Die Schotten kämpfen nicht nur gegen England, sondern auch gegen den Papst, der von Avignon aus ihren Untergang herbeiführen will. Auch die Highlanderin Enja gerät ins Visier. Der Papst setzt eine geheimnisvolle Assassine auf sie an, doch Enja weiß sich zu wehren, und sie erfährt Einzelheiten über die Strategie des Papstes, die in der entscheidenden Schlacht viele ihrer Leute vor dem sicheren Tod retten.
Eva Fellner, whose full name is Eva Fellner von Feldegg, was born in 1968 in Murnau, upper Bavaria, and initially worked as editor-in-chief of a specialist trade magazine. She founded a digital marketing agency and traveled extensively. China and South Africa became a second home for her. In addition to Asian martial arts, she has always been interested in history, strong women and the world of the Middle Ages. She is convinced that the most beautiful stories are written by life.
Der Kampf der Highlanderin ist nun schon der vierte Teil über die nordische Heldin Enja, die der Feder von Eva Fellner entsprungen ist. Ich habe bisher alle Bände gelesen und habe mich sehr gefreut, dass die Saga weiter gesponnen worden ist. Nach dem letzten Buch, Der Clan der Highlanderin musste ich einfach wissen, wie die Geschichte weitergeht.
Enja hat einen Sohn, der nicht von ihrem Ehemann Sir James gezeugt wurde. Der Vater ist Ragnar, den Enja im letzten Buch getötet hatte. Erst durch Ragnar wusste Enja woher sie wirklich stammte und warum sie so groß, hellhäutig und blauäugig ist. Ragnar selber stammte aus Finnland und war ein mächtiger Kämpfer. Doch das hat ihn nicht davor geschützt, dass Enja ihn am Ende doch töten musste. Nun ist die schöne Kämpferin wieder in der Burg ihres treuen Begleiters Cathal in Irland und während eines Festes verschwindet Connor, der einjährige Sohn Enjas. Die Kämpferin glaubt nicht daran, dass ihr Söhnchen tatsächlich im See ertrunken ist und lässt ihre besten Kämpferinnen nach dem Kind suchen. Dabei gerät Enja selber zwischen die Fronten. Es ist 1315 und die schottischen Brüder Robert und Edward de Bruce wollen der englischen Krone Irland abtrotzen. Sie ziehen gegen den englischen König in die Schlacht. Doch wie sollte es anders sein, der Papst in Avignon mischt sich auch noch in die Streitigkeiten ein.
Und was hat Enja damit zu tun? Sie kennt Robert und Edward de Bruce und sie weiß, dass Cathal sich ebenfalls auf den Schlachtfeldern aufhalten wird. Denn Cathal ist für ein freies Irland, so wie sie beide schon gemeinsam gegen die Engländer in Schottland gekämpft haben, werden sie wohl ein weiteres Mal in die Schlachten ziehen. Eva Fellner hat sich die Schlachten um Irland und Schottland nicht selber ausgedacht. Diese Geschichten sind wahr. Zumindest in großen Teilen. Vieles wurde in den Geschichtsbüchern nicht aufgeschrieben, aber dass diese Schlachten geschlagen wurden, das ist belegt. Dass in den Büchern um die Highlanderin natürlich auch noch eine hübsche Story herum gewebt werden musste, macht den Geschichtsunterricht um so viel spannender. Die damaligen Streitigkeiten sind aber auch verwirrend. Während Enja auf der Suche nach ihrem verschollenen Kind ist, wird dem Leser deutlich, wie sehr der damalige Papst sich in die Freiheitskämpfe Irlands eingemischt und die Engländer den Iren immer mehr die Daumenschrauben angelegt haben.
Ich fand den vierten Teil der Saga manchmal etwas langatmig und hätte mir ein bisschen mehr Enja gewünscht. Und trotzdem hat das Buch wieder Spaß gemacht. Enja erscheint manchmal ein wenig überzogen, doch warum soll es eine solche Frau nicht schon damals gegeben habe? Stark, selbstbewusst und pfiffig. Der personifizierte Schrecken der Männerwelt.
