ist eine starke Protagonistin, die unbedingt wissen will, das damals passiert ist und die Tagebücher ihres Vaters sollen bei der Aufklärung helfen. Auch Max gefiel mir als Charakter wirklich gut, sogar noch etwas besser als Sophie. Das lag vermutlich daran, dass der wahre Max, nicht die vorgespielte Variante, die er seinem Vater zeigt - ein unfassbar liebenswerter, sympathischer und netter Kerl ist, der eigentlich nur seiner wahren Leidenschaft nachgehen will: kochen.
Der Plot gefiel mir richtig gut, denn er war nicht nur spannend, sondern auch emotional und auch wenn Sophie Max zu Beginn viel als Mittel zum Zweck benutzt und ihre kaltblütigkeit teilweise schon hart ist, mochte ich es sehr.
Die Atmosphäre des Romans gefiel mir außerdem wirklich gut, denn das Insel-Feeling mochte ich sehr, ebenso, dass wir uns innerhalb der High Society von Sylt bewegen. Der Schreilbstil ist flüssig, gut lesbar und man kann sich die Örtlichkeiten wirklich gut vorstellen.
Das Ende gefiel mir richtig gut und ich freue mich schon sehr, mit Band 2 nach Sylt zurückzukehren!
*Fazit* Ein wirklich toller New Adult Roman mit spannenden Elementen - ich habs wirklich gerne gelesen und freue mich auf den zweiten Band!
Am Anfang habe ich mich etwas schwer mit Sophie & Maximilian getan. Hab bis jetzt noch keinen Plan woran es gelegen hat. Also es geht in dem Buch um Sophie & Max. Sophie hat von ihrem Vater das Haus ihrer Kindheit auf Sylt geerbt. Dazu hat sie einige Tagebücher von ihn bekommen. Durch diese fasst sie einen Plan. Sie will herausbekommen was damals passiert ist & warum ihr Vater ins Gefängnis musste. Dafür fährt sie mit den Zug nach Westerland. Im Haus ihrer Kindheit kommen viele Erinnerungen wieder hoch. Frank Riffert & Leopold Rose waren einmal gute Freunde & Geschäftspartner. Bis etwas alles zerstört. Schon am ersten Tag treffen Sophie & Max aufeinander. Schon da hat man gemerkt das es zwischen ihnen knistert. Max weiß natürlich am Anfang nicht wer sie ist. Wie zufällig begegnen sich die beiden immer wieder. Nur das Max nicht weiß das Sie immer weiß wo er ist. Für ihre Rache hat Sophie sogar jemanden im Hotel Rose der sie mit Informationen füttert. Wer das ist & ob Sophie ihre Rache bekommt, musst du leider selbst in Erfahrung bringen. Das Ende war so ganz anders als ich erwartet habe. Hat der Geschichte einen guten Abschluss gegeben. War ich am Anfang nicht so begeistert, kann ich es jetzt nicht erwarten bis ich mit Band 2 weiterlesen kann. Sophie fand ich am Anfang sehr nervig, zu sehr auf ihren Plan fokussiert, es gab kaum etwas anderes als den Plan & ihre Rache. Als sie das ein wenig nachlässt, wird Sie erträglicher. Maximilian ist auf der einen Seite reicher Schnösel, auf der anderen Seite ein toller Charakter der einfach nur seinen Traum Koch zu werden, leben möchte. Sein Vater Leopold unterdrückt ihn in gewissen Maßen. Er muss sich dem beugen was er sagt & wehe er lehnt sich auf. Die Mutter, Charlotte, von Sophie hab ich absolut gar nicht verstanden, zumindest zuerst. Alles in allem eine tolle Geschichte die mich nach anfänglichen Schwierigkeiten in seinen Bann gezogen hat. Die Autorin hat einen tollen, flüssigen, lockeren, angenehmen & leichten Schreibstil. Die Beschreibungen von Westerland & dem Strand waren sehr bildhaft, sodass ich mir das Reetdachhaus & den dazugehörigen Strand super vorstellen konnte. Das Cover & der farbige Buchschnitt sind wunderschön & passen zum Buch. Ich brauche jetzt unbedingt Band 2! Willst du beim Lesen das Rauschen der Wellen hören, dann bist du bei diesem Buch genau richtig. Absolute Leseempfehlung!
Vor uns das Rauschen des Meeres von Janine Ukena ist der Start der Sylt-Suspense-Trilogie. Dies ist die Geschichte von Sophie und Max.
