Am Ufer eines abgelegenen Baggersees wird eine aufgequollene Wasserleiche gefunden. Wer ist die Jugendliche? Und wie ist sie ums Leben gekommen? Jede kleine Spur wirft größere Fragen auf. Schnell laufen alle Ermittlungen ins Leere. Der Zeitdruck wächst. Mit tödlicher Akribie jagt der Mörder bereits sein nächstes Opfer.
Der Versuch, den Fall zu lösen, bringt Hauptkommissarin Johanna Baro an ihre psychischen Grenzen. Als sie endlich die grausamen Zusammenhänge erkennt, schwebt sie längst selbst in mörderischer Gefahr.
Über die Handlung ist bereits genug geschrieben worden, daher halte ich mich damit nicht auf. Das Buch ist durchaus spannend, aber an manchen Stellen, hat mich die "Wortwahl " nicht überzeugt. Achtung evtl. Spoiler Eine schwer verletzte und gefolterte Frau flieht vor ihrem Peiniger. "....dabei riss ihr Fussnagel endgültig aus. Doch sie ließ sich nicht abbringen, sie MÜNZTE den Schmerz in Körperkraft um..... RAPIDE schwang sie sich wieder auf und RANNTE den Gehweg entlang." Wie soll man denn bitteschön mit Scherben in den blutigen Fußsohlen rennen???? Ende Spoiler !!
Zudem erschließt sich mir auch nicht die Handlungsweise von Johanna Baro. Als fleißigem Krimileser weiß ich,dass man als Ermittler Duo mit seinem Partner zu zweit unterwegs ist. Sie dagegen rennt fast immer alleine durch die Gegend und bringt sich dadurch des öfteren in Gefahr. Ihr Partner Stefan Dresner fährt ebenfalls ALLEINE zur Befragung einer 18 jährigen Schülerin zu ihr nach Hause und geht dann mit ihr in ABWESENHEIT ihrer Eltern in IHR Zimmer um sie zu befragen.😖 🙈 Diese für mich unglaubwürdigen Begebenheiten haben meinen Lesespaß leider deutlich beeinträchtigt.
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Sophie Scarlett hat Soziologie und Pädagogik studiert und Weiterbildungen zur systemischen Familienberaterin und Traumapädagogin abgeschlossen. 'Totgespritzt' ist ihr Debütroman.
Johanna Baro, Hauptkommissarin, und ihr Partner Stefan Dresner jagen den Mörder einer jungen Frau. Schnell haben sie eine Spur. Doch ist tatsächlich alles so simpel wie es scheint?
Während der ersten Hälfte etwa hatte ich mich gefragt, ob das nicht eventuell doch eher "nur" ein normaler Thriller sei und kein Psychothriller. Doch ab einem bestimmten Ereignis habe ich diesen Gedanken definitiv aus meinem Kopf gestrichen, da sich die Geschichte dann unerwartet ganz anders entwickelte.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben. Mir gefiel der Schreibstil und einige Kapitel zeigen Rückblicke in die Vergangenheit des Mörders und auch der Hauptprotagonistin. Vor allem ersteres zeigt, wieviel Einfluss eine gute oder schlechte Kindheit auf die Charakterisierung eines Menschen haben kann. Diese Rückblicke waren erschütternd und erzeugten bei mir Mitleid.
Auch in der Gegenwart wird regelmäßig der Point of View gewechselt, was beim Ermittler-Trope in meinen Augen eher selten vorkommt und sich daher frisch anfühlt und auch eine absolute Bereicherung für die Story ist.
Die Geschichte hat einige Plottwists vorzuweisen, die ich nicht habe kommen sehen. Leider haben sie bei mir jedoch nicht alle gezündet. Ein- bis zweimal musste ich die Stirn runzeln, weil der Twist zu plötzlich in den Raum geworfen wurde und für mich dann bestimmte Handlungen im Anschluss nicht wirklich logisch erschienen bzw leider zu konstruiert dadurch wirkten. Das betrifft vor allem eine bestimmte Figur in der Geschichte. Unabhängig aber davon hat mich das Buch mitgerissen und mir "ekligen" Spaß bereitet. Einige Ausführungen sind sehr explizit und nichts für schwache Nerven.
Ich freue mich auf weitere spannende Fälle von Baro und Dresner, die beiden als Duo sind ein tolles Gespann.
Kriminalkommissarin Johanna Baro und ihr Partner Stefan Dresner werden zu einem Leichenfundort gerufen, der Johanna weit zurück in ihre Kindheit katapultiert… doch nicht nur sie hat mit einem schweren Trauma zu kämpfen, auch der kleine Junge aus dessen Sicht wir die andere Seite der Geschichte erleben, muss tagtäglich durch die Hölle gehen.