Auf den vierten Band der Reihe um die Assassinin Enja musste ich ein bisschen warten, dafür habe ich aber wieder eine spannende Abenteuergeschichte erhalten. Ich empfehle, die Reihenfolge dieser Reihe einzuhalten, auch wenn Zusammenhänge erklärt und wiederholt werden – denn nur dann kommt man - aus meiner Sicht - in den vollen Genuss dieser Geschichte.
Dieses Mal verschlägt es den Leser nach Irland – im Jahr 1315 ziehen die schottischen Brüder Robert und Edward de Bruce in die Schlacht gegen den englischen König, um Irland einzunehmen; doch auch die Kirche mischt sich ein, und Papst Johannes XXII. in Avignon hat sehr genaue Vorstellungen über die Verteilung des Landes. Enja landet eher zufällig in diesen Streitigkeiten, denn ihr Sohn Connor wurde entführt, sie verfolgt eine heiße Spur und gerät so in den Kampf um Irland. Auch ihre treuen Gefährten sind wieder dabei und alle kämpfen so an mehreren Fronten. Und für alle gilt: Es stehen schwere Entscheidungen an, es gilt Kämpfe zu bestreiten, Siege zu erringen und Niederlagen zu verdauen.
Wieder hat die Autorin eine rasante Abenteuergeschichte geschaffen mit einer sympathischen Heldin im Mittelpunkt. Dabei hat sie die fiktive Geschichte um Enja geschickt in die historischen Gegebenheiten der Jahre 1315-1318 eingewebt – die Streitigkeiten um die Krone sowie der Kampf der Schotten und Iren sind belegt, Einzelheiten sind dagegen nicht bekannt, so dass Eva Fellner Raum für eigene Spekulationen geblieben ist – und das hat sie auch genutzt.
Enja ist eine sympathische Protagonistin – diesmal aber zeigt sie auch ein paar neue Seiten. In der starken Kriegerin, die sich auch gegen Männer zu behaupten weiß und die harte Kämpfe nicht scheut, steckt auch ein weicher Kern – den Schmerz um die Entführung ihres Sohnes ist für sie nicht aushaltbar, und erstmals erkennt sie, was Mutterliebe eigentlich bedeutet. Mir hat diese verletzliche Seite an ihr sehr gut gefallen, wirkt sie so doch viel authentischer, aber natürlich bleiben meine Bewunderung und auch mein Staunen, wenn sie ihren Mut im Kampf beweist, ihre Härte gegen Feinde und ihre Loyalität in Bezug auf ihre Gefährten.
Mein geheimer Liebling war immer Cathal – und ist es auch weiterhin; ich stelle ihn mir immer vor wie einen großen brummenden Teddy mit furchterregendem Äußeren und weichem Kern – einer, der alles für seine Lieben macht, auch wenn er nicht der große „Redenschwinger“ ist. Diesmal hat auch er einige schwere Rückschläge zu erleiden, und ich habe sehr mit ihm gefiebert und gelitten.
Es gibt wieder viele Szenen, in denen Enja ihre Stärke und ihre herausragenden Fähigkeiten im Kampf unter Beweis stellt - das ist sehr spannend, da sie diesmal in einige wirklich brenzlige Situationen gerät. Oft geht es sehr brutal und blutig zu, die Zeiten waren aber auch rau und aus heutiger Sicht in dieser Brutalität kaum vorstellbar.
Enja und Cathal werden in dieser Reihe natürlich auch älter – und daraus hat die Autorin keinen Hehl gemacht; das finde ich großartig. Zwar sind beide immer noch richtige Helden, dennoch aber sind sie eben keine jungen Hüpfer mehr und entdecken an sich Zeichen der Alterung, sie werden verletzlicher und bedachter – dadurch haben sie sich nochmal mehr in mein Herz geschlichen.
