Er setzt alles aufs Spiel - und verliert dabei sein Herz
Keaton fühlt sich schon lange wie ein Außenseiter in seiner Familie. Im Gegensatz zu seinen Geschwistern würde er dem Parfümimperium zu gern den Rücken kehren, wäre da nicht die Erbbedingung seines Vaters. Als er nach einer Möglichkeit sucht, das Erbe auszuschlagen, kommt er einem Geheimnis auf die Spur, das ihn zu Kennas Familie führt - einem der gefragtesten It Girls Londons. Kurzerhand bucht Keaton sie als Model für eine große Werbekampagne, rechnet aber nicht damit, dass hinter ihrer sorgenfreien Fassade eine verletzliche junge Frau steckt, die ihm ähnlicher ist als gedacht und ihn immer mehr fasziniert. Plötzlich könnte die Wahrheit weit mehr zerstören, als er bisher geahnt hat ...
Merit Niemeitz wurde 1995 in Berlin geboren und lebt noch immer dort, in einer Wohnung mit unzähligen Flohmarktschätzen, Pflanzen und Büchern. Seit ihrer Kindheit liebt sie Worte und schreibt ihre eigenen Geschichten. Während und nach ihrem Studium der Kulturwissenschaft arbeitet sie seit Jahren in der Buchbranche und möchte eigentlich auch nie etwas anderes tun.
Highlight & Wohlfühlort ♡ ✩₊˚.⋆☾⋆⁺₊✧ ♡ „Eternal Ending“ ist ein berührender Roman, indem es um Mut, Selbstvertrauen, Poesie geht. Dieses Buch fühlt sich an wie ein warmer Frühlingsspaziergang – voller Leichtigkeit, mit tausend Düften in der Luft.
Merits Schreibstil ist poetisch, schön und gefühlvoll, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Ich liebe ihren inspirierenden und leichten aber dennoch so tiefgründigen Umgang mit Worten. Ich konnte mich so in der Atmosphäre des Buches und in den geschriebenen Worten wiederfinden. Ich habe gefühlt, gelitten und mit reflektiert.
Die Geschichte führt uns an wunderschöne Orte - an ein traumhaft bildliches Setting in London, die Provence, nach Grasse und nach Paris. All diese Orte wurden so lebendig und eindrucksvoll beschrieben, dass sie beim Lesen direkt Fernweh in mir ausgelöst haben. Merit hat alles so echt beschrieben, ich war direkt dort vor Ort.
Die Liebesgeschichte ist so besonders und fesselnd. Was als Friends with benefits zwischen Kenndrea und Keaton beginnt, verwandelt sich langsam, in etwas Echtes und spürbares. Aus verdrängten Gefühlen werden Sehnsüchte, aus gespielten Gesten echte Wahrheiten. Und ehe sie es verstehen, fühlen sie etwas, das tiefer geht, als alles, was sie zuvor kannten.
In den beiden habe ich mich an vielen Stellen wiedererkannt. Ich habe ihre Sehnsucht gespürt, ihre Leidenschaft, die leise Traurigkeit und auch die Hoffnungslosigkeit, die sich manchmal einschleicht. Besonders wichtig fand ich auch die Spice Szenen, sie waren voller Gefühl, gestaltet mit so viel Vorsicht, Konsens, Sensibilität und wichtigen Gedanken. Ich habe es geliebt, wie Keaton Kenndrea immer wieder daran erinnert hat, wie wertvoll und schön sie ist. Wie viel Liebe sie verdient, wie wichtig ihre Grenzen sind – und dass sie das Recht hat, sie zu setzen. Diese Szenen haben sich wie eine liebevolle Umarmung angefühlt. Das Thema Selbstvertrauen, Selbstliebe und Mut war in diesem Buch so zentral und so berührend umgesetzt.
