COMING-OF-AGE-Roman. Lese-Empfehlung ab 16. "Geniales Jugendbuch!" (Lisa Kron) Handlung Lili ist verliebt in Elias. Emma schlaft mit Clemens, liebt aber Stefan - und der ist in Kanada. Emma ist perfekt, Lili ihr Schatten. Lili ist klug, Emma blond. Marie liebt Lili, Lili liebt Elias, und Elias bekommt Besuch von Giselle. Emma weiss, dass Clemens sie nicht liebt. Lili redet sich ein, dass sie Elias nicht liebt und Marie denkt, sie weiss, was sie will - bis zu dieser Nacht mit Paul. Und alle suchen nur eines. Sich selbst. Was ist man denn, wenn man weder Kind noch erwachsen ist? Verwirrt. Unter Druck. Und unsicher. Die Hormone setzen die Segel auf einer Irrfahrt die sich Erwachsenwerden nennt. Eine Auswahl an Leserstimmen " "Irgendwo Dazwischen" ist ein so unglaublich wundervolles Buch, das mir die Worte fehlen... danke fur dieses wundervolle Lesevergnugen..."" (NadineDela) " Coming-of-Age vom Feinsten! Viel Liebe, viel Freundschaft, viel Gefuhl, viele Missverstandnisse und Liebesnachste... Super Roman!!"" (LeserInchen) " Eine Farbexplosion, die einen erblinden lasst. Die sehr liebevoll und mit enorm viel Farbe gestalteten Charaktere machen dieses Buch zu einem page-turner."" (Nicky von www.buchstaben-junkie.de) " ...es hinterlasst so ein wunderbar wohliges Gefuhl"" (DerWildeLeser) " WOW... Es wirkt gerade nach... einfach nur schon."" (Svenja Kinnert) " ... endlich mal wieder eine wunderbare, interessante Geschichte mit einer sinnlichen, erotischen Komponente, die man gerne liest..."" (elisabeth23) " Daumen hoch... Volle Punktzahl."" (Charlotte Rot "Charly") " Nachts las ich bis mir die Augen zufielen... Ich fand es fantastisch."" (botsche) " Verdiente 5 Sterne fur diese tolle, fesselnde und verwirrende Geschichte"" (Sabrina Tramm) Uber die Autorin Anne Freytag liebt Geschichten (vor allem, die, die das Leben schreibt). Sie liebt spannende Charaktere und erschafft diesen gerne einen eigenen kleinen Kosmos. Inspiriert vom Leben (und den Geschichten, die es schreibt), schreibt sie Geschichten die diesem gewidmet sind. Sie sagt sich gerne, dass ihre Romane Geschichten sind, die auch das Leben schreiben wurde (wenn es die Charaktere wirklich gabe). Freytag liebt glaubwurdige und greifbare Charaktere. Das Genre ist ihr dabei egal. Ein Held muss authentisch sein. Ist er es nicht, ist er kein Held. Es gibt noch viele Charaktere - die meisten wurden noch nicht geboren, sie rumoren lediglich als Ideen in ihrem Hirn. Anne Freytag hofft, dass einige von Ihnen im Laufe ihrer Gedanken noch spannend genug werden, um ihnen einen eigenen kleinen Kosmos zu erschaffen. Anne Freytag liebt das Schreiben und das Eintauchen in den Kosmos ihrer Charaktere. Sie liebt jeden einzelnen ihrer Protagonisten. Ganz tief in sich drin, ist sie davon uberzeugt, dass diese alle in Munchen leben und die Geschichten geniessen, die das Leben (fur sie) schreibt. Frau Freytags Romane sind bei Freytag Literatur erschienen. Kontakt und Austausch Ich freue mich wirklich uber Ruckmeldungen und den Austausch mit meinen Lesern. Hat Ihnen etwas gar nicht gefallen? Oder sehr gut? Ist Ihnen ein logischer Fehler ins Auge gesprungen? Wollen Sie ewtas loswerden? Hier finden Sie die Moglichkeit: kontakt@annefreytag.de. Bewertungen und Rezensionen Wussten Sie, dass die Bewertungen neben den Verkaufszahlen entscheiden, wie man bei Amazon platziert wird? Ihre Rezensionen sind also sehr wichtig. Deswegen freue ich ich mich uber jeden, der sich die Zeit nimmt, meine Romane zu bewerten. Folgen Sie mir auf Facebook Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben mochten, finden Sie mich und viele (hoffentlich;-)) spannende Informationen auf www.freytag-literatur.de und naturlich auch auf Facebook: https: //www.facebook.com/freytag.Literatur Sind Sie auf Facebook? Wenn freytag Li"
Es fällt mir sehr schwer die richtigen Worte für diese Geschichte zu finden, denn sie hat mich sehr berührt und ich glaube, man muss dieses Buch selbst gelesen haben, um meine Empfindungen nachvollziehen zu können.
