Die falsche Schwester - Verschließ die Augen vor der Lüge: Spannender Domestic-Noir-Thriller (Wem vertraust du? Psychologische Thriller von Rose Klay 3)
Eine Familie. Zwei verschwundene Kinder. Zu viele Lügen.
Eine Tragödie überschattet Effies Vor 25 Jahren wurde ihre damals fünfjährige Schwester entführt - bis heute gibt es kein Lebenszeichen von ihr. Dennoch hat Effie mittlerweile selbst eine Familie gegründet. Doch nun befindet sie sich in einem Sorgerechtsstreit um die vierjährige Lulu. Dann geschieht das Lulu wird aus dem Kindergarten entführt, just als eine winzig kleine, neue Spur zu Effies verschwundener Schwester auftaucht. Wiederholt sich hier die Geschichte? Gibt es einen Zusammenhang? Effie macht sich fieberhaft auf die Suche - und entdeckt die unfassbare Wahrheit über ihre Familie ...
Der neue Thriller von der Autorin von "Die Tochter" und "Was nebenan passiert ist": psychologische Spannung, die man nicht mehr aus der Hand legen kann!
Das sagen Leserinnen und Leser über "Was nebenan passiert ist":
"Brillant bis zum Schluss!" (Hei_Ho, Lesejury)
"Richtig gut ... Es fiel mir schwer, das Buch zur Seite zu legen." (Nitsrek, Lesejury)
eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.
An sich ein okay-gutes Buch. Ich finde nur eine Triggerwarnung wäre angebracht, da nicht jeder von so einem sensiblen Thema überrascht werden möchte...
“Die falsche Schwester” ist der dritte Band der Reihe “Wem vertraust du? Psychologische Thriller von Rose Klay”. Es scheint sich dabei aber eher um eine thematische Reihe zu handeln, denn dieser Band ist ein abgeschlossener Einzelband, der keinerlei Vorkenntnisse der anderen Bücher erfordert. Erschienen ist das Buch bei beTHRILLED - vielen Dank an den Verlag und das Team von Lesejury für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung ist natürlich trotzdem meine eigene. Vor 25 Jahren ist Mila verschwunden - die älteste Tochter der Boskamps, einer schwerreichen Unternehmerfamilie. Obwohl keine Kosten und Mühen gescheut wurden, blieb das Mädchen verschwunden und die Familie traumatisiert zurück. Als es nun endlich einen neuen Hinweis zu geben scheint, verschwindet wieder ein Kind der Familie. Effies Tochter Lulu wird aus dem Kindergarten entführt. Das kann einfach kein Zufall sein! Und Effie ist überzeugt: Will sie Lulu wiederbekommen, muss sie herausfinden, was damals mit ihrer älteren Schwester Mila passiert ist. Und dabei öffnet sich mehr als nur ein dunkler Abgrund. “Die falsche Schwester” lebt natürlich hauptsächlich von der Spannung zweier verschwundener Kinder. Obwohl die erste Entführung schon so lange her ist, ist der Verlust von Mila sowohl in der Familie als auch durch Effies Nachforschungen sehr präsent und aufwühlend. Hinzu kommt eine Sammlung interessanter Charaktere, die mit der Zeit an Tiefe und Facetten gewinnen. Und immer dubioser werden. Und ja, das trifft auch auf die Ich-erzählende Hauptfigur zu. Eine Vielzahl neuer Spuren und scheinbar unscheinbarer Nebenschauplätze und Auftritte halten die Spannung zusätzlich hoch und laden zum fiebrigen Miträtseln ein. Der Plot ist auf jeden Fall gut konstruiert und wurde von der Autorin ebenso geschickt wie sprachlich mitreissend umgesetzt. Der grosse Showdown und die Auflösung zum Schluss waren für mich dann allerdings etwas zu konstruiert und zu viel des Guten. Hat meinem Gesamteindruck des Buches aber nicht erheblich geschadet. Weniger gefallen hat mir die thematische Richtung, die das Buch nach einer Weile einschlägt. Trotz der umsichtigen und dezenten Umsetzung konnte ich die Lektüre immer weniger geniessen. Und einige Kapitel und Enthüllungen waren für mich wirklich schwierig zu lesen. Da bin ich einfach sehr empfindlich. Und doch etwas ärgerlich war die unschöne Häufung von Schreibpatzern, die dem Lektorat offenbar entgangen sind. Insgesamt war “Die falsche Schwester” für mich eindeutig ein Pageturner, der alle Elemente eines guten psychologischen Thrillers aufweist und der dazu nach meinem Geschmack gut geschrieben ist. Allerdings haben mich gewisse Entwicklungen in meinem Leseeifer dann doch etwas ausgebremst und meine Freude am Buch nachhaltig geschmälert.
Viele Wendungen und Irreführungen! Ich hätte mir vorab eine Triggerwarung wegen Kindesvergewaltigung gewünscht.
Der Roman beginnt 26 Jahre nach der Entführung von Mila Boskamp und spielt in Düsseldorf. (Sie wäre jetzt 31) Es ist aus der Perspektive von Effie geschrieben welche die Schwester von Mila und zudem noch von Tilda ist. Es gibt aber auch kurze Einblicke einer anderen Perspektive.
Ich konnte zunächst nicht einordnen wer nun Lulu ist, irgendwie war alles rund um die charakter beschreibung wirr. Gefallen haben mir die kurzen Sätze so lies sich die Geschichte leicht verfolgen.
Zu jedem Charakter gab es eine kurze Geschichte aus der Vergangenheit, wo ich aber oft den Zusammenhang nicht erkannt habe, bzw die Relevanz. Ich fand es interessant eine Pressekonferenz als Rückblick und Einführung zu nutzen, war spannend geschrieben. Schnell geht es auch weiter mit der Spannung als nun Lulu spurlos verschwindet.