Der Schreibstil ist fesselnd, so dass ich mich immer inmitten der ganzen Abenteuer gefühlt habe. Zwischen den ganzen Kämpfen und brenzligen Szenen gibt es auch immer wieder Einschübe, die die politische Lage erläutern und das Geschehen in einen historischen Kontext bringen – da ist der Stil dann schon deutlich distanzierter und das Geschriebene wirkt wie der Bericht eines Sachstandes und weniger wie ein Kapitel in einem Abenteuerroman – das waren aber nur wenige Szenen, so dass ich das gut verschmerzen konnte.
Ich bin gespannt, wie es mit Enja (und auch Cathal) weitergehen wird . wer historische Abenteuergeschichten mag, dem empfehle ich diese Reihe gerne weiter.
Als die Autorin Eva Fellner sich Anfang März wieder mir meldete und ankündigte, dass ihre "Highlanderin"-Reihe mit "Der Kampf der Highlanderin" in eine nunmehr vierte Runde gehen wird, war ich sofort begeistert. Schon in "Die Highlanderin", "Der Weg der Highlanderin" und "Der Clan derr Highlanderin" hat Eva Fellner auf eindrucksvolle und unterhaltsame Art und Weise bewiesen, dass es möglich ist, eine Geschichte über Assassinen, Medikusse und Highlander vor der Kulisse des schottischen Unabhängigkeitskrieges am turbulenten Anfang des 14. Jahrhunderts zu erzählen und hat mich total süchtig nach dieser verrückten Mischung werden lassen. Band 4 der Reihe führt nun nach Irland ins Jahr 1317 und erzählt ein neues Kapitel im Unabhängigkeitskrieg gegen die Engländer sowie ein neues Kapitel im Leben unserer Heldin Enja...
Das Cover des Aufbau Verlags zeigt wieder eine Frau mit wehendem Kleid und rotem Umhang, die mit gezücktem Schwert vor einer schroffen, aber grünen Landschaft umgeben auf einen grauen Gewitterhimmel blickt, über der der Titel in großen, goldenen Letter schwebt. Auch wenn diese Aufmachung sehr typisch für das Genre ist, gefällt mir die Gestaltung als Ganzes wieder sehr gut. Sehr schön finde ich auch, dass das Covermodel nun endlich hellblonde und nicht rote Haare hat und mit dem gezückten Schwert deutlich stärker an unsere Protagonistin Enja erinnert als die abgebildete Frau auf den vorherigen Bänden. Innerhalb der Buchdeckel ist die Geschichte in 17 größere Kapitel geteilt, die wieder abwechselnd an unterschiedlichen Schauplätzen spielen. Jene Kapitel sind dann nochmal in kürzere Szenen gegliedert, sodass man auch als Fan von kurzen Kapiteln auf seine Kosten kommt.
Erster Satz: "Die Invasion Irlands nahm im Januar 1317 mit der Landung von Robert de Bruce und seinen Truppen an der Nordküste der Insel neuen Schwung auf."
Am besten starten wir den inhaltlichen Teil der Rezension mit einer kleinen Rekapitulation, wo wir zu Beginn der Handlung von "Der Kampf der Highlanderin" stehen. Nachdem Enja ihren isländischen Liebhaber Ragnar nach einer kurzen Affäre getötet hat, ist sie zu ihrem Ehemann James nach Caerlaverock zurückgekehrt. Allerdings weiß niemand, dass sie zuvor bei ihrem Freund Cathal, der zum irländischen Provinzialfürsten aufgestiegen ist, ein uneheliches Kind von Ragnar geboren hat. Als eben dieser Sohn plötzlich verschwindet, nimmt Enja seine Fährte auf und verstrickt sich abermals im Kampf der Gebrüder de Bruce gegen die Engländer...
