Wenn dein Herz sich nicht verlieben darf, würdest du dennoch auf seinen Takt hören?
Seit Licht und Schatten sich vereint haben, ist das Gleichgewicht Argijas und Andtherâs aus den Fugen geraten. Prinzessin Alamea, Thronfolgerin der erstarrten Stadt Barash, darf sich niemals für eine Seite entscheiden. Gefangen in ewigem Weiß kämpfen Finsternis und Helligkeit um die verlorene Harmonie ihrer Welt.
Doch kann ein zerstörter Frieden wieder Wurzeln schlagen, wenn Angst und Missgunst zerbrachen, was einst war? Oder sucht die Balance vergeblich Halt in einem Albtraum aus verbrennendem Schwarz ...
Zuerst möchte ich anmerken, dass ich von den beiden Autorinnen bereits ihre Solo-Werke Weltendunkel und Desert Gods (Band 1) gelesen habe. Ihre Erzählstimmen waren mir also bereits vertraut. Nun habe ich passend zum ET von Band 2 (The Melody of Light) auch ihr erstes gemeinsames Werk gelesen.
Die Charaktere und die Welt fand ich sehr gut und detailliert ausgearbeitet. Jedes Kleidungsstück, jede Pflanze, jedes Essen und jedes Tier wurden mit Liebe zum Detail gestaltet und haben für eine authentische Atmosphäre gesorgt, die einen sofort in die Geschichte gezogen hat.
Die Protagonistin Alamea fand ich direkt sympathisch und mochte ihre ruhige aber starke Entwicklung sehr gerne. Für mich strahlt sie innere Stärke aus, ohne dabei gekünstelt badass zu sein. Für eine High Fantasy Protagonistin sehr erfrischend. Auch den Schreibstil von Lisa (die ihre Perspektive schreibt) fand ich flüssig zu lesen, er war nicht zu poetisch, dennoch bildlich und man konnte ihm während es Lesens gut folgen. Ich sehe in Vergleich zu ihrer Debüt-Dilogie eine großartige Steigerung!
Meine Probleme hatte ich mit Elio und Khaos. Beide sind für mich das gesamte Buch über recht blass geblieben und insbesondere Khaos‘ Perspektive war für mich schwer zu greifen. Das lag an zwei Dingen: Zum einen durch die poetischen Beschreibungen, die für mich die Emotionen des Charakters in den Hintergrund rücken ließen (mir hat das Show gefehlt) und zum anderen die sprunghaften Gedanken und Szenen, in die Khaos oft verwickelt war. Manchmal dachte ich, ich hätte eine Szene oder einen Absatz verpasst und musste diesen zweimal lesen um zu realisieren, dass der Schauplatz der Szene gewechselt hatte, es gerade einen Angriff gab oder auf einmal ein neuer Charakter in der Szene aufgetaucht ist. Eine Schwierigkeit, die ich tatsächlich schon in Annas Debüt Weltendunkel hatte und die es mir schwer macht Zugang zu einem Charakter zu bekommen. Schlichtweg konnte ich weder Khaos noch Elio fühlen. Das fand ich sehr schade, da ich mir neue Bookboyfriends erhofft hatte.
Generell habe ich The Song of Shadows leider nicht so gefühlt, wie ich mir gewünscht hätte. Der teilweise doch sehr poetische Stil hat es mir schwer gemacht Zugang zur Geschichte zu finden, manchen Dialogen und der Handlung zu folgen, die an vielen Stellen Fragezeichen hinterließ und für mich Ungereimtheiten aufwies. Ich hätte mir an vielen Stellen mehr Zwischenszenen gewünscht, um die Bindungen der Charaktere, ihre Vergangenheit und ihre Tiefe mehr nachvollziehen zu können. Vielleicht ist das aber auch mein persönlicher Geschmack. Einige der Beschreibungen der Schauplätze waren für mich ebenfalls recht abstrakt, sodass ich Probleme hatte beim Lesen Bilder im Kopf zu haben und immer wieder die Konzentration verlor. Die Handlung an sich blieb für mich dadurch eher blass und ruhig, es kam an nur wenigen Stellen Spannung auf. Auch die romantische Tension habe ich vergeblich gesucht, zum Ende kam sie mir dann sehr plötzlich und aus dem Nichts. Das Buch wird als High Romantasy vermarktet, hat für mich beim besten Willen aber so gut wie keine Romance. Ich finde hier sind eher Found Family und Familienbande im Vordergrund. Irgendwie hatte ich da andere Erwartungen.
