After her previous book, Rethinking Our World, eloquently untangled the complex world we live in, Maja Göpel delivers the encouragement and the tools we need to go into action and build the world we want to live in.
Humanity is undergoing a massive process of transformation, and the way we live will change fundamentally, because things we have taken for granted about the environment, the economy, politics, society, and technology are crumbling. In We Can Do Better, Maja Göpel explains how we can understand such complex developments and use this knowledge to achieve a better world.
There have always been great transformations in history, triggered by humans — thus, we can also shape them. Our window to the future is open as never before. With this attitude, structural change is not an imposition, but an opportunity. It is time that we — each of us individually, but also society as a whole — allowed ourselves to think anew, to dream, and to ask two related, radical Who do we want to be, and how do we want to live?
Prof. Dr. Maja Göpel is a German political economist, transformation researcher and sustainability expert. She's the current secretary general of the German Advisory Council on Global Change.
Ich fand das Buch ist inhaltlich ein flüssig geschriebener 'Rundumschlag' zu sehr vielen Themen wie u.a. Keynes, Mill, Kapitalismus, Finanzkrise, Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit, (selbstverständlich auch) Klimawandel, Internet der Dinge, Versorgungssicherheit und soziokulturelle Systeme
und bringt insgesamt nichts neues.
Beziehungsweise, insbesondere der im zweiten Titel in Aussicht gestellte 'Aufbruch in die Welt von morgen' wird inhaltlich grad gar nicht reflektiert...
|4,0*| Hier wird überzeugend der systemische Ansatz erläutert, auf unsere Gesellschaft in Deutschland angewendet und es werden Potentiale für positive Veränderung erläutert. Für die 5 Sterne fehlte mir ein wenig die pointierte Erzählung, die die Thematik etwas griffiger machen würde. Ist bei so einem allgemein-gültigem Inhalt natürlich aber auch schwierig.
Die Botschaft von Maja Göpel "das Klima ist noch zu retten, wir müssen zusammenarbeiten" finde ich bewundernswert und richtig. Im Buch fehlt mir leider der rote Faden. Sie bringt viele anschauliche Beispiele und auch Studien, aber es fehlt ein Plan (gern auch mit verschiedenen Optionen). GUt zur Inspiration.
4,5/ Ein optimistischer Beitrag, der zeigt wo Probleme liegen und wie man diese zukunftsgewandt auf der System Ebene angehen kann. Es liest sich eher wir eine inspirierende Rede, die ein wenig analysiert, Menschen und ihr Handeln vorstellt, auch wissenschaftlichen Input liefert und dabei für jeden verständlich bleibt. Generell fühlt man sich eingeladen, tiefer in die angeschnittenen Themen einzutauchen. Ich kann verstehen, dass man hier einen roten Faden oder eine klare Message vermisst. Für mich ließ sich dennoch einiges mitnehmen, besonders eine hoffnungsvolle Perspektive darauf, was Einzelne und verschiedene Gemeinschaften schon an Innovationskraft und Zukunftswille bewiesen haben und dass es an uns liegt, positiv auf unser Umfeld einzuwirken.
Ein lohnenswertes und interessantes Buch mit Input zu systemischen Transformationsprozessen. Ich habe einige Gedankenanstöße mitgenommen, hätte mir manchmal aber noch mehr Ansätze für konkrete Aktivitäten für mein Leben gewünscht. Das Buch hat auf jeden Fall Interesse geweckt, sich mehr mit dem Thema Gesellschaftswandel auseinanderzusetzen.
Fakt 1: Auch nach dem dritten Sachbuch in kürzester Zeit habe ich nicht so viel Spaß beim Lesen von diesen Bücher wie bei anderen. Fakt 2: Von den Sachbüchern war es jedoch das Beste. Ich mochte die beispielshaften Fallskizzierungen, um Themen wie Klimagerechtigkeit, Globale Politik, Kipppunkt und Handlungsspielräume. Einige Erklärteile fande ich dahingehend jedoch sehr allgemein und zu oberflächlich gehalten. Fakt 3: Ich glaube, dass Sachbücher grundsätzlich ganz anders gelesen werden müssen, als Romane und ich eventuell um einige Punkte besser verstehen zu können, diesen Schreibstil intensiver lesen müsste.
Das Buch hat mich vor allem am Anfang herrlich ratlos zurückgelassen. Es war schon lesenswert, aber eher wie ein theoretischer Aufsatz aus dem Politikstudium, der interessant ist, bei dem man sich aber die ganze Zeit fragt, wofür das Wissen eigentlich gut sein soll. Konkreter und praxisorientierter wird das Buch vor allem im hinteren Drittel, man braucht beim Lesen also einen langen Atem.
