4,5⭐️ Als ich die letzten Seiten von „Anytime“ gelesen habe, hatte ich Tränen in den Augen. Tränen des Abschieds, weil es mir sehr schwer gefallen ist, die Dunbridge Academy, die vielen Charaktere und die schönen Momente, die ich mit der Reihe verbinde, einfach gehen zu lassen.
Auch der dritte Band hat mich schlagartig mit dem Gefühl, nach Hause zu kommen, begrüßt, und dennoch ist „Anytime“ anders als seine Vorgänger. Das Buch ist meinem Empfinden nach wesentlich düsterer und thematisch schwerer als Band 1 & 2, was vor allem darin seine Begründung findet, dass Olive und Colin zwei Charaktere mit sehr sehr großen Päckchen auf ihren Schultern sind. Ich mochte die Dynamik und vor allem die Kontraste, die zwischen den beiden Protas herrschten, obwohl sie sich letztendlich doch ähnlicher sind, als es auf den ersten Blick scheint. Die Momente, in denen sie sich gegenseitig herausfordern und in den Wahnsinn treiben, während jeder Stück für Stück die Mauern des anderen einreißt, haben den Verlauf des Buchs in eine sehr emotionale Reise verwandelt, auf der ich mich allerdings nicht ganz so involviert gefühlt habe, wie ich es mir gewünscht hätte. Was dieses Buch für mich so toll gemacht hat, ist, dass es sehr nahbare Thematiken wie Veränderungen, Familie und Freundschaften aus neuen Blickwinkeln aufgreift und mich damit sehr zum Nachdenken angeregt hat. Und die Dunbridge Academy ist und bleibt ein wunderbarer Ort, den ich in meinen Gedanken nicht mehr missen möchte.🥹🥹🥹
Mein liebster Band der Reihe bleibt dennoch Anyone.💙