Auch sind mir einige Wortwiederholungen aufgefallen, irgendwann konnte ich die Worte Mitternachtsfarben, rauch/dämmergrau, Flügelschlag eines Schmetterlings, Gleichgewicht und ein Herz, das aus dem Takt gerät, nicht mehr lesen. Ich glaube da ist mein Autoren-Hirn mittlerweile viel zu kritisch. Auch etwaige Beschreibungen wie Schützling oder Sciath (die Wiederholungen von Namen vermeiden sollen) haben mir die Charaktere leider nicht näher gebracht, sondern eher Distanz geschaffen. Hin und wieder wurde mein Lesefluss gestört, weil ich ins Glossar schauen musste, aber das war nicht weiter schlimm, weil sich die Geschichte trotz fremdsprachiger Wörter gut lesen ließ.
Alles in Allem war The Song of Shadows ein solides Buch, das mich emotional nicht ganz abholen konnte. Ich glaube hier spielt auch mein persönlicher Geschmack eine Rolle. Anna und Lisa sind wundervolle Autorinnen mit großartigen Schreibstilen. Ihr Buch hat es geschafft mich an meine Liebe zum Fantasy-Genre zu erinnern, hat mir ein Stück Heilung in dem großen Mainstream-Spice Romantasy Pott gegeben und mich dazu ermutigt beim Schreiben meinem Herzen zu folgen. Trotzdem wollte ich in dieser Rezension meine ehrliche Meinung kundtun und werde das Buch mit 3,5/5 🌟 bewerten.
Band 2 möchte ich trotzdem lesen und wer weiß, vielleicht kann er mich ja überraschen. Auch auf die neue Dilogie der beiden bin ich gespannt, da Japan-Vibes und Drachengestaltwandler sehr vielversprechend klingen.
Dies ist mein erstes Buch der Autorinnen gewesen und ich bin durch Tiktok auf sie gestoßen. Mich hat die Aesthetic sehr angesprochen und obwohl man die Liebe zum Worldbuilding merkt, konnte mich die Story an sich aber leider dennoch nicht packen.
Inhalt:
Licht und Schatten sind zwei verschiedene Seiten einer Münze. Sie sind Gegenteile, und dennoch brauchen sie einander. Seit dem Tod der letzten Meraki-Königin wurde das Licht jedoch aus der ewigen Stadt Barash verbannt - mit schlimmen Folgen, denn weder Licht noch Schatten können auf längere Zeit ohne einander.
Zusammenfassung:
Alamea ist die Tochter des Königs und lebt in der weißen Stadt Barash. Ihr Leibwächter Elio, ein junger Mann aus dem Lichtvolk, steht ihr zur Seite. Alamea besucht ihren Vater, doch dieser erinnert sich kaum an etwas wegen einer Krankheit und dreht durch, als er Alameas Anhänger sieht, welcher ihn an dessen verstorbene Frau erinnert. Elio und Alamea trainieren, als Elio einen Brief bekommt, dass sein Vater ihn sucht. Er bricht auf und lässt Alamea zurück. Diese wird von den Schatten gerufen und von Âme nach Andtherâ, dem Heimatsland ihrer Mutter, entführt. Dort verlangt Khaos, für sie die Verantwortung zu übernehmen. Er wirkt sauer und traurig und Alamea versteht nicht, was sie ihm getan hat. Elio bricht, kaum dass er die Lüge durchschaut, auf, um Alamea zu finden. Das tut er auch und Alamea erinnert sich und erfährt endlich, dass Khaos ebenfalls einst ihr Leibwächter gewesen ist und aus der Königsstadt rausgescheucht wurde. Diese Wahrheit trifft Alamea stark. Sie bringen Elio und Alamea dann bei einer Freundin, Liadain, unter, während Khaos von Âme verletzt wird. Seine Mutter Rîona droht ihm jedoch. Sie backen dann zusammen und Elio kehrt zurück nach Barash. Khaos lässt Alamea mit Raiden zurück, doch als er wiederkehrt ist sein Freund von Âme gefangen genommen worden und seine Mutter gibt zu, dass sie Alamea zurück nach Barash gebracht hat. Khaos will sie sehen und er wird gefangen genommen, weil seine Mutter wollte, dass er König wird. Alamea schafft es durch Überzeugung der Ratsmitglieder, ihn zu befreien. Ihr Vater krönt sie und obwohl Khaos' Mutter auftaucht, behalten sie das Gleichgewicht - bis Alamea und Khaos sich fast küssen und Barash zu brennen anfängt.