The author sounds like a really nice, conscientious person who wants to make a contribution for a better future. However, I think most people who would read this book understand that the way things are working globally at the moment, with regard to energy usage, resource use, biodiversity loss and inequality, is not sustainable. Unfortunately the suggestions for solutions in this book are so vague that it's hard to get any substantial 'take aways' from reading it. I was left frustrated. At one point the author says (paraphrased) 'people always ask me does this mean we have to get rid of capitalism, and I answer that this is not a useful question. We should not get caught in the "isms".' My guess is that the people who ask that question are left as frustrated as I was. I'll try and summarise my understandings: * there is a problem in the world with sustainability and inequality * we live in complex systems and things are all interconnected so when we do things to change the system (positive or negative) we need to consider the wider consequences * the stories/narratives we use to understand the world can help or limit our ability to change things. Our narratives may give justifications why we need constant economic growth, an emphasis on competition and social inequality. * all of us are important and can make a contribution to making a positive change and help us create a sustainable future. I don't disagree with any of this, but I don't think this book helps with any of it, unfortunately. It doesn't offer solutions or a political pathway to a sustainable future. I recently read "Not The End Of The World" and got a lot more solid data, practical suggestions and more hope for the future.
Die Welt ist im Wandel, was heute noch gilt, ist morgen überholt. Gesellschaft und Technologie verändern sich in einer Geschwindigkeit, dass es schwer ist, wirklich Prognosen zu machen. Sicher ist: Wie es ist, wird es nicht bleiben, und: Wie wir heute leben, können wir nicht weiterleben, wollen wir nicht unsere eigene Lebensgrundlage zerstören.
Statt pessimistisch Horrorszenarien zu entwerfen, setzt Maja Göpel auf die Hoffnung. Sie zeigt auf, dass auch in der Geschichte immer wieder grundlegende Veränderungen stattfanden, die zu meistern immer gelang. Sie zeigt auf, dass diese Veränderungen auch als Chance gesehen werden können. Wir Menschen haben einen grossen Teil dazu beigetragen, dass wir sind, wo wir sind. Wir haben damit bewiesen, dass wir die Dinge um uns gestalten können - wieso nicht auch umgestalten?
Wichtig ist, so Göpel, das grosse Ganze im Blick zu halten und nicht in Teilaspekten zu denken. Das gelingt nur, wenn wir merken, wie wir alle verbunden sind.
Ein gut lesbares, informatives und hoffnungsvolles Buch, das leider konkrete Lösungsansätze vermissen lässt und dadurch nicht wirklich Neues bringt.
Ein sehr interessantes Buch, das sich zu lesen lohnt. Die Autorin gibt einen weiten Überblick über die aktuelle Forschung und wie unsere Systeme miteinander verwoben sind. Sie zeigt an Beispielen, dass man viel falsch machen kann wenn man ohne tieferes Wissen der Zusammenhänge in diese Systeme eingreift, aber dass wir auch durchaus das Potential haben, notwendige Kurskorrekturen unserer Gesellschaft vorzunehmen.
Das hat mich echt gecatched! Ein wirklich leicht geschriebenes Sachbuch, was interessante Aspekte aufgebracht hat und versucht mit neuen Blickwinkeln einen Weg in eine hoffnungsvolle und bessere Zukunft zu weisen. Die Transformation liegt in unseren Händen wir müssen sie nur in die richtige Bahn lenken.
Wir sollten "System"-Ansätze in der Sozialtheorie vermeiden. Von dem Gesülze hatte ich im Studium mehr als genug. Die gauckeln vor, als komme jetzt dann die grosse Einsicht... aber die kommt entweder gar nicht, ist so vage und nichtssagend, dass sie empirisch unwiderlegbar ist, oder sie ist einfach falsch. Hab das Buch nach 2 Kapitel weggelegt. Sorry falls es danach besser wird.
Gute Aufarbeitung großer Zusammenhänge unserer Gesellschaft. Wie wir wirtschaften, miteinander umgehen und gesellschaftlich Logiken fortsetzen - und warum wir damit brechen können und sollen. Trotz der komplexen Themen nicht zu abstrakt und mit vielen konkreten Beispielen gespickt. Absolute Empfehlung, um Mut zu Veränderungen mit Wissenschaft untermauert zu verbreiten.
So much food for thought. And the whole book emits a critical optimism so that when you finish it, you really think, yes, we can do things differently.