Auch die Geschwisterliebe hat Merit einmal mehr auf eine ganz eigene, ehrliche und nostalgische Weise eingefangen. Das Thema rund um das Parfum Imperium, die verschiedenen Settings, über die man so einiges lernen durfte, die Welt der High Society und der Plot rund um die Familiengeheimnisse, fand ich toll umgesetzt. Eine Herzensempfehlung! ✧:・.☽˚。・゚✧
Was für ein Herzensbuch <3<3<3 Eternal Ending war der perfekte Abschluss der Evergreen Empire Reihe und hat mich mehr als positiv überrascht. Ich habe das Buch, die Story und die Charaktere mit jeder Faser meines Körpers geliebt und es war wirklich etwas besonderes ein letztes Mal in die Welt der Düfte eintauchen zu dürfen, denn Merit Niemeitz hat mit der Evergreen Empire Reihe ein atemberaubendes Setting erschaffen, tiefe und vielschichtige Protagonisten, heilende Beziehungen und berührende Verbindungen. Eternal Ending war ein absolutes Jahreshighlight und ich bin unglaublich erleichtert die Reihe fortgeführt zu haben nachdem mich Delicate Dream etwas enttäuscht hat, denn ansonsten hätte ich mich wohl nicht in die restlichen Bücher verlieben können und in Eternal Ending ein neues Herzensbuch gefunden🤍🤍🤍 Insgesamt war das Buch etwas länger als seine Vorgänger, doch das hat mich nicht davon abgehalten immer und immer weiterzulesen, sodass ich von allen Büchern Eternal Ending am Schnellsten durch hatte, denn es war einfach unbeschreiblich gut. Die Story, die Gefühle, der Herzschmerz…alles hat mich emotional bewegt und das Buch hat mich bis tief in mein Herz berührt und mitgenommen. Die Geschichte war unglaublich spannend zu verfolgen besonders der Plot Twist gegen Ende hin hatte es echt in sich, denn alles wurde plötzlich umgeschmissen und man hat das Geschehene aus einer komplett anderen Sicht gesehen, was mich mehr als überrascht hat. Geliebt habe ich es auch, dass es keinen unnötigen Streit gab und Kenna und Keaton schnell wieder zueinander gefunden haben. Der Epilog hat mir besonders gut gefallen vor allem, da hier noch einmal die Beziehung der Geschwister in den Vordergrund gestellt wurde, was eine große Bedeutung für den Abschluss der Reihe hatte und so das perfekte Ende der Evergreen Geschwister gebildet hat. Keaton hat schon in Delicate Dream mein Aufsehen erregt, doch nie hätte ich erwartet wie sehr er mich aus der Reihe wirft und was sein Charakter mich alles fühlen lässt. Seine Art, seine Gefühle und Emotionen, sein allumfassender Schmerz, doch auch seine bedingungslose Weise zu Lieben haben mich berührt und mitgenommen. Zu verfolgen wie seine Gedankenwelt anfangs aussah, war wirklich erschreckend und mehr über die wahren Hintergründe seiner Flucht zu erfahren, war ereignisreich. Ich hätte ihn am Liebsten sofort in den Arm genommen, denn Keaton war eine Person mit so viel Schmerz und Leid, das er nicht verdient hat. Zu sehen wie er durch Kenna lernt seine schlechten Tage zu überstehen und das es auch gute Tage gibt, war das perfekte Ende für die Entwicklung seines Charakters, denn Keaton kann vieles nicht mehr rückgängig machen, doch er kann lernen damit zu leben und das Beste daraus zu machen, denn er hat ein Happy End verdient. Keaton Ivain Evergreen werde ich wohl nicht mehr so schnell vergessen, denn durch das Zeigen seiner Gefühle und offenlegen seiner Emotionen hat er sich zu einen meiner neuen Lieblingsprotagonisten entwickelt<3 Wie auch Keaton hatte Kenna ihre Schattenseiten an sich und Dämon die sie verfolgt haben, die sich in Form von Ängsten und Sorgen in ihrem Kopf eingenistet haben. Der Drang immer perfekt sein zu müssen, anderen zu gefallen und sich selbst dabei zu verlieren und sein wahres Wesen zu verstecken, hat Kenna ihr Leben lang verfolgt und ausgezehrt. Sie hat zu viel auf andere Menschen gehört und für andere Menschen gelebt…und genau dabei sich verloren. Ihre Hintergründe, ihre Verlustängste und ihre Einsamkeit haben sie zerbrechen lassen, weshalb es umso schöner war zu verfolgen wie Kenna all die Scherben aufgehoben und wieder zusammenklebt hat und dadurch angefangen hat zu heilen. Sie hat angefangen für sich selbst zu leben, Menschen aus ihrem Leben gestrichen, die sie wie Dreck behandelt haben und angefangen ihre inneren Gedanken zu zügeln und nicht mehr so viel nachzudenken. Kenna hat eine große Entwicklung durchgemacht und ist auf dem besten Weg ihren eigenen Weg zu finden und entlanggehen zu können. Die Zukunft ist für sie und Keaton noch ungewiss, doch beide versuchen das Beste daraus zu machen, was das Ende perfekt demonstriert hat. Die Beziehung der beiden hat mich auf so vielen Ebenen berührt und so viel fühlen lassen, denn man hat die Gefühle von Kenna und Keaton wahrhaftig spüren können. Die beiden haben sich während einer schwierigen Zeit gefunden und einander wieder auf die Beine geholfen. Sie haben einander geliebt, unterstützt, gehalten und miteinander gefühlt. Für mich sind Kenna und Keaton zu Seelenverwandten geworden und ihrer Geschichte zu verfolgen war etwas Einzigartiges<3 Zu sehen wie Odell, Mari und Keaton ihre Beziehung wieder aufgebaut haben, war etwas Besonderes und es hat mich unglaublich gefreut, dass sich die Geschwister wieder gefunden haben und angefangen haben wieder aufeinander zu zählen, zu unterstützen und zu lieben. Auch noch ein paar kleine Begegnungen von Emmeline und Benedict haben die Story perfekt ergänzt, denn alle Geschwister haben mit ihren Partnern ein Happy End bekommen. Die Story um die Evergreen und Reading Familie hat alles perfekt gemacht und wie oben erwähnt einen atemberaubenden Plot Twist gebildet. Eternal Ending war ein Buch mit viel Gefühl, Herzschmerz und Liebe. Es hat perfekt demonstriert, dass es im Leben immer schlechte Tage gibt, was völlig in Ordnung ist, denn nach einem Sturm kommt auch wieder der Sonnenschein und genau diese Bedeutung hat für mich das Buch besonders gemacht und ich werde Eternal Ending für immer in meinem Herzen behalten und lieben🩵🫂🫀💌🌿🎬
4,5⭐️ Mit „Eternal Ending“ habe ich ein weiteres wundervolles Wohlfühlbuch von Merit gelesen. Jedes Mal bin ich von neuem überwältigt und verliebe mich mehr und mehr in Merits gefühlvollen, poetischen und lebhaften Schreibstil.
