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Nervenspiel: Nur einer spielt

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Wir sind in Peru, mitten im Regenwald. Es gibt keinen Ausweg, nur die Gruppe.
Wer ist der erste? Drehen wir eine Flasche.
Veit ist kein normaler Achtzehnjähriger. Veit spielt ein Spiel.
Es gibt nur einen, der es sicher überlebt.

Setz dich doch zu uns.

491 pages, Kindle Edition

Published November 13, 2023

2 people want to read

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Community Reviews

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Luise Schlingmann .
100 reviews
July 3, 2024
Ein tolles, spannendes Buch, dass mich bis zur letzten Seite nicht losgelassen hat. Ich fand, dieses Buch ist etwas Besonderes, weil wir durchgehend alles aus der Perspektive des Täters erleben und auch das Setting und die ganze Handlung nicht gerade Standard sind. Durch die ich-Erzähler-Perspektive weiß man immer, was Veit gerade plant und in ihm vorgeht. So kommt man manchmal in den moralischen Konflikt, dass man den Protagonisten sogar streckenweise sympathisch findet, zumindest ging es mir so.
4,5 Sterne, das einzige Manko sind einige grammatikalische Schnitzer, die es in einem Buch einfach nicht geben sollte.
Ansonsten eine absolute Empfehlung!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Silke T..
191 reviews
March 26, 2024
Der achtzehnjährige Veit Graufischer lebt mit seinen Eltern im reinsten Luxus, denn Geld haben sie im Überfluss. Gut, dass er mit seinen Eltern zusammenlebt, ist eher übertrieben, denn Veit ist eigentlich immer allein. Aus Langeweile meldet er sich immer wieder über Organisationen bei Jugendreisen an. Da ihm langweilig ist, spielt Veit dabei jedes Mal ein Spiel, nur das seine Begleiter nichts von Veits Spiel ahnen. Dieses Mal ist er mit einer Jugendgruppe nach Peru gereist und hier entdeckt Veit immer mehr Möglichkeiten für sein absolut perfides Spiel.

Düsteres Cover, ein kurzer, eher nichts sagender Klappentext?1 Das kann nur gut werden, oder? Gleich vorab, ja, dieser Jugendthriller hat es ganz schön in sich, aber dazu später mehr. Der Einstieg macht neugierig, denn schon zu Beginn lernt man Veit kennen und dieser ist ein ganz besonderer Protagonist. Autor Benedict Friederichschafft es mit Worten seine Geschichte lebendig werden zu lassen, dabei liest sich dieser Jugendthriller locker und flott und lässt den Leser manches Mal sprachlos zuück.
Zu Beginn zog sich allerdings das Geschehen noch ein kleines bisschen. Bevor die Handlung wirklich Tempo und auch den ein oder anderen Plottwist erhält, nimmt sich der Autor Zeit, Veit und die weiteren Teilnehmer der Reise zu zeichnen. Ab einem ganz bestimmten Moment bekommt das Ganze aber dann richtig Tempo und man kann das Buch kaum zur Seite lesen.
Das Setting, der Dschungel von Peru, ist recht gut dargestellt, hier wird weder aus- noch abgeschweift und man kann spürt beim Lesen die schwüle, feuchte Luft des Dschungels. Allein diese Umgebung macht ja schon etwas besonderes aus, doch worauf der Autor ganz intensiv sein Augenmerk lenkt, ist sein Protagonist.
Veit ist ein Narzisst der ganz besonderen Art. Die Zeichnung seines Charakters ist so unglaublich gut gelungen, die Art, wie Veit mit seinen Mitmenschen umgeht, wie er diese dadurch manipuliert und was wirklich in ihm vorgeht, macht absolut Angst. Damit wird allerdings auch absolut deutlich, dass man Fremden gegenüber immer vorsichtig sein sollte. Es gab diverse Szenen, z. B. auf einem Flughafen, die mich mit einem Wtf zurückließen. Doch hat es sich in der Realität ja doch schon häufig bestätigt, dass Menschen mit dieser Persönlichkeitsstörung genau so sind, wie Friederich Veit beschreibt. Dadurch, dass wir die Geschichte auch noch aus der Ich-Perspektive aus Veits Sicht verfolgen, macht dieses noch authentischer und greifbarer. Erschreckenderweise kann ich noch nicht einmal sagen, dass ich Veit nicht mochte.
Die weiteren Charaktere bleiben hier natürlich überschaubar, da sich weite Teile der Handlung um die Jugendgruppe im Dschungel drehen. Diese Gruppe besteht dann doch aus recht stereotypen Charakteren, von Nerd über Freak, Schönheit und Ökotante bis hin zu Muskelprotz und Intelligenzprotz haben wir alles dabei. Doch genau diese Vielzahl an unterschiedlichen Figuren heben Veit wieder extra heraus, denn niemand von ihnen ahnt, wer dieser Junge wirklich ist oder welches Geheimnis er verbirgt.

