مواسم الحصاد في فصل الصيف، ألوان الأنهار والأسماك والحجارة، دفء الاحتفالات في قرية صغيرة، حقل قمحٍ مواجهٌ للمحيط، واللمسة الرقيقة لأخطبوطٍ صغير على قدمٍ حافية... صورٌ يستحضرها "لوكليزيو" من طفولته المبكّرة في منطقة بروتاني، باعثاً الحياة فيها، بسردٍ آسر، قبل أن ينتقل ليحكي عن مواجهته الأولى مع الحرب، والجوع، والقلق في مدينة "نيس". في كتابه هذا يذهب الكاتب الفرنسيّ "جان ماري غوستاف لوكليزيو" أبعد من سرد الذكريات، ليقارب الحرب وأثرها الدائم على طفولته، محاولاً فهم الفراغ الغامض الذي تتركه داخل كلّ مَن عايشها، ومن ثم يُشرّح بعمق الطبيعة الثقافية والتاريخية للمدن "الأقلّ حظّاً" في فرنسا، ويورّطك في حبّ مدنٍ لم تزرها يوماً
Jean-Marie Gustave Le Clézio, better known as J.M.G. Le Clézio (born 13 April 1940) is a Franco-Mauriciano novelist. The author of over forty works, he was awarded the 1963 Prix Renaudot for his novel Le Procès-Verbal (The Interrogation) and the 2008 Nobel Prize in Literature.
"لم يجعلني الجوع والخوف والفراغ في سنوات حياتي الأولى صلبًا. لقد جعل ذلك مني طفلًا عنيفًا".
كلما قرأت لجان ماري غوستاف لوكليزيو ومع تقدم الصفحات، رغبت بمعانقة شجرة.. أشعر برغبة جارفة للركض أو الهروب، ذاك الهروب الذي يمارسه هو أيضًا في كتابته، شيء شبه الهروب من واقع الآن بظلمته، ومحاولة للانعتاق منه، والالتحاق بما هو بكر، الأرض طبعًا، فتشعر أن كتاباته عبارة عن مرثية طويلة للأرض، وفي الوقت نفسه هي حنين دافئ لماض أقل تشوها.
رثاءه هنا كان للطفولة الراحلة، ألم يمكنُ استشعاره دون التصريح عنه. ندمٌ مر محق، وسردٌ طويلٌ يملؤه الحنين إلى ذاك الطفل الذي يمثلُ بطرق أخرى، البراءة والعفوية والحب والدفء، وبكارة الأرض والقرية وحتى الناس. تشعر بأنفاس اللعنات تتسرب إليك من خلال النص، إذ إنه لا يتوانى عن لعن كل ما هو حداثي مخرب أو حتى "معمّر" لعناتٌ تطلق بكل الأشكال الصريحة والواضحة والمُضمرة والناعمة والقاسية. أسلحة تستخدم كلها، كأضعف إيمان ممكن عن كل ما سُلب ويُسلب.
القراءة له فيها شيء من أمان، كأمان الأجداد، أمان مُلّاك سردية الحقيقة، أمان يولّدهُ من عايشَ الطيبة والصراحة، أمان مسن لم يعد يملك سوى السرد سلاحًا في وجه الظلمات.
في القسم الثاني من الكتاب، يفردُ الكاتبَ ما هو أكثر من دفاتره الخاصة، يكرمُ القراء ويشاركهم ألمه، كنوع من أنواع المقاومة أيضًا، إذ يسرد حياة الطفولة التي بدأت مع الحرب، يروي ليالي وأيام الجوع الطويلة التي برع في وصفها. وصف ابن التجربة.
