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Les enfants de la crique

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176 pages, Paperback

First published April 4, 2024

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Rémi Baille

2 books

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9 (15%)
1 star
2 (3%)
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Bénédicte.
143 reviews4 followers
April 23, 2025
J’ai eu vraiment l’impression de vivre dans la crique. Ce roman m’a fait voyager, m’a donnée envie de partager leur quotidien. J’ai ressenti l’angoisse du drame comme si j’avais été présente (et cela m’a même rappelée à un événement malheureux, tellement la description correspondait à l’image et au souvenir que j’en gardais). La plume de l’auteur est belle, et on est portés tout du long.
Profile Image for Pauline Hrdn.
159 reviews7 followers
June 17, 2026
J'ai adoré. Certes, ça aurait été encore mieux avec 50 pages de plus car la fin arrive vite, mais on est directement plongés dans l'ambiance et c'est délicieux. J'ai tellement ressenti la chaleur, le soleil, même les couleurs. J'ai rarement visualisé avec autant de détails ce que je lisais.
5 reviews
October 18, 2025
Un début très poétique qui était quelquefois lourd mais avec des images très fortes. Nine est un personnage inspirant.
Profile Image for Markus.
68 reviews
Read
August 18, 2026
22 Stellen aus dem Buch:

„Sie war die Patin der Geschichten und der Sagen, die sie eifrig, jedoch nur nach Vereinbarung, zum Besten gab, und hatte zahlreiche Generationen an die Welt des Mittelmeers herangeführt, Samenkörner, verstreut wie Teile ihrer selbst, an denen die Zeit ihr demütiges Werk verrichten konnte, ohne dass es einer Unterstützung bedurfte.“ (Baille 2026: 9)

„Aperitif, Spiel und Geplauder gingen ohne rechte Ordnung ineinander über.“ (Baille 2026: 11)

„Das Streben nach Behaglichkeit — dieses sehr individuelle Bedürfnis — führte jene, die den Strand hinter sich ließen, zur Suche nach einer allumfassenden Erfahrung, die bisweilen auch mit Leiden erkauft werden musste. Ein Platz im Schatten eines über das Wasser ragenden Pinienastes war den Schmerz wert, den der scharfkantige Fels an den Fußsohlen verursachte. Gleiches galt für den kaputten Rücken, wenn eine Felsspalte einen natürlichen Sessel bot, in den man sich zum Lesen werfen konnte.“ (Baille 2026: 12)

„In diesen Phasen des Rückzugs murmelte sie kaum hörbar kleine Gesänge vor sich hin, dirigierte den Chor in ihrem Inneren, der mit den Elementen, ihren Seelenschwestern, mitschwang, und lange war sie überzeugt, nur sie könnten sie verstehen, vor allem der Wind, in dem sie einen Vertrauten und ihren besten Freund sah.“ (Baille 2026: 13)

„Oft dachte sie an die Trauerfeier für den Fischer der Bucht, die sie, ein entsprechendes Verbot missachtend, aus der Entfernung verfolgt hatte, an den feierlichen Augenblick, in dem brennende Boote dem Meer zurückgegeben worden waren.“ (Baille 2026: 14)

„Um die Trübsal ihres letzten Sommers aufzuwiegen, nahm sie sich vor, alles auszukosten, was dieser Ort zu bieten hatte, wie um sich ein Herbarium aus Gefühlen anzulegen.“ (Baille 2026: 15)

„Cascade, der redseligere von beiden, wusste, dass er eines Tages die Gelegenheit haben würde, sich zu erklären, diese Sprache zu bändigen, doch noch hatte er den Bogen nicht raus und sich daher entschlossen, seine Worte für später aufzubewahren.“ (Baille 2026: 26)

„In den Stein gehauene Stufen erleichterten den Aufstieg, und kurz vor dem Ende des Weges verkündete eine Tafel: »Weder das Meer noch die Erde vergessen die Ihren.« Diese Formel, der man eine Vielzahl an Bedeutungen zuschreiben konnte, hatten die Gemeinschaften der Seeleute zu ihrem Heiligtum erklärt, und manche von ihnen hatten die Kapelle zu ihrem letzten Ruhehafen bestimmt, von dem aus ihre Asche verstreut wurde oder wo man, wenn das Meer sie schon zu sich geholt hatte, mit einer kleinen Plakette, in die der Name des Mannes und der seines Bootes eingraviert waren, ihres Verschwindens gedachte. Mit ihrem leicht verblassten gelben Anstrich bewahrte sich die Kapelle eine majestätische Aura, die wohl auch ein Grund für ihre Erhaltung war. Umgeben von Blumen, Kerzen ohne Docht, Botschaften voller Sanftmut oder Reue, war ihre Tür geschlossen. Sie wandte sich dem Horizont zu, und einzig eine weiße Madonna mit ausgebreiteten Armen schränkte ihr Sichtfeld ein. Das hier war ein Ort des Gebetes und der ersten Küsse.“ (Baille 2026: 27 f.)

