Städte benennen sich für sie um. Ihre Fans leiden nach dem Besuch ihrer Shows an Post-Konzert-Amnesie. An Universitäten werden ihre Lyrics analysiert, als seien es Gedichte von Goethe. Wenn es um die 1989 in West Reading, Pennsylvania, geborene Taylor Swift geht, ticken die Uhren anders – verständlicherweise. Schließlich ist Swift die bedeutendste Songwriterin ihrer Generation und zugleich der größte Popstar unserer Zeit. Jörn Glasenapp, bekennender Swiftie, führt mit Verve durch das Taylorverse.
Wenn man sich ein bisschen mit dem Leben und Werk von Taylor Swift beschäftigt hat, findet man hier nicht viel Neues, aber das soll der kleine Band sicher auch nicht leisten. Als Einstieg ist „100 Seiten Taylor Swift“ auf jeden Fall super und es hat mir Freude bereitet, das alles noch mal konzentriert am Stück zu lesen. Die häufig geäußerte Kritik, der Stil sei inkonsistent und zahlreich verwendete Anglizismen stünden dem Lesefluss im Wege, kann ich nicht teilen.
Schön geschrieben, auch wenn der Schreibstil manchmal etwas inkonsistent ist. Teilweise sehr viele Anglizismen, die etwas den Lesefluss stören. Aber sonst mit sehr viel Witz und Scharfsinn geschrieben. Als wird sich auf vielfältigen Ebenen mit dem Phänomen Taylor Swift auseinandergesetzt. Ihre Karriere wird aus künstlerischer, politischer und teilweise auch kritischer Sicht betrachtet. Ein wirklich schönes Buch.
jedem sollte klar sein, dass in einem Büchlein von 100 Seiten wahrscheinlich nichts stehen wird, was ein langjähriger Swiftie noch nicht weiß. Aber für neue Fans und neugierige nicht-Fans ist es ein kompakter und doch umfassender Überblick über Taylors Karriere.
Was mich etwas irritiert hat, waren die anderthalb Kapitel, die dem Thema "Gaylor" gewidmet waren. Der Autor zitiert zwar Taylors "ich bin nicht queer, nur ein Ally," verbringt dann aber doch recht viel Zeit damit, wirre Fan-Theorien zu legitimieren. Ziemlich unnötig, gerade in einem Buch, das sonst erfrischend wenig auf Taylors Privatleben eingeht.
Taylor Alison Swift - von vielen bereits jetzt als eine Musiklegende gehandelt bricht sie derzeit einen nach dem anderen Rekord. Prof. Jörn Glasenapp schaut als bekennender Swiftie auf das Phänomen Swift. Als Swiftie über Taylor Swift schreiben? Fehlt da nicht der nötige kritische Abstand zum Objekt der Studie? Ich finde nein, ganz und gar nicht! Das Buch ist sehr wertschätzend und voll Scharfsinn! Neben der Musik von Taylor Swift (z.B. durfte ich auch viel über Riffs und Akkordfolgen lernen) werden die Lyrics, Alben, Eras und sogar auch die Swifties als Fangruppe wissenschaftlich beleuchtet. Trotz der Kürze des Buches wagt Glasenapp auch Exkursionen und würzt sein Swift-Buch mit politischen Hintergründen, medialen Fakten und künstlerischen Schliffs.
Ein Reclam Buch von nur 100 Seiten über Taylor Swift? Kommt da überhaupt "etwas rum"? Absolut! Daher eine definitive Leseempfehlung sowohl für Swifties und solche die es werden wollen, oder den Hype um Taylor Swift einfach mal wissenschaftlich verstehen wollen. Mit diesem Buch ist man definitiv für die nächste Taylor-Swift-Party oder Konversation gewappnet!
Als swifty konnte ich leider nichts dazu lernen fand es aber trotzdem ein sehr gutes Buch und kann es empfehlen für Leute die sich fragen was der ganze Hype um Taylor Swift eigentlich soll.
Stellenweise finde ich es wurden Dinge nicht in der Tiefe erleuchtet die notwendig gewesen wäre um komplexe Zusammenhänge zu erläutern - das kann aber auch den 100 Seiten geschuldet sein.
Zudem kann man sagen man merkt beim lesen, dass der Autor selbst ein Fan ist und etwas älter (das Buch beinhaltet unfassbar viele Beatles Referenzen).
Alles in allem aber gelungen und gut recherchiert. Die playlist zum Buch finde ich auch eine sehr kreative Idee. Würde jedoch empfehlen sich nach dem lesen des Buches nochmal mit der Kayne West - Sache auseinanderzusetzen.
Ein gut geschriebenes und gut recherchiertes Buch für alle die gerne etwas mehr in den Swift-Lore eintauchen möchten. Besonders hat mir die charismatische und unterhaltsame Schreibweise des Autors gefallen, die Liebe zu Taylors Musik kommt ganz klar zum Vorschein.
Gute Lektüre für zwischendurch und definitiver must-read für alle Swifties. Man merkt beim Lesen, wie umfassend der Autor sich sich dem Thema beschäftigt hat. Vor allem der Einblick in die konkrete musikalische Gestaltung von Swift's verschiedenen Alben hat mir wirklich gut gefallen.
"eine gute bridge ist zugleich bergsee und tunnel, das heißt grund zur freude und vorfreude. denn wir erfreuen uns an ihr, während wir uns auf das freuen, wohin sie uns zurückführt."
Eine etwas andere Art von Biografie, nur stellenweise zu sehr mit Fachsprache versehen, als Fan aber ganz nett geschrieben, auch wenn es nicht wirklich neue Erkenntnisse bringt.