Seven Carter wurde ihr magisches Schicksal bereits in die Wiege gelegt, doch davon ahnt sie nichts, als sie während des Besuchs eines New Yorker Clubs Zeuge unerklärlicher Geschehnisse wird. Unvermittelt und ganz bestimmt nicht freiwillig, wird sie von Trank-Hexer Tyler Davenport in den ewigen Kampf zwischen Magie-Jägern und Hexen-Gilden hineingezogen, und während sie noch mit der Erkenntnis ringt, dass es so etwas wie Magie überhaupt gibt, erweckt Tyler ihre eigenen, ganz besonderen Kräfte in ihr. Doch ist sie Teil des drohenden Unheils und damit eine Gefahr für alle, die sie liebt – oder der Schlüssel zur Rettung der Magie?
Emily Bold, born in 1980, has published many bestselling e-books in Germany. She writes romance novels. They are full of love, passion, and adventure. Emily also writes young adult fiction, including The Curse Series-her first books translated into English.
"One Summer Night" is her eighth book to be published in English, following the bestseller "Sound of the Tide".
Fans can connect with Emily on Facebook at facebook.com/emilybold.de or visit her website emilybold.de.
Diese Geschichte hatte von Anfang an ein paar Shadowhunters-Vibes, fand ich, und sie ließ sich schön flüssig weglesen. Ich hatte auch auf jeden Fall Lust immer weiter zu lesen, weil ich nicht unbedingt vorausahnen konnte, was passieren würde, was auf jeden Fall ein Pluspunkt für mich war ☺️ An die Palast der Lügen-Reihe kam dieser erste Band aber für mich nicht ran.
Die Handlung empfand ich ohne Längen, es ist immer etwas passiert, und die Lovestory war auch ganz süß, aber da hätte ich mir weniger Geschmachte gewünscht. Das wurde mir irgendwann etwas zu viel.
Man bekommt mehrere Perspektiven, wobei die von Seven die primäre ist und aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Am Anfang ist es etwas gewöhnungsbedürftig, dass die anderen PoVs in der dritten Person geschrieben sind, aber ich habe mich recht schnell daran gewöhnt und denke, das soll noch einmal Sevens PoV etwas herausstellen. Den Charakteren fehlte es insgesamt trotzdem etwas an Tiefe, besonders Seven ist zwischendurch recht naiv und hätte gern in einigen Situationen etwas mehr Feingefühl besitzen können oder anders mit Situationen umgehen dürfen, aber im Großen und Ganzen war sie auch authentisch was ihre Balance von Gutgläubigkeit und Skepsis angeht, wenn man die Plötzlichkeit ihrer Situation bedenkt. (Gar nicht so einfach, das spoilerfrei zu beschreiben 😂)
Tyler war insgesamt mein liebster Charakter, er ist umsichtig, versuchte das Beste für alle zu tun, und war einfach ein netter Kerl. Er war außerdem ein wenig die moralische Instanz der Geschichte. Zayn dagegen war furchtbar, wie er mit den anderen umgegangen ist und wie er generell über Seven gedacht hat, war echt schlimm. Als Gegensatz zu Tyler hat das zwar gut funktioniert, aber ich hätte mir von Seven selbst da einfach noch etwas mehr Widerstand und Abgrenzung gewünscht.
Die Nebencharaktere waren insgesamt okay, aber Heather mochte ich gar nicht. Ihr Geschmachte bezüglich Zayn habe ich überhaupt nicht verstanden, er hat sie total schäbig behandelt, und trotzdem hat sie ihm nichts richtig entgegen gesetzt. Sie wirkte nicht wirklich stabil, ehrlich gesagt.
Das Magiesystem war auf jeden Fall interessant und ich mochte die Idee, dass Energie, die dem Universum entnommen wird, durch Magieanwendung wieder zurückgegeben wird. Das war ein toller Gedanke.
Band zwei werde ich ganz sicher auch irgendwann lesen, denn auch, wenn der Cliffhanger nicht so fies war, wüsste ich schon gern wie es ausgeht ☺️
Legacy of a Silver Night (Legacy-Dilogie 1) von Emily Bold
Meine Meinung
Bislang gibt es kaum ein Buch, das ich von Emily Bold nicht kenne, weshalb die Freude auf ihre neuste Geschichte auch groß war. Insbesondere die Hexen Thematik und das Setting New York lockten mich, aber auch das wunderschöne Cover.