Es geht um Keaton, dem mittleren Erben des Familienunternehmens Evergreen Empire, der hier deutlich nahbarer wirkt als in den vorherigen Bänden. Seine Trauer und der Schmerz durch seine Vergangenheit und die einhergehende Last der Geheimnisse, die er seit Jahren trägt, konnte ich voll und ganz nachempfinden. Nicht nur Keaton, auch das Londoner It-Girl Kenndrea (Kenna) ist ein sehr vielschichtiger Charakter, die ich am liebsten in dem Arm genommen und einfach nur gedrückt hätte. Selbstakzeptanz und Selbstfindung spielen eine große Rolle, sowohl für Kenna als auch für Keaton, weil sich beide auf ihre eigene Weise verloren fühlen. Die Liebesgeschichte berührte mich auf allen Ebenen und mein Herz hängt sehr an dieser Reihe.🩷
Mit einem weinenden und einem lachenden Auge nehme ich Abschied von Evergreen Empire, den tollsten Geschwistern der Welt und einer Herzensreihe, die mir tief unter die Haut ging. Ich werde Odell, Mari, Keaton und die ganze Clique nie wieder missen wollen💭
⭐️ 4,5-5 Mit "Eternal Ending" geht eine ganz wundervolle Buchreihe zu Ende, die ich rundum empfehlen kann. In diesem Band geht es um Keaton, den dritten der Evergreen-Geschwister und um Kenna. Ich habe die Geschichte der beiden so gerne gelesen! Ich bewundere Merit Niemeitz dafür, dass sie so vielschichtige und tiefgründige Charaktere schafft. Ich konnte mich unglaublich gut in die beiden Protagonisten hineinversetzen und ihre Gefühle gut nachvollziehen. Besonders schön war auch ihre Liebesgeschichte und die Entwicklung, die die beiden zusammen machen. Auch die Momente zwischen den Geschwistern habe ich geliebt! Die Handlung hat mich stellenweise echt überrascht, auch wenn es mir teilweise echt das Herz gebrochen hat, gefiel mir, dass Merit hier mal ein bisschen etwas anderes ausprobiert hat. Auch mochte ich sehr, dass die Autorin wieder wichtige Themen mit sehr viel Feingefühl anspricht. Merit Niemeitz Schreibstil ist wirklich pure Kunst - anders kann ich das nicht beschreiben. Bei keiner anderen Autorin nehme ich mir so viel Zeit für die Bücher, um wirklich jedes Wort fühlen zu können. Auch der 3. Band der Evergreen Empire Reihe konnte mich wieder überzeugen. Mein Favorit bleibt wohl Band 2, aber insgesamt kann ich die gesamte Reihe absolut empfehlen!
«Eternal Ending» von Merit Niemeitz war ein Buch, auf das ich mich ganz besonders gefreut habe. Keaton war in den vorherigen Bänden immer ein stiller, faszinierender Begleiter—einer dieser Charaktere, von dem man nur kleine Spuren aufschnappt, die aber lange im Kopf bleiben. Ich war neugierig auf ihn, auf seine Geschichte, auf das, was hinter seiner ruhigen, tiefgründigen Art steckt. Ehrlich gesagt dachte ich am Anfang, dass dieses Buch mein liebster Band der ganzen Reihe werden könnte.
Doch leider konnte mich die Geschichte nicht ganz so berühren, wie ich es mir erhofft hatte. Der Einstieg fühlte sich für mich gehetzt an—die Gespräche zwischen Keaton und Kenna schienen fast überladen mit Bedeutung. Ich liebe tiefe Dialoge, besonders wenn sie von Merit geschrieben sind. Aber hier wirkte es auf mich, als würde Keaton Kenna mit seinen Beobachtungen überfluten, ohne ihr wirklich Raum zu lassen. So sensibel und offen er durch die Welt geht—diese Offenheit kann eben auch übergriffig wirken, wenn sie nicht achtsam dosiert wird.
Auch Kenna selbst blieb mir seltsam fremd. Ihre Reaktionen, ihr Umgang mit Keaton und der plötzliche Pakt zwischen den beiden wirkten auf mich etwas konstruiert. Ich habe oft versucht, mich auf sie einzulassen—doch irgendetwas blieb zwischen uns.