J. M. G. Le Clézios Familie stammt aus der Bretagne und führt ihren Familiennamen auf einen bretonischen Ort zurück. Im 18. Jahrhundert wanderte ein Vorfahre nach Mauritius aus. Während le Clézio senior in den 40ern des vorigen Jahrunderts als Arzt in Afrika arbeitet, flüchtet seine Frau wegen der Wirtschaftkrise zunächst aus Paris in die Bretagne. Von den deutschen Besatzern wird sie im Zweiten Weltkrieg mit ihren betagten Eltern und zwei Kleinkindern ausgewiesen als „Nichtansässige“ und zieht weiter nach Nizza. ^^^^ In „Bretonisches Lied“ setzt sich Le Clézios in episodenhafter Form mit der ihm vertrauten Heimat seiner Mutter auseinander und reflektiert u. a. den Strukturwandel von Fischerei und Landwirtschaft. Er reiht ohne chronologische Ordnung Themen aneinander, die die Bretagne charakterisieren: vom Meer, den Gezeiten, den charakteristischen Hohlwegen, der deutschen Besetzung, über Katholizismus und Auslöschen der bretonischen Sprache in nur einer Generation. Schließlich findet er seine eigene Rolle mit der Feststellung, dass seine Vorfahren keine heldenhaften Seeleute waren, wie er es als Kind vermutlich erträumte, sondern Bauern in einer abgelegenen Gegend. ^^^^ In „Das Kind und der Krieg“ reflektiert der französische Autor die Auswirkung von Krieg und Verfolgung auf seine frühe Kindheit, als er noch kein bewusstes Gedächtnis hatte und seine Erlebnisse für normal halten musste. Seine Erlebnisse veranlassen ihn („Ich misstraue Büchern und Erinnerungen“) das Erinnern an sich zu reflektieren und sich von der nachfolgenden Generation zu distanzieren, die nicht mehr nach der Ernte einzeln Ähren auflas, um sie zuhause zu Mehl zu mahlen. Bis in die Nachkriegsjahre waren Menschen dauernd hungrig oder sammelten diese Ähren für andere Hungernde. Auch für meine Familie bedeutete das Ährenlesen den unerbittlichen Trennstrich zwischen zwei Generationen. Da es keine Staatangehörigkeit für Mauritius gab, wurden Vater und Söhne gezwungenermaßen zu Briten erklärt und waren damit Kriegsgegner der deutschen Besatzer. Mit Unterstützung der Dorfbewohner wird die heimatlose Familie in einem kleinen Gebirgsort im Hinterland von Nizza versteckt, um einer Deportation zuvorzukommen. Erst dem Erwachsenen wird klar, dass die Bewohner damals für die Le Clézios und andere Flüchtlinge ihr Leben riskierten. Die Kriegsjahre sind für Le Clézio auch deshalb verlorene Jahre, weil er durch ein bürokratisches Konstrukt erst mit 7 Jahren seinen Vater wiedersehen konnte. Heute erkennt er sich im Verhalten von Kindern wieder, die mangelernährt aus einem Krieg kommen. Erstaunlich finde ich, wie exakt Le Clézio in beiden Erinnerungstexten unterscheidet zwischen Erlebtem und nachträglichem Begreifen. Le Clézios Biografie seines Vaters „Der Afrikaner“ und das hier enthaltene „Das Kind und der Krieg“ ergänzen sich als biografische Texte, „Bretonisches Lied“ weicht als Annäherung an die Landschaft seiner Vorfahren und seiner Kindheit davon ab. ^^^^ Die biografischen Texte „Bretonisches Lied“ enthält den gleichnamigen Text (der u. a. von Sommerferien 1948-1954 der Familie Le Clézio in der Bretagne handelt) und „Das Kind und der Krieg“, das zeitlich vor „Der Afrikaner“ spielt und 1947 mit dem Besuch beim Vater in Nigeria endet.
»Ich kann nicht sagen, dass ich mich an meinen ersten Sommer erinnere. Ich weiß nur, dass tief in mir ein blendendes Aufblitzen steckt. Das Sonnenlicht auf dem Talgrund, die reifen Weizenfelder, das Wasser des Flusses, die Felsen, der unbewölkte Himmel.
Ich bin drei. Kann man das, was man in diesem Alter empfindet, in Worte fassen? Vermutlich nicht in Worte, außer in diese: Es ist das erste Mal. Im Grau des Kriegs, im kalten Dunkel des Kellers des bombardierten Wohnhauses ist plötzlich diese Bresche an meinem dritten Geburtstag. Das Licht, die Freiheit, die Wärme, das Wasser des Flusses, der Geruch nach Gras. Wenn es nicht zur Kriegszeit gewesen wäre, wenn ich nicht Hunger (auf Nahrung, Liebe, Wärme) gehabt hätte, hätte dieser Sommer für mich nicht existiert. Er wäre mit den anderen Jahreszeiten verschmolzen, mit den darauffolgenden Sommern, mit dem Leben in Afrika, den Gewittern, der sengenden Sonne, den geräuschvollen Nächten oder mit dem Sommer in der Bretagne, mit der Freiheit auf Pfaden, Seitenstraßen, la lande und dem Meer.«
»Es ist ein schriller Schrei, von dem ich den Eindruck habe, wenn ich mich zu erinnern versuche, dass er nicht aus meiner Kehle dringt, sondern aus der ganzen, mich umgebenden Welt. Er verschmilzt mit dem Lärm der Detonation, der mir fast das Trommelfell zerreißt. Er bildet ein Ganzes mit meinem Körper. Mein Körper schreit, nicht meine Kehle. Ich habe diesen Schrei nicht gewollt. Ich habe diesen Augenblick nicht gewollt. Das bedeutet Krieg für ein Kind. Es hat nichts von alledem gewollt.«
I read this because I love Brittany. Chanson bretonne is not a typical souvenirs d'enfant tale, but really is a chanson of/to Brittany. The author mingles events and feelings from his idyllic childhood summers there with his recent visits to Brittany.