Die Autorin, Anne Freytag, hat es mit ihrem Schreibstil geschafft, den Hauptprotagonisten eine individuelle, jugendliche und sehr authentische Persönlichkeit einzuhauchen. Die Geschichte der drei Frauen ging mir einfach sehr unter die Haut. Ich habe gelacht, geweint, gelitten und war als unsichtbarer Zuschauer mittendrin. Weder Emma, noch Lili oder Marie haben es leicht sich selbst zu finden und, für mich als Erwachsene, auf die Probleme und Gedanken eines Jugendlichen zu schauen ist unglaublich bewegend. Es erinnert einen an die eigene Jugend und daran mit welchen Problemen man umgehen musste, die einem als Erwachsener ganz banal vorkommen.
Die über 600 Seiten haben mich anfangs etwas abgeschreckt, allerdings habe ich die Seiten gar nicht richtig wahrgenommen weil ich so gefangen im Geschehen war. Insgesamt habe ich nur zwei Tage benötigt, um das Buch durchzulesen. Und so komisch das klingen mag, aber zum Schluss konnte ich mir einen Schluchzer nicht unterdrücken, weil mich das Ende des Buchs so berührt hat.
Jede Frau, die dieses Buch lesen wird, wird sich meiner Meinung nach automatisch mit einer der Hauptfiguren identifizieren können. Bei mir ist das automatisch so passiert, dass ich die eine oder andere mehr oder weniger sympathisch fand.
Fazit: Die Empfindungen, beim Lesen der Geschichte, kann man eigentlich nicht in Worte fassen. Das Buch ist für mich etwas ganz besonderes und ich kann es allen nur ans Herz legen es zu lesen.
Die 600 Seiten haben sich auch so angefühlt, jedoch kam auch in diesem Buch schon die ganz besondere Art durch, in der Anne Freytag es schafft Charaktere zum Leben zu erwecken, deswegen hab ich es trotz sehr vieler Seiten - und für meine ace-Perspektive viel zu viele explizite Sexszenen - gerne gelesen.
Ich mag die Repräsentation der queeren Person eigentlich auch ganz gerne, hätte mir aber gewünscht sie hätte einfach das Label Bi (oder gar kein Label) bekommen. Gleichzeitig verstehe ich auch, dass diese Storyline kritisch gesehen werden kann. Ich würde sie nicht verallgemeinern wollen.
