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Die Liebenden von Islay: Roman

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Ein Schicksalsschlag verändert das Leben von Shona MacLean über Ihre Schwester Freya, die auf der Insel Islay ein B&B führt und sich als alleinerziehende Mutter durchschlägt, hatte einen schweren Unfall. Sofort reist Shona nach Islay, um sich um die Pension und ihre Nichte Erin zu kümmern. Diese zeigt Shona eine Brosche, die sie beim Spazierengehen gefunden hat. Offensichtlicht stammt das Schmuckstück aus der Wikingerzeit. Gemeinsam beginnen Shona und Erin, die Geschichte der alten Brosche zu erforschen – unterstützt von Gavin Ramsay, dem sympathischen Inhaber einer kleinen Destillerie. Schon bald kommen sich Shona und Gavin näher. Doch mit ihren Nachforschungen machen sie sich schnell Feinde. Denn offenbar sind sie gefährlichen Geheimnissen auf der Spur ...

497 pages, Kindle Edition

Published June 19, 2024

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Constanze Wilken

52 books8 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for LEXI.
100 reviews3 followers
July 19, 2024
Drachenschiffe am Horizont – die Wikinger auf den Hebriden

Freya MacLean ist alleinerziehende Mutter einer zwölfjährigen Tochter und besitzt ein kleines Gästehaus auf der Hebrideninsel Islay. Als sie bei einem Unfall schwer verletzt ins Krankenhaus muss, springt ihre Schwester Shona ein und kümmert sich um ihre Nichte Erin und das Gästehaus in dem kleinen verschlafenen Ort am Loch Indaal. Der Fund einer sehr alten silbernen Spange aus der Zeit der Nordmänner animiert Erin und Shona dazu, mehr über die Besitzerin dieser Gewandnadel herauszufinden. Mit der Unterstützung von Gavin Ramsay, dem Inhaber einer kleinen Destillerie, begeben die beiden sich auf Spurensuche und kommen dabei gefährlichen Menschen in die Quere.

„Irgendetwas geht hier vor und das macht mir zunehmend Angst“ (Shona MacLean)

In den vierunddreißig Kapiteln dieses Buches erzählt die Autorin die Geschichte der MacLeans in der Gegenwart, sie thematisiert aber auch eine Liebesgeschichte aus längst vergangenen Zeiten. Der siegreiche Kriegsherr Fjell Halvorson galt im Jahre 1085 als bester Schwertkämpfer und erfolgreicher Heerführer, er hatte ein Auge auf eine hochgewachsene Schönheit mit ebenmäßigen Zügen, blondem Haar und blauen Augen geworfen. Mit dem Segen des Vaters, jedoch gegen den Willen ihrer christlichen Mutter, heiratete Hulda Rokadóttir den attraktiven Wikinger mit dem wilden braunen Haar und den dunklen Augen. Während Fjell und seine Männer die meiste Zeit auf ihren Drachenschiffen unterwegs waren, wartete Hulda geduldig auf die Rückkehr ihres Ehemannes. Huldas Volk glaubte an die Macht der Nornen, welche die Schicksalsfäden verweben. Sie fügten sich dem Willen ihrer Götter und brachten Opfer dar, um sie gnädig zu stimmen. Fjells Leben gehörte wie das eines jeden Wikingers seinem Schwert, er glaubte an die alten Götter und daran, dass sein Schicksal von Geburt an vorherbestimmt ist. Die gegenseitigen Machtkämpfe und Raubzüge der Nordmänner waren stets mit großen Gefahren verbunden. Nicht alle kehrten wohlbehalten wieder zurück zu ihren Frauen und nur ein Krieger, der mit seinem Schwert in Händen im Kampf starb, fand nach ihrem Glauben Einlass in Walhall.