The Enfant de la Guerre story recounts the author's very young life during the war in a village of southern France hiding from the Germans. The story is much more about a child's feelings during a traumatic time than about what actually happened then. You can't help but compare it with our present situation.
In “bretonisches Lied“ vom Literaturnobelpreisträger le Clézio erzählt dieser autobiografisch, wie so oft, von zwei Kapiteln aus seiner Kindheit.
Le Clézio schreibt oft autobiografisch, auch in seinen Romanen. “Bretonisches Lied“ ist eher eine Sammlung von zwei Essays. Es gibt keine Handlung im eigentlichen Sinne.
Die erste Episode erzählt von le Clézios jährlichen Ferien in der Bretagne. Er beschreibt hier vor allem die Veränderungen, welche die Region im Laufe der Jahrzehnte durchschritten hat. Es geht hier viel um Landschaft, Kultur und die Unweltveränderungen durch Tourismus, etc.
In der zweiten Episode, beschreibt er die Bombardierung Nizzas, welche er als Kind im zweiten Weltkrieg miterlebt hat. Das Thema Krieg ist ein häufig wiederkehrendes in seinem Werk. Detailliert beschreibt er die Auswirkungen dessen auf seine Kindheit.
Warum dieses Buch, trotz des essayistischen Charakters großartig ist, liegt an le Clézios Sprache. Diese ist, wie immer bei ihm, melancholisch und wunderschön. Seine reflektierten Gedanken sind für den Leser ein Gewinn. Beim Lesen seiner Werke, wird einem gleichzeitig viel über die Geschichte jener Zeit nahe gebracht.
So reiht sich “bretonisches Lied“ homogen in le Clézios Gesamtwerk ein.
Der Nobelpreisträger Jean-Marie Gustave Le Clézio erinnert sich in "Bretonisches Lied" an die Urlaube seiner Kindheit in der Nachkriegszeit, die die Familie häufig in der Bretagne verbracht hat. Das Örtchen Combrit war damals noch kaum vom Tourismus berührt und eher bäuerlich-ländlich geprägt, die Kinder spielten am Strand oder auf der Straße, die Highlights waren Feste im Dorf oder im großen Garten eines nahegelegenen Herrenhauses. Er erzählt liebevoll und ein wenig nostalgisch von dieser Zeit, es ist ihm aber wichtig, nichts zu verklären. Er zieht auch immer wieder kritisch den Vergleich zur heutigen boomenden Tourismusbranche.
Dabei geht er nicht chronologisch oder mit einem durchgehenden Erzählfaden zu Werke, sondern springt vielmehr thematisch hin und her, betrachtet die Gezeiten und die Meerestiere, die Spiele der Kinder und die kulinarischen Genüsse, die Traditionen in der Gegend und die Menschen, die in den Erinnerungen immer wieder auftauchen. Mit wenigen Worten lässt er Bilder im Kopf entstehen und entführt seine Leser:innen zumindest in ihrer Phantasie in das schöne, urwüchsige Land am Meer, Ar-Mor, wie es auf bretonisch heißt.
Thematisch gegensätzlich ist der zweite im Buch enthaltene Text, "Das Kind und der Krieg", in dem er von seinen ersten Lebensjahren während des zweiten Weltkriegs berichtet. Le Clézio wurde 1940 in Nizza geboren, später verbarg sich die Familie in einem kleinen Bergdorf im Hinterland vor den Nazi-Kollaborateuren, weil der Großvater Engländer und somit persona non grata im Vichy-Frankreich war. Davon sind die Erinnerungen an seine frühe Kindheit geprägt: ein Bombeneinschlag vor dem Haus der Großeltern, die drangvolle Enge in der viel zu kleinen Wohnung in Roquebillière, die man kaum jemals verlassen durfte, die vage Vorstellung von dem in Afrika stationierten Vater, den der Junge noch nie gesehen hatte, der Hunger, der Mangel an fast allem. Ein bedrückendes und sehr eindrucksvolles Plädoyer gegen den Krieg und seine furchtbaren Auswirkungen.