Wie schon bei Band 1 bis 3 hat mir wieder sehr gut gefallen, dass man die Geschichte sowohl als historischen Roman, als auch als Abenteuerroman lesen kann, da "Der Kampf der Highlanderin" sich zu keinem Zeitpunkt in langen Ausführungen oder Erklärungen des politischen Klimas verliert, sondern sich stark auf die Erlebnisse der Protagonisten konzentriert. Spannend ist auch, dass Eva Fellner hier Wahres mit Fiktion mischt und vergangene Zeiten auf eher moderne Einstellungen treffen lässt. Was genau nach historischen Überlieferungen wirklich passiert ist und welche Ereignisse ihrer eigenen Fantasie entstammen, erklärt die Autorin in einem kurzen Nachwort. Die Frage, ob alles, was hier im Laufe der Handlung passiert, wirklich realistisch ist, fegt die Autorin dabei sehr geschickt vom Tisch, indem sie die Figuren selbst erkennen lässt, dass Enja erstaunlich viel Glück zu haben scheint. "Der Kampf der Highlanderin" landet zwar nicht wirklich in der Mystik-Schiene, die Enjas weitsichtige Instinkte oder ihr Talent, sich wahnsinnig schnell anzupassen, oder zu heilen, mit Magie zu erklären versucht. Durch das Einbinden von Vorsehung, Schicksal und Religion wird das unwahrscheinlich Erscheinende jedoch passend eingebettet, sodass es im Gesamtkontext stimmig wirkt.
Genau wie in Band 3 ist der Handlungsschauplatz nun vor allem nach Irland verlegt. Dort geht es um den Unabhängigkeitskrieg von Edward de Bruce gegen die Engländer, aber auch um Enjas Verantwortung als Mutter des kleinen Conors, der überraschend zu einer politischen Schachfigur wird, als ein todgeglaubter Wegbegleiter Enjas aus der Versenkung auftaucht. Bis die Geschichte ihren Lauf nimmt, dauert es aber ein wenig, da die Figuren erst erneut in Stellung gebracht und der neuen politischen Konflikt inklusive des Papstes Johannes XXII in Avignon eingeführt werden müssen. So empfand ich das erste Drittel als etwas langatmiger als sonst und die historischen Fakten wirkten im Gegensatz zu den vorherigen Bänden, die durch die unterschiedlichen Zeitebenen abwechslungsreicher waren, manchmal ein wenig träge.
Dafür hat Band 4 allerdings genau wie Band 3 den vorherigen Bänden gegenüber eine andere große Stärke: Mein Hauptkritikpunkt in meinen Rezensionen zu Band 1 und 2 waren der zeitweise fehlende rote Faden. In "Der Kampf der Highlanderin" haben wir nun wieder einen von vorn bis hinten runden Handlungsaufbau und einen abgeschlossenen Spannungsbogen, was die Geschichte deutlich leichter zu lesen macht. Auch die Beschränkung auf weniger Erzählperspektiven und eine fortlaufend chronologische Erzählung von 1317 bis 1318 machen das Folgen der Handlung hier deutlich leichter. Immer noch etwas irritierend finde ich allerdings der Wechsel der Erzählformen. So werden Passagen aus Enjas Ich-Perspektive immer wieder von auktorialen Zwischenepisoden und einem Er-Erzählers aus Perspektiven von wichtigen Nebenfiguren wie Hal oder James unterbrochen. Verbunden werden die einzelnen Perspektiven aber durch den flüssigen Schreibstil der Autorin, die sowohl von wilden Kampfszenen, abenteuerlichen Rettungsaktionen als auch ruhigeren Momenten der Einkehr und Reflexion zu schreiben weiß. Dabei werden wieder verschiedene Motive wie Wikinger, Orientalische Medikusse, Assassinen, Highlander, Provinzkönige, Kriege, Piraten, Klöster, Krankheiten, Religionen und politische Intrigen aufgegriffen, die die Handlung aufpeppen und stimmig in den historischen Kontext eingebunden, sodass eine abwechslungsreiche Geschichte entsteht.
In diesem vierten Band ändert sich neben dem Schauplatz und der Erzählweise auch die Darstellung der Hauptfigur. Über den Verlauf der Reihe haben wir Enja als stahlharte Kriegerin kennengelernt, die zwar auch mal Verletzlichkeit und Gefühle zeigen kann, für aber die ihre Identität als Kriegerin, Clanführerin und Heilerin an erster Stelle steht. Dem damaligen Frauenbild entgegengesetzt ist sie bisher nur halbherzig Ehefrau und Mutter gewesen und hat sich stattdessen mit Selbstbewusstsein, Egoismus, Stärke und Cleverness einen Platz am Tisch der Männer erkämpft. Damit ist sie im gegebenen historischen Kontext überdurchschnittlich emanzipiert und bricht stark aus dem Klischee der Historien-Protagonistinnen aus.
