Dunkelheit, Stille, Tiefe, Schwärze, Licht, Taubheit, Schreie, Drang, Schläge, Schmerzen, Ohnmacht. Eine Kreatur macht sich auf, die Welt zu entdecken. Ein kleines Mädchen will sich vor dieser nur verstecken. Ein Fabelwesen, bestimmt, das Schicksal aufzuwecken. Ein Königreich, verdammt, im Verhängnis zu verrecken. Der Aufstieg Genericors ist der erste Band über das Verhängnis, dem sagenhaften Untergang des Königreichs von Dalia. Für alle, die düstere Adult-Fantasy lieben, unweigerliche Pflichtlektüre.
"Das Verhängnis von Dalia lässt mein Dark Fantasy-Herz höher schlagen. Diese Lektüre ist der absolute Hammer." (Fantasy-Autor M.B.Z.)
„Das Verhängnis von Dalia – Der Aufstieg Genericors 1“ von J. J. Raidark ist der Auftakt einer Dark-Fantasy-Reihe, die vom sagenhaften Untergang eines Königreichs erzählt. In einer Welt voller Grausamkeit, Magie und Schicksal kreuzen sich die Wege einer geheimnisvollen Kreatur, eines verängstigten Mädchens, eines mächtigen Fabelwesens und eines tyrannischen Herrschers. Werden sie in der Lage sein, das Verhängnis aufzuhalten, oder sind sie selbst ein Teil davon?
Die Reise durch die Welt von Dalia ist wahrscheinlich die düsterste, die ich je gelesen habe. Jede Seite ist voll von Schrecken, Leid und Verzweiflung, die mich in ihren Bann gezogen haben. Mit immer neuen Herausforderungen, Gefahren und Wendungen schont J. J. Raidark weder die Figuren noch den Leser.
Das Ganze wird von einem poetischen Schreibstil begleitet, der im Kontrast zur grausamen Welt des Buches steht, ohne jedoch unpassend zu wirken. Die gesprochene Sprache hingegen ist sehr vulgär und spiegelt die rohe Realität der Charaktere wider, die um ihr Überleben kämpfen. Diese beiden Sprachebenen sind harmonisch miteinander verwoben und schaffen eine einzigartige Atmosphäre, wie man sie selten erlebt.
Dalia ist eine Welt, in der die Menschen in ihrem Kampf ums Überleben grausamer und herzloser sind als manch finstere Kreatur. In dieser Welt gibt es keine Gnade, keine Hoffnung, keine Gerechtigkeit. Die Menschen sind Sklaven ihrer eigenen Angst, ihres eigenen Hasses, ihres eigenen Ehrgeizes. Sie bekämpfen einander, sie verraten einander, sie opfern einander. Die dunklen Kreaturen, die in den Schatten lauern, sind nur ein Abglanz ihrer eigenen Dunkelheit. Licht sucht man vergeblich.
Durch diese Welt begleiten wir Mika, der ein Talent dafür hat, sich in schwierige Situationen zu bringen. Begleitet wird er von Mirija und Ninilè, einem kleinen Mädchen, das ihn auch ohne Worte versteht, und ihrem außergewöhnlichen tierischen Begleiter. Die Beziehung zwischen den dreien hat mir sehr gut gefallen. Wie sie sich gegenseitig auf herzzerreißende Weise beschützen, zeugt von einer tiefen Verbundenheit, die man in der modernen Fantasy leider nur noch selten findet. Hier ist sie aber sehr gut umgesetzt und gibt dem Leser Hoffnung. Hoffnung, dass Dalia nicht ganz in der Dunkelheit verloren ist.
Dieses Buch ist nichts für schwache Nerven, aber es ist auch faszinierend, spannend und emotional, wie es die Geschichte eines untergehenden Königreiches erzählt. Es hat mich wirklich sehr beeindruckt. Wer diese düstere Art von Fantasy mag, sollte dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben!
Wer jemals in ein heftiges Gewitter geraten ist, weiß, wie rasant Blitz auf Blitz und Donner auf Donner folgt. Das Verhängnis von Dalia fühlt sich ähnlich an, denn es lässt einen kaum zu Atem kommen. Hier bekommt das Blut keine Zeit zu trocknen, bevor neues vergossen wird. Wir begleiten unseren stummen Helden, der mal Hain, mal Mika, mal Ares und mal schlicht Kackwurst heißt, auf seinem Weg durch den Pfuhl der Sünde und des Elends. Dabei geht es mächtig zur Sache, ohne dass der Autor jemals ein Blatt vor den Mund nimmt. Es ist explizit und, man muss es leider so sagen, aus meiner Sicht eine perfekte Studie darüber, wie die Menschheit sich verhält und weshalb wir eines Tages zu Grunde gehen werden. Neid, Gier, Skrupellosigkeit, Sadismus, Brutalität – daraus besteht unsere Welt und auch jene Dalias – wenn dort auch alles auf die noch so hoch aufragende Spitze getrieben wird. Am Ende des Buches schreibt der Autor, dass manche seine Werke für düstere Dystopien, für dunkel und dreckig halten, sie aber eigentlich Geschichten seines Herzens sind und er sich auf diese Weise der Finsternis stellt. Wenn Schreiben Therapie ist, dann hat er alles richtig gemacht! Stilistisch und in der unglaublich variablen Breite des verwendeten Wortschatzes bekommen wir ein ebenso großes Feuerwerk um die Ohren gehauen, wie bei der Story selbst. Ab und an hätte ich mir eine ruhigere Phase mit ein wenig Hintergrund gewünscht, aber dieses Gefühl wurde mir meist umgehend mit einem weiteren Abgrund der Bewohner Dalias verwehrt. Abschließend bleibt ein starkes Debüt, das durch seine besondere Machart ein Alleinstellungsmerkmal besitzt. Und das soll man erstmal hinbekommen. Ich kann es absolut empfehlen!