Man rätselt echt die ganze zeit mit und hat bereits Vermutungen wer nun hinter den Entführungen stecken mag. Auch mit einem mysteriösen Touch. Teilweise habe ich mir aber mehr Emotionen gewünscht seitens der Hauptprotagonistin. Irgendwie war auch alles etwas wirr, die Geschichte mit der Schwester, dem Kind, dem Haus, der Organisation, Probleme bei Familie Schenk... alles etwas zu viel. Am ende wurde vieles zusammengetragen und aufgelöst auch wenn alles sehr plötzlich kam. Vieles konnte ich schon vorher ahnen aber jedoch nicht alle plottwists. Generell muss ich sagen, dass mich das Buch auf den ersten Seiten nicht überzeugen konnte aber mit der Zeit echt spannend wurde. Teils fehlten mir aber die Emotionen bzw als das Thema der Vergewaltigungen thematisiert wurde auch mehr Dringlichkeit der Charaktere. So ok bei der Polizei gab es einen Maulwurf aber doch sicher nicht bei einer andern Polizei station oder höheren Einheit... Das wurde aber alles scheinbar nur dahin gestellt.
Ich bin noch nicht mal ganz fertig aber kann schon sagen dass das Buch eine riesen Enttäuschung war. Das Thema hätte so interessant aufgearbeitet werden können, es fehlte aber meiner Meinung nach an allem. Die Hauptperson ist ungemein flach, uninteressant und bisweilen unsympathisch. Die ganze Handlung ist eher dröge mit nur kleinen Wendungen die einen nicht vom Hocker reißen und dann im nichts verlaufen. An den unwichtigsten Stellen geht es extrem ins Detail, an anderer Stelle bekommt man gar keinen richtigen Eindruck vermittelt. Alles in allem hätte ich auf mein Bauchgfeühl hören und das Buch nach den ersten Kapiteln weglegen sollen. ⭐️ für die Marx Zitate haha
(Vielleicht ändert sich meine Meinung ja nachdem ich es komplett beendet habe)
*Edit: habe es zu Ende gelesen und noch einen Stern abgezogen weil das Ende so dumm war. Eins dieser Bücher wo es mich leider richtig aufregt, dass ich so viel Zeit drauf verschwendet habe.
Das ist das dritte Buch von Rose Klay, das ich gelesen habe, und ich finde, sie muss sich neben den amerikanischen Stars des Genres wie Paula Hawkins oder Stacy Willingham absolut nicht verstecken! Große Empfehlung für Fans von Domestic Noir Thrillern mit starken, aber auch komplizierten, vielschichtigen Frauenfiguren. „Die falsche Schwester“ ist ein spannender und durchaus schockierender Blick in menschliche Abgründe, die sich manchmal hinter den am schönsten herausgeputzten Fassaden auftun. Es geht um Effie, deren Tochter eines Tages spurlos aus dem Kindergarten verschwindet. Für sie eine schreckliche Erinnerung an den Verlust ihrer große Schwester, die als kleines Kind entführt wurde und von der es nie ein Lebenszeichen gab. Hängen die beiden Fälle zusammen? Und was geschah damals wirklich? Die Figuren und das faszinierende Netz der Beziehungen zwischen ihnen haben mich sofort in ihren Bann gezogen. Da ist Effie, die in einem bitteren Sorgerechtsstreit um ihre kleine Tochter steckt, ihre Zwillingsschwester Tilda, die von der Familie entfremdet ist, ihre Eltern, die noch immer vom Verschwinden ihrer Tochter Mila traumatisiert sind, und die reichen und einflussreichen Freunde der Familie, die van Akens. Die Handlung nimmt sehr schnell Fahrt auf, bleibt temporeich und dabei dennoch nah an den Figuren. Die verschiedenen Twists habe ich nicht kommen sehen, das Finale war hochspannend und die Auflösung schockierend, aber (leider) auch durchaus realistisch. Einige Elemente, die mich an der Erzählerin und der Handlung im ersten Drittel gewundert haben, werden später aufgelöst und sind wirklich gut konstruiert. „Die falsche Schwester“ hat mich von Anfang bis zum Ende gefesselt, mehrfach überrascht, ist mir emotional nahe gegangen und hallt nach – nicht zuletzt mit der wichtigen Botschaft, dass vergangene Traumata überwunden werden können.
Mir hat das Buch gefallen. Die Kapitel von „das Kind“ waren manchmal etwas schwer zu ertragen. Wenn man die Kapitel liest denkt man zu wissen um wen es geht, liegt aber falsch. Der Plottwist war super.
🚔 „Geschichte ereignet sich immer zweimal. Das erste Mal als Tragödie. Das zweite Mal als Farce.“ 🚔
Eine Familie. Zwei verschwundene Kinder. Zu viele Lügen.
Vor 25 Jahren wurde Effies damals 5-jährige Schwester entführt und bis heute gibt es kein Lebenszeichen von ihr. Und nun wird ihre eigene 4-jährige Tochter Lulu entführt…
Das Buch hat mich vom ersten Kapitel an begeistert. Man lernt die Familie kennen, die sich auf den ersten Blick sehr nahe zu stehen scheint. Im Laufe der Geschichte taucht man jedoch in die Geheimnisse einzelner Familienmitglieder ein, sodass die Fassade zu bröckeln beginnt. Wem kann man noch trauen?
Die Geschichte war spannend und fesselnd, das Buch ein absoluter Pageturner. Man fliegt nur so durch die Seiten, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. 🙊 Von mir gibt es auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung für dieses Familiendrama. 🙂📚