Auch wenn sie sich selbst auch im vierten Band treu bleibt, sehen wir hier nun einige neue, verletzlichere Seiten als mitfühlende Mutter, aber auch als langsam älter werdende Frau, die trotz Schönheit und Stärke ihre besten Jahre bereits hinter sich hat und zum Umdenken angeregt wird. Für diese Entwicklung gerät sie in diesem Band stärker in den Fokus. Ihr Ehemann James tritt in diesem Band eher als Nebenrolle in den Hintergrund, auch viele der üblichen Begleiter Enjas treten nur kurz auf und lassen so viel Raum für Enja, ihre Kinder und natürlich den Handlungsstrang um ihren Freund Cathal. Sehr spannend fand ich auch, dass wir nochmal jemanden aus dem Orient treffen, der mit ihrer Vergangenheit bei den Assassinen in Verbindung steht. "Dann wirst du zum ersten Mal Großmutter." Ich stieß ein unsicheres Lachen aus. "Sieht man mir das an?", fragte ich halb im Ernst, halb im Scherz. Meine Mitstreiterin hob ihren Becher mit dem irischen Ale, das hier ausgeschenkt wurde. "Auf die gefährlichste Großmutter der Welt!"
Das Ende der Geschichte findet nach 513 ereignisreichen Seiten ein ausreichend abgeschlossenes Ende, das jedoch Lust auf mehr macht. Ob es einen fünften Band der Highlanderin geben wird, weiß ich noch nicht, mich würde es aber auf jeden Fall freuen! Vielleicht könnte Enja in diesem nach Island reisen und ihre dortigen Wurzeln erkunden...? Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, es gibt noch etwas zu erzählen...
Fazit
"Der Kampf der Highlanderin" führt wieder hochspannend, komplex und gut recherchiert durch die schottische Historie und zeigt dabei neue Seiten unserer besonderen Heldin auf... Dieser vierte Band startet zwar etwas gemächlicher als die Vorgängerbände, ist dafür aber deutlich stringenter erzählt!
Hinweis: Dieses Buch ist das vierte Buch einer Reihe. Ich würde euch empfehlen, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Die Highlanderin Der Weg der Highlanderin Der Clan der Highlanderin
Was ich besonders an dieser Reihe schätze, ist dass man sofort nach den ersten Seiten wieder komplett in der Welt rund um Enja und ihre Freunde ist. Sowohl die Stimmung wie auch die Charakteren, die man bereits gut kennt berühren einen sofort.
Ich mag es sehr wie das Setting beschrieben wird und das so viele wahre Fakten in der Geschichte hineingeflochten werden. Eva weist aber im Nachwort darauf hin, dass sie sich auch einige künstlerische Freiheiten bei den historischen Fakten und Geschehnissen genommen hat. Das finde ich richtig gut und in der Geschichte selber merkt man davon wirklich gar nichts. Denn die Geschehnisse sind sehr logisch und stimmig aufeinander aufgebaut.
Ich war stolz auf meine beiden Kinder, auch wenn sie ein unterschiedliches Zuhause und verschiedene Väter hatten. Der Kampf der Highlanderin
Besonders bewegt hat mich die Szene mit Enjas unehelichem Sohn, ich konnte mich sofort in die Situation hineinversetzen und verstand Enja so gut. Der Plot ist schon bis dahin sehr spannend und steigert sich dann rasant, als der Papst und der Assassine auf der Bildfläche auftauchen. Auch hier schaffte es die Geschichte mich zu fesseln und obwohl viele geschichtliche Fakten mit hineinfließen, störte dies den Plot gar nicht. Denn die Figuren und Enjas Gedanken waren stets im Mittelpunkt.
