Seit dem Tod seiner Verlobten vor zwei Jahren versteckt sich Apollo Wells auf seinem Familienanwesen vor der Welt. Sein bester Freund engagiert mich, um Apollo dabei zu helfen, seine Trauer zu überwinden und Wells Manor endlich wieder zu verlassen. Sieben Tage – mehr Zeit bleibt mir nicht. Sollte ich es innerhalb der Frist schaffen, habe ich finanziell ausgesorgt. Falls ich allerdings versage, werde ich Wells Manor nie wieder verlassen …
Dark Romance. Düstere Themen. Eindeutige Szenen. Deutliche Sprache. In sich abgeschlossen.
Es tut mir wirklich leid nur einen Stern geben zu können, da jeder Autor viel Arbeit und Liebe in die Bücher stecken, aber für mich war das ein absolutes "Trash-Buch".
Warum ich diese Meinung habe (ich rede auch detailliert über das Ende):
Sie wird entführt und hat erst gar nicht so viel Angst davor, sondern ist mehr darüber abgefuckt. Sie hat mehr Angst vor dem Haus als vor der Person, mit der sie unter einem Dach leben muss.
Als sie die Leiche seiner Verlobten findet, steckt sie das relativ locker weg. Kurze Übelkeit beim Anblick, aber dann wars das auch. Ja, ihr Leben hängt davon ab, aber sie macht mit ihm ganz normal weiter und betont laufend, was für eine tolle Schauspielerin sie doch ist.
Als Henry seinen Kontrollbesuch abstattet, rennt sie mit ihm zum Keller, um alles zu zeigen, anstatt mit ihm abzuhauen. Okay, noch irgendwo nachvollziehbar, weil er ihr wohl sonst nicht geglaubt hätte. Aber dass er eine Spitzhacke holt und die Wand einkloppt (laut?! Apollo wird das hören und runterkommen?!) kann ich null nachvollziehen. Die Leiche von Lilly hätte genügen müssen. Ja, ich verstehe, dass es für die restliche Geschichte wichtig war, auch die anderen Leichen zu finden, aber da hätte die Autorin einfach ein paar mehr Seiten schreiben können und eine andere Situation entstehen lassen können um das aufzudecken, als so eine hirnrissige Szene einzubauen.
Oh Wunder, Apollo kam die Treppe herunter und anstatt dass eine Art Überlebenskampf oder eine spannende Situation entsteht, haut sie Apollo nach ein paar Sätzen die Spitzhacke in den Kopf und fertig ist das Ding. Natürlich erst nachdem er seinen teuflischen Plan von damals erzählt hatte.
Obwohl sie einen Menschen umgebracht hat, benötigt sie keine Therapie oder sonstiges und wartet sogesehen ab, bis die Alpträume vorbei sind.
Am Ende kommt sie mit Henry zusammen, wow.
Ich hätte das Buch längst abgebrochen, wenn es nicht so kurz gewesen wäre. Ist von meiner Seite aus leider absolut keine Empfehlung wert.
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