„Diese Nacht enthüllte. Etwas trieb in ihr sein Wesen. Sie war zärtlich, etwa wenn sich bei ihren leisesten Berührungen die Härchen auf der Haut erhoben. Überzeugt durch die aufkeimende Liebe. Überredet durch das Gleichgewicht der Kräfte. Schiffe, die unter den Sternen vorüberzogen, erinnerten sie daran, dass sie nicht allein auf der Welt waren. Sie hatten daran geglaubt. Als das Bier aus war, fing Nine an zu frieren. Ein leichter Wind sang für sie beide, flüsterte ihnen zu, nicht untätig zu bleiben. Nine rückte näher zu Coco. Dann ein Kuss oder zwei. Jeder in den Armen des anderen.“ (Baille 2026: 54)

„Er ließ sich aufs offene Meer treiben und machte guten Fang. Das Universum reichte ihm dar, was es zu bieten hatte, und er nutzte die Gelegenheit. Er konnte nicht anders, als erneut zu jubeln, ballte die Faust, als hätte er ein Tor geschossen, und in einer sanfteren Bewegung schloss er die Augen und legte den Kopf in den Nacken, mit dem Lächeln desjenigen, der zur Welt aus vollem Herzen Ja sagt. All dieses Jauchzen erlaubte er sich, als er den Blicken der anderen entzogen war. Zum ersten Mal in seinem Leben war seine Einsamkeit bevölkert.“ (Baille 2026: 58)

„Und dann debattierten alle über Nines Entscheidung und ihr Handeln, das nichts anderes war als eine Wiederholung der Geschichten der Vergangenheit: Frauen wurden verrückt, Männer verdienten Geld.“ (Baille 2026: 69)

„Überleg dir lieber, wie du deine Liebe schenken willst, denn der andere plagt sich genauso ab wie du. Das Ganze ist einfach nur ein Dialog, in dem du nichts sagen musst. Manche Leute sagen: Ich liebe dich, andere können das nicht auf diese Weise sagen und sagen es anders, aber letztlich dann doch irgendwie. Glaubst du, das bedeutet, dass sie weniger stark lieben?“ (Baille 2026: 77)

„Ein goldbrauner Sonnenuntergang zeigte an, dass es anderswo brannte. In der Bucht war man hingerissen, denn der Himmel leuchtete mit entwaffnender Pracht in der Farbe von Orangenlikör.“ (Baille 2026: 83)

„Die Kapelle hatte Feuer gefangen, kurz nachdem Coco weggefahren war. War innen ausgebrannt. Der Holzaltar. Die Ikonen. Die Blumengebinde. Und mit all dem die Erinnerungen. Das Löschboot hatte nicht ausgereicht. Die Kapelle war keine Kathedrale. Ein kleines Gebäude. Das Feuer hatte nicht viel zu tun gehabt. Starke Strahlen von unten. Sie hatte drei Minuten gebraucht, um zu verbrennen, und ebenso lange, um zu erlöschen. Die Madonna hielt die Arme weiterhin ausgebreitet. Jetzt mit dem schwarzen Gesicht eines Bergmanns, bedeckt von Schaum. Die Arme ausgebreitet, wie ein Warum.“ (Baille 2026: 103)

„Sie hatten in dem zurückliegenden Erdrutsch keinen Beweis für das Leben sehen wollen. Auch keinen Ordnungsruf. Sie hatten sogar den Blick abgewandt.“ (Baille 2026: 112)

„Sie setzte sich so hin, wie sie es bei anderen getan hatte, und versorgten sich gegenseitig, einander direkt gegenüber und ohne zu sprechen, und trugen, um den Schmerz zu lindern, das Fleisch aus frisch geschnittenen Blättern von Aloe vera auf die Blasen auf. Mit zärtlichen Bewegungen, als hätten sie erneut das Bedürfnis, sich miteinander zu verbinden.“ (Baille 2026: 116)

„Mit dieser Trübsal kehrten sie schließlich auf den Kreuzweg zurück, und die Stadt wurde zum Symbol der Hoffnung, mit ihrem lärmenden Treiben, das sie wie den ersten Schrei nach der Geburt erlebten, jenen, der ins Leben führte.“ (Baille 2026: 119)

„Der Friedhof erstreckte sich, so weit das Auge reichte, zu ihren Füßen lag der Kadaver einer kleinen Landschildkröte, und in der Ferne der des Feigenbaums, unter dem sie geschlafen hatte.“ (Baille 2026: 127)

