Wer hundert Prozent Dürer erwartet, der bekommt hier nur 33 Prozent, denn es geht neben Dürer, auch um den Frankfurter Auftraggeber Heller und den Kunstagenten Hainhofer, die im zweiten und dritten Teil des Buchs ausführlich behandelt werden.
Macht es das Buch deshalb weniger lesenswert? Nein, auf keinen Fall, aber man nähert sich Dürer in dem Titel stärker über seine Lebensumstände in der Zeit des 15. und 16. Jahrhunderts und weniger über das Werk.
Ich habe es auch über 500 Seiten hinaus sehr genossen!