Dass im Buch zunächst die sorglosen Urlaubserinnerungen stehen und danach erst die Kriegsjahre thematisiert werden, liest sich fast so, als handele es sich um zwei verschiedene Menschen, zwei verschiedene Leben, auch wenn die Nachwehen des Krieges in der Bretagne der späten 40er und frühen 50er Jahre noch deutlich spürbar sind. Von der traumatischen Kriegszeit ist beim Erzähler selbst in den Urlaubskapiteln wenig zu merken - hier war ich mir nicht sicher, ob das die Resilienz eines Kindes ist oder er sich da bewusst auf die Unbeschwertheit konzentriert.
So oder so habe ich beide Teile des Buches in ihrer Unterschiedlichkeit sehr gerne gelesen und mich gefreut, dass es auch Nobelpreisträger gibt, deren Bücher bei mir einen Nerv treffen. Oft genug war das ja schon anders.
Le sous-titre du livre me pose question : "Chanson bretonne" et "L'Enfant et la guerre" ne sont pas du tout deux contes, et j'ai beau triturer la notion de conte jusqu'à la faire s'effriter entre mes doigts, je ne vois pas. Il s'agit de deux brefs recueils de souvenirs d'enfance s'ouvrant sur une description plus large et sur une réflexion proche de l'essai, mais qui évitent la mise en intrigue et même, pour une bonne part, la chronologie. Ces deux récits se situent chronologiquement aux deux bords de "L'Africain" et une possible trilogie se dessine, même si Le Clézio ne la présente pas comme telle. Avant l'Afrique, c'est la petite enfance dans la France occupée qu'évoque "L'Enfant et la guerre". Après l'Afrique et une forme de réconciliation avec l'univers, "Chanson bretonne", qui vient en premier dans le volume, évoque plus classiquement des souvenirs de vacances en pays bigouden — mais de longues vacances qui sont également un retour aux plus anciennes racines familiales, et qui vous marquent un petit jeune homme. "Chanson bretonne" retrouve la qualité d'évocation du réel de "L'Africain", et présente un tableau tout à fait prenant d'une Bretagne prise entre archaïsme et modernité : archaïque par rapport à ce que peut observer le touriste contemporain, et déjà moderne dans son début de soumission à un ordre industriel en voie de globalisation (ainsi de ce pain catastrophique qu'on fait venir de Quimper : mieux valent les crêpes !) De même qu'enfant, Le Clézio semble avoir su trouver un statut intermédiaire entre les gosses du cru et les petits "Parisiens", l'écrivain d'âge mûr, qui s'est en quelque sorte retrouvé breton, réfléchit sur une identité bretonne en partie vécue, en partie observée de l'extérieur. Il évoque la langue bretonne, dont la musicalité perdue constitue la "chanson" du titre peut-être, et dont il tire son propre nom. Et finalement les souvenirs d'enfance l'amènent au bord de l'engagement politique, avec une flamme typique des convertis. "Chanson bretonne" est sans doute le plus agréable à lire des deux récits, le plus classique et le moins personnel : les souvenirs de vacances ont évidemment quelque chose d'universel, et si la Bretagne n'est pas le sujet au monde le mieux partagé, elle n'a pas manqué de chantres ces dernières décennies. "L'Enfant et la guerre", un peu plus bref, est à la fois plus fort et moins aimable. La structure par brefs chapitres thématiques de "Chanson bretonne" a disparu, la chronologie est incertaine, comme les souvenirs eux-mêmes : Le Clézio était un tout petit enfant et, se souvenant peut-être du "W" de Perec, interroge la véracité de ses souvenirs, tout en montrant qu'exacts ou reconstruits, ils témoignent de la monstruosité de l'état de guerre, spécialement pour des enfants qui en sont pourtant partiellement protégés par l'absence de tout critère de normalité quand ils n'ont connu que cela, mais qui n'en sont pas moins marqués à jamais. Au bout du compte ces deux petits volets latéraux n'ont pas forcément la plénitude esthétique du panneau central du triptyque, mais ils sonnent juste et le style à la fois précis et détendu de Le Clézio, plus sobre que jadis me semble-t-il, est assez irrésistible.