„Solange ich ein Schwert führen kann, wird dir niemals jemand ein Leid tun.“ (Fjell zu Hulda)

In Constanze Wilkens Roman stehen zum einen die Geschichte der sympathischen und liebenswerten Familien MacLean und Ramsay im Mittelpunkt, wobei Shona und Gavin als Protagonisten fungieren. In einem zweiten Erzählstrang entführt die Autorin ihre Leser dann in das elfte Jahrhundert und gibt anhand der Lebensgeschichten von Fjell Halvorson und Hulda Rokadóttir interessante Einblicke in den Alltag und die Kultur der Wikinger, die sich auf Islay, der Königin der Hebriden, niedergelassen hatten.

Die große Leidenschaft der Autorin für die Hebriden äußert sich nicht nur in der bildhaften Beschreibung der malerischen Landschaft und eindrucksvoller Schauplätze, auch das zauberhafte Buchcover zeigt ein märchenhaft schönes Bild dieser Inselgruppe vor der Nordwestküste Schottlands. Eine hervorragende Recherche historischer Hintergründe trägt gemeinsam mit dem einnehmenden Schreibstil sowie interessanter Charaktere dazu bei, dass man diese Lektüre nur ungern aus der Hand legen möchte. Ich durfte einen Blick hinter die Fassade der gefürchteten Nordmänner werfen, die mit ihren Drachenschiffen zu Raubzügen und Plünderungen auszogen und dabei Angst und Schrecken verbreiteten. Anhand der Aktivitäten des Protagonisten Fjell und seiner Krieger wird die Fähigkeit zum klugen Taktieren dieser ausgezeichneten Seefahrer aufgezeigt, zugleich aber auch die menschliche Seite dieses streitbaren Volkes offenbart, dem das Reisen zwar im Blut lag, die aber dennoch immer wieder gerne zu ihren Ehefrauen und Kindern zurückkehrten.

Fazit: Ich habe es genossen, erneut ein wenig über die Geschichte einer Hebrideninsel zu erfahren und an der Seite von Fjell Halvorson und Hulda Rokadóttir in das Jahr 1085 nach Ìl zu reisen. Aber auch die bildhaften Beschreibungen im Handlungsstrang der Gegenwart mit Shona MacLean und Gavin Ramsey als Protagonisten weckten den Wunsch in mir, diesen wunderschönen Flecken Erde einmal mit eigenen Augen zu sehen. „Die Liebenden von Islay“ war eine unterhaltsame, aber auch sehr informative Lektüre, die mir das Leben der Wikinger näherbrachte. Ein Roman zum Träumen, mit atemberaubenden Landschaftsbeschreibungen, zwei Zeitebenen und überzeugenden Figuren – das perfekte Buch, um der Langeweile zu entfliehen und Abenteuer im Kopf zu erleben.