Meinung:
Ich bin etwas unsicher, wie ich dieses Buch bewerten soll, aber ich denke, dass ich erstmal meine typischen Kriterien durchgehen werde. Übrigens ist das nur meine persönliche Meinung und eine 3-Sterne Bewertung bedeutet nicht, dass mir das Buch nicht gefallen hat oder es schlecht ist.
Kommen wir zum Worldbuilding, denn dieses fand ich sehr detailliert. Etwas zu detailliert meiner Meinung nach sogar, denn für mich brauchen Laternen, nur weil sie mit einer spezifischen Magie laufen, nicht unbedingt einen eigenen Namen. Man merkt, dass zwar sehr viel Liebe zum Detail hier vorhanden war, doch die Art und Weise, wie es rübergebracht wurde, wirkte manchmal verwirrend. Ich gebe hierfür trotzdem 5 Sterne, einfach weil ich das Gefühl habe, dass die Autorinnen sich hier echt mega viel Mühe gemacht haben und ich das dennoch wertschätze, auch, wenn es manchmal etwas too much wirkte.
Mit dem Plot hatte ich leider Schwierigkeiten - denn es gibt nicht einmal wirklich einen. Auf fast 300 Seiten ist nicht viel passiert, im Gegenteil. Zuerst wird Alamea entführt - und trifft auf Khaos. Diese Beziehung zwischen den beiden war zwar anfangs interessant, aber es hat sich dann doch etwas zu sehr gezogen. Zudem fand ich einfach vieles "zu locker" dafür, dass sie eine Entführte war, dass die beiden Nationen anscheinend einen Handelskrieg haben und sich gegenseitig nicht leiden können. Davon, wie Probleme gelöst wurden, ganz zu schweigen. Dass Alamea Khaos am Ende gerettet hat, indem sie mit den anderen einfach nur gesprochen hat, war mir leider zu wenig. Die Szene von Alameas Krönung fand ich ja ganz interessant, aber vor allem das Ende war dann doch etwas schnell und meiner Meinung nach auch zu einfach gelöst.
Der Schreibstil war größtenteils sehr angenehm, mit der Tendenz zu poetisch. Es gab 3 POVs, was ich ja eigentlich cool finden würde, aber da alle aus dem Ich-Erzähler geschrieben waren, haben sie sich irgendwie sehr ähnlich bis hin zu gleich gelesen. Manchmal war ich in einem Kapitel von Elio und dachte, dass es eines von Alamea wäre. Das hat öfters für Verwirrung bei mir gesorgt.
Die Charaktere waren eigentlich interessant, aber ich konnte die Bindung zwischen ihnen nicht wirklich nachvollziehen. Ich kann leider nicht einmal genau sagen, woran das lag. Ich habe einfach keine Tension gespürt und war dann am Ende etwas überrascht, als sie sich fast näher gekommen wären. Vielleicht wird mich die Love Story aber auch in Band 2 mehr abholen, wer weiß das schon.
Mein Fazit ist, dass ich das Gefühl hatte, dass die Autorinnen zu viel in ihrer eigenen Welt waren - klar ist das manchmal schön und interessant, aber hier war es irgendwie so, dass eigentlich simple Dinge manchmal viel komplexer als nötig dargestellt wurden. Das ist wie gesagt keine Kritik, nur mein persönliches Empfinden. Zudem hätte das Buch ruhig länger sein können, Motivationen mehr ergründen und Dingen mehr Tiefe geben können. Manchmal hatte ich das Gefühl, eine Rohfassung zu lesen, so leid es mir tut das zu sagen.
The Song of Shadows von Anna Frost & Lisa Nevermore
Meine Meinung
Wo Licht ist, ist auch Schatten. Wo Schatten ist, ist auch Licht. Sie sind wie zwei Seelen, die ohne einander nicht existieren können. Licht und Schatten sind die perfekte Ergänzung. Hinter ihnen steckt eine Verbundenheit, die sich auch im Leben, in der Natur, in uns Menschen finden lässt.
