Wer es wagt, ihre Macht in Frage zu stellen, wird büßen müssen ... Der düstere Fantasyroman voller magischer Nächte und Intrigen
Valentina ist stark, schön und genießt das Leben als einflussreiche Vampirin in der großen Stadt in vollen Zügen. Ihre Nächte könnten perfekt sein, wären da nicht die Intrigen ihrer verhassten Familie und die verdammten Dschinn, die ihr Volk einst beinahe vollständig ausgelöscht hätten. In ihrem Nachtclub schmiedet sie deshalb ihre Rache – bis ihr jemand zuvorkommt. Ein mächtiger Dschinn wird ermordet und die gesamte magische Welt gerät in Aufruhr. Sofort werden die Vampire verdächtigt, und Valentina setzt alles daran, ihre Leute vor dem Zorn der Dschinn zu schützen. Auch, wenn das bedeutet, sich ihrer eigenen düsteren Vergangenheit zu stellen und dem einzigen Mann gegenüberzutreten, der sich je in ihr dunkles Herz geschlichen und dem sie vor Jahrhunderten den Rücken gekehrt Vlad Draculeşti.
Dies ist eine überarbeitete Neuauflage des bereits erschienenen Titels Dark Blood – Tochter der Finsternis.
Mary Thorne ist das Pseudonym von Marie Weißdorn. Sie wurde 1996 in Hamburg geboren und war schon in der Grundschule für ihre blühende Fantasie bekannt. Heute lebt sie in Münster und feilt neben dem philologischen Studium als Lektorin an den Geschichten anderer. Ihre eigenen Charaktere erweckt sie in der Nacht zum Leben, wenn die Welt still ist und die Ideen nur so fließen. Sie genießt es, in ihren Erzählungen tun und lassen zu können, was sie möchte. Ob das Ergebnis dann im Sinne von Marie Weißdorn abenteuerlich-fantastisch oder doch nach Mary Thorne etwas dunkler und sarkastischer wird, hängt ganz von der aktuellen Inspiration ab.
Dem Buch fehlt es an Spannung, auch bei Szenen wo etwas passiert. Dann gibt es relativ am Anfang einen Zeitsprung in der Geschichte von 600 Jahren ohne irgendeine Erklärung. Ich habe das Buch nicht weitergelesen, da langweilig und schlecht geschrieben ist. Das Cover ist gut und passend, deswegen 2 Sterne. Schade, ich hatte mir mehr erhofft, da der Titel gut klingt.
"Darker Than Blood" von Mary Thorne präsentiert sich als ein ambitioniertes Werk innerhalb des Fantasy-Genres, das eine vielschichtige Welt mit einer Fülle von übernatürlichen Wesen wie Vampiren, Dschinn, Faes und Kobolden erschafft. Allerdings beginnt die Erfahrung dieses Buches bereits vor dem eigentlichen Lesen mit einer Diskrepanz: Die Frau auf dem Cover, vermutlich die Protagonistin Valentina Danesti, wird mit schwarzen Haaren dargestellt, obwohl sie in der Geschichte rotes Haar trägt. Diese Inkonsistenz mag für manche Leser ein kleines Detail sein, mich hat es aber irgendwie gestört.
Der Schreibstil von Mary Thorne ist unverkennbar brutal und direkt, was dem Buch eine gewisse Schwere verleiht. Diese Herangehensweise könnte dazu beitragen, die düstere Atmosphäre und die harten Realitäten des Lebens in einer Welt, in der die ersten Vampire existieren, zu unterstreichen. Jedoch führt diese Erzählweise zusammen mit dem Mangel an aufbauender Spannung dazu, dass die Geschichte, trotz ihres gut durchdachten Weltenbaus und der interessanten Handlung, in Teilen zäh und schwerfällig wirkt.
Die Handlung selbst und der Aufbau der Welt sind zweifelsohne gut konzipiert. Die Einführung einer solch reichen Vielfalt an magischen Wesen und die originelle Darstellung der Vampire sind lobenswerte Aspekte des Buches. Allerdings scheint es, dass die Umsetzung in Bezug auf die Erzählspannung und die fesselnde Darstellung der Ereignisse nicht ganz gelungen ist. Die Leser und Leserinnen könnten sich in der Komplexität der Welt verlieren, ohne dass die narrative Struktur ihnen genug Gründe liefert, weiterzulesen.