Großartig berichtet der Autor hier von zwei Epochen seines Lebens - die Ferienaufenthalte mit seiner Familie in der Bretagne in den 50er Jahren und seine ersten Lebensjahre während des Krieges in Nizza und Umgebung. Er erzählt von Geschehnissen und Gegebenheiten und denkt darüber nach, wie ihn das, was er erlebt hat, geprägt und zu dem gemacht hat, der er ist. Ein stimmungsvolles Buch, das zum Nachdenken anregt.
A little reading in these difficult times : In Chanson Bretonne followed by L'enfant et la guerre, Deux contes, released a few days ago, JMG Le Clézio relates his childhood memories when he came to spend his summers at Sainte-Marine in Finistère from 1948 to 1954. He describes the rapid disappearance of a world and a language… He finds the symbol of change and modernism in Le Pont de Cornouaille which replaces the ferry-boat that he took as a child to go to the other side of the river, to Bénodet. He writes : "It has taken on an urban, definitive air, it is powerful and irremovable like a dam. I never went back on the bridge. "The second tale relates his childhood period in the Nice region during the war. Memories of hunger and bombs, in even more difficult times.
Par rapport à Chanson Bretonne, il s’agît d’un conte très descriptif, l'auteur se souvient de son enfance en Bretagne, au nord de la France, et nous fait part de ses histoires de vie, de ses parcours par ce pays si particulier. Les descriptions géographiques sont minutieuses, les références historiques (que nous avions vues semées dans les livres d'histoire) nous font plonger dans des années lointaines, et à travers lesquelles on arrive à mieux comprendre l'esprit breton, ses mœurs, la fidélité de son peuple envers leur pays, ajouté à l'avis de l'auteur par rapport à la politique, la situation sociale et le côté écologique, nous font réfléchir à plusieurs reprises. Le conte contient des chapitres exquis, tel celui de Mme. Le Dour. "« Pauvreté » ne serait pas le mot juste, c'était le sentiment d'un lieu hors du temps, oublié du monde moderne. Oui, comme entrer dans un dessin." Un chapitre à part qui mérite toute notre attention, surtout celle de ceux qui aiment les langues, est celui de la langue bretonne. Cette langue régionale, qui est en train de disparaître telle qu'elle était parlée auparavant, semble avoir une cadence spéciale dont la musique nous accompagne tout le long des récits. L'un des chapitres, dont le titre est en langue bretonne, s'appelle Breizh atao. J'ai fait une petite recherche et j’ai lu qu’en français cela veut dire « Bretagne toujours ». C'est un nom utilisé par différentes revues parues entre 1918 et 1939, ainsi qu'en 1944. Depuis août 2010, un site internet nationaliste breton a également utilisé ce titre, avant d'être fermé sur demande du gouvernement français. Par extension, le terme « Breiz Atao » a servi à désigner les autonomistes bretons durant l'entre-deux-guerres. Et ceci nous donne une idée de ce qu'on lira après. La cuisine bretonne et aussi présente et on peut quand même goûter les plats dans notre imagination. En plus, notre propre enfance se voit reflétée là, même si nous habitons dans d'autres pays et à d'autres époques.
Quelques citations: «(…) il me semble qu’aucune leçon d’histoire ou de géographie ne pouvait nous enseigner».
«Le monde a changé, c’est entendu, il a remplacé ses coutumes et ses costumes, il a un peu oublié sa langue. Mais si quelqu’un joue du biniou, (...) tout ce qu’on a cru disparu reviendra.»
«La nostalgie n’est pas un sentiment honorable. Elle est une faiblesse, une crispation qui distille l’amertume. Cette incapacité empêche de voir ce qui existe, elle renvoie au passé, alors que le présent est la seule vérité.»
«Le choix est aujourd’hui sans doute plus facile, mais non moins héroïque. Il faut résister non seulement aux difficultés matérielles, mais surtout à la pression affective, au dédain général dans lequel sont tenus les paysans.»