Ich hab ziemlich gemischte Gefühle für dieses Buch. Am Anfang hab ich es absolut gehasst und hätte es fast ge-DNF. Die Charaktere und ihre Beziehung zueinander waren unausstehlich. So ein arger Konkutenzkampf zwischen angeblich besten Freundinnen wegen Männern, die ihnen eigentlich komplett egal sind. Lili und Emma blicken so aufeinander herab und denken sie sind so viel besser als die andere, es gibt so viel Slushaming, Sexismus/Misogynie, absolut furchtbar und ich habs kaum ausgehalten. Allerdings wachsen sie im Laufe des (sehr langen) Buches über sich hinaus und werden bessere Freundinnen füreinander, also verzeih ich ihnen für das grauenhafte Leseerlebnis am Anfang. Mit Emma hab ich auch ein bisschen ein Hühnchen zu rupfen. Was sollte das ganze mit ihrer Sexualität? Ihr erster Satz im Buch (nachdem wir ewig nichts über sie gehört haben und sie einfach so in die Geschichte geworfen wird als wär sie schon die ganze Zeit da gewesen) ist, dass sie 19 und lesbisch ist, also ist das anscheinend das wichtigste an ihr, was okay ist, dagegen hab ich nichts einzuwenden. Allerdings haut sie das alles sehr bald aus dem Fenster, weil sie sich in Paul verliebt. Erstmal hat sie eine kleine Krise, was auch verständlich ist, aber dann akzeptiert sie einfach, dass sie jetzt auf Männer steht, und nur noch auf Männer weil auch nach dem 9 jährigen Zeitsprung (der mich vollkommen überrascht hat und eigentlich unerwünscht war, aber whatever) nie wieder darüber redet, sich zu Frauen hingezogen zu fühlen oder eine Beziehung mit einer zu haben. Like what the fuck? Das wäre die perfekte Gelegenheit gewesen, um zu Erklären, dass Sexualität ein Spektrum ist und nichts festgefahrenes, aber es wird einfach nie wieder darauf eingegangen?? Das Ganze ist so unrelatisch. Man ist nicht 19 Jahre lang lesbisch, hat keinerlei Gefühle für Männer, mag den Sex mit Männern nicht, und wird dann über Nacht hetero. Bi oder Pan vielleicht, dass hätte Sinn gemacht, aber so wies im Buch war ist es einfach nur seltsam. Was war überhaupt der Grund, Marie lesbisch zu machen? Interessanterer Plot? Ne das hat mir echt nicht gefallen. Die hundert tausend love interests haben mich auch ein bisschen überfordert, und wie schnell sich alle verliebt haben bzw plötzlich doch nicht mehr verliebt waren. Vor allem die Sache mit Joachim, das ist einfach aus dem Nichts gekommen, und dann war der Zeitsprung und es gab einfach keine Erklärung, wie das alles so schnell passiert ist. Die Protagonistinnen haben sich auch so schnell verändert und neue Interessen entwickelt (Emma mit ihrer Liebe zu Büchern) oder angeblich schon die ganze Zeit diese Interessen gehabt und es seltsamerweise niemanden erzählt (Marie mit Mode und Kunst, Lili mit dem Schreiben). Das war alles sehr unglaubwürdig. Und dann gab's noch die Nebencharaktere, die ab und zu auftauchen und dann nie wieder erwähnt werden, wie z.B. Emmas Schwestern. Deren Storylines waren einfach so unfertig und abgehackt. Alles in allem war das Buch wirklich verworren und chaotisch. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, als würde ich einen noch nicht überarbeiten Entwurf für ein Buch lesen, der noch gekürzt und auf Unstimmigkeiten überprüft werden muss. Allerdings war die Stimmung meistens wirklich gut und ich hatte Spaß beim Lesen. Deutsche Jugendbücher sind einfach so nett und fühlen sich ganz anders an als amerikanische oder englische. Also war das für mich trotzdem keine verschwendete Zeit.
Ich habe eine Weile überlegt, ob ich 3 oder 4 Sterne gebe, aber am Ende habe ich mich aufgrund der Botschaft des Buches für 4 Sterne entschieden. An manchen Stellen ging es mir entschieden zu schnell voran mit der Geschichte, an anderen wiederum etwas zu langsam, aber insgesamt fand ich die Geschwindigkeit, mit der erzählt wurde, gut. Die Entscheidungen der Charaktere konnte ich zwar nicht immer nachvollziehen, doch im Großen und Ganzen fand ich die Hauptfiguren interessant und gut gestaltet. Vor allem die drei weiblichen Erzähler Emma, Lili und Marie haben mir gut gefallen, sie waren vielschichtig und ihre Freundschaft zueinander war (zumindest meistens) von Verständnis und Respekt geprägt.