Und trotzdem gab es Momente, in denen ich innehielt. In denen ich dachte: Genau das fühlt sich nach Merit an. Schmerz, Wut, Trauer—alles war da, und an manchen Stellen hat es auch getroffen. Aber insgesamt hat mir dieses Mal das Gefühl gefehlt, wirklich mitzufühlen. Die Worte waren da, aber sie haben mich nicht ganz erreicht—nicht so tief wie sonst.
Ein paar Zeilen sind mir dennoch besonders im Kopf geblieben, wie diese hier:
„Das ist es, woraus das Leben besteht: aus einer endlosen Kette aus Enden. Das Grausame daran? Man erkennt ein letztes Mal eben immer erst als solches, wenn es zu spät ist.“
Oder auch dieser wunderschöne Gedanke:
„Dass jemand anderes Teil von dir wird, macht aus dir selbst nicht weniger, im Gegenteil – du wirst mehr. Das ist einfachste Mathematik.“
Und vielleicht ist es auch genau das, was dieses Buch am Ende trotzdem besonders macht: Es feiert das Werden, das Abschiednehmen, das Weitergehen. Es ist ein leiser Abschied von dem Evergreen Empire—einer Reihe, die mich insgesamt sehr berührt hat. Und auch wenn «Eternal Ending» nicht mein Favorit ist, gehört Keatons Geschichte trotzdem dazu.
”ich glaube, dass dich schon genug menschen sehen, nicht nur hier, sondern immer. menschen, denen du wichtig bist. denen du nichts beweisen oder dich auf bestimmte weise präsentieren musst, damit du einen blick oder ein wort wert bist. denen du genug bist, cap. einfach so.”
merit niemeitz hat sich mit dieser reihe definitiv in mein herz geschrieben. der sehr poetische schreibstil löst etwas unbeschreibliches in mir aus, und so war das auch bei eternal ending nicht anders.
die beiden protagonist:innen habe ich unfassbar lieb gewonnen. keaton fand ich bereits in den ersten beiden bänden sehr interessant und wollte mehr über ihn und seine geschichte erfahren, da er sehr mysteriös erschien. kenna war mir von anfang an sehr sympathisch und ich habe die art und weise, wie sie in die geschichte eingeführt wurde, sehr geliebt!
der plot war gewohnt emotional; jedoch hat es mich doch etwas überrascht, wie sehr mich die geschehnisse letztendlich mitgenommen haben. vor allem gegen ende, als sich die ereignisse nur so überschlagen haben, wurde es noch gefühlvoller.
mein einziger kritikpunkt ist, dass am ende alles etwas sehr schnell ging, obwohl genug raum für eine abgemesse entwicklung gewesen wäre. aber alles in allem ist die evergreen empire absolut traumhaft und macht lust darauf, mehr von der autorin zu lesen!
Selten ein so wunderschön geschriebenes Buch gelesen💭❤️🩹 Wenn ich in Büchern herzergreifende Zitate markieren würde, dann wäre in diesem Buch ausnahmslos jede Zeile markiert!😮💨
Und somit ist die Evergreen Empire Reihe zu Ende ❤️🩹. Es war auf jeden Fall wieder ein sehr atmosphärisches Buch mit vielen schönen Zitaten und einer gefühlvollen Liebesgeschichte, aber ich fand es zwischendurch doch etwas langatmig und hätte mir mehr Kommunikation und Handlung gewünscht (besonders am Anfang).
Und damit muss ich mich leider von den Evergreen Geschwistern verabschieden. Ich habe diese Reihe und die Charaktere mit ihren Ecken und Kanten geliebt. Merit‘s Bücher gehen mir so nahe und ich weiss einfach, dass es nur gut werden kann, wenn ihr Name drauf steht.
Wie in all ihren Büchern, hat mich die Sprache und der Schreibstil von Merit Niemeitz wieder einmal vollkommen überzeugt. Der Gebrauch dieser unzähligen Sprachbilder verpackt in dieser wunderschönen Sprache fasziniert mich immer wieder aufs neue.
Kenna und Keaton sind nicht perfekt, sie haben mit sich selbst am meisten zu kämpfen und gehen diesen Weg der Selbstakzeptanz Seite an Seite und doch jeder für sich.
Obwohl Pure Promise nach wie vor mein Highlight der Reihe ist und Mari, Benedict und Louve (ganz viel Louve-Liebe <3) einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen haben, werde ich auch Kenna und Keaton nicht mehr so schnell vergessen.
Merit Niemeitz schreibt sehr schöne, poetische und tiefgründige Liebesgeschichten. Die Dynamik zwischen den beiden fand ich sehr toll und fand die Geschichte generell einfach angenehm und süß. Große Empfehlung an die Reihe im allgemeinen!
Keaton versucht einen Ausweg aus dem Testament seines Vaters zu finden, um nicht bei Evergreen Empire einzusteigen. Als sich ihm eine Lösung bietet, führt ihn diese direkt zu Kenna, einem der gefragtesten it Girls Londons. Er lässt sie kurzerhand als Model für eine Kampagne buchen. Und plötzlich könnte das Geheimnis, das Keaton mit sich trägt, das zarte Band zwischen ihm und Kenna zerstören.