Schon der Einstieg zeigte sich überaus lebendig und versprach eine vielfältige Storyline mit einem gelungenen Magiesystem. Doch je tiefer ich in diese Welt eintauchte, um so mehr Verwirrung zeichnete sich ab. Es fehlte mir an Hintergrundwissen, was größtenteils durch die vielen Geheimnisse und mysteriösen Umstände, welche enorm viel Spannung erzeugten, wett gemacht wurde.
Neben Magie findet sich in dieser Geschichte jede Menge Action, Drama und Romantik. Die Protagonisten waren gut ausgearbeitet, wenngleich Seven mir manchmal zu Teeniehaft in ihren Handlungen war. Tyler hingegen hatte einiges zu verbergen, das mich neugierig auf mehr machte, auch im Hinblick auf seine Entwicklung.
Das Ende war packend und steigerte das Verlangen nach mehr.
Fazit
Legacy of a Silver Night ist durch und durch magisch, romantisch und vor allem geheimnisvoll. Hier und da fehlte es aber an Tiefe und Hintergründen. Dennoch zeigt sich der Urban-Fantasy Auftakt lesenswert.
**** Worum geht es? **** Nach der ganzen Sache mit ihrem Ex möchte Seven einfach mal Spaß haben. Feiern mit ihrer besten Freundin Robyn ist dabei genau das richtige. Als es im Club zu einer ungewöhnlichen Situation kommt, findet sich Seven in einer Welt wieder, in der neben den Menschen auch Magier und Jäger existieren und sie ein Teil davon zu sein scheint. Ein Teil, der ihre beste Freundin plötzlich zu ihrem größten Feind werden lässt…
**** Mein Eindruck **** Das Buch fing direkt interessant und erfrischend für eine Urban Fantasy Geschichte an. Ein bisschen wie in einer Serie: Partystimmung, verschwitzte Körper und dem Gefühl von Freiheit, doch dann passiert etwas merkwürdiges und die Protagonistin lernt, dass sie etwas ganz anderes ist, als sie eigentlich dachte. Aber was eigentlich? Das wollte ich aufgrund des aufregenden Starts unbedingt wissen. Die Geschichte wurde zu einem Pageturner, die schnellen wechselnden Erzählstränge zwischen den Protagonisten und weiteren Charakteren überzeugten und wurden zu einer ganz besonderen Lesefreude. Wie eine Art Schlagabtausch, der auf natürliche Weise ineinander griff und somit viel Spannung erzeugt. Ich war immer ganz bei dem entsprechende Charakter, aber auch gleichzeitig bei den anderen. Dadurch fiel mir das erste Orientieren in dem Aufbau der Geschichte auch sehr leicht. Ich habe beide Protagonisten sofort in mein Herz geschlossen, mit all ihren Ecken und Kanten, einfach sympathisch und nahbar. Auch die Nebencharaktere brachten viel eigenes mit und haben die Geschichte bereichert. Hexengilden und Magiejäger, eine bekannte Kombination, die hier frischen und kreativen Wind eingehaucht bekommen hat. Der Funken zwischen den Protagonisten wurde zu einem lodernden Feuer. Einige Fragen und auch ein Teil des Worldbuildings bleiben offen, was für mich völlig ok ist, denn es muss ja auch noch was für Band 2 offen bleiben.
**** Empfehlung? **** Die Atmosphäre, das Setting, der Schreibstil - es passte einfach alles zusammen. Ansprechend und mit tollen Details ausstaffiert. Eine tolle Empfehlung für Fans von Urban Fantasy und magischen Fähigkeiten.
Ich war sehr gespannt auf Legacy of a Silver Night von Emily Bold. Das Setting in New York und die Hexen-Thematik hatten mich sofort interessiert, doch leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen.