Emma liebt Stefan, doch der ist im Ausland und so ist sie mit Clemens in einer Beziehung, obwohl sie ihn nicht liebt, Lilli ist in Emmas Bruder Elias verliebt, doch dieser hat eien Freundin, Giselle. Und Marie ist lesbisch, zudem auch noch in Lili verliebt. Paul, Maries bester Freund , empfindet für sie mehr als nur Freundschaft. Es ist ein kompliziert klingendes und emotionales Beziehungswirrwar, wie es scheint. Junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren sind auf dem komplizierten und emotionalen Weg des Erwachsenwerdens. Noch zwischen Kind und Erwachsenem fahren nicht nur ihre Gefühle Achterbahn, sondern auch ihre Leben und Ansichten verändern sich schneller als man mitkommt.
Wenn man den Klappentext liest, so wirkt er auf einen chaotisch, und doch interessant, und genau dass ist am Anfang auch ein wenig das Buch. So chaotisch wie das erwachsenwerden eines jungen Menschen, der in einem Chaos aus Gefühlen, Logik und Gedanken gefangen ist. Die Gefühle verleiten einen zu unüberlegten Schritten, die der Verstand nicht gut heißt.
Jedes der einzelnen Kapitel des Buches ist einem der weiblichen Hauptcharaktere gewidmet und mit den Überschriften ihnen zugeorndet. So erlebt man die Geschehnisse jeweils aus den verschiedenen Sichtweisen von Emma, Lili und Marie. Man kann ihre jeweiligen Beweggründe, Empfindungen und Gedanken nicht nur sehr gut nachvollziehen, sondern auch verstehen, wieso sie sich so benehmen und warum ausgerechnet diese Handlung zu diesem Ergebnis kommt. Es dauert zwar immer ein wenig, bis man die Puzzelteile zusammen hat und sich die Story zu einem Ganzen fügt, doch ist man schon nach kurzer Zeit so sehr gefesselt von allem, das man unbedingt wissen will, wie es weiter geht. Ob Lilli und Elias zusammen kommen, was aus Emma wird, und auch ob Marie nun wirklich lesbisch ist, oder doch Paul eine Chance erhält. Das einzige, was mich ein wenig an den einzelnen Charakteren etwas gestört hat, ist dass alle scheinbar Raucher sind. Vielleicht stößt es mir ein wenig zu sehr auf, aber ich finde es bei Jugendbüchern nicht so schön, wenn alle Charaktere immer wider eine Zigarette anzünden, auch wenn die Protagonisten junge Erwachsene sind.
Die Kapitel sind in Ich-Form geschrieben und lassen dadurch eine realistische und große Nähe zu den Protagonistinen entstehen. Man beginnt mit den jungen Frauen mitzufühlen und mit zu kämpfen, aber auch möchte man manchmal die ein oder andere am Kragen packen und sie schütteln, damit sie sozusagen aufwacht und sich etwas anders verhält, oder sie endlich beginnen miteinander zu reden, statt alles in sich "hineinzufressen". Jede von ihnen hat mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen und diese Schwächen und Stärken machen sie so realistisch und liebenswert, dass man in ihnen auch Menschen, die man selber kennt in ihnen wieder findet. Die vielen Liebesszenen wirken zwar am Anfang wie eine Interessenreduzierung auf schnellen Sex, doch nicht zu unrealistisch und passen sehr gut zu den noch jungen und unbeschwerten Charakteren, die erst noch entdecken, wie das Leben als Erwachsener ist und nach und nach ihre Naivität und Unschuld verlieren und sich über ihre Gefühle klar werden müssen.