Schon in Band 1 fand ich Keaton wahnsinnig interessant und habe mich sehr auf seine Geschichte gefreut. Und sie hat mich nicht enttäuscht. Man kann in diesem Buch endlich hinter seine Fassade blicken und verstehen, warum er sich verhält, wie er sich verhält. Besonders schön fand ich seine Entwicklung dabei und wie er mit dem Geheimnis, das seine Familie zerstören könnte, umgeht.
Kenna war eine so süße Maus. Sie stand immer stets hinter verschiedenen Masken, um allen ihren Mitmenschen zu gefallen. Dabei merkt sie nicht, wie sehr sie sich dahinter verliert. Erst Keaton rüttelt sie wach und erkennt mit ihr, wer sie wirklich ist. Ihre Entwicklung fand ich noch schöner als die von Keaton - es hat so viel Spaß gemacht, sie beim wachsen zu beobachten.
Der Hintergrund dieser Geschichte war wirklich spannend. Wir erfahren, was Keaton all die Jahre mit sich herumträgt und wieso er seinen Vater und das Familienunternehmen hasst bzw. Meidet. Dabei stoßen wir auf viele neue aber auch altbekannte Gesichter, bei denen ich mich sehr gefreut habe, sie wieder zu sehen.
Die Liebesgeschichte fand ich wirklich schön. Es war in gewisser Weise am Anfang fake dating, bis schließlich etwas echtes daraus wurde und beide Protagonisten hinter ihre Mauern schauen konnten, auch gegenseitig. Zudem kam das Erbe und die Familie in dem Buch nicht zu kurz.
Zum Ende hin baute sich Spannung auf und ich muss es sehr loben, dass Keaton und Kenna wie Erwachsene mit ihrem Problem umgegangen sind. Der Plottwist im letzten Drittel hat mich allerdings eiskalt erwischt, aber ich fand ihn super.
Insgesamt habe ich wirklich alles an dem Buch geliebt und bin jetzt wirklich traurig, die Reihe und somit die Evergreen Geschwister zu verlassen. Merit hat ihre Wortmagie wieder gezaubert und ein absolut würdiges Finale geschaffen. Absolute Empfehlung von mir.
Mit "Eternal Ending" folgt der letzte Teil der Evergreen Empire Reihe. Diesmal begleiten wir Keaton auf seiner Reise mit Kenna. Keaton versucht seit Monaten alles, um aus dem Testament seines Vaters herauszukommen, ohne das seine Geschwister darunter leiden müssen... Und dann taucht er auf ein Geheimnis, was ihm helfen kann, alles zu seinen Vorteilen zu drehen. Dieses Geheimnis führt ihn zu Kenna. Doch als sich ihre Wege kreuzen, zieht ihn Kenna in ihren Bann und Keaton muss sich fragen, ob er weiterhin das Geheimnis nutzen soll, da es alles für jeden ändern wird...
Ich liebe die Evergreen Empire Reihe!😍 Ich bin ein großer Fan und habe mit einem lachenden und einem weinenden Auge der Veröffentlichung von "Eternal Ending" entgegen gesehen. Genau so, habe ich auch dieses Buch abgeschlossen. Keaton und Kenna sind mir die anderen vier total als Herz gewachsen und man ist gemeinsam mit ihnen auf diese Reise gegangen. Der letzte Abschnitt dieser Reise war sehr turbulent, emotional und mit Wendungen, welche man nicht hat, kommen sehen. Die Reise ist zu Ende und das stimmt mich traurig. Die Reihe ist so eine Herzensangelegenheit für mich, dass ich bald wieder ein Reread starte oder die Hörbücher im Auto laufen lassen🫶🏼
Als Hörbuch gehört🎧 Der letzte Band der Trilogie hat mir am Besten gefallen. Auf Keatons Geschichte war ich sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht. Es gab nochmal einige schockierende Enthüllungen, die ich so nicht habe kommen sehen und die rückblickend viel erklären. Auch der Erzählstil war wieder sehr gefühlvoll und poetisch, und hat sich gleichzeitg gut mit der Handlung verwoben.
Das Buch greift die übergreifende Geschwisterthematik auf und entwickelt sie weiter. Zudem geht es viel um die Eltern/Kind Beziehung, die mich häufig sehr berührt haben. Es gibt zudem viele dieser Momente, wo man merkt, dass etwas (zu früh) zuende gegangen ist, und man Dinge bereut, weil man sie nicht mehr ändern kann. Auch wenn das manchmal unschön war, hat mir sehr gefallen, dass das Buch so sehr in diese Ende/Anfang Thematik eintaucht. Das Buch hat allgemein sehr starken Tiefgang!
Kenna fand ich als Figur sehr gelungen, sie und Keaton hatten eine ganz tolle Verbindung miteinander. Es war eine schöne Erfahrung, sie auf ihrer ganz eigenen Reise mehr zu sich selbst hin zu begleiten. In viele ihrer Gedankengänge konnte ich mich selbst bzw mein früheres ich sehr wiederfinden, was das Ganze nochmal emotionaler gemacht hat.