„Dann wirst du zum ersten Mal Großmutter.“ Ich stieß ein unsicheres Lachen aus. „Sieht man mir das an?“, fragte ich halb im Ernst, halb im Scherz. Meine Mitstreiterin hob ihren Becher mit dem irischen Ale, das hier ausgeschenkt wurde. „Auf die gefährlichste Großmutter der Welt!“ Der Kampf der Highlanderin
Ich mochte die Kapitel aus Enjas Sicht sehr doch auch die Kapitel aus James oder Hal’s Sicht waren sehr spannend erzählt und brachten viele wichtige Informationen. Der rote Faden war stets ersichtlich und obwohl es viele Seiten sind, konnte man der Geschichte stets folgen.
Macht, Geld und Gier haben hier einen grossen Einfluss und zeigen gut auf wie früher regiert wurde. Die Kampfszenen sind sehr blutig und nichts für zartbesaitete!
Alles in allem konnte mich Band 4 sehr von sich überzeugen! Ich fand bereits den dritten Band überaus gut aber dieser hier hat nochmals alles getoppt! Schreibstil
Der Schreibstil von Eva ist einmalig – ich mag es sehr ihre Geschichten zu lesen. Man lebt sich regelrecht in die Szene ein und lernt dabei auch historisch so viel dazu! Würde ich das Buch Empfehlen?
Ja! Band 4 konnte mich wieder vollends begeistern. Enja ist eine so tolle Charaktere, das Setting rund um Irland und England einfach fantastisch und der Informationsgehalt an geschichtlichen Fakten grossartig! Temporeich, gut recherchiert und abenteuerlich – ein absolut gelungenes Buch.
Der historische Roman „Der Kampf der Highlanderin“ ist die Fortsetzung der spannenden Geschichte der Lady Enja von Caerlaverock, die an der Seite der Schotten im Unabhängigkeitskrieg zwischen England und Schottland kämpft.
Lady Enja von Caerlaverock Lady Enja von Caerlaverock und ihr Ehemann James Douglas kämpfen für die Unabhängigkeit Schottlands. Während James an der Seite des schottischen Königs Robert Bruce kämpft, steht Enja seinem Bruder Edward Bruce bei, der die englische Herrschaft in Irland beenden möchte, um selbst König von Irland zu werden. Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand, dass in Avignon Papst Johannes alles daran setzt, den Krieg zugunsten Englands zu beeinflussen.
Zwischen den Kämpfen erholt sich Enja bei ihrem treuen Freund und Weggefährten Cathal und seiner Familie. Bei einer Feier verschwindet Enjas kleiner Sohn spurlos. Während alle von einem Unglück ausgehen, glaubt Enja an eine Entführung. Auf der Suche nach ihrem Sohn begegnet Enja einem geheimnisvollen Assassine, der sie herausfordert und zu einer großen Gefahr für sie wird.
Wie hat mir der „Der Kampf der Highlanderin“ gefallen? In der vierten Fortsetzung offenbart Enja ihre gefühlvolle Seite. Die toughe Kriegerin für ein freies Irland muss einen persönlichen Schicksalsschlag meistern. Die sonst so perfekt wirkende Enja offenbart neue Seiten an ihr. Das macht sie menschlicher und glaubwürdiger. Mehr über Enjas Vorgeschichte kannst du in den vorherigen Rezensionen nachlesen. Enjas treue Weggefährten haben interessante und vielschichtige Charaktere, die sich alle weiter entwickelt haben. Für Enja sind sie alle ein Teil ihrer Familie. Die Einmischung des Papstes macht deutlich, wie Macht, Geld und Einfluss die Geschichte beeinflusst haben. Der Kampf für die Freiheit wird nicht nur auf dem Schlachtfeld entschieden. Einige Szenen sind aus heutiger Sicht sehr blutig und brutal. Wieder bildet der schottische Unabhängigkeitskrieg den Rahmen für „Der Kampf der Highlanderin“. Der Autorin Eva Fellner ist eine gute Mischung aus Fakten und Fiktion gelungen. In einem Nachwort erläutert sie, welche künstlerische Freiheit sie sich erlaubt hat. Die Romanreihe „Highlanderin“ bietet nicht nur fesselnde Abenteuer, sondern auch einen spannenden Geschichtsunterricht.