Der Anfang versprach viel: Ein spannendes Magiesystem und eine lebendige, geheimnisvolle Atmosphäre. Doch je weiter ich in die Geschichte eintauchte, desto mehr stellte sich heraus, dass es an Tiefe und Hintergrundwissen mangelte. Die vielen Geheimnisse und mysteriösen Umstände wirkten eher verwirrend als fesselnd, und ich hatte oft das Gefühl, dass wichtige Informationen einfach vorenthalten wurden, um Spannung zu erzeugen.
Die Charaktere waren für mich ein weiteres großes Manko. Seven als Protagonistin war oft zu naiv und ihre Handlungen schienen mir oft unlogisch oder unüberlegt. Sie konnte die schwierigen Situationen, in denen sie sich befand, nicht überzeugend meistern, was ihre Entwicklung für mich enttäuschend machte. Auch die anderen Charaktere, wie Tyler, der als moralische Instanz der Geschichte fungierte, hatten Potenzial, blieben aber größtenteils flach und nicht wirklich greifbar.
Ein weiterer Kritikpunkt war die Romantik. Während die Lovestory anfangs noch süß war, wurde sie im Verlauf der Geschichte zunehmend nervig und übertrieben. Das ständige Hin und Her und die übermäßige "Geschmachte" zogen die Spannung aus der Geschichte und störten meinen Lesefluss.
Am Ende war ich einfach nur enttäuscht. Die vielen ungelösten Fragen und die unzureichende Charakterentwicklung ließen mich mit einem Gefühl der Frustration zurück. Legacy of a Silver Night hat meiner Meinung nach das Potenzial, eine spannende Urban-Fantasy-Reihe zu werden, doch der erste Band enttäuscht auf ganzer Linie. Es fehlte an Tiefe, und der erzählerische Fokus war oft schwer nachzuvollziehen.
Das Buch ist absolut Magie geladen und zugleich maximal verwirrend. Denn je mehr man von dieser Welt kennenlernt, desto weniger versteht man sie. Das Setting ist sehr schön beschrieben und das Magiesystem gut durchdacht. Dennoch ergeben sich in meinem Kopf einige Fragezeichen, die bestimmt im weiteren Verlauf der Geschichte geklärt werden. Der Einstieg war vielversprechend und überaus lebendig. Es gibt viele Geheimnisse und einige mysteriöse Umstände, welche Spannung aufbauen. Die Geschichte ist zudem sagenumwoben und rätselhaft. Es gibt Magie, Action, Drama und einiges an romantischer Spannung. Die Protagonistin war mir sehr sympathisch und charakterlich fantastisch ausgearbeitet. Ich liebe ihre Neugier und ihren Mut, zugleich ist sie aber auch voller Konflikte und Ängste, was sie menschlich erscheinen lässt. Tyler hingegen war ein etwas irritierender Prota, der viel zu verbergen und einiges zu bieten hat. Ich mag seine Art, weshalb ich auf seine Entwicklung gespannt bin. Die Lovestory war schön und hatte etwas Prickelndes an sich. Es gibt natürlich zwei total unterschiedliche Love Interest, die vielschichtig und interessant sind. Jedoch steht nur der eine wirklich im Vordergrund. Das Ende war in jeglicher Hinsicht total katastrophal und dramatisch. Es hat mich erschüttert und zugleich süchtig nach mehr gemacht. Ich denke der zweite Band hat potenzial sehr gut zu werden, sodass ich schon gespannt bin auf den nachfolgenden Teil. Legacy of a Silver Night bekommt von mir aufgerundete vier Herzen.
Erster Eindruck: Schöne pastellige Farben und der Schlüssel auf dem Cover ist ein toller Blickfang. Auch die Kapitelverzierungen und deren Titel haben mir gefallen. Es ist das erste Buch der Autorin das ich lese, somit bin ich mit ihrem Schreibstil noch nicht vertraut.
Protagonisten: Wenn man vorher nie mit der Welt der Magie zu tun hatte, geht es einem so wie Seven. Erstmal ist man perplex, dann ungläubig und doch irgendwann überzeugt. Trotzallem legte sie eine Naivität an den Tag, die mich nicht nur einmal überrascht hat. Manchmal wirkte sie sehr erwachsen und gefestigt und dann erwischt man sie, wie sie gedankenlose Entscheidungen trifft. Sie hat Potenzial für etwas mehr gehabt, als ich in diesem ersten Band gesehen habe. Tyler sendet nicht nur Seven, sondern auch mir als Leserin widersprüchliche Signale. Man fand ihn mal angenehm, mal zu sprunghaft in seinem Verhalten. Alles in allem fehlte mir auch hier die Abwechslung und Weiterentwicklung, man lernt ihn nicht besser kennen, auch nicht nach all den Seiten. Mein Eindruck war ihn nur oberflächlich zu kennen, da er nur wenige Facetten zeigte.
