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Windstärke 15: Wo die Freiheit wohnt – Mein Leben im Leuchtturm am Ende der Welt

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Die Norwegen-Sehnsucht trieb Thomas Bickhardt schon früh an, bis er seinen Traum mit Anfang 30 verwirklichte und einen Leuchtturm im rauen Norden pachtete, auf einer steilen Klippe, von der Nordsee umspült. Hier ist er auf sich selbst zurückgeworfen, er kämpft mit den Elementen, dem Job des Leuchtturmwärters, dem Scheitern von Plänen und den Rückschlägen des Alltags. Doch gewinnt er in der Natur und der täglichen Konfrontation mit ihrer ungezähmten Macht auch einen ganz neuen Blick auf sich selbst. In seiner neuen Heimat lebt er ein ganzes Leben, er heiratet, eröffnet ein Hotel, bekommt mit seiner Frau ein Leuchtturmkind und sieht seine Liebe auch wieder zerbrechen. Am Ende von 30 Jahren im sturmausgesetztesten Haus Norwegens macht ihn das Wissen stark, dass es den Stillstand nicht gibt, dass das Leben und das Meer sich immerzu verändern und der nächste Tag immer die Chance in sich trägt, ganz anders zu werden.

289 pages, Kindle Edition

Published April 24, 2024

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Profile Image for Jan‘s Bücherwelt.
75 reviews1 follower
July 7, 2024
Ehrlich und authentisch geschriebene Lebensgeschichte eines Mannes, der die Hälfte seines Lebens in einem Leuchtturmhäuschen an der Küste Norwegens verbracht hat. Sehr interessant und berührend.
Profile Image for Antje.
694 reviews60 followers
September 1, 2025
Thomas Bickhardt ist es gelungen, anschaulich sein Leuchthaus, dessen Renovierung, Ausbau und Betreibung in einer rauen norwegischen Küstenlandschaft zu beschreiben. Die Ambivalenz seiner Gefühle und Erlebnisse wirken authentisch und luden zum eigenen Nachsinnen ein. Im Gegensatz zu anderen Lesern gefiel mir gerade die Schilderung der bürokratischen und soziologischen Hürden. Es ist eben nicht alles Gold, was glänzt. An jedem Ort der Welt gibt es neben Sonnen- auch Schattenseiten. Da kann man auswandern, wohin man will.
Mich interessierte stattdessen weniger seine romantisch-partnerschaftlichen Beziehungen, die entweder rosarot verliebt oder irreparabel schienen. Dazwischen, so schien mir, gab es nichts. So verlor er zunehmend meine Aufmerksamkeit in der zweiten Hälfte des Buches.
Insgesamt aber eine durchaus lohnenswerte Lektüre, wenn man gerade im schönen Norden Urlaub macht.
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