Hast du dir schon das mega Hammer Cover angesehen? Es ist so dunkel gestaltet, wie die Geschichte teilweise auch ist. Diese Geschichte muss einfach gelesen werden! Sobald du angefangen hast zu lesen, wirst du nicht mehr aufhören, bis du die letzte Seite gelesen hast. Es fällt mir gerade echt schwer eine Rezension zu schreiben, ohne wirklich zu spoilern. Es ist auf jeden Fall brutal, dreckig, derb & dunkel. Mikado lebt in einer Welt in der ein Nebel sein Unwesen treibt & viele Menschen tötet. Sie versuchen Schutz in der Stadt zu finden. Auf seinen Weg in die Stadt trifft Mika auf Mirja. Mirja ist etwas Besonderes, denn sie ist nicht alleine & hat ihre Fantasiewesen dabei. Die beiden entwickeln nach & nach so etwas wie eine Freundschaft. Aber ob die Stadt die Hilfe bringt die sie erwarten? Findet es selbst heraus. Auch wenn ich etwas gebraucht habe bis ich das Buch gelesen habe, Schande auf mein Haupt. Dieses Buch muss unbedingt direkt gelesen werden! Beim Lesen hat man durchgehend das Gefühl immer mittendrin zu sein, obwohl man das Stellenweise gar nicht möchte & sich einem die Nackenhaare aufstellen. Allerdings Muss man einfach immer & immer weiterlesen wie es weitergeht. Der Schreibstil ist so mega, flüssig, angenehm, fesselnd & super spannend. Für mich persönlich war die Karte etwas besonderes. Klare Kauf - & Leseempfehlung! Lest diese Story ganz unbedingt!
Dass dieses Buch ein Debütroman sein soll, fällt mir immer noch schwer zu glauben. Da hat Raidark die Latte wirklich hochgelegt, denn sein düsteres, blutiges Werk der Dark Fantasy ist ein Paradeexemplar für reichhaltiges Worldbuilding, tief ausgearbeitete Charaktere, die einem beinahe von der Seite ins Gesicht springen, und eine Geschichte, die einen in so vielen Facetten fasziniert. Worauf man sich aber einstellen muss, ist dass dieses Buch nichts für schwache Nerven ist, denn in dieser Welt existieren Gnade, Menschlichkeit und Nächstenliebe nur ganz am Rand. Es ist eine Geschichte über die tiefsten und dunkelsten Abgründe menschlichen Handelns und nichts und niemand ist sicher vor der Grausamkeit, die diese „Zivilisation“ zu durchdringen scheint. Bereits ab dem ersten Satz macht der Autor klar, dass es wir hier nicht auf dem Ponyhof gelandet sind. Er beschreibt in beinahe hyperrealistischer Art und Weise die düstersten Winkel, die man sich nur vorstellen kann und transformiert seine Prosa damit für mich von einem normalen Roman zu einem Kunstwerk, das sich vor dem inneren Auge zu entfalten beginnt. Mit jedem neuen Kapitel wird das Bild dunkler und düsterer und aussichtsloser und dennoch schafft Raidark es, immer wieder kleine Lichtblicke, kleine Momente der Herzlichkeit zu säen, denn sein Hauptcharakter Mika trifft auf ein kleines Mädchen, Mirja, das ihm ebenso wie dem Leser schnell ans Herz wächst und uns zeigt, dass es in dieser überwältigend dunklen Welt auch noch Licht existiert. Man leidet mit den beiden, man fürchtet um sie und man hofft, dass nicht noch etwas schlimmeres passieren kann. Das allerdings ist meist ein vergeblicher Wunsch. Meinen tiefsten Respekt hat sich der Autor mit seinem Worldbuilding verdient, denn die Welt von Dalia ist so tief ausgearbeitet, als wäre sie real. Von den kleinen Dörfern des Anfangs, über die Religion und die Legenden der Welt, bis hin zu den intriganten Familien, die Dalia lenken, ist alles bis aufs kleinste ausgearbeitet und auf einander abgestimmt. Nichts scheint fehl am Platz und man bekommt das Gefühl, dass Raidark gerade erst angefangen hat uns seine Welt zu zeigen. Ich würde dieses Buch denjenigen empfehlen, die gern Dark Fantasy lesen, Spaß an politischen Intrigen haben a la Game of Thrones und die gern Dark Souls spielen, denn auch hier überwiegt meist die Verwirrung darüber, was denn eigentlich gerade passiert und nur wenn man sich bis zum Ende durchschlägt, erfährt man vielleicht, warum man sich jetzt eigentlich all den Bossen gestellt hat. Für mich ist es ein gelungenes Auftaktwerk des Autors und ich bin mehr als nur gespannt, wie es weitergeht.
Eine Story, die dich mit in die Dunkelheit reißt, die dir die Sinne raubt und dich gleichzeitig nicht mehr gehen lässt. Sie ist verwirrend, sehr düster, brutal, abstoßend und Wortgewandt... Beim Lesen war ich abgeschreckt und angezogen zugleich... Der Autor verführt Dich mit seinen Worten, so das das Dunkle zu Deinem Gefährten wird und mit Dir den Tanz der Qual bis zur letzten Seite tanzt. Dieses Buch ist definitiv nichts für zwischendurch, es fordert Deine komplette Aufmerksamkeit. Wer auf einen Schreibstil a la zB Herr der Ringe steht, wird in diesem Buch einen Freund finden...wobei das Cover allein schon anziehend ist.