Fazit: Ein toller Abschluss der Evergreen Empire Reihe, mein persönliches Highlight der Reihe. Das Buch bzw die Reihe allgemein hat mich vorallem mit seiner Tiefgründigkeit und den sozialen Bindungen (Geschwister untereinander und Eltern/Kinder miteinander) überzeugen können!🌹🏰🌿☕️
3.5⭐️ ughh es tut so weh ein Buch von Merit nicht mit 5 oder 4,5 Sternen zu bewerten und sie ist und bleibt auch weiterhin eine meiner liebsten Autorinnen!!! Der Schreibstil war wieder so toll und poetisch (ich habe das Gefühl, ihre Art zu schreiben wird von Buch zu Buch immer krasser) und ich habe mich in so so vielen Metaphern und Gedanken der Protagonisten wieder gefunden. Ich habe ihre Gefühle auch sehr gut nachvollziehen können (teilweise zu gut), aber irgendwie bin ich überhaupt nicht mit den Handlungen klar gekommen, die sie dann daraus abgeleitet haben?? Allgemein fiel es mir schwer, mit der Story zu connecten :( ABER that’s on me und ich weiß wie vielen dieses Buch ALLES bedeuten wird. Es wurde einfach nicht für mich geschrieben und das ist okay. Pure Promise und die gesamte Mulberry Mansion Reihe will forever be my favs!!!
ICH HABE DIESES BUCH INHALIERT. Es war mega, direkt 5⭐️. Emotional, herzzerreißend, traumhaft, traurig, perfekt. Einfach alles. Ich könnte fast heulen, da das der letzte Band der Reihe war, aber ich freue mich auf neue Bücher von der lieben Merit. Ich kann es kaum erwarten noch mehr Bücher von ihr zu lesen, da diese Bücher so unglaublich perfekt einfach sind. Danke Merit Niemeitz, für diese wunderschöne Triologie.🌸💕
4/5⭐️ Ich kann nicht glauben, dass die Reihe jetzt schon zu Ende ist. Durch den angenehmen Schreibstil, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Und zwar durch jedes einzelne! Mir persönlich haben alle drei Bände unglaublich gut gefallen. (Mein Favorit ist Band 2 🤭) Hoffe ganz doll, dass bald Nachschub an Lesestoff von Merit kommt.
Ein echt gelungener Abschluss und der Band, der mir am besten gefallen hat :)
Meine Gedanken nach den ersten 100 Seiten:
Auf den ersten Blick wirkt die Anziehung zwischen Kenna und Keaton... nun ja Unbegründet. Ich persönlich bin kein Fan davon wenn aus keinem bestimmten oder genannten Grund einfach eInE AnZiEhuNg da ist. Warum? WARUM? Es war nicht mal zwingend an ihr erstes Treffen und Keatons Worte gebunden. Ok es ist also eine Romance die anfangs rein auf Körperlichkeit und Sex beruht. Keine guten Voraussetzungen für mich. Ich bin jemand, dem die emotionale Verbindung und die Tatsache dass diese zuerst auftritt viel viel wichtiger ist.
Hört sich erstmal weniger positiv an... ABER danach ging es (Gott sei Dank) doch eher in eine andere Richtung. Die ganze Sache wurde erst dann interessanter, als die beiden angefangen haben Gespräche zu führen und sich Dinge anzuvertrauen. Offen zu sein und zu vertrauen. Ab dann fand ich viel besser in die Geschichte rein.
Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum Keaton sich bewusst so stark von seiner Familie entfernt hatte. Was er herausgefunden hat ist heftig, natürlich, aber deswegen seine Geschwister im Stich zu lassen? Dafür sehe ich keinen Grund. Seine anderen Beweggründe über den Rest der Handlung hin fand ich total nachvollziehbar, wenn er auch in manchen momenten etwas sehr selbstmitleidig war. Kenna war in der Hinsicht genauso nachvollziehbar. Generell mochte ich sie total gerne. Es war schön zu sehen, wie sie zu sich selbst findet und eine stärkere, selbstbewusstere Person wird. Ich konnte mich also ganz gut in die beiden hineinversetzen.
Ich bin so so dankbar, dass Kenna, nachdem Keaton das Geheimnis gelüftet hat, Keaton verstanden hat. Sie war immer noch wütend, das soll und darf sie auch sein. Aber sie hat es auch verstanden und sich direkt sorgen um ihn gemacht. Ehrlich gesagt hatte ich gedacht, dass dies der große Trennungsgrund wäre und ich bin so so froh dass es nicht so war. Dass sie gesagt hat, ihre Gefühle und ihre Sorge sind stärker.
Genauso cool fand ich es, dass Keatons und Kennas leibliche Eltern letzendlich nicht enthüllt wurden. Manchmal gibt es eben Dinge, die auch ungesagt bleiben können, weil sie nichts an den Tatsachen verändern würden. Und manchmal kann man eben nicht alle Antworten finden, die man gerne hätte.