Was der Fund einer Wasserleiche, Traumata, heile Familienwelten und Spritzen miteinander verbindet, dass veranschaulicht @autorin.sophie.scarlett in ihrem Thriller „Totgespritzt“
Die Figur des naja ich sag mal Hauptbösewichts ist sehr eindrucksvoll beschrieben und man bekommt regelrecht eine Gänsehaut, wenn man in seine Gedanken- und Lebenswelt eintauchen kann.
Generell finde ich den Thriller emotionsgeladen hinsichtlich der Tatsache, dass die Konstellationen, die dir Autorin beschreibt, gar nicht so fernab der Realität sind und man sich beim Lesen unwillkürlich fragt, wie viele Personen bzw. Familien man kennt, bei denen man sich nicht sicher ist, was da hinter verschlossenen Türen passiert…
Es gab einige sehr spannende Szenen und einige die eben einfach da waren 😅 der Plott am Ende hat mich tatsächlich überrascht und der Ausgang der Geschichte…. Wir dürfen wohl auf eine Fortsetzung gespannt sein??????
Eine Leiche im Baggersee, ein dynamisches, von eigenen Schatten gequältes Ermittlerduo und ein Beweis dafür, wie wichtig eine liebevolle Erziehung ist. Vielmehr bedarf es nicht, um daraus eine packende und fesselnde Geschichte zu spinnen, die mich wirklich am Lesen gehalten hat. Zumindest nicht für Sophie Scarlett. Denn was hier im Debüt abgeliefert wird, erinnert nicht an das Werk einer Debütantin, sondern ist vielmehr an eine erfahrene Thrillerautorin. Rasant, gewandt, facettenreich, mit Plottwists an den richtigen Stellen, um die Leserschaft wiederum auf eine neue Fährte zu locken. Für mich wurde hier alles geboten, was für einen richtig guten Psychothriller benötigt wird. Und nein, es ist nichts für zart besaitete Menschen, sondern trifft den richtigen Ton des Genres, soweit ich das einzuschätzen vermag. Ich bin sehr gespannt, wie die Reihe um die Ermittlerin Johanna Baro und die Autorin Sophie Scarlett weitergeht, und freue mich auf weitere Werke. Wenig überraschend kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen!
Der Psychothriller hat mich beim Lesen vollkommen eingenommen und in die Geschichte hineingezogen. Das Buch hat mich gefesselt und wollte mich nicht mehr loslassen. Bei den Ermittlungen habe ich mitgerätselt wer der Mörder sein könnte, wurde aber immer wieder ein bisschen in die Irre geführt. Ich konnte mir bei dem guten Schreibstil die Geschichte bildlich in meinem Kopf vorstellen. Während dem Lesen habe ich mich hautnah mit dabei gefühlt und habe mitgefiebert. Die Geschichte hat mich gepackt, hat an der einen oder anderen Stelle an meinen Nerven gezerrt und mich komplett mitgerissen. Die Autorin hat ein tolles Debüt geschrieben, das mich sehr überrascht und gefesselt hat. Würde mich sehr freuen, wenn es mit dem Ermittlerduo Johanna Baro und Stefan Dresdner weitergehen würde.
Ich kann leider die vielen guten Bewertungen nicht nachvollziehen. Ja, der Schreibstil ist in Ordnung und der Inhalt ganz spannend - zumindest bis zur Hälfte des Buches. Aber da wirkt es als hätte eine andere Autorin übernommen: Ein klarer Bruch im Schreibstil und vollkommen sinnlose „Plot Twists“, die einfach nur dazu da sind, damit noch weitere Schreckensszenarien ins Buch gequetscht werden können. Es wirkt als wäre der Autorin nach der Hälfte die Puste und die Idee ausgegangen und sie hätte sich einfach spontan irgendwas aus den Fingern gesogen.
Was für ein großartiger Psychothriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Die Spannung wird durchweg gehalten, sodass man einfach immer weiter lesen muss. Kaum zu glauben, dass es der Debütroman von Sophie Scarlett ist. Schon jetzt bin ich ein großer Fan von Johanna Baro und freue mich auf weitere spannende Unterhaltung rund um ihr Team. Aber Achtung, dieses Buch ist nur für starke Nerven geeignet!
Sympathisches Ermittler-Duo. Würde gerne mehr von Ihnen lesen. Die Story war jetzt nichts außergewöhnliches und eben eine typische Thriller Story aber es hat mich gut unterhalten.