Charming & Eine Second-Chance-Romance vor der überwältigenden Kulisse der Rocky Mountains
Wenn dein Glück so hell leuchtet wie tausend Glühwürmchen ...
Ein heißer Flirt hier und da – doch von echten Gefühlen schottet sich Hazel, die Leiterin des Camp Silver Springs in den Wäldern Montanas, schon lange ab. Schließlich hat ihre blinde Verliebtheit vor zehn Jahren dazu geführt, dass sie inzwischen alleinerziehende Mutter ist. Sie liebt ihre Tochter Maila über alles und glaubt, den Schmerz der Vergangenheit längst überwunden zu haben, bis Neo überraschend das Camp betritt. Neo, der jetzt noch heißer aussieht als damals und gar nicht daran denkt, wieder zu verschwinden. Der ehemalige Olympia-Athlet gibt den Kindern im Camp Schwimmunterricht und baut dabei immer mehr auch eine Beziehung zu Maila auf. Längst hat er die Wahrheit erkannt, doch Hazel ringt ihm das Versprechen ab, ihrer Tochter nicht zu enthüllen, wer er ist – während sie selbst verzweifelt gegen ihre eigenen verräterischen Gefühle kämpft …Die Montana-Love-Reihe im Ü
1. Silver Springs. Sunshine on Your Skin 2. Silver Springs. Thunder in Your Soul
Eine wunderschöne und gefühlvolle Rückkehr nach Silver Springs.
Wie schon mit Band 1 konnte mich Polly Harper nun auch mit der Geschichte von Hazel und Neo absolut in ihren Bann ziehen. Die Second-Chance-Romance hat alle möglichen Gefühle in mir ausgelöst von Verständnis, Unglauben und Schmerz bis hin zur Hoffnung, dass am Ende alles gut wird. Die vielfältigen Charaktere haben mich allesamt überzeugt. Allen voran habe ich aber immer wieder vor allem mit der kleinen Maila mitgefühlt, für die sich mit der Ankunft von Neo ihre ganze Welt auf den Kopf gestellt hat. Ich habe die Atmosphäre beim Lesen sehr genossen, die vor allem auf die wunderschön beschriebene Kulisse des Camps als auch auf die umfassende Beschreibung der Betreuer und der Campteilnehmer zurückzuführen ist.
Alles in allem würde ich sagen, dass mich Band 2 fast noch etwas mehr überzeugen konnte als Band 1, wobei auch diese Geschichte bereits zu einer meiner Liebsten geworden war.
Und nach dem Ende des Buches hat sich bei mir ja schon eine leise Hoffnung eingeschlichen, dass eventuell noch ein weiterer Band folgen könnte, der eventuell noch mehr Happy Ends für weitere Charaktere bereithalten könnte. Ich würde mich jedenfalls riesig freuen!
Campleiterin Hazel steht unerwartet vor Neo, ihrer ersten Liebe. Aber da steckt noch mehr hinter ihrer Geschichte
Hazel ist eine hingebungsvolle Mutter für Maila, gibt ihr ganzes Sein für sie und das Camp, dass sie leitet. Ich mochte Hazel im ersten Band schon sehr für ihre Hingabe. Hier wird sie allerdings noch vor eine andere Herausforderung gestellt: Neo, dem Vater ihrer Tochter plötzlich wieder gegenüber zu stehen. Damit hatte sie absolut nicht gerechnet und ist damit erstmal völlig überfordert. Ich konnte nachvollziehen, warum, doch hätte ich mir gewünscht, dass sie von sich aus vielleicht auch bei ihren Freunden oder auch ihrem Bruder Unterstützung sucht. Dafür ist Hazel aber auch ein wenig zu stur und eine ernste Kämpferin für alles, was sie liebt.
