War für mich leider eher ein Krimi, da es kaum Spannung aufgebaut hat, gerade mal zum Ende hin etwas, es gab also keinen wirklichen Thrill geschweige Spannungsbogen. Dadurch, dass man auch fast von Anfang an wusste, wer der Mörder war bzw. Andere Verkettungen schnell erkennt, war es halt auch nicht ganz so spannend. Durch die zum Teil zweiseitige Erzählweise erhält man auch recht gut Einblicke in die Gedankenwelt des Mörders bzw. Deren Motive. Die Hauptermittlerin ist zwar sympathisch, aber wirkt sehr oft zu unprofessionell und etwas naiv. Der generelle Hauptgedanke des Buches basiert für mich eher auf besonders regionalen Ansichten und Religionsglauben, weswegen es auch eher in die Kategorie Provinzkrimi fällt.
Das Ende kam mir dann zum Teil unbeholfen vor, z.B. sind manche Beweggründe einiger Personen nicht verständlich und schwer nachzuvollziehen.