Die Stelle, in der das große Geheimnis gelüftet wurde, fand ich die beste im ganzen Buch. Es war regrecht herz zerreißenend zu lesen, was es mit Keaton gemacht hat und zu verstehen, was es bedeutet. Es hat einem wirklich sehr mitgenommen.
Der Third Act Breakup Scheinbar sind alle guten Dinge wirklich drei, denn diesen hier konnte ich sehr gut nachvollziehen! Die beiden haben kommuniziert und eine gemeinsame Entscheidung getroffen, waren offen und ehrlich miteinander. Hooray!
Das einzige, das ich noch negativ auszusetzen habe: Wie auch die beiden vorherigen Bände hat sich dieser hier seeeehr in die Länge gezogen. Das mag teilweise auch am Schreibstil liegen. Der ist super schön und total poetisch. Aber. Manchmal eben zu sehr. Es gab Momente, in denen ich nochmal schauen musste, um was es überhaupt gerade geht, weil ein sehr schöner aber auch langer und umschweifender Abschnitt zum Thema kam. Aber bis eine Antwort gegeben wurde, habe ich schon längst die Frage vergessen XD. Auch die Dialoge an sich waren teilweise so poetisch, dass ich mir wieder dachte "So spricht doch kein Mensch". Trotzdem sehr schön zu lesen.
Der künstlerische Aspekt ist mir leider etwas zu kurz gekommen, davon hätte ich mir mehr erhofft. In dem Bezug hatte ich generell das Gefühl, dass der Fokus bezüglich Eltern eher auf dem Vater lag. Ich jedenfalls kann mir die Mutter als Charakter nur sehr wenig vorstellen. Der geschwisteiche Aspekt, bzw die geschwisterlichen Szenen kamen in diesem Buch etwas zu kurz, auch wenn es der letzte Teil war.
Alles in allem ein gelungener Abschluss der Reihe und in meinen Augen auch der beste Band (auch wenn ich Ben und Mari als Paar zusammen noch ein bisschen lieber mochte) :)
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Der dritte Band – und damit das Ende der Reihe. Die Grundidee mit den Parfumherstellern, das Setting und die Familienkonstellationen fand ich nach wie vor stark. Aber auch hier: Wieder langatmig. Der Prota? Unsympathisch. Die Geschichte? Plätscherte so vor sich hin. Ich mag Merits Schreibstil total, aber diesmal war’s mir an vielen Stellen einfach zu langweilig, zu drüber. Keatons Konflikt hab ich auch null gefühlt. Einerseits will er die Familie nicht ins Unglück stürzen, andererseits wär’s ihm das dann doch wert für die eigene Freiheit? Hm. Dazu waren sie echt richkids, und wirkten auf mich wie so "arme Seelen, denen man übers Köpfchen streichen muss". Die haben praktisch nie gearbeitet und dafür sich einfach mit ihren Problemen beschäftigt.
Der Stil ist wie gewohnt poetisch, stellenweise aber echt zu kitschig und übertrieben. Und dann der große Twist? Eher nervig als emotional. Dass man es dann so stehen lässt, hat für mich null funktioniert. Insgesamt: Ein okayes Buch, aber die Reihe war einfach nicht meins. Ich hatte mir andere Figuren, eine andere Dynamik, mehr Tiefe vorgestellt. Stattdessen: zu lang, zu dramatisch, zu wenig greifbar.
Für mich das Highlight der Reihe. Ich konnte 100% (aus persönlichen Gründen mit vorallem Keaton) mitfühlen. Merit Niemeitz beschreibt Gefühle und Sinneswahrnehmungen derart natürlich, dass man irgendwann in einer Szene ist, in der man genau diese Sinneswahrnehmungen selbst fühlt. Ich glaube das Buch hat mich zerstört und neu zusammengesetzt. Falls irgendjemand auf ein Zeichen wartet, das Buch oder allgemein die Reihe zu lesen, hier ist genau dieses Zeichen. Unverzichtbar in einem NewAdult Bücherregal!
Ich habe dieses Buch gerade beendet und kann gar nicht in Worte fassen wie fiel mir diese gesamte Reihe, und besonders dieses Ende vom Anfang einer wunderschönen Geschichte, bedeutet hat. Merit Niemeitz hat für mich diesen ganz speziellen Schreibstil in dem man sich einfach verlieren aber irgendwie auch finden kann. Durch die Charaktere die sie erschafft fühlt man sich jedes Mal wieder gesehen und vor allem verstanden. Ich liebe die Evergreen Empire Reihe echt, echt. Definitiv eins meiner absoluten neuen Lieblingsbücher ❤️🩹
"Eternal Ending" war der erste Band der Reihe, den ich selbst gelesen und nicht als Hörbuch gehört habe und es war für mich unheimlich schön, die Worte der Autorin mal wieder gedruckt auf Papier zu lesen anstatt ihnen bloß zu lauschen. Merit Niemeitz hat einen wunderschönen poetischen, bildhaften und detailverliebten Schreibstil, der Schwarz auf Weiß in meinen Augen nochmal deutlich intensiver und allumfassender wirkt. Ich liebe ihre Wortspiele, Metaphern und Neologismen, die alle zur Einzigartigkeit dieses Buches beigetragen haben. Ihr Schreibstil ist ausdrucksstark, gefühlsgewaltig und wirkungsvoll. Ich kenne keine:n Autor:in, die genauso oder auch nur ähnlich schreibt, was ihre Bücher für mich gleich nochmal mehr besonders macht.