Die drei Protoganistinen könnten nicht unterschiedlicher sein. So ist Lili eine unscienbare , liebenswerte und immer im Schatten von Emma stehende junge Frau, die erst noh damita nfangen muß genügend Selbstbewußtsein zu entwickeln um aus Emmas Schatten zu treten. Emma ist zwar eine bildhübsche, junge Frau die ihre Reize und ihr Äußeres einzuetzen weiß, doch nicht nur ein gutes Aussehen ist alles. Dass sie mehr als nur eine hübsche Trophäe ist und auch mehr verlangen kann, dass ist es was sie erst nach und nach begreift. Marie ist lesbisch und in ihre langjährige Freundin Lilli verliebt, für sie ist Lilli die Frau ihres Lebens. Doch ist dies wirklich ihre wahre Natur, oder macht sie sich etwas vor? Was ist wenn Paul ihr wirklich den Kopf verdreht und ihre Welt aus den Fugen gerät? Durch ihr Beziehungen, Freundschaften und Erfahrungen sind die drei miteinander verbunden und man erfährt nach und nach etwas über ihre gemeinsame Vergangenheit und auch über die Zukunft einer jeden der Drei.
Der Schreibstil ist einfach und locker und leicht, passt perfekt zu dem Thema des Buches. Man bleibt kein einziges Mal während des Lesens hängen. Der Sprachstil passt einfach zum Alter der Hauptcharaktere. Man kann es wirklich sehr gut in einem Rutsch durchlesen, da es einen fesselt. Immer wieder sind auch in dem Text wunderschöne, hinein verwobene Briefe zu lesen, die von einem der Charaktere stammten. Die Gefühle in diesen Briefen sind so großartig in Worte gefasst, dass man sie geradezu spüren oder anfassen könnte.
Das Cover passt sehr gut zum Titel und durch seine leichte Erotik weißt es etwas auf das erwachsenere Thema hin, aber die doch irgendwie schüchtern wirkenden Charaktere darauf zeigen wiederum, dass sie noch nicht ganz erwachsen sind und noch nicht ihren genauen Weg kennen. Sie wirken, als wenn sie noch nicht so genau wüssten, wo sie hingehören, und sich erst noch über einiges klar werden müssten.
"Irgendwo dazwischen" ist ein Buch voller Romantik, Emtionen, Liebe, Freundschaft und Konflikten und zeigt den Weg und die Probleme junger Menschen auf dem Weg des Erwachsenwerdens auf. Man findet sich selbst in dem Buch wieder, und es ist einfach nur ein wunderbarer und lesenwerter Roman mit Herz. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung dafür.
Vielen Dank an Anne Freytag für dieses Rezensionsexemplar als eBook.
Dies war mein zweites Anne Freytag Buch und im Großen und Ganzen fand ich es sehr gelungen aber es war auch sehr, sehr lang. Gerade am Anfang hat sich die Geschichte nicht genug bewegt, vor allem als es hauptsächlich um Emma ging. Als dann hinterher mehr Charaktere dazu kamen, wurde es besser.
Aber ich habe mich sehr über die Entwicklung von Maries Charakter geärgert.
Die Geschichte hat mich auch etwas traurig gestimmt, weil ich nicht solche Freunde in der Schule hatte. Wir haben keine solchen Abenteuer erlebt und waren wesentlich langweiliger. Vielleicht ist das normal aber melancholisch hat es mich trotzdem gestimmt.
habs genau zur richtigen zeit gelesen. liebe liebe liebe die geschichte - vorallem der zeitsprung hat mich emotional aufgewühlt.
was mich allerdings ziemlich gestört hat, ist, dass die charaktere seeehr fehlerhaft bis teilweise unsympatisch waren und ich einige verhaltensweisen nicht nachvollziehen konnte.
anne freytag schreibt einfach so toll, immer mitten aus dem leben heraus. ihre geschichten sind immer von charakterentwicklungen geprägt und das macht sie so besonders. sie schreibt authentisch, ehrlich und direkt. das ende dieser geschichte von emma, marie & lilli berührt mich jedes mal aufs neue❤️🩹
„Man kann nicht einfach stehen bleiben, nur weil einem die Richtung nicht gefällt. Man muss weitergehen, auch wenn der Weg, der vor einem liegt, scheiße ist.“ S. 56
„Irgendwo dazwischen“ war eins der ersten Bücher, das ich mir von Anne Freytag gekauft habe und das letztendlich am längsten auf dem berühmt-berüchtigten SuB verweilte. Das lag zugegebenermaßen oft am Klappentext, der mich jedes Mal aufs Neue verwirrt hat. Letztlich ist es aber gar nicht so kompliziert, wie es klingt, denn zumindest über die vielen Charaktere bekommt man schnell einen guten Überblick. Es geht um junge Menschen zwischen 18 und 25, die irgendwo zwischen Kindheit und Erwachsensein stehen. Ja, es ist ein chaotischer Klappentext, der genauso chaotisch und aufregend ist, wie das Leben der Charaktere. So chaotisch wie das Erwachsenwerden, wenn Gefühle und Ansichten sich manchmal schneller verändern, als man denken kann und die einen manchmal zu unüberlegten und nicht immer verständlichen Handlungen treiben. Und trotz dem ganzen Chaos fällt es einem unglaublich leicht, sich in die Geschichte fallen und von ihr mitreißen zu lassen.