Neo wird von dieser Neuigkeit, Vater zu sein, völlig überrumpelt. Aber ich mochte es sehr, wie er daraufhin reagiert und mit Maila in Kontakt tritt und sie unterstützt, in ihrer Liebe zum Wasser und es schwimmen. Man merkte sehr, wie viele Dinge ihm das Herz brechen, die er nach und nach erfährt und nicht miterleben konnte. Doch was hätte er auch ändern sollen, nachdem er sich für seine Karriere entschieden hat. Ja, er hätte vielleicht den Kontakt nicht abbrechen sollen, aber manchmal trifft man Entscheidungen in der Annahme, sie seien richtig. Jeder macht mal Fehler. Und er hat definitiv daraus gelernt 🍁 Nachdem mir der erste Band so gut gefallen hat mit den tollen Einblicken, dem Camp Feeling und den Kindern (besonders Bowie), war es im zweiten Band doch ein wenig anders, da Hazel ja eher auch hinter den Kulissen arbeitet und Neo erst neu dazugestossen ist. Ein klein wenig hat es mir gefehlt, aber trotzdem konnte ich mich wieder in die Geschichte fallen lassen. Das man durch Neo auch das eine oder andere über das schwimmen mitnehmen konnte, hat Polly super in die Geschichte integriert und natürlich durfte auch ein wenig Drama nicht fehlen. Mit Silver Springs hat die Autorin mich voll ins Herz getroffen und ich hoffe, weiterhin ihre Geschichten lesen zu können
Diesen Sommer-Wohlfühlroman habe ich mir aufgespart. Nicht nur um an einem regenerischen Herbsttag noch einmal gedanklich in den Sommer zu entschwinden, sondern auch um das Lesevergnügnen solange wie möglich hinauszuzögern. Denn Band 1 war wunderschön und die Wahrscheinlichkeit, dass Band 2 ebenso gut werden würde, war groß. Und genauso war es auch. Wieder war es eine wundervolle Geschichte voller Sommercamp-Tagträume mit niedlichen, großartigen und herzerwärmenden Momenten, aber auch mit Zwist und Zank. Beide Bücher zusammengenommen haben alles inpetto, was ich mir unter einem gelungenen Sommercamp vorstelle. Hinzukommt in diesem Band die ergreifende und verzehrende Liebesgeschichte von Hazel und Neo, die klassisch und doch unheimlich mitreißend ist. Das first love to strangers to lovers trope wurde in Perfektion ausgeführt und hat mich in Atem gehalten. Vor allem, weil dabei noch eine kleine Person eine große Rolle spielt, die ich in Band 1 absolut toll fand. Ich liebe solche Geschichten wirklich sehr. Das Einzige, was ich jedoch kritisch sehe, ist die Länge des Buches. Ab einem bestimmten Zeitpunkt gab es viele Längen, die meinen Lesefluss ausgebremst haben. Es wurde zum Ende hin nochmal spannend, doch gebraucht hätte ich diesen Part nicht. Trotz dessen mochte ich die Geschichte sehr und habe sie in vollen Zügen genossen. Die Andeutung auf einen möglichen dritten Teil habe ich vernommen und ich würde es richtig toll finden, wenn die angedeuteten zwei Nebenfiguren ihr eigenes Buch bekommen würden!! Leider habe ich dazu noch keine Infos, aber ich drücke ganz fest die Daumen, dass ich noch einmal nach Silver Springs zurückkehren werde!
Ein absolutes Highlight! Das habe ich erst vor wenigen Tagen beendet.
Silver Springs: Thunder in Your Soul von Polly Harper
ist ein Buch, das mich von der ersten Seite an komplett in seinen Bann gezogen hat. Die tiefgründige Liebesgeschichte zwischen Hazel und Neo, die als Second-Chance-Roman konzipiert ist, hat mich emotional vollkommen mitgerissen.
Besonders gefallen hat mir die Charakterentwicklung von Hazel, die als alleinerziehende Mutter eine starke, aber zugleich verletzliche Protagonistin ist. Neo, der Vater ihrer Tochter, kehrt in ihr Leben zurück und kämpft um seinen Platz in der Familie – diese Dynamik ist einfach fesselnd. Die Art und Weise, wie die komplexen Gefühle der beiden aufarbeitet werden, macht die Geschichte zu einem emotionalen Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.
