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Dürer im Zeitalter der Wunder: Kunst und Gesellschaft an der Schwelle zur globalen Welt. | Einhard-Preis 2025

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Eine meisterhafte Betrachtung Albrecht Dürers und der deutschen Renaissancekunst


Die preisgekrönte Kulturhistorikerin Ulinka Rublack erzählt vom entscheidenden Wendepunkt in der Karriere Albrecht Dürers. Und bietet einen faszinierendern Einblick in die Welt von Kunst und Handwerk in einer Epoche, die uns bis heute prägt.

1511 fasst Albrecht Dürer einen radikalen Nachdem er sich mit dem Frankfurter Kaufmann Jacob Heller wegen eines Auftrages zerstritten hat, hört er auf, Altarbilder zu malen, und wendet sich anderen Werken zu. Dieser Konflikt ist dabei wie eine Linse, durch die man die neue Beziehung zwischen Kunst, Sammeln und Handel in Europa bis zum Dreißigjährigen Krieg beobachten kann. Denn mit dem beginnenden 16. Jahrhundert wurde Kunst Teil eines wachsenden Sektors von Luxusgütern und vollzog eine umfassende Kommerzialisierung. Kaufleute und ihre Mentalität waren entscheidend für ihre Verbreitung und Entstehung. »Dürer im Zeitalter der Wunder« entführt uns in die Gedanken- und Gefühlswelten Albrecht Dürers und den Kaufleuten seiner Zeit. Anhand von originalen Schriftstücken, Briefverläufen und Bildern zeichnet Ulinka Rublack eindrucksvoll die Geschichte Dürers, seines Werks und des aufkommenden europäischen Kunst- und Handwerksmarkt nach. Ein völlig neuer Blick auf einen prägenden Künstler und seine Epoche.

899 pages, Kindle Edition

Published February 17, 2024

17 people want to read

About the author

Ulinka Rublack

26 books6 followers
Ulinka Rublack is Professor at the University of Cambridge and has published widely on early modern European history as well as approaches to history. She edited the Oxford Concise Companion to History (2011), and, most recently, the Oxford Handbook of the Protestant Reformation (2016). Her monographs include Reformation Europe (2005), The Crimes of Women in Early Modern Germany (1999), and Dressing Up: Cultural Identity in Renaissance Europe (2010), which won the Roland H. Bainton Prize.

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for André Bernhardt.
306 reviews12 followers
July 2, 2024
Wer hundert Prozent Dürer erwartet, der bekommt hier nur 33 Prozent, denn es geht neben Dürer, auch um den Frankfurter Auftraggeber Heller und den Kunstagenten Hainhofer, die im zweiten und dritten Teil des Buchs ausführlich behandelt werden.

Macht es das Buch deshalb weniger lesenswert? Nein, auf keinen Fall, aber man nähert sich Dürer in dem Titel stärker über seine Lebensumstände in der Zeit des 15. und 16. Jahrhunderts und weniger über das Werk.

Ich habe es auch über 500 Seiten hinaus sehr genossen!
Profile Image for Sabine H.
102 reviews2 followers
February 20, 2025
Auf die Kulturhistorikerin Ulinka Rublack ist einfach Verlass. Ich habe diesen dicken Band über frühmoderne Kunst- und Luxusgutproduktion und -handel mit großem Gewinn gelesen. Es hilft sicher, dass mir viele der Protagonisten vertraut sind, aber den Dauerkonsum frühneuzeitlicher Fürsten fand ich verblüffend spannend zu lesen.
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