Jedes Kapitel wird aus der Sicht der drei weiblichen Charaktere Emma, Lili und Marie erzählt. Dabei erlebt man ihre Geschehnisse immer hautnah mit, kann ihre Empfindungen, Gefühle und deren Verhalten zwar nachvollziehen, aber vielleicht nicht immer gutheißen. Besonders mit Emma hatte ich da lange Zeit viele Probleme. Sie ist eine hübsche junge Frau, die jedoch nur auf ihr Äußeres reduziert wird. Selbst ihre Eltern nehmen sie nicht ernst. Emma ist nur gut fürs Bett. Aber Emma spielt eine Rolle, denn im Inneren ist sie eine andere. Ich weiß nicht, warum sie mir so lange unsympathisch war. Ihre Art und ihr Verhalten auf einige Dinge konnte ich einfach nicht verstehen oder gutheißen. Sie wirkt ich-bezogen, eingebildet und arrogant. Ich wusste, dass sie nur eine Rolle spielt, aber genau diese Rolle hat mich einfach so an ihr genervt. Ich war sehr erleichtert, dass sie irgendwann eine Entwicklung macht und langsam begreift, dass sie eben nicht nur die hübsche Trophäe eines Mannes ist, sondern mehr zu bieten hat. Mit Lili und Marie bin ich besser zurecht gekommen. Lili ist still und unscheinbar. Sie ist absolut liebenswert, aber manchmal mangelte es ihr leider an Selbstbewusstein, auch weil sie immer in Emmas Schatten stand. Marie ist der festen Überzeugung lesbisch zu sein, bis eine Nacht mit ihrem besten Freund Paul alles auf den Kopf stellte. Wer ist man denn wirklich, wenn man es selbst nicht mehr weiß? Jede der drei Mädchen hat ihre Stärken und Schwächen, keine ist perfekt, was sie so wunderbar lebensecht mach.
Es geht genau um dieses Leben der drei Mädchen, in dem Freundschaft, Liebe, Sex und Streit eine große Rolle spielt. In dem es drunter und drüber geht, in dem man in einem Moment glücklich ist und im nächsten Moment nicht genau weiß, wer man ist und wohin man mit sich selber soll. Die Handlung selbst beginnt neun Jahre zuvor und gute 2/3 des Buches erfährt man so ziemlich alles über diesen einen Sommer, was es zu erfahren gibt. Man erlebt mit, wie sich Beziehungen entwickeln und auseinandergehen. Wie Freundschaften zu zerbrechen zu drohen und wie jede ein bisschen zu sich selbst findet. Lange habe ich nicht verstanden, warum Anne Freytag dabei diesen Teil der Handlung so in die Länge zieht, denn zugegeben – einige, wenn auch wenige Szenen hätten meiner Meinung ruhig gekürzt oder weggelassen werden können. Hinterher muss man aber sagen, dass genau dieser Teil, der Wichtigste des Buches war, um die Gegenwart zu verstehen. Um zu verstehen, warum Lili, Emma und Marie da sind, wo sie heute sind. Besonders durch die Ich-Form konnte man dabei in jedem Teil des Buches mit den jungen Frauen mitfühlen. „Irgendwo dazwischen“ ist ein Buch, mit dem man sich leicht identifzieren kann und das einen Punkt im Herzen berührt, denn jeder befand sich genau in dieser Phase. In der Phase irgendwo zwischen Kindheit und Erwachsensein.