Und diese Verbundenheit, diese facettenreichen Seelen spürte ich ab dem ersten Moment des lesens. Anna und Lisa zaubern hier eine Melodie, die so zart und lieblich wie das schlagen von Schmetterlingsflügeln ist. Doch bringt sie auch den Klang eines aufgewühlten Ozeans mit sich. Alamea und Khaos - zwei Seelen, in denen Wärme und Schmerz stecken, so vertraut, als habe ich sie schon immer gekannt.
Poesie eint sich mit den flüsternden Stimmen der Dunkelheit und dem zarten wispern des Lichts. Das High Fantasy Konstrukt ist gezeichnet von Vielfalt, Bildgewalt, Hingabe, Detailreichtum und Lebendigkeit. Jeder Schritt durch diese Welt ist durchdacht und von einer malerischen Schönheit, sodass Vertrautheit entstand, die mich glauben ließ, ich sei ein Teil von ihr und mit jeder Seite kam ich zuhause an.
In den Charakteren stecken Wahrheit, Echtheit, Leidenschaft, Hingabe und so zahlreiche Nuancen, wie sie nur das Leben und seine Geschichten selbst zu schreiben vermag. Khaos, Alamea und Elio sind Teile unserer Selbst und wie auch wir wachsen, Schwäche oder Stärke zeigen, so tun es auch diese außergewöhnlichen Persönlichkeiten.
Auch die Side-Characters und tierischen Begleiter waren liebevoll und hingebungsvoll gezeichnet. Es war wie ein großes Puzzle, jedes Bild, jedes Wesen, jede Facette war an seinem Platz und ergab ein großes ganzes, für das ich kaum Worte finde. Wenn Geschichten in deinen Gedanken und Träumen real werden, so sind es seltene Juwelen, die heller strahlen als jeder Stern.
The Song of Shadows ist eine Sinfonie voll unterschiedlichster Töne und ihr Klang hallt noch lange in mir nach.
Fazit
Diese Geschichte besticht durch Ruhe und Poesie und zeigt, wie zahlreich die Facetten von Licht und Schatten sind. Es herrscht kein Gut und Böse zwischen ihnen, sondern unzählige Nuancen, die wir nicht immer auf den ersten Blick erkennen.
Alamea, Elio und Khaos schlichen sich vom ersten Moment an in mein Herz, bis sie meine Seele erreichten. Ihr Lied gleicht dabei einer aufwühlenden, aber auch lieblichen Melodie.
Wenn dein Herz sich nicht verlieben darf, würdest du dennoch auf seinen Takt hören?
Prinzessin Alamea ist gefangen im ewigen Weiß und muss das Gleichgewicht zwischen Licht und Dunkel im Einklang halten. Ihr treuer Begleiter Elio ist stets an ihrer Seite und würde sein Leben für sie geben. Was passiert aber, wenn die Prinzessin in das Reich der Dunkelheit gelangt? Und ist sie in der Lage ihr Volk zu schützen?
Ich habe schon lange keinen so poetischen und ruhigen Schreibstil mehr gelesen. Man fühlt sich sofort in die Geschichte gezogen und kann einfach nicht aufhören zu lesen. Prinzessin Alamea und ihr Wächter Elio sind so ein eingespieltes Team, welches so viel Vertrauen und Freundschaft aufgebaut hat. Sie können sich blind aufeinander verlassen. Allerdings fehlt noch das Gegenstück zu Elio. Und hier kommt Khaos ins Spiel. Die Dunkelheit im Licht. Alamea ist so eine starke und unabhängige Frau, die für ihr Volk und ihren Glauben kämpft. Elio ist derjenige, der alles durchdenkt und sich absichert und Khaos ist derjenige der immer zu grübeln scheint und vor keiner Aufgabe zurückschreckt. Eine so wunderbare Gruppe von Menschen, die sich nicht nur gefunden haben, sondern sich als Familie bezeichnen.