Insgesamt bietet "Darker Than Blood" eine fesselnde Prämisse und einen beeindruckenden Hintergrund, kämpft aber mit der Umsetzung in Bezug auf Stil und Spannungsaufbau. Für eine Leserschaft, die sich für eine tiefgründige Welt und eine brutale, ungeschönte Darstellung interessiert, könnte dieses Buch dennoch einen Blick wert sein, auch wenn sie sich auf einige Inkonsistenzen und mögliche Erzählhürden einstellen müssen.
Overall: 4/5 ⭐️ Spice: 1/5 🔥(2 Szenen im gesamten Buch)
Valentina Danesti ist ein Vampir. Sie lebt, sofern man das Dasein einer Untaten als leben bezeichnen kann, in Genf und führt dort einen Nachtclub für jegliche magische Geschöpfe. Nebenher ist sie damit beschäftigt für ihre politischen Entscheidungen, sagen wir mal, Andere von sich zu überzeugen. Anastasia, Valentinas jüngere, zugegeben auch dümmere, Schwester folgt noch immer Vlad, dem mächtigsten aller Vampire. Sie verurteilt Valentina dafür, Vlad verlassen zu haben, ohne das sie jedoch die Gründe dafür kennt. Soweit wäre das Leben der Danesti Schwestern jedoch sehr zufriedenstellend.m Ja es wäre… gäbe es da nicht Mirca, das jüngste der Geschwister. Mit seiner Geburt übernahm er das Erbe der Familie und alles wofür Valentina und Anastasia gearbeitet haben wurde zu Nichte gemacht. Neben Rache, Intrigen und dem allgegenwärtigen Pläne schmieden verfolgt jeder der Akteure seine eigenen Ziele. Auch wenn so manchen überrascht wer an wessen Seite steht und wofür kämpft. (Buch freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt von , trotzdem meine Unvoreingenommene Meinung)
————— Am Anfang habe ich gebraucht, bis ich in die Geschichte eingestiegenen, aber nach den ersten Kapiteln war ich gefesselt. Der Schreibstil zieht einen in den Bann und man fühlt sich, als ob man selbst Valenkas Emotionen spürt. Man spürt die Umgebung, die Gefühle, die Anspannung und fast die zum schneiden gespannte Luft. Valentina hat einen sehr starken Charakter und tut nur das was sie will, mit ihren eigenen Zielen im Kopf. Ich kann nicht jede ihrer Entscheidungen nachvollziehen, aber vielleicht muss man dazu auch erst 600 Jahre gelebt haben ;) Der Twist gegen Ende hat mich doch tatsächlich überrascht, da ich kurz vorher dachte die Geschichte zu verstehen. Alles in allem fand ich das Buch wirklich Klasse.
„Darker Than Blood“ von Mary Thorne ist eine Geschichte der ersten Vampire in einer einzigartigen Welt bestehend aus Menschen, Dschinn, Faes, Kobolden und vielen mehr. Die Protagonistin ist Valentina (Valenka) Danesti. Ich muss ganz ehrlich sagen, dieses Buch hat fast 150 Seiten gebrauch, um für mich interessant zu werden. Der Klappentext, hat eine spannende Intrige, mit Krieg und einer unheilvollen Romanze zwischen Valentina und Vlad versprochen. Bekommen habe ich zwar alles davon, aber die Handlung hätte so viel interessanter gestalte werden müssen. Die erste Sobald der schwierige Teil überwunden ist und wir endlich zur Intrige kommen, hat sich auch der Spannungsbogen drastisch angehoben. Es werden die Schattenseiten des Lebens als Vampir aufgedeckt und das Gesamtbild der Geschichte wurde für mich mit einem Schlag greifbarer. Der Hintergrund der Vampire ist mal etwas Neues gewesen. Die letzte Hälfte habe ich nur noch mit Valentina mitgefiebert und gehofft, dass sie heile aus der Nummer rauskommt und ihrem Volk das fortbestehen sichern kann. Zu sehen, wie ihre Geschwister und Vlad sich von ihr abwenden, hat mir so leidgetan. Dass das Band, dass sie alle verbindet doch so dünn ist, hat mich schon traurig gemacht. Fazit: Am Anfang war dieses Buch eine reine Prokrastinationsaufgabe für mich und ich hätte mir wirklich gewünscht, dass es schon spannend losgeht, wie es tatsächlich erst ab der Hälfte kam. Wenn man die Hürde, dann geschafft hat, liest sich „Darker Than Blood“ tatsächlich auch in einem Rutsch weg. Extrapunkte gibt es für die erfrischende Idee der Entstehung der Vampire und der magischen Welt.