ABSCHLUSSWORT Anne Freytags Erstlingswerk „Irgendwo dazwischen“ ist ein Buch voller Romantik, Emotionen, Freunschaft und Konflikte. Ein Buch, mit dem sich jeder wunderbar identifizieren kann. Eines, dass alles, was Emma, Lili und Marie auf dem Weg zum Erwachsenwerden erleben nachvollziehen lässt. Nicht immer waren alle Charaktere dabei sympathisch, aber zumindest waren sie immer authentisch. Es ist dieser Weg, den jeder von uns gehen muss(te), um herauszufinden, wer man ist oder wer man vielleicht sein will. Und genau deswegen, ist „Irgendwo dazwischen“ ein gelungenes und lesenswertes Buch.
Die ersten Sätze Ja, ich bin schön. Ich bin schön, und ich bin blond. Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass mich kaum einer für voll nimmt. Ich habe zwei Schwestern und einen Bruder. Und wir alle sind schön. Manche Menschen meinen, dass das Leben einfacher wird, wenn man schön ist. Ich kann das so nicht unterschreiben
Der Klappentext
Lili ist verliebt in Elias. Emma schläft mit Clemens, liebt aber Stefan – und der ist in Kanada. Emma ist perfekt, Lili ihr Schatten. Lili ist klug, Emma blond. Marie liebt Lili, Lili liebt Elias, und Elias bekommt Besuch von Giselle. Emma weiß, dass Clemens sie nicht liebt. Lili redet sich ein, dass sie Elias nicht liebt und Marie denkt, sie weiß, was sie will – bis zu dieser Nacht mit Paul. Und alle suchen nur eines. Sich selbst. Was ist man denn, wenn man weder Kind noch erwachsen ist? Verwirrt. Unter Druck. Und unsicher. Die Hormone setzen die Segel auf einer Irrfahrt die sich Erwachsenwerden nennt.
Zum Cover
Ich finde das Cover sehr schön, wie die Cover aller Bücher der Autorin. Mir gefällt die Schriftart des Titels und einfach das Ganze Cover an sich sehr gut!
Zum Buch
Mir hat das Buch sehr gut gefallen! Am Anfang habe ich ein wenig gebraucht, bis ich mit dem Stil klargekommen bin. Am Ende hat mir vor allem die Tatsache, dass die Kapitel immer aus den unterschiedlichen Perspektiven der Protagonistinnen geschrieben sind, sehr zugesagt. Dieser Wechsel ermöglicht den Lesern die verschiedenen Gedanken und Blickwinkel der Hauptcharaktere zu sehen und so auch verschiedene Meinungen zu dem Geschehen erfahren. Hätte ich zum Beispiel nur die Perspektive von Lili gesehen, so hätte ich Emma wahrscheinlich nicht gemocht und sie für eine arrogante Ziege oder so gehalten. Da man aber auch Emma’s Gedanken mitbekommt war dem nicht so und sie wurde mir sehr sympathisch. Das erzählt, wie man im Klappentext schon sehen kann, von dem Weg ins Erwachsenwerden. Jeder von uns kann sich in diesen verschiedenen Erlebnissen von Emma, Lili und Marie wiederfinden und man fühlt sich fast in die eigene Pubertät zurückversetzt. ( Wobei diese bei mir ja noch nicht allzu lange her ist;) ) Das Buch hat das perfekte Maß an Sexualität, da es einfach nicht zu viel und nicht zu wenig ist! Es ist also nicht ein weiterer literarischer Porno à la Shades of Grey. Das Buch hat mich zum Ende sprachlos gelassen und ich hab lange nicht die richtigen Worte für eine Rezension gefunden. „Irgendwo dazwischen“ hat bei mir jede erdenkliche Gefühlsregung hervorgerufen, ich habe gelacht, geweint, mich geärgert, mich gefreut.. einfach alles!