Der Einstieg fiel mir leicht und ich habe mich schnell emotional involviert gefühlt, da die Protagonist:innen von Anfang an gut zugänglich und nahbar waren. Merit Niemeitz hat mit Kenndrea und Keaton vielschichtige, lebendige und sehr menschliche Charaktere erschaffen, die so viel Tiefe und Authentizität in sich tragen, dass es regelrecht wehtut, die Geschichte durch sie hindurch zu erleben. Ihre Gedanken und Gefühle waren für mich durch die Innensicht gut greifbar, machten mich schwermütig und rissen an meinen Herzfäden. Alles fühlte sich so real und wahrhaftig an. Schmerzhaft real und quälend wahrhaftig.
Ich mochte die individuellen Geschichten beider Protagonist:innen sehr gerne, wohingegen es mir ihre Liebesgeschichte nicht ganz so leicht machte. So sehr ich Keaton's Denken und Handeln sonst auch nachvollziehen und nachempfinden konnte, in Bezug auf Kenna fand ich sein Verhalten trotz sämtlicher Erklärungen mehr als verwirrend und uneindeutig, und zwar in verschiedener Hinsicht, die sich teilweise eigentlich sogar widersprechen müssten, aber ich kann leider nicht mehr ins Detail gehen, ohne zu spoilern. Einiges ergab für mich einfach keinen Sinn und schien explizit für die Handlung konstruiert worden zu sein anstatt authentisch und glaubhaft zu wirken, was in einem unangenehmen Kontrast zu der restlichen Charakterdarstellung und ihrer Greifbarkeit stand. Ich hatte so viele Fragen, wieso Keaton tut, was er eben tun - Und auch weshalb Kenna sein Verhalten so unrealistisch wenig hinterfragt.
Mit der Zeit wurde es allerdings besser und je länger ich Keaton und Kenna begleiten durfte, desto mehr konnte ich die beiden auch nachvollziehen und nachempfinden - Sowohl für sich allein als auch zusammen - Und am Ende passte ihre Geschichte doch für mich, zumindest im großen Ganzen. Ich mochte die beiden zusammen einfach sehr, ihre Dynamik, wie sie miteinander umgingen, sich gegenseitig ergänzten, bestärkten und wachsen ließen.
Merit Niemeitz (be-)schreibt sehr ausschweifend und detailreich, was sicherlich nicht immer notwendig war und wohl auch nicht jeden Lesegeschmack treffen wird, aber nach sechs Büchern habe ich mich daran gewöhnt, kann und möchte es nicht als Kritikpunkt anbringen, denn es gehört für mich zu der Autorin dazu. Es ist ihr Stil und damit bin ich fein. Merit Niemeitz hat in meinen Augen wie gesagt eine ganz besondere Art und Weise, Geschichten zu erzählen, ihr Detailreichtum ist ein Teil davon, und das respektiere ich oder weiß es vielmehr sogar sehr zu schätzen, weil es ihre Charaktere, deren Beziehungen und Geschichten maßgeblich mit ausmacht. Jedenfalls bin ich mir sicher, dass Keaton und Kenna ohne diese ganzen Details ganz anders gewirkt hätten. Weniger. Außerdem habe ich persönlich um der (emotionalen) Tiefe willen lieber zu viele Details als zu wenige, zumal ich mich beim Lesen auch nie gelangweilt habe. Stattdessen bin ich dadurch umso tiefer in ihre Geschichte eindrungen und darin versunken. Das langsame Erzähltempo lässt viel Raum für Zwischenmenschliches, Gedanken und Gefühle jeglicher Art, die bis dahin unentdeckt gebliebene Lücken schlossen. Es wirkt wie Kleber zwischen den einzelnen Puzzleteilen und sorgt dafür, dass jedes noch so kleine Element der Geschichte seinen Platz findet.
Der voraussehbare dramatische Höhepunkt war deutlich weniger dramatisch als erwartet, was mich zunächst natürlich überraschte und mir darüber hinaus auch nicht unbedingt angemessen erschien - Zumindest von einer Seite aus - Aber irgendwie passte es rückblickend dann doch zu den Charakteren und ihrer Beziehung zueinander, gerade wenn man den weiteren Handlungsverlauf mitbedenkt, welcher übrigens noch eine weitere überraschende Wendung bereithielt, zu der ich euch aber leider nicht mehr verraten kann und möchte - Das müsst ihr selbst lesen. Am Ende ergibt auf jeden Fall Vieles mehr Sinn als zu Beginn.
"Eternal Ending" liefert uns einen gelungenen, aufwühlenden, tiefschürfenden und bewegenden Reihenabschluss, der bisher noch offen gebliebene Fragen klärt und alle Teile nochmal schön miteinander verbindet.