In ihren mittlerweile zu Klassikern avancierten Privilege Papers zeigt Peggy McIntosh, dass vielen ›weißen‹ Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, die eigenen Privilegien als nicht nennenswert erscheinen, sondern als individuelle, geradezu unsichtbare Zufälligkeiten. McIntosh fragt danach, wie mit der ›Schuld‹ des »weißen Privilegs« reflektiert umgegangen werden kann, und sie legt offen, wie wichtig es ist, die systemischen Mechanismen von Diskriminierung zu erkennen und gegen sie vorzugehen. Yasemin Dinçer hat die "Privilege Papers" erstmals ins Deutsche übersetzt. Mit einem instruktiven Nachwort von Markus Rieger-Ladich.
Peggy McIntosh, Ph.D. is an American feminist and anti-racism activist, the associate director of the Wellesley Centers for Women, and a speaker and the founder and co-director of the National S.E.E.D. Project on Inclusive Curriculum (Seeking Educational Equity and Diversity).
McIntosh is most famous for authoring the 1988 essay "White Privilege and Male Privilege: A Personal Account of Coming to See Correspondences through Work in Women’s Studies."