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Mord am Lago Maggiore (Sehnsuchtsorte)

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Der traumhafte Lago Maggiore als Kulisse für ein perfides

Eigentlich dürfte an einem idyllischen Ort wie Ascona gar kein Mord geschehen, und doch liegt Herbert Kummer vergiftet in seiner luxuriösen Villa. Tabea, die Schwiegertochter des Opfers, will nicht untätig bleiben und stürzt sich in heimliche Ermittlungen. Dabei deckt sie ein Geheimnis nach dem anderen über ihren Schwiegervater auf – und weckt nicht nur den Unmut der ermittelnden Kommissarin, sondern auch den des Mörders.

444 pages, Kindle Edition

Published April 25, 2024

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About the author

Alexandra Holenstein

5 books1 follower

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Community Reviews

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Johanna.
141 reviews16 followers
May 17, 2024
Der Krimi „Mord am Lago Maggiore“ spielt in Ascona (Tessin). Dort lebt Herbert in einer Villa, und sein Sohn Ludwig und Partnerin (Tabea) ziehen in die Einliegerwohnung im Kellergeschoss ein, da sie ihre Wohnung in Zürich verlassen sollten. Der Vater stellt sich als problematisch heraus. Mit ihm zusammenleben ist fast unmöglich. Um den Vater herum bewegen sich verschiedene Gestalten; seine Männergruppe, einige Frauen, mehr oder weniger schön, sein Hund „Bruno“ und noch ein paar anderen. An einen Tag findet Tabea ihm ermordet in der Wohnung. Jetzt ist natürlich die Frage: „ Wer?“. Eigentlich kommen alle Personen in Frage, ausser Bruno dann. Tabea entscheidet selbst ein wenig zu ermitteln, teilweise recht naiv, vom Gefahr lässt sie sich nicht bremsen. Schlussendlich wird klar wer Herbert ermordet hat und wie es nachher mit seinem Vermögen weitergehen wird.

Am Besten hat mir der Schreibstil von Alesandra Holenstein gefallen. Der Still ist sehr präzis, frei von Trendwörter, oft mal mit Humor gespickt, und wirklich schön zum lesen. Und das bis zum Ende.
Der Handlungsverlauf hat bei mir oft Fragen aufgeworfen. Am Ende hat es für mich zu viele offene Fragen. Nun ist mir gesagt worden, dass dieses Buch in der Kategorie Wohlfühlkrimi an Sehnsuchtsorte gehört. Und dann ändert sich einiges. Meine Erwartungen waren anders.
Die Protagonisten sind teilweise sehr gut ausgearbeitet.
Die Beschreibung von der Umgebung, Ascona, das Lago Maggiore zusammen mit dem Essen aus der Garten, die gute Gerichten und Patisserie macht Lust auch einer Reise dorthin.

Für Menschen die eher an den Ort und Atmosphäre interessiert sind als die Polizeiarbeit ist dieser Krimi eine schöne Sofa-reise. Das Buch liesst sich flüssig, relativ schnell und bleibt unterhaltsam. Auch ist fast kein Gewalt beschrieben.

(das Buch habe ich bei Lovelybooks gewonnen)
215 reviews
July 3, 2024
Cozy crime vom Feinsten
In ihrem Wohlfühlkrimi ,, Mord am Lago Maggiore " entführt Alexandra Holenstein den Leser ins wunderschöne Ascona am Lago Maggiore.