Darker than Blood war mein erstes Buch der Autorin und punktet vor allem mit einem modernen Erzählstil, einer düsteren Atmosphäre und einer spannenden Grundidee. Die Story rund um Dschinn, Vampire, Verrat und Intrigen bietet einige gelungene Twists und eine eher nebensächliche Slowburn-Romance. Im Fokus steht klar der Konflikt mit den Dschinn und die Aufklärung des Mordes, was grundsätzlich interessant umgesetzt ist. Erzählt wird aus Valentinas Sicht in der Gegenwart, ergänzt durch Rückblicke, die ich besonders spannend fand. Valentina selbst war für mich auch die interessanteste Figur – vor allem eine Szene, in der sie schwer verwundet mit ihrem treuen Begleiter ist, konnte mich emotional wirklich erreichen. Die Charaktere sind insgesamt gut vorstellbar, blieben für mich aber oft zu oberflächlich. Sympathieträger gibt es kaum, und einige Handlungen – besonders innerhalb der Vampirfamilie – haben mir das Mitfühlen eher schwer gemacht. Die Vielzahl an Figuren und stellenweise fehlende Zusammenhänge sorgten zudem für etwas Unruhe in der Handlung. Sehr positiv hervorzuheben sind dagegen die detailliert und lebendig ausgearbeiteten Schauplätze, die für mich teilweise stärker wirkten als die Figuren selbst. Das Finale konnte mich leider nicht ganz überzeugen, dennoch war die Geschichte insgesamt kurzweilig und unterhaltsam. Unterm Strich ein sehr dunkler Dark-Fantasy-Roman mit einer interessanten Welt und viel Potenzial. Für zukünftige Bände wünsche ich mir tiefere, sympathischere Figuren, mehr emotionale Nähe – und vielleicht auch ein kleines Happy End.
"Darker than Blood" von Mary Thorne ist ein faszinierender Fantasy-Roman, der sich mit Vampiren, Ghulen und Dschinns auseinandersetzt. Die Geschichte dreht sich um Valentina Danesti, eine Vampirin, die bereit ist, Gewalt anzuwenden, um ihre Ziele zu erreichen. Ihre Familiengeschichte ist besonders interessant: Sie hat eine Schwester, mit der sie sich gerne misst, aber gleichzeitig als dumm abstempelt. Diese komplexe Beziehung fügt der Geschichte Tiefe und Spannung hinzu. Ein zentrales Element der Handlung ist, dass Valentina und ihre Schwester enterbt wurden, als ihr Bruder geboren wurde. Dieser Aspekt wird immer wieder erwähnt und prägt Valentinas Hass auf ihren Bruder. Die Rückblenden in ihre Vergangenheit ermöglichen es dem Leser, sich tief in Valentinas Charakter und ihre Entscheidungen hineinzuversetzen. Der Plot beginnt zwar langsam, gewinnt aber an Fahrt, je weiter die Geschichte fortschreitet. Valentinas Entwicklung ist nachvollziehbar und interessant gestaltet. Der Schreibstil von Mary Thorne ist flüssig und fesselnd, wodurch das Buch leicht und schnell zu lesen ist. Ein kleiner Kritikpunkt meinerseits ist, dass der romantische und erotische Aspekt des Buches etwas zu kurz kommt. Wer also auf der Suche nach einer intensiven Romanze ist, könnte möglicherweise enttäuscht sein. Trotzdem bleibt die Geschichte spannend und unterhaltsam. Insgesamt bietet "Darker than Blood" eine faszinierende Mischung aus Fantasy und Abenteuer, die Fans von Vampirgeschichten sicher begeistern wird. Es ist ein Buch, das ich gerne weiterempfehle, besonders an Leser, die tiefgründige Charaktere und spannende Handlungsstränge schätzen.