Das wunderschöne Setting in den Rocky Mountains, kombiniert mit der herzerwärmenden Geschichte, hat mich völlig begeistert. Der Schreibstil von Polly Harpers ist unglaublich berührend – er hat mein Herz gebrochen, mich zum Lächeln gebracht und mir zwischendurch sogar Tränen in die Augen getrieben. Die Tiefe der Emotionen, die in die Handlung einfließt und die Art, wie sie den Second-Chance-Trope mit Leben füllt, machen dieses Buch zu einem meiner absoluten Lieblingsromane.
"Silver Springs - Thunder in Your Soul" ist eine gefühlvolle Liebesgeschichte, ein absolutes Muss. Es ist nicht nur ein Wohlfühlroman, sondern auch eine Geschichte über Vergebung, Neuanfänge und die Kraft der Liebe.
Der zweite Band der Silver Springs Reihe erzählt die Geschichte von Hazel und Neo. Nachdem Neo das Camp als Teenager verlassen und Hazel das Herz gebrochen hat, haben sich beide jahrelang nicht wiedergesehen. Doch ausgerechnet Neo bewirbt sich auf die freie Stelle zum Schwimmcoach. Nachdem Hazel und Neo sich wiedersehen flammen eine menge Emotionen auf, sowohl gute als auch schlechte und manchmal geht es auch sehr heiß her. Hazels Tochter Malia spielt in diesem Liebesdrama auch eine nicht ganz unwichtige Rolle.
Für mich ist auch Band zwei der Reihe wieder ein totales Highlight. Das Lesen der ersten beiden Zeilen hat sich angefühlt wie nachhause kommen. Die Storyline rundum Neo und Hazel ist auch total mitreißend, auch wenn ich anfangs bezüglich der geplatzen Bombe ( Ich möchte niemanden spoilern, daher der komische Ausdruck) etwas skeptisch gewesen bin, da so der Überraschungseffekt genommen wurde. Dennoch war die Storyline so unglaublich gut, dass ich das Buch selten aus der Hand legen wollte. Ein klitze kleiner Kritik Punkt am Buch ist jedoch, dass mir das Sommer-Feeling wie in Band eins gefehlt hat. Aber ganz ehrlich? Die Story war so unglaublich gut, dass mir das Sommer-Feeling im Endeffekt total egal ist. Jetzt nach Beendigung vom zweiten Band der Silver Springs Reihe, vermisse ich die vier Protagonisten aus den zwei Bänden total. Besonders Bowie, der kleine Racker ist mir super ans Herz gewachsen!
Nachdem ich den ersten Band von "Silver Springs" geliebt habe, musste ich unbedingt den zweiten Band lesen. Man kann die Bücher durchaus unabhängig voneinander lesen, aber ich empfehle mit dem ersten Band anzufangen. In dieser Story geht es nämlich um die Campleiterin Hazel. Es geht auch wieder zurück ins Sommercamp. Mir hat schon im ersten Band die Kulisse sehr gefallen. Auch hier wurde diese wunderbar bildhaft beschrieben. Neben Hazel gibt es noch Neo. Neo taucht auch schon kurz im ersten Band auf, aber das war kurz am Ende. Hazel hatte schon vor Jahren der Liebe abgeschworen. Den ihre blinde Liebe hat dazu geführt, das sie nun eine Tochter hat. Maila und Hazel sind zusammen ein unschlagbares Team und das Camp ist auch für Maila ein Zuhause geworden. Bis Neo auftaucht und bei Hazel Gefühle hervor holt, die sie zu verschließen versucht hat. Sie kennt Neo schon von damals und nun sieht er besser aus als früher und soll den Kindern, als ehemaliger Olympia Athlet, das Schwimmen beibringen. Doch Hazel hat ein Geheimnis, welches Neo langsam lüftet.