Als Tabea und Ludwig Kummer in Zürich zuerst ihre Wohnung und dann auch noch das Fotoatelier gekündigt wird, entschließen sie sich nach Ascona zu ziehen In die Villa von Herbert Kummer, Ludwigs Vater, wo eine Wohnung frei steht. Als angesehener Fotograf kann Ludwig überall tätig sein und bis Tabea ihre neue Stelle am Kolleg beginnt , möchte sie die Zeit nutzen , um sich wieder mehr mit dem Schreiben von Lyrik zu widmen. Die Villa ist wunderschön gelegen, bietet einen Blick auf den See und auch der Garten ist ein Traum. Tabea genießt es, dort Gemüsebeete anzulegen. Alles könnte so schön sein, wenn das Zusammenleben mit Herbert nicht so anstrengend wäre. Der alte Herr , der seinen Basset Bruno liebt, ist zwar recht agil, auch in Liebesdingen, aber eben auch sehr bestimmend und anstrengend. Privatsphäre zählt für ihn nicht wirklich. Eines Tages macht Tabea eine furchtbare Entdeckung: Herbert liegt tot im Wohnzimmer. Schnell ist klar, es ist kein natürlicher Tod, sondern Mord. Die Kommissarin nimmt die Ermittlungen auf, gibt es doch einige Verdächtige im näheren Umfeld. Ludwig trifft sich auffällig oft mit der Kommissarin. Muss Tabea sich auch noch Sorgen um ihre Ehe machen?

Bei Tabea wird der Spürsinn geweckt und so macht sie sich eigenständig auf die Suche und versucht aus dem grosen Kreis der Verdächtigen, von Freunden, Nachbarn und Angestellten etwas herauszukommen. Sie findet so manches heraus. Doch führen ihre Spuren zum Mörder? War es , wie so häufig, der Gärtner?

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Tabea und Ludwig erzählt. Dadurch konnte ich mich jederzeit perfekt in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen, ihre Sorgen und Zweifel nachvollziehen. Von Beginn an waren die beiden Ü50er sympathisch, wenn auch ihre Beziehung etwas an Elan verloren hat. So ist es ja manchmal nach jahrelangem Zusammensein. Auch die weiteren Charaktere sind wunderbar bildhaft beschrieben, es sind interessante und auch etwas skurrile Personen . Der zuweilen behäbige Basset Bruno hat sich wie bei Tabea, auch bei mir immer mehr ins Herz geschlichen.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge, der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil lässt die Seiten nur so fliegen. Die Ermittlungen haben mich gefesselt, so daß ich am liebsten immer weiter gelesen hätte.

Der Erzählstil ist hervorragend bildhaft, die wunderschönen Beschreibungen der Umgebung sind so großartig, daß sofort Bilder vor meinen Augen auftauchten. Die Atmosphäre ist perfekt eingefangen. Ich habe so sehr den Blick auf den See genossen, war mit an der Uferpromenade, habe im Café gesessen und war mit Tabea im See baden. Es wurde sofort die Sehnsucht geweckt, den Koffer zu packen und an den schönen Lago zu fahren, wo ich seit vielen Jahren meinen Urlaub verbringe. Am liebsten hätten ich die kulinarischen Leckereien, die mir im Buch begegnet sind , alle probiert

Die Geschichte wird gefühlvoll , aber auch mit Wortwitz humorvoll erzählt. Häufig musste ich schmunzeln. Durch die Ermittlungen finden sich viele Ansätze, die zum Täter führen könnten. Ich habe beim Lesen bis zum Schluss mitgerätselt, wer Herbert auf dem Gewissen hat. Die sehr gelungene Lösung des Falls hat mich überrascht .

Alexandra Hohenstein hat mit ,, Mord am Lago Maggiore " einen unterhaltsamen , humorvollen und stimmungsvollen Kriminalroman geschaffen, der neben dem Mordfall auch die zwischenmenschlichen Aspekte anspricht.

Sehr gerne empfehle ich diesen Wohlfühlkrimi , der bei Emons in der Reihe der Sehnsuchtsorte erschienen ist. Für mich war es der erste Roman von Alexandra Holenstein. Ich bin begeistert und hoffe auf weitere von ihr.
Profile Image for Lesezeichenfee.
510 reviews5 followers
May 6, 2024
Urlaubsflair, Mord und Bruno-der-Held

Der Krimi wird aus der Sicht des Ehepaars Tabea und Ludwig erzählt, die zu Ludwigs Vater an den Lago Maggiore ziehen. Herbert Kummer, der Vater und Schwiegervater, ist ein merkwürdiger Geselle. Ich find ihn unfreundlich und zudem kündigt er seinem Gärtner und seiner Köchin. Warum weiß niemand. Dafür hat er aber seinen Basset Bruno. Eines Tages schlägt dieser Alarm und Tabea, die alleine im Haus ist, geht in Herberts Wohnung, wo sie diesen tot findet. Ob die Polizei so wirklich ermittelt, bleibt lange unklar, dafür trifft sich Ludwig immer mit der schönen Kommissarin, was Tabea nicht verborgen bleibt.