Mein Fazit: Ein gut gelungener Jugenthriller, der recht unblutig abläuft, der allerdings mit der Zeichnung seines Protagonisten wirklich hervorsticht. Auch wenn mir viele Beschreibungen zu Beginn zu lang waren, gab es dann einen Wendepunkt, bei dem ich das Buch nicht weglegen wollte. Veit ist wirklich in jeder Hinsicht richtig gut gelungen und das Ende des Buches lässt schon fast die Hoffnung auf eine Fortsetung entstehen. Emfpehlenswert!

Profile Image for Ellen.
113 reviews
January 3, 2026
Leseeindruck zu „Nervenspiel“ von Benedict Friederich

Ich habe das Buch Nervenspiel von Benedikt im Rahmen einer Leserunde auf LovelyBooks gewonnen und gelesen. An dieser Stelle möchte ich mich zunächst bedanken, dass ich die Möglichkeit hatte, an dieser Leserunde teilzunehmen.

Die Handlung spielt größtenteils im Dschungel, wo sich zunächst der Eindruck vermittelt, dass Freundschaften entstehen und sich vertiefen, bevor die Geschichte wirklich dramatisch wird. Dieser langsame Aufbau hat mir gut gefallen. Es dauert eine Weile, bis alle im Dschungel angekommen sind, doch gerade dadurch entsteht eine gewisse Nähe zu den Figuren. Besonders spannend fand ich, dass Veit im Verlauf der Geschichte selbst zum Opfer – ohne es zu wollen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut verständlich, was das Lesen angenehm gemacht hat. Die Kapitel sind teilweise etwas länger und ziehen sich stellenweise, haben aber dennoch nicht gestört. Die Spannung war durchgehend vorhanden, und der Aufbau der Geschichte wirkte auf mich stimmig.
Auch die Beziehung zwischen Veit und Lilly fand ich interessant, auch wenn die Liebesgeschichte recht abrupt endet. Zudem hat mir die Ausarbeitung der familiären Hintergründe, insbesondere das Verhältnis zwischen Veit und seinen Eltern, sehr gut gefallen. Das Ende in diesem Zusammenhang fand ich besonders spannend und gut gelöst.

Für mich wirkt das Ende der Geschichte offen, ohne hier zu spoilern, und ich könnte mir gut vorstellen, eine Fortsetzung zu lesen, falls es eine geben sollte. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass ich auch die Danksagung gelesen habe – ein schönes Detail, das den positiven Gesamteindruck abrundet. 🍀
Profile Image for Tanja Prater.
8 reviews
January 18, 2026
Im Buch "Nervenspiel"geht es um Veit einem eher gelangweilten gut betuchten Jugendlichen der gerne Psychospiele mit anderen spielt,in dem er versucht sie zu kontrollieren,zu manipulieren u zu beobachten.Er sucht sich gezielt Gruppen aus denen er sich für seine Zwecke anschließt.Diesmal hat er eine Gruppe gewählt die eine Reise in den Dschungel Perus startet.Ein bunt gemischter Haufen mit verschiedenen Charakteren u Eigenarten die der Autor sehr authentisch u bildhaft dargestellt hat.Allerdings zog sich für meinen Geschmack die erste Hälfte zu sehr in die Länge ,da wäre an manchen Stellen weniger ist mehr gewesen.Die zweite Hälfte allerdings war sehr spannend u interessant dargestellt,gerade was den Hauptprotagonisten Veit u die Gruppendynamik in extremen Situationen betraf. Der Autor hat es gut verstanden zu zeigen wie Manipulation, Kontrolle u Gruppenzwang funktionieren u wie Jugendliche mit sehr unterschiedlichen Charakteren damit umgehen.Trotz der Ausführlichkeit an manchen Stellen ein tolles Buch.
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