Diesen Prinzipien folgt die Vampirin Valentina Dăneşti seit 600 Jahren. Sie hat ihren Fürsten Vlad Ţepeş Draculeştis den Rücken gekehrt und Leben jetzt in Genf in Leben voller Macht und Einfluss. Ihre Intrigen zum Schutz ihre Familie und Volkes nähert sich dem Ende. Bis zu dem Tod eines mächtigen Dschinn, der einiges ins Rollen bringt.Valentina ist eine bewundernswerte Frau, die ihren Weg geht und ihren Prinzipien treu ist. Ok, ihre Prinzip sind nicht gerade gut, für sterbliche Menschen. Doch der Gedanke dahinter gefällt mir. Auch ihre Beziehungen zu der Familie und Freunden, wenn sie welche hat, sind recht interessant und nicht gerade der Norm entsprechend. Gerade deshalb gefällt mir diese Geschichte. Sie ist erfrischend anders und dann auch sehr spannend durch die verschiedenen Intrigen und Machtkämpfe. Bis zum Schluss weiß man eigentlich nicht wer hinter allem steckt und doch ahnt man so manches, das sich wieder als falsch herausstellt. Gleichzeitig gibt es dann eine Wendung und die Action beginnt und spätestens da, kann man es nicht mehr aus der Hand legen. Valentina hat einen in der Hand, bis zur letzten Seite.
"Darker than Blood" ist ein fesselnder Fantasy-Roman für alle, die dunkle Romantik, starke Protagonistinnen und übernatürliche Intrigen lieben. Mary Thorne hat eine Welt geschaffen, in der Rache und Liebe Hand in Hand gehen. Valentina ist eine faszinierende Protagonistin, die ihre eigene Stärke und Macht nutzt, um ihre Familie zu schützen.
Für Vampirstories habe ich schon lange eine Schwäche entwickelt. Gepaart mit Dschinn hätte ich mir das ganze selbst nicht vorstellen können, aber irgendwie funktioniert es hier. Uns wird ein neuer Ansatz zur Entstehung von Vampiren gezeigt, dessen Grundidee ich tatsächlich interessant fand. Kombiniert mit einem starken weiblichen Hauptcharakter, welche unfreiwillig mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird, habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Wir bekommen hier keine typischen Vampire präsentiert, sondern komplexe Charaktere mit ihren Stärken und Schwächen (wenn auch nicht alle gleichermaßen gut ausgearbeitet sind). Eine kurzweilige Unterhaltung für zwischendurch.
Vampirin Valentina hält sich eigentlich von ihrer Familie fern, aber als ein mächtiger Dschinn ermordet wird, bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich ihrer Familie und Dracula zu stellen. . Valentina ist zwar keine wirklich sympathische Protagonistin, aber dafür ist sie auf jeden Fall cool. Sie weiß genau, was sie will und wie sie ihre Ziele erreichen. Außerdem ist sie auch nicht auf den Mund gefallen. Ihre kleine Schwester Anastasia it eigentlich wirklich unsympathisch, aber gegen Ende des Buches hat sie mich sehr überrascht. Die Familienverhältnisse zwischen Valentina und ihren Geschwistern sind auf jeden Fall interessant, vor allem das fast schon grausame Gekabbel zwischen Valentina und Anastasia. Mir hat der Weltenbau wirklich gut gefallen. Durch Valentinas Kontakte lernt man viele verschiedene Wesen kennen und die Welt des Übernatürlichen fügt sich auch gut in die der Menschen ein. Von Anfang an ist die Handlung spannend aufgebaut und Valentinas Motive werden sehr geschickt nach und nach enthüllt. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und das Buch war dank dem angenehmen Schreibstil gut zu lesen. . Coole Vampire