Hazel war mir sehr sympathisch. Schon im ersten Band hat man ihre Art kennengelernt. Sie ist aufgeschlossen, freundlich und einfach süß. Das Camp liegt ihr sehr am Herzen und auch die Kinder liebt sie sehr. Sie ist so Fürsorglich und liebt ihre Tochter Maila von ganzem Herzen. Ich habe Hazel wirklich sehr ins Herz geschlossen und konnte ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen. Neo war mir auch direkt sympathisch. Durch ihn kommt es zwischen Hazel und ihm zu einigen Humorvolle Momente. Er hatte einen Unfall und fängt als Betreuer im Camp an. Er hat sich sofort mit den Kindern angefreundet und hatte auch so eine offene und herzliche Art. Das Knistern der beiden konnte man auch deutlich spüren. Neben den zwei gibt es noch einige Nebencharakter die man schon aus dem ersten Band kennt. Allesamt sind sie wie eine große Familie und jeder für sich authentisch. Das hat mir so sehr gefallen. Man fühlt sich beim lesen, als würde man wieder zu einer Familie zurück kehren und mit ihnen ein Sommer im Camp verbringen.
Der Schreibstil der Autorin war wieder super flüssig. Mich hat die Story wieder von Anfang an gepackt. Da ich mich auch sehr gefreut habe aus Hazel's Sicht zu lesen. Ich wollte unbedingt ihre Story kennenlernen. Man liest die Story auch aus der Sicht von Neo, die sich immer wieder abwechseln. So lernt man beide Protagonisten gut kennen und lieben. Gleichzeitig erfährt man viel aus der Vergangenheit von Hazel und Neo. Das gibt einem die Informationen, die vorher bei Hazel gefehlt haben. Die Story war eher ruhig, hatte ab und zu eine Prise Drama, ansonsten war es süß. Da Neo direkt schon Besitzansprüche gegenüber Hazel macht, fängt die Lovestory auch Recht schnell an. Es war eine süße Story und ich konnte das Buch nicht so schnell aus der Hand legen. Für mich hat dieser Band eine Leseempfehlung verdient, genauso wie der erste Band.
Rückkehr nach Silver Springs . Auf Band 2 der Montana-Love-Reihe habe ich mich total gefreut. Erst mal sehen beide Bücher zusammen super-schön im Regal aus. Aber auch was die Geschichte angeht, war ich nach dem Cliffhanger und der Leseprobe im Anhang des ersten Teils richtig angefixt. Nach Campleiter Reed steht diesmal seine Schwester Hazel im Fokus.
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Darum geht’s: Der ehemalige Olympia-Athlet Neo kommt als Schwimmtrainer ins Feriencamp Silver Springs. Als Jugendlicher hatte er dort eine Beziehung mit Hazel - und die hatte Folgen. Plötzlich steht Neo nicht nur Hazel gegenüber, sondern auch seiner Tochter Maila, von deren Existenz er bisher nichts wusste, gegenüber. Alte Gefühle lodern wieder auf. Aber Hazel hat Angst, erneut verlassen zu werden…
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Die Geschichte geht weiter, wo sie in Band 1 aufgehört hat. Es gibt kein langes Vorgeplänkel. Schnell ist klar, was hier Sache ist und wie die Protagonisten zueinander stehen. Wir haben hier eine Second Chance-Romance mit sehr dynamischer Handlung. Die Geschehnisse treten nie auf der Stelle oder drehen sich im Kreis. Ich konnte mich sehr gut in Hazel hineinversetzen. Maila ist sowieso zuckersüß. Allein mit Neo hatte ich ein paar Probleme. Mich hat seine etwas derbe Ausdrucksweise in den spicy Szenen gestört. Außerdem ist mir sein Verhalten teilweise zu besitzergreifend. Das geht für mein Empfinden schon in eine toxische Richtung - weshalb ich zuweilen nicht wusste, ob ich Hazel hier wirklich ein Happy End wünschen sollte. Insgesamt sind aber alle Charaktere toll ausgearbeitet und konnten mich mitnehmen auf ihre emotionale Reise.
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Richtig toll sind auch in diesem Band wieder die Feriencamp-Vibes eingefangen. Schwimmkurse, Lagerfeuerabende und Jugendliche, die auch mal über die Stränge schlagen - der Aufenthalt in Silver Springs riecht nach Sonnencreme, Abenteuer und jeder Menge Spaß. Sogar ernste Aspekte werden hier angesprochen und stimmig in die Story integriert, was ich richtig gut finde.
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Fazit: Tolle Kulisse, tolle Charaktere tolle Handlung. Eine gefühlvolle Lovestory mit Tiefgang. Auch Silver Springs 2 hat mir gut gefallen und bewegt sich auf einem Level mit Band 1. Beide Bände ergeben zusammen eine wunderbare Einheit.