„Als Coco die Stufen erreicht hatte, drehte er sich um und suchte Nines Blick. Sie schloss zu ihm auf. Auf dem Grund seiner Augen, tief unten, lag noch immer dieser kleine Fleck von Traurigkeit, der ihn verletzlich machte.“ (Baille 2026: 147)

„Doch Bisse verletzen. In ihrer Maßlosigkeit hatte die Sonne nie daran gedacht, wie empfindlich eine Netzhaut ist, wie zart das Blatt eines Baumes.“ (Baille 2026: 153)

„Etwas Ungezähmtes in ihr erinnerte sie daran, dass sie noch immer Nine war, und sie wollte zunächst ihre Trauer ausleben, indem sie durch die Bucht streifte, um die Niederlage zu erfassen, um die Hoffnung in all ihren Aspekten zu benennen.“ (Baille 2026: 158)

„Die Zukunft musste künftig anders geplant werden. Die Vergebung der Eltern, verwandelt in eine Offenheit.“ (Baille 2026: 159)
Profile Image for Selim Halna.
14 reviews
July 23, 2025
Court premier roman. Histoire banale qui pousse à se demander, pourquoi écrire une telle histoire ? Passages inégaux, certains avec un style pompeux et d’autres plus que touchant. Un regard d’enfant sur l’amour qui ont su m’émouvoir et une description d’une crique merveilleuse qu’on sent vivante
Profile Image for Ana.
9 reviews
April 23, 2025
L’impression d’avoir voyagé dans le sud, c’était beau 🌞
Profile Image for eirignis.
248 reviews7 followers
April 29, 2025
C’est un très beau livre, empreint de contemplation et de poésie. Ce n’est pas un roman qui se lit pour son intrigue — il se regarde, presque comme un tableau en mouvement. Mille paysages se dessinent au bord de cette mer vivante, profonde, changeante, que l’on observe comme un personnage à part entière. Si la mer est parfois décrite à travers les émotions humaines, elle garde ici sa majesté, une présence surhumaine, souveraine et splendide.
« Pour elle, la maison n'était qu'un endroit où dor-mir. Pas un lieu de vie. La sienne était ailleurs. »

Ce n’est pas un roman qui plaira à tout le monde. Il y a peu d’action, peu de repères concrets. On ne sait même pas vraiment où se trouve cette crique, mais c’est précisément ce flou qui en fait la beauté : elle incarne un « chez soi » intérieur, une maison que chacun peut bâtir là où il se sent aimé et heureux.

Et puis, il y a cette vision de l’amour, simple et bouleversante, incarnée par le couple de la douane. Une merveille de tendresse et de fidélité qui m’a profondément touchée.
« La Douane se regardait dans les yeux et elle pleurait, parce que leur amour savait éteindre l'incendie. »

Un roman lent, poétique, presque hors du temps — à lire comme on écoute le ressac.
Profile Image for Ziggy.
197 reviews2 followers
August 6, 2025
J'ai donné la note de 15/20 à ce court roman, l'été d'une crique du Sud-Est, une crique "la Longo Maï" et ses estivants, ses occupants à l'année, son épicerie, sa vie en communauté, ses amours, ses coups de chauds, ses fugues. C'est beau et tendre, comme un soir d'été aux sons des cigales.
Profile Image for Mathilde Lbh.
363 reviews4 followers
April 27, 2025
C'est l'histoire d'une crique en bord de Méditerranée, l'histoire de ses habitants dans les cabanons, c'est une histoire d'amour entre Coco et Nine, deux adolescents que pourtant tout semble opposer : l'un rêve d'établir sa vie dans la crique, l'autre ne rêve que de partir.

J'ai lu ce roman pour le Grand Prix des Lecteurs 2025 des Editions Pocket.

Il faut bien que je vous avoue que les premières pages ont été assez difficiles, malgré que le roman soit court (157 pages), j'ai bien cru que j'allais abandonner. C'est un style très particulier, beaucoup de descriptions et des dialogues quasiment inexistants. En fait, c'est très contemplatif. Et puis finalement j'ai insisté. J'ai réussi à m'habituer au style de l'auteur.

J'ai aimé découvrir cette crique où règne calme et bienveillance, mais aussi les aléas que la nature met sur son chemin et qui remettent tout en perspective. C'est une quête pour Nine et Coco, chacun à leur façon. On ressent vraiment l'atmosphère du lieu et je crois que c'est ce qui m'a fait rester dans l'histoire. Ça a un petit côté Marcel Pagnol.

Je recommande cette lecture aux amoureux de la nature, de la côte méditerranéenne.
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