Während seine Frau im hochherrschaftlichen Hôtel de Ville ihr Amt als Pariser Bürgermeisterin antritt, wird Commissaire Lacroix zu einem Tatort Céline Cantin – blond und außergewöhnlich schön – liegt tot in ihrer Wohnung. Sie ist zurechtgemacht und trägt ein elegantes Kleid, als hätte sie eine Abendveranstaltung besucht. Ist der Täter ihr bis nach Hause gefolgt? Würgemale weisen auf ein Gewaltverbrechen hin. Aber was war das Motiv? Ein Raubüberfall kann es nicht gewesen Die teure Uhr des Opfers hat der Mörder zurückgelassen. Nach der Obduktion wird ein Sexualdelikt ausgeschlossen, und auch das Leben der Frau, die in den Galeries Lafayette arbeitete, gibt Lacroix keinerlei Anhaltspunkte. Dem Commissaire schwant Bö Wenn die Frau ein Zufallsopfer war, kann auch der Polizei nur der Zufall helfen. Dann wird eine zweite blonde Frau tot aufgefunden …
Ich glaube, diese Reihe ist auserzählt. Es wird immer repetitiver, ja, Lacroix hat kein Handy und telefoniert in Kneipen, ohne jemals was vom Datenschutz gehört zu haben, ja, seine Frau ist prominent, aber er mag das nicht so, ja er ist fast wie Maigret blablabla. Dieser Fall hier war super dünn, inhaltlich aber auch von der Seitenzahl her: 176. Der erste Band hatte 100 Seiten mehr und war ein Euro günstiger. Buchflation, sozusagen.
Wieder einmal ein sehr spannender Krimi von Alex Lepic. Bin jedes Mal aufs Neue begeistert, wie leicht sich die Bücher lesen lassen und auch die Wendung des Falles haut mich jedes Mal um.