Am Besten gefielen mir der Flair und der Lokalkolorit vom Lago Maggiore. Ich konnte mir so richtig vorstellen, wie Tabea im Garten gearbeitet und viel Spaß dabei hatte, auch beim Einmachen des Gemüses, vor allem der Zucchini. Die ruhige Atmosphäre, wenn sie draußen auf der Terrasse saßen, auf den ungemütlichen Stühlen, aber mit Blick auf dem See und dem Glas Wein in der Hand. (Die Ruhe vor dem Sturm ;-) Einfach schön mit so viel Urlaubsflair.

Die Protagonisten wurden auch sehr gut beschrieben und ich hätte da einige Favoriten. Allen voran Basset Bruno, der meine Lieblingsfigur neben Tabea und Mimi war. Ich hatte nur ein Namensproblem. Mir entfielen ständig die Namen. Und bei Bruno dachte ich am Anfang: Wer war das noch mal? Ach ja, das Hundi. ;-) Auch dass die Hauptpersonen Kummer hießen hat mich von Anfang an irritiert. Und bei Herbert und Ludwig vergaß ich am Anfang auch oft die Namen, denn sie waren etwas blass, fand ich. Mit Herbert wurde ich genauso wenig warm, wie mit Ludwig. Ludwig mochte ich bis kurz vor Schluss so gar nicht, aber dann ging es.

Der Krimi selbst war oft spannend, aber halt nicht immer. Im ersten Leseabschnitt dachte ich ein Mal, wenn das kein Emons wäre, ich würde es nicht zu Ende lesen, aber der Lektor wird sich schon was gedacht haben und es ist ja ein Emons, die enttäuschen mich nicht. Teilweise war es etwas zäh. Vielleicht lag es aber auch an den vielen, vielen (bösen) Spuren, die die Autorin gesät hatte.

Zuletzt lag ich dann doch etwas falsch mit meiner Vermutung, wer der Mörder war. Ich hatte mich an jemand fest genagt, den ich nicht mochte. Dafür war dann das Ende wieder total versöhnend und ging gut aus. (Herzlichen Glückwunsch, Frau Kommissarin! Hauptsache Tabea ist wieder glücklich. ;-) Ja, ich meine die Szene im Café, wo Tabea um ihr Getränk kam.)

Den Schreibstil empfand ich, wie einige andere, als gehoben. Obwohl da am Anfang ein böser Ausdruck kam, der mir nur auffiel, weil mir der Rest als „gehoben“ vorkam. Ich dachte zwischendurch, einen Liebesroman am Lago Maggiore von der Autorin würde ich mega gerne lesen. Vor allem mit der tollen Landschaftsbeschreibung und dem Flair. Die Beschreibungen waren echt wunderbar. Kann ich nicht oft genug sagen. Auch immer wieder italienisch eingestreut, grad so, dass es nicht störte, fand ich durchaus gelungen. Die Protas waren zu meist auch gut beschrieben.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit: Ich denke, das war der erste Krimi bei den Krimi-Sehnsuchtsorten von Emons, von Alexandra Holenstein. Überwiegend fand ich den Krimi, die Protas, den Schreibstil und den Urlaubsflair prima. Insgesamt gesehen möchte ich 4 Feensternchen geben. Trotzdem hoffe ich, das nächste Buch von der Autorin lesen zu dürfen. :-)
5 reviews
June 2, 2024
Witty and well written. Good story with an unexpected ending. Worth the read.
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

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