Fazit Der historische Roman “Der Kampf der Highlanderin” erzählt Enjas Geschichte fesselnd und temporeich und es bleibt bis zum Schluss offen, wie ihr persönlichster Kampf entschieden wird. Es hat mir Spaß gemacht, diesen Roman zu lesen, und ich empfehle ihn gerne weiter.
„Der Kampf der Highlanderin“ von Eva Fellner ist der vierte Band der packenden Reihe um die mutige Assassine und Wahl-Schottin Enja. Es ist das Jahr 1315 und die Brüder Robert und Edward de Bruce wollen ihre Macht in Irland ausweiten. Eigentlich hat Lady Enja mit diesem politischen Feldzug nicht unmittelbar zu tun, aber als sie einen persönlichen Schicksalsschlag hinnehmen muss, gerät sie unfreiwillig zwischen mitten ins Kampfgetümmel. Enja kann trotz ihrer eigenen Mission nichts gegen ihre starke Loyalität zu ihren Landsleuten tun und so kämpft sie gleichzeitig an mehreren Fronten. Dabei muss sie schwere Entscheidungen treffen und einmal mehr haben es gleich mehrere Menschen auf ihr Leben abgesehen.
Ich würde empfehlen, die Reihe in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen. Auch wenn einzelne Hintergründe immer wieder kurz erläutert werden, ist es für den kompletten Lesegenuss besser, wenn man Enjas Geschichte von Anfang an kennt. Eva Fellner baut in diesem vierten Teil die fesselnde Lebensgeschichte der mutigen und selbstbewussten Kämpferin noch komplexer aus und erneut muss sich Enja tödlichen Gefahren stellen. Nach dem Ende des letzten Bandes sind Enja und James zwar wieder vereint, aber ihre tiefe Verbindung hat ein paar kleine Risse zurückbehalten. Dabei wahrt Enja noch viel mehr Geheimnisse, als James überhaupt ahnt. James bekommt in diesem Band nur Nebenrolle im Hintergrund. Der Fokus liegt natürlich hauptsächlich auf Enja, aber auch ihr bester Freund und Kampfgefährte Cathal nimmt einen größeren Part der Handlung ein. Man muss sich auf herzzerreißende Abschiede und unerwartete Wiedersehen gefasst machen. Dabei zeigt sich einmal mehr der starke, aber auch nicht immer einfache Charakter von Enja. Politische Intrigen, spektakuläre Actionmissionen und tiefe Emotionen wechseln sich in der mitreißenden Story ab, während Enja wieder ihr außergewöhnliches Können beweist. Ich verfolge die Lebensgeschichte dieser facettenreichen Heldin immer wieder sehr gern und bin schon neugierig, welche Wege ihr Schicksal demnächst einschlägt.
Mein Fazit: Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!
Es geht ebenso spannend und abenteuerlich wie die vorherigen Bücher weiter. In diesem Buch treffen wir auf eine Heldin von großem Format, die sich durch das Hochland und seine Politik kämpft Gleich am Anfang der Geschichte nimmt die Spannung zu. Wie in den vorangegangenen Büchern war der Schreibstil angenehm zu lesen. Das Buch hat mich wieder von der ersten Seite an gefesselt. Natürlich muss auch die Kirche mit dem Papst mitmischen. Aber gerade der spröde, eigenwillige und überzeugende Charakter der Protagonistin macht diese Reihe so lesenswert. Wie schon in Teil 2 und 3 hat die Autorin wieder geschickt historische Informationen in die Handlung eingearbeitet und mir so immer wieder interessantes Hintergrundwissen vermittelt. Durch den spannenden und lebendigen Schreibstil der Autorin fliege ich jedes Mal nur so durch die Seiten.
Fazit:
Das Buch zu lesen war sehr interessant und unterhaltsam. Ein empfehlenswertes Buch.