Meine Meinung: Die Charaktere in der Geschichte waren für mich schwierig einzuordnen. Ich hatte nicht das Gefühl sie mehr als nur oberflächlich kennen zulernen. Es war schade das ich an manchen Stellen Probleme hatte dem Geschehen zu folgen, obwohl mir die Magiearten und magischen Gruppen sehr gut gefallen haben, da sie unterschiedliche Seiten der Magie zeigten. Die Entwicklung der Geschehnisse gingen toll voran und auch die Schauplätze haben mir gefallen. Es konnte mich nicht ganz packen. Die Schauplätze und magischen Fähigkeiten sind super, die Entwicklung der Charaktere während dem fortschreiten der Geschichte, hätte mehr sein können.
Geht's eigentlich auch noch um was anderes außer darum wie sexy und wundervoll und atemberaubend und gefährlich Seven ist?... Ja auf etwa 5 Seiten. Wer andere interessante weibliche Hauptcharaktere abgesehen von der nervigen Protagonistin sucht wird leider enttäuscht.
Traurigerweise ist die eigentliche Story gar nicht so schlecht und ich hätte viel lieber mehr über die Magie, andere Magesta oder auch mehr über Heather und Milo gelesen als auch nur einen weiteren Satz über Seven aka Mrs. Unwiderstehlich und ihre Liebesproblemchen.
Legacy of a Silver Night Seven möchte nach der Trennung ihr Leben genießen und verbringt den Abend mit ihrer Freundin Robyn im Club. Als sie glaubte, sie hätte alles im Griff, passierte im Club etwas Ungewöhnliches. Der DJ holt etwas aus seiner Tasche, was wie ein Automaten-Kaugummi aussieht und wirf es gegen die Decke. Doch statt auf dem Boden zu fallen, zerspringt er in winzige kleine Scherben und lässt einen pinken Dampf frei. Was ist hier geschehen und wohin ist Robyn?
Charaktere
Seven Carter ist die Hauptfigur, die ihre magischen Fähigkeiten kurz nach dem Vorfall im Club entdeckt, als sie in einen Konflikt zwischen Magie-Jägern und Hexen-Gilden gerät. Doch um Seven verbirgt sich noch ein großes Geheimnis, das erst während der Geschichte aufgedeckt wird.
Tyler Davenport ist ein Tank-Hexer und gehört zu den Whisperer of Potion, welche Meister der reinen Magie sind und im Verborgenen ihre Elixiere zubereiten. Er führt Seven in diese Welt ein und weckt ihre besonderen Kräfte.
Ob Seven eine Bedrohung oder der Schlüssel zur Rettung der Magie ist, muss während des Lesens noch entdeckt werden.
Schreibstil
Die Autorin verwendet einen lebendigen und fesselnden Schreibstil, der mich leicht in die Welt der Hexen und Magie eintauchen lässt. Die spannende Handlung entfaltet sich elegant und mit einem Hauch von Melancholie. Die Perspektiven gehen während eines Kapitels ineinander über, es ist nicht nur neu für mich, sondern hat mich zu Beginn auch gestört. Der Abschnitt des Charakters wurde dadurch recht kurz, doch die Autorin hat den Übergang sehr gut und flüssig umgesetzt.
Für mich war die Geschichte sehr spannend, so dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Fazit
"Legacy of a Silver Night" hat mir insgesamt sehr gefallen und ich habe die Geschichte einfach verschlungen. Ich war einfach neugierig, wie der erste Band enden wird. Während des Lesens bekam ich das Gefühl, dass mir immer wieder Spannungs- und Informationshäppchen in den Weg gelegt wurden, damit ich die Geschichte weiterlesen und immer wieder etwas Neues entdecken kann.