En ce qui concerne L’ENFANT ET LA GUERRE, Le Clézio raconte ses expériences vécues pendant la Seconde Guerre Mondial lorsqu’il était tout petit (il est né en 1940). La famille avait était séparée : son père ne pouvant pas retourner de l’Afrique-Équatoriale où il était médecin, sa mère reste à Nice (occupée par les Italiens) avec ses deux enfants et ses parents dans un tout petit appartement. « Les enfants ne savent pas ce qu’est la guerre » dit-il, mais il se souvient qu’il se passait quelque chose. Il raconte la peur des bombardements, qu’il qualifie comme « une peur sans visage, sans nom, sans histoire », le manque des choses élémentaires dont la nourriture. Il se souvient surtout de ça, de la faim. Il parle de tout, de l’occupation allemande, de ses souvenirs de son ami Mario qu'il voyait comme un enfant qui jouait avec lui et d'autres amis, mais en même temps il appartenait à la Résistance italienne. "(…) on ne peut pas être vraiment un enfant quand on est né dans une guerre." Et ce sont ces événements qui vont le marquer pour toute sa vie jusqu’à présent.
Quelques citations : "La vie moderne nous a habitués aux images de la destruction."
"Les enfants devinent l’imaginaire. Ils l’aiment parce qu’il est parfois délicieux d’avoir peur."
"La mémoire est un tissu fragile, facilement rompu, contaminé."
"Je n’ai pas choisi ce cri. Je n’ai pas choisi cet instant. C’est cela la guerre pour un enfant. Il n’a rien choisi."
"Quand on parle de la faim, la plupart du temps ceux qui en parlent l’ont connue de l’extérieur. Moi, je l’ai vécue de l’intérieur."
"Non pas un creux, mais un vide, au centre de mon corps, tout le temps, à chaque instant, un vide que rien ne peut combler, que rien ne peut rassasier." "(…) une rancoeur, le sentiment confus d’avoir été trompé, d’avoir vécu dans un mensonge général".
Un livre de J.M.G. Le Clézio est toujours un ravissement, même s'il parle de choses tristes ou graves. Sa prose est si limpide, elle semble couler sans effort, jusqu'à ressembler parfois à un long poème. S'y glissent aussi, par petites touches, des jugements sévères sur l'humanité, sa folie et son contraire, sa générosité, l'immense courage des Femmes (je l'écris à dessein avec un grand F, car Le Clézio voue un véritable culte à la Femme), la Nature dont nous faisons intégralement partie. Le plus grand écrivain en langue française vivant !
JMG Le Clézio nous raconte son enfance près de (et à) Nice pendant la guerre, et les étés en bretagne après la guerre. Bien que ces histories sont replies de chagrin, la beauté et la joie sont également présentes, soit dans sa découverte d'une vie sans peur en afrique, soit dans ses histoires de festin estivale en bretagne. J'ai beaucoup apprécié son regard aigre-doux des changements en bretagne - la réduction de pauvreté là-bas, mais aussi la disparition de la langue bretonne.
Deux textes très courts très joliment écrits. C'est assez creux, mais on prend plaisir à la facilité de la lecture, à l'élégance simple du texte. C'est bizarre de mettre 4 étoiles. Ce serait sans doute 3 si ce n'était pas Le Clézio.
Grâce au Prix Nobel de la littérature j’ai découvert le Clezio qui vite est devenu l’un de mes écrivains français préféré. Celui-ci m’a fait penser à son meilleur roman Révolutions justement parce qu’il décrit son enfance mais il me touche pas autant que Révolutions.
These two pieces ('stories') are autobiographical accounts. The first is an ode to Brittany, the cradle of the Le Clezio family. During childhood and youth he spent many holidays here. With colourful sketches he shows how he got along with the children there, who were as strange to him as they were familiar; how his parents showed him and his brother the way, warmly and lovingly; and how the experience was more like something collective than personal. He feels at one with this country, and observes how valuable its people and mentality are, and also how the times have changed after when he was young. He shows that, though maybe also in ways not entirely desirable, Brittany is renewing itself. From a generic point of view, this change stands for the broader societal change taking place in the world. What would otherwise perhaps remain an account of personal nostalgia, thus becomes something that is meaningful in generic ways. This is what love for a country probably is: a mix of personal experience and love with an objective estimate of its fate. If I had the courage to follow my secret wish to describe my own hometown, i would have to do it in such ways. The second piece starts off as a treatise on the way wars affect the lives of children, making them victims in specific ways. With the pages it gets more and more involving. The narrative is based on the personal experiences he had as a child hiding with his brother, mother and grandmother in a remote Provence village, and after. He tells them in simple language and rich images, in such an engaging way that the message becomes entirely convincing. This is indeed the song of a bard, and not a treatise. A song that involves, convinces and moves by ways of the heart. I wish science was more like that.