Profile Image for Sonjas.
249 reviews4 followers
Want to read
July 19, 2024
In ihrem neuen Sommerroman, auf den ich mich schon riesig gefreut habe, entführt und die Autorin wieder einmal nach Schottland. Und vor einer Traumkulisse tauchen wir in eine bewegende Geschichte ein.
Der Inhalt: Ein Schicksalsschlag verändert das Leben von Shona MacLean über Nacht: Ihre Schwester Freya, die auf der Insel Islay ein B&B führt und sich als alleinerziehende Mutter durchschlägt, hatte einen schweren Unfall. Sofort reist Shona nach Islay, um sich um die Pension und ihre Nichte Erin zu kümmern. Diese zeigt Shona eine Brosche, die sie beim Spazierengehen gefunden hat. Offensichtlicht stammt das Schmuckstück aus der Wikingerzeit. Gemeinsam beginnen Shona und Erin, die Geschichte der alten Brosche zu erforschen – unterstützt von Gavin Ramsay, dem sympathischen Inhaber einer kleinen Destillerie. Schon bald kommen sich Shona und Gavin näher. Doch mit ihren Nachforschungen machen sie sich schnell Feinde. Denn offenbar sind sie gefährlichen Geheimnissen auf der Spur.
Wow! Was für eine bewegende, unter die Haut gehende Lektüre. Noch jetzt nach Beendigung dieses herausragenden Buches läuft das Gelesene wie ein Film vor meinem inneren Auge ab. Der Schreibstil der Autorin war einfach wieder fantastisch und man spürt beim Lesen ihre enge Verbundenheit zu diesem Land. Wir lernen wieder die unterschiedlichsten Menschen kennen. Und unsere Protagonistin Shona und deren Nichte Erin habe ich sofort ins Herz geschlossen. Man spürt das enge Familienband, denn Shona zögert ja keinen Moment ihrer Schwester in der Not beizustehen. Und hier auf Islay begeben wir uns mit Shona, Erin – beide bekommen übrigens Unterstützung von dem sympathischen Gavin – auf eine abenteuerliche Reise (diese ist nicht immer ungefährlich) in die Vergangenheit. Hier lässt uns die Autorin in die Wikingerzeit eintauchen und lernen wir Fjell und Hulda und ihr aufregendes Leben kann. Diese harte Zeit wird durch die tollen Beschreibungen vor meinem inneren Auge lebendig. Was war das für eine Zeit und hier hatte ich beim Lesen öfter Gänsehautfeeling. Im Hier und Jetzt begeben sich Shona, Erin und Gavin auf Spurensuche. Der Spannungsbogen ist einfach fantastisch. Ich konnte diese herausragende Lektüre, die für mich ein echtes Lesehighlight ist, nicht mehr aus der Hand legen. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre sehr gerne 5 Sterne.
942 reviews
July 26, 2024
Das Cover finde ich einfach wunderschön und ist gut gewählt. Der Titel hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht.

Die Handlung spielt auf der Hebrideninsel Islay. Freya und ihre Tochter Erin leben auf dieser und Freya betreibt dort ein kleines B&B. Als Freya einen Unfall hat reist ihre Schwester Shona an um sich um das Gästehaus und um Erin zu kümmern. Diese hat eine alte Brosche gefunden, die noch aus der Wikingerzeit zu stammen scheint. Die beiden machen sich auf die Suche nach der Geschichte des Schmuckstückes und erfahren einige gefährliche Geheimnisse. Sie werden von Gavin unterstützt, dieser betreibt eine kleine Destille. Zwischen Shona und Gavin knistert es gewaltig....

Gleichzeitig wird man aber in die Vergangenheit geführt, genauer gesagt in das Jahr 1085, wo tapfere Männer das Schwert führten, unter ihnen auch Fjell Halvorson.

Die Geschichte empfand ich als unglaublich spannend und faszinierend. Der bildreiche Sprachstil hat mir besonders gut gefallen. Die Charakter Shona und Gavin fand ich sehr sympathisch. Ich mochte auch den Einblick in die Wikingerzeit. Die Mischung aus Handlung und Geschichte ist gut gelungen. Das Buch ist eine wunderbare Sommerlektüre, ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Profile Image for Gedankenlabor.
851 reviews124 followers
June 9, 2025
„Die Liebenden von Islay“ von Constanze Wilken lässt uns teilhaben an dem Schicksalsschlag, den Protagonistin Shona's Leben von jetzt auf gleich völlig verändert. Ihre Schwester hat einen schweren Unfall, und somit ist es an Shona sich um ihre Nichte und das B&B ihrer Schwester auf der Insel Islay zu kümmern. Ein besonderes Augenmerk liegt schließlich auf einer Brosche, die ihre Nichte am Strand findet und eine damit verbundene Geschichte, die doch bei näher Nachforschung mehr offenbart als gewollt, denn mit ihren Nachforschungen macht sich Shona schnell auch Feinde...
Der Schreibstil der Autorin war sehr eingängig und machte das Buch für mich zu einer kurzweiligen, teils spannenden Lektüre, die ich gern gelesen habe.
Insgesamt muss ich aber auch sagen, dass doch die Thematik Raum gab um mehr in die Tiefe zu gehen, manche Aspekte kamen mir ein bisschen zu kurz. Dennoch hat mir die Dynamik, die Interaktion der Charaktere gut gefallen.
Fazit: Eine schöne kurzweilige Geschichte für Zwischendurch.
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