Fazit Ich kann dieses Buch jedem nur wärmstens empfehlen! Es ist so erfrischen und realistisch geschrieben, dass man es einfach nur lieben muss! Das Buch bekommt deshalb von mir verdiente 5 Sterne!
Als ich den Klappentext das erstemal gelesen habe, habe ich gedacht “Was ??? Ich verstehe nur Bahnhof.” Nachdem ich das Buch gelesen hatte, habe ich den Klappentext nochmal gelesen und es ist alles wahr was da steht :mrgreen: Und ich glaube der Klappentext kann gar nicht besser zum Buch passen. Die Story ist chaotisch, es geht drunter und drüber und keiner weis genau was los ist. Das hört sich jetzt erstmal furchtbar an, wie kann man so ein Buch lesen ? Aber es ist absolut klasse. Man springt von einem Charakter in den nächsten man erlebt mit was sie sehen, fühlen und warum sie sich so verhalten wie sie es eben tun.
Die Protagonisten sind zwischen 18 und 25 Jahre alt. Die meisten kennen sich untereinander schon ein paar Jahre und sie sind so unterschiedlich vom Wesen her. Die eine oberflächlich und zickig, aber warum, alles nur Show ? Die andere lesbisch, oder doch nicht ? Er, der angehende Arzt mit der französischen Freundin, das perfekte Paar, oder ?
Es ist so interessant zu lesen wie schnell Menschen ihr Gegenüber falsch verstehe, oder erst gar nicht richtig zu hören nur weil sie denken das sie die Antwort schon kennen. Der Schreibstil von Anne Freytag ist locker und offen. Ich hatte das Gefühl das sie sehr viel Wert auf die Emotionen und Beweggründe der Charaktere legt, das hat mir sehr gut gefallen. Gerade bei diesem Buch war es wichtig zu wissen warum jeder sich so verhält.
So einige male dachte ich, das kann ja nicht sein. Jetzt sprich mit ihr/ihm, sag es und dann wird alles gut. Aber so einfach ist es eben nicht ;-) Vieles kommt einem vielleicht auch bekannt vor, weil man die Situation schon selbst erlebt hat. Bei mir war es auf jedenfall so.
Was ich auch noch hinzufügen möchte ist, das Sex auch eine Rolle spielt. Er ist nicht der Mittelpunkt, aber auch der Sex wird beschrieben.
Fazit neu
Es fällt mir schwer das Buch zu beschreiben. Es ist einfach so viel ;-) Romantisch, witzig, verdreht, gemein,…..
Was ich aber sagen kann ist, ich finde es einfach richtig gut :mrgreen:
Ich habe dieses Buch zufällig auf Amazon gefunden und nachdem ich es fertig gelesen hatte, alle drei Bücher der Autorin verschlungen.
"Irgendwo dazwischen" ist die Geschichte von Lili, Emma und Marie. Anfangs sind sie 18, dann kommt ein Zeitsprung und man erfährt, was aus ihnen geworden ist. Dieser Roman erzählt von Träumen, Unsicherheiten und Missverständnissen. Er zeichnet ein Bild vom Erwachsenwerden, von Liebe und Freundschaft.
Ich habe die drei ineinander verwobenen Einzelgeschichten unheimlich genossen. Mir hat besonders gefallen, dass die Handlungen aus den drei Perspektiven der 'Heldinnen' erzählt werden. So 'sieht' man manche Situation aus drei verschiedenen Blickwinkeln. Fand ich gut gemacht.
Ich mochte die Charaktere und die Leichtigkeit, den lässigen jungen Schreibstil und die Nähe zum echten Leben. Ich konnte mich gut mit einigen der Protagonisten identifizieren und so Manches erinnerte mich sehr an meine eigene Jugend.
Die erotische Komponente hat mir besonders gefallen, weil sie einfach Teil der Geschichte ist - so wie im wahren Leben eben auch. Prickelnd und schön.
Das Ende hat mich berührt. Ein wirklich schönes Buch. Aus dem Leben gegriffen. Mir hat es sehr gefallen.
Ich weiß nicht was ich von diesem Buch halten