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Eine gute Ehe

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Muss eine Frau ihre Träume aufgeben, um eine gute Mutter und Ehefrau zu sein?

Deutschland 1960: Als Margarete ungewollt schwanger wird, bricht sie schweren Herzens ihr Studium ab und nimmt den Heiratsantrag von Lenz an. Denn sie, die als Kind aus Ungarn vertrieben wurde und in Armut aufwuchs, wünscht sich nichts mehr als eine sichere Zukunft. Doch das Muttersein überfordert sie, und bald hat Margarete, mittlerweile Mutter von zwei Mädchen, fast täglich das Gefühl zu versagen. Als sie dann herausfindet, dass Lenz sie betrügt, ist sie am Boden zerstö Sie liebt ihre Familie, aber muss sie sich dafür wirklich selbst aufgeben?

353 pages, Kindle Edition

First published April 24, 2024

26 people want to read

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Lisa Quentin

2 books1 follower

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Andrea Wilms.
89 reviews
February 4, 2025
Margarete aka Anikó war an der Uni und hatte Träume, als sie 1960 schwanger wurde. Es folgten die Heirat, zwei Kinder, der Alltag einer Hausfrau und (Chef-) Arztgattin. Oder schafft sie es doch nochmal, etwas anderes zu sein? Ein tolles Buch, ehrlich und trotzdem immer mit dem Blick für Möglichkeiten, authentisch, sprachlich gelungen. Ein toller fiktionaler Einblick in das Leben einer Frau in den 60ern.
123 reviews1 follower
June 2, 2024
Lisa Quentin: Eine gute Ehe. Roman. Goldmann 2024, 346 Seiten

Lisa Quentin geht in ihrem Roman „Eine gute Ehe“ in die 1950er und 60er Jahre zurück. Die Hauptfigur Margarete und ihre Eltern werden nach dem Krieg aus Ungarn vertrieben. In der BRD müssen sie neu anfangen und ein Zuhause finden. Margarete ist eine fleißige Schülerin und lässt sich nicht mobben. Sie darf auf das Gymnasium gehen und sie darf studieren, denn sie möchte Lehrerin werden. Die ersten Studienjahre sind erfolgreich, doch dann lernt sie den 10 Jahre älteren Arzt Lenz kennen und wird schwanger. Die beiden heiraten und Margarete wird Hausfrau und Mutter. Die Bedingungen der damaligen Zeit sind klar: Sie gibt ihr Studium auf, er macht Karriere und verfolgt seine Ziele. Bald folgt das zweite Kind, ein größeres Haus, ein untreuer Ehemann. Die Spirale nimmt kein Ende und Margarete wird immer unglücklicher. Doch sie möchte eine gute Ehefrau sein, und findet sich selbst als ungenügend in der Rolle als Mutter und Ehefrau. Irgendwann muss sie erkennen, dass er mehrere Affären hat und ihr Leben eine Qual ist. Lange hadert sie mit dem Versuch, ihr Studium wieder aufzunehmen ohne die Familie und vor allem ohne die zwei Kinder im Stich zu lassen.

Mir hat Margrets Kampf um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sehr gut gefallen. Auch wenn ich sie hin und wieder rütteln und schütteln wollte, kann ich ihre ständigen Anpassungsversuche aufgrund ihrer Flüchtlingsgeschichte und der gesellschaftlichen Konventionen der 60iger Jahre sehr gut nachvollziehen. Der Roman zeigt in einer klaren und nüchternen Sprache die Geschichte der Frauen auf dem Weg in die Emanzipation.

Ich habe den Roman „Eine Gute Ehe“ von Lisa Quentin sehr gerne gelesen.

(Vielen Dank an das @team.bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars)



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