Neo, ein ehemaliger Olympia-Schwimmer, reist für eine Anstellung im Camp nach Silver Springs. Er hat eine persönliche Verbindung zum Camp, denn dort hat er sich in seiner Jugend in Hazel verliebt. Was er jedoch nicht weiß, ist, dass die Beziehung von damals eine kleine Tochter hervorgebracht hat. Hazel ist alles andere als glücklich über sein Erscheinen. Sie möchte ihn am liebsten wieder loswerden, doch sie brauchen dringend einen Schwimmlehrer. Um es Maila nicht schwer zu machen, beschließt Hazel, dass Neo Maila seine Identität noch nicht preisgibt. Auch wenn Hazel sich mit aller Macht wehrt, so kann sie nichts gegen die aufkommenden Gefühle tun.
Das Cover finde ich schön und vor allem sehr harmonisch. Ich liebe die natürlichen Töne. Sie geben mir einen gewissen Natur-Vibe. Der Schreibstil ist modern, jugendlich, flüssig und emotional. Die Autorin verarbeitet dabei auch Themen, die unter die Haut gehen.
Die Geschichte schließt direkt an Band 1 an und es wird auch schnell klar in welcher Beziehung Hazel, Neo und Maila stehen. Da hätte ich mir ein wenig mehr Geheimniskrämerei gewünscht, dann wäre es etwas spannender gewesen. Nichtsdestotrotz finde ich Hazel wieder großartig. Ich mochte sie schon im ersten Band. Sie ist eine alleinerziehende Mutter, die ihr Kind an erster Stelle stellt. Die große Liebe ist für sie ein Ausdruck ohne Bedeutung. Sie lässt sich auf nichts ein. Neo ist für mich selbstverliebt und sich seiner Wahrnehmung durchaus bewusst. Deswegen mochte ich ihn auch nicht so richtig. Für Hazel hätte ich mir tatsächlich auch Jemand liebevolleren gewünscht. Für mich war Neo selbstverliebt und seine Art wie er Hazel behandelt, hat mir auch nicht zugesagt. Gerade in den intimeren Szenen ging mir der Dirty Talk ziemlich auf den Zeiger.
Das Feriencamp in den Rocky Mountains hat mir dafür wieder umso besser gefallen. Ich mag die Atmosphäre mit den Lagerfeuerabenden, dem See, der Abgeschiedenheit und der Idylle. Auch die Jugendlichen haben mir mit ihren Problemen wieder gut gefallen. Das rundet für mich die Geschichte ab.
Besonders schön finde ich das Ende, was einen dritten Band vermuten lässt.
Falls ihr auch schon sehnsüchtig Ausschau nach Kastanien und Kürbissen haltet, habe ich das perfekte Buch gefunden um den Sommer zu verabschieden. Im zweiten Teil von Silver Springs steht die junge, alleinerziehende Feriencampleiterin Hazel, plötzlich ihrer Jugendliebe, dem Profischwimmer Neo gegenüber, der sich nach einer Knieverletzung, als Schwimmcoach beworben hat. Ich hab mich richtig gefreut in das Ferienlager zurückzukehren, weil Polly Harper hier so ein schönes Setting kreiert hat und einfach so vielfältige, nahbare und realistische Charaktere schreibt, dass es einem sehr leicht fällt direkt in die Geschichte reinzufinden und sich mitreißen zu lassen (auch ohne Band eins vorher gelesen zu haben). In Neo hab ich nun endlich meinen ersten Bookboyfriend in diesem Jahr gefunden. Neo ist wahnsinnig zielstrebig, weiß genau was er will und bringt eine große Portion Selbstbewusstsein mit sich, so dass er sich von Hazel nicht so schnell vergraulen lässt. Durch eben dieses Selbstbewusstsein nimmt der Roman eine ganz andere Dynamik an, als ich sie von New Adult Büchern gewohnt bin, und das hat mir mehr als gut gefallen. Auch wenn ich Hazels Emotionen und Handlungen viel zu gut nachvollziehen konnte, hat es mich ein wenig genervt. Eine Sache die für mich leider tatsächlich ein großer Störfaktor war, war der „miscommunication-trope” am Anfang, weil es Neuigkeiten gibt die man meiner Meinung nach einfach nicht durch Dritte überbringen lässt und das war hier leider der Fall. Silver springs - Thunder in your Soul bekommt von mir 4/5 🌟
„Thunder on your Soul“ setzt genau dort an, wo „Sunshine on your Skin“ (Band 1 der Montana-Love-Reihe) geendet hat und zog mich somit wieder direkt rein in das Geschehen und das wundervolle Setting, welches Polly Harper wirklich sehr bildhaft beschreibt. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig. Vor allem aber hat mich dieses Buch dieses Mal emotional absolut mitgenommen. Ich habe nun schon ein paar Bücher der Autorin gelesen und keines hat mich bislang so sehr in seinen Bann gezogen wie dieses.