Sophie hat es auf Sylt geliebt und viele schöne Kindheitserinnerungen dort, doch das alles hat sich mit dem Tod ihres Vaters geändert. Sie möchte nun endlich damit abschließen und herausfinden, was damals wirklich mit ihrem Vater passiert ist, und das hängt mit der Rose Familie zusammen und sie muss sich dafür deren Sohn Max annähern. Sophie ist eine intelligente und bedachte junge Frau und sie hat mich ein bisschen an den Taylor Swift Song Mastermind erinnert. Am Ende passiert aber etwas, und danach wirft sie ihre ganzen Mühen über Bord und das konnte ich nicht verstehen.
Max ist der einzige Sohn und Erbe der Familie Rose und von ihm wird erwartet, dass er das Familienhotel weiterführt. Doch das passt so gar nicht zu ihm und er möchte lieber als Koch arbeiten. Das Verhältnis zu seiner Familie und besonders zu seinem Vater ist mehr als schwierig und angespannt. Auf seinen Schultern lastet viel und er kämpft jeden Tag darum, dass er nicht unter der Last zusammenbricht. Bei Max hätte ich mir gewünscht, dass er etwas mehr aus den Familienstrukturen ausbricht, aber vielleicht kommt das ja noch in den nächsten Bänden.
Die Beziehung von Sophie und Max ist auf Lügen und Geheimnissen aufgebaut und viel wirkt auch inszeniert. Sie haben definitiv eine Chemie und es gab auch süße Szenen wie als sie zusammen Trüffel Pasta kochen, aber es hat mir einfach an Tiefe gefehlt und, dass sie sich mehr dem anderen öffnen. Da dieses Buch nur der Anfang ist, kann natürlich noch viel passieren, und deshalb hoffe ich sehr, dass sich dieser Aspekt im nächsten Buch verbessert. Die Handlung war unglaublich spannend und ich habe total mitgefiebert und es ist toll mitzuverfolgen, wie sich einzelne Puzzleteile zu einem Gesamtbild hinzufügen. Das Einzige, was ich nur etwas schade fand, war das Ende, das aus dem nichts kam, und Maxs Vater hat sich komplett merkwürdig verhalten. Dennoch bin ich gespannt, wie die Geschichte weitergeht.
Insgesamt ist Vor uns das Rauschen des Meeres ein spannender Auftakt, der aber noch zu viel offen lässt. 3,5 Sterne.
(Vielen Dank an den Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar.)
„Vor uns das Rauschen des Meeres“ von Janine Ukena ist der spannende Auftakt ihrer Sylt Suspense Trilogie. Sophie war als Kind ein Teil der Sylter High Society und verbrachte jeden Sommer hier. Doch all das endete, als ihr Vater wegen illegaler Finanzgeschäfte verhaftet wurde und aus ihrem Leben verschwand. Nach seinem Tod hat Sophie sowohl sein exklusives Strandhaus, als auch seine Tagebücher geerbt, die die damaligen Ereignisse in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. Sophie fasst einen Plan, wie sie endlich die Wahrheit aufdecken kann. Eine große Rolle spielt dabei der ehemals beste Freund ihres Vaters, ein reicher Hotelkettenbesitzer. Über dessen Sohn Maximilian will Sophie Zugang zu wichtigen Informationen finden, aber sie hat nicht geahnt, dass sie sich in ihr Mittel zum Zweck verlieben würde.
Dies ist mein erstes Buch der Autorin, aber garantiert nicht mein letztes. Ihr gefühlvoller Schreibstil, der die Emotionen ihrer Charaktere so greifbar macht, konnte mich voll überzeugen. Außerdem ist das Setting der beliebten Nordseeinsel einfach wunderschön und zeigt die Kontraste zwischen malerischer Natur und High Society Hotspot. Sophie hat eine ausgeklügelte Rachemission, bei der Maximilian eigentlich nur Opfer oder maximal Kollateralschaden sein sollte. Sie hat nicht geahnt, dass sich hinter seiner aalglatten Sylt-Fassade ein verletzlicher und großherziger Mann verbirgt, der ihre Gefühle gehörig durcheinanderbringt. Die widersprüchlichen Emotionen von Sophie und ihre Entwicklung sind sehr gut dargestellt. Einzig die Beziehung zu ihrer Mutter und deren Entscheidungen konnte ich nicht richtig nachvollziehen. Maximilian hat mir wirklich leidgetan, denn er ist der letzte, der einen derartigen Vertrauensbruch verdient. Er ist das perfekte Beispiel, dass nicht alles Gold ist, was glänzt. Aber was wirklich damals geschah und welche Ereignisse Sophies Ermittlungen auslösen, sollte man unbedingt selbst im Buch lesen. Die Story ist spannend aufgebaut und hat einige unerwartete Twists. Ein Highlight waren für mich vor allem die Nebenfiguren, die in den nächsten beiden Teilen ihre eigene Geschichte bekommen. Darauf bin ich schon sehr neugierig.
Mein Fazit: Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!