Ich bin so angetan von der Geschichte! Es war so wunderbar, zu lesen, was passiert. Die Nebencharaktere habe ich ebenfalls in mein Herz geschlossen und hoffe, dass sie auch in Band 2 wieder eine so wichtige Rolle spielen. Ich habe gelacht und mitgefiebert. Wem es nicht stört, dass es keine langen, blutigen Schlachten und heiße Szenen gibt, dafür aber ganz viel Wert auf ein wunderschönes Worldbuilding, eine eigene Sprache, süße tierische Sidekicks, leckeres Essen und cozy Fantasy legt, der ist hier genau richtig!
Ich kann es wirklich von ganzem Herzen empfehlen.
Ich bedanke mich für die Möglichkeit, das Buch vorab lesen zu dürfen. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
Eigentlich kann man das Buch gut in einem Wort beschreiben: WOW
Wir begleiten drei völlig verschieden Charaktere, die alle einmalig und unglaublich sympathisch sind. Sie sind sehr lebendig und gefühlvoll geschrieben. Und so habe ich in wirklich jeder Szene mitgefiebert, gelitten und gelacht.
Aber auch die „Nebencharaktere“ sind mir sehr ans Herz gewachsen. Denn sie sind nicht einfach da, weil sie für die Geschichte gerade notwendig sind. Nein auch sie haben eine tolle Persönlichkeit und strahlen etwas Besonders aus.
Inhaltlich möchte ich eigentlich nur erwähnen, dass das Buch wunderbar ohne Dramen und große Schlachten auskommt. Denn sowohl die Story als auch die Protas stehen hier für sich und erschaffen Aufregung, Spannung und eine Freundschaft, die ihres gleichen sucht.
Abschließend möchte ich ganz nebenbei noch das traumhaft schöne Cover erwähnen. Ich war direkt verliebt in das Farbenspiel, welches nicht nur gut aussieht, sondern auch wirklich gut zum Inhalt passt.
Fazit: Dieses Buch gehört auf jeden Fall jetzt schon zu meinen Jahreshighlights
Dieses Buch zieht euch in einer Welt. Voller Licht und Schatten. Voll von allem was das Fantasy/Romance Herz begehrt. Alamea ist stark und so bedacht wie sie nur sein kann. Aber sie ist auch direkt und zeigt ihre Emotionen - wenn die Situation es zulässt. Elio ist halt Elio, bildet euch selbst eine Meinung, aber er ist ein lieber. Khaos ist Schatten. Schlicht und ergreifend mal mehr mal weniger je nach Licht Einfall - die wo es gelesen haben können sich denken was ich meine. Ana und Lisa haben da eine sehr spannende Welt erschaffen. Dazu deren Glauben und die verschiedenen Ausgangslage plus die drei Sichten geben einem so ein all umfassenden Einblick, dass es schwer ist nicht bei jedem mit vollem Herz dabei zu sein. Es hat nicht nur Spaß gemacht, es hat mich gefesselt Die Dynamik der drei ist eigen und nicht das was man erwartet. Ich liebe es. Dazu dann noch jeder mit seinem eigenen Charakter und seinen Ecken und Kanten. Damit haben wir Feuer und Zündholz für alles was wir brauchen. Jeder Menge Emotionen während ein Ereignis das andere jagt. Das Ende war natürlich böse wobei Alameas Entscheidung bitter süß war. Ich bin gespannt auf Band zwei.
Ich breche nicht oft Bücher ab, aber hier hatte ich einfach das Bedürfnis das Buch so schnell wie möglich wieder wegzulegen. Ich habe die Reihe auf TikTok gesehen und fand den Klappentext und das wie es im Video "beworben" wurde echt spannend.
Leider bin ich absolut nicht in die Geschichte reingekommen. Ich hatte direkt zu Anfang das Gefühl als würde ich einen zweiten Band lesen, als würde mir etwas fehlen um die Geschichte und die Welt zu verstehen. Außerdem fand ich die einzelnen Sätze und Wörter in der selbst erdachten Sprache ziemlich verwirrend. Ich konnte nicht nachlesen, was es bedeutet und ich hatte auch nicht die ganze Zeit Lust ans Ende des eBooks zu springen um die "Übersetzung" zu lesen, nur um dann wieder meine Seite zu suchen, auf der ich als letztes war.
Alles in allem leider eine Enttäuschung für mich. Ich gehe tatsächlich so weit gebe das ebook zurück, da ich sowohl Band 1 und 2 gekauft habe, die Bücher mich jedoch überhaupt nicht ansprechen.