Hazels Abneigung gegenüber Neo ist absolut greifbar. Die Entwicklung und ihre zaghafte Annäherung, einschließlich hitziger Schlagabtausche, waren für mich authentisch und nachvoll-ziehbar und gingen mir mehr als einmal unter die Haut. Durch die wechselnden Perspektiven von Hazel und Neo konnte ich beide Charaktere sehr gut kennenlernen und ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen jederzeit verstehen. Der Slowburn Faktor, passte hier perfekt und machte die Geschichte für mich zu etwas absolut besonderem.
Ganz ehrlich, ich war traurig als die Geschichte sich dem Ende näherte, denn das gesamte Setting und das Camp waren für mich einfach ein wundervoller Wohlfühlort und ich hätte absolut nichts dagegen auch im Herbst oder Winter nochmal an diese Stelle zu reisen, denn ich denke nicht nur die Sommer sind dort traumhaft.
Weiter geht es in der Silver Springs Reihe. Und ich habe mich wieder sehr wohlgefühlt. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, detailreich und authentisch, wodurch ich mich sehr gut in die Situationen und Charaktere hineinversetzen konnte. Die Dialoge sind teils tiefgründig, aber oft auch sehr witzig gestaltet, was das ganze sehr echt wirken lässt. Einige Wendungen kommen natürlich auch vor, die meiner Meinung nach auch gut eingebaut waren. Man merkt, dass die Situationen für keinen leicht sind und die Luft oft brennt, oder eher knistert?! Die Story hat mich aber auch sehr berührt und mir hat gefallen, wie die Protagonisten miteinander gewachsen sind und welche Emotionen übermittelt wurden. Ich habe regelrecht mitgefiebert, gehofft und gebangt. Und ich liebe dieses Setting! Mir hat es wirklich gut gefallen und es war mal wieder absolut ein Buch fürs Herz. Ich kann jedem die Bücher weiterempfehlen.
Ich bin wieder absolut begeistert und kann nur sagen - bitte mehr. Polly Harper schreibt gefühlvoll, modern, authentisch und am aktuellen Geschehen. Nichts Neues, sehr vorhersehbar, aber dennoch ein Genuss.
Der zweite Teil der Reihe schließt direkt an das Ende aus Teil eins an. Der Leser wird also direkt wieder ins Geschehen geworfen. Nicht aber ohne das er "abgeholt" wird, um Neo kennenzulernen. Und dieser bringt so einiges an Emotionen mit ins Camp. Hazel, erkennt sofort wer da vor ihr steht und ein Wechselbad der Gefühle zieht sich durch die Geschichte, die mir wirklich gut gefallen hat. Natürlich kommt auch dieses Mal das Campleben nicht zu kurz und so kann man neben Schwimmkursen, auch wieder mit am Lagerfeuer sitzen. Mir war leider etwas zu viel Spice in dieser Geschichte. Das hätte sie gar nicht gebraucht, ich habe die Zuneigung, aber auch die Zweifel und Angst, bei den Protas richtig spüren können. Ebenso war die Geschichte in dem einem oder anderen Punkt etwas vorhersehbar, aber das machte nichts. Wer also den Sommer noch etwas festhalten will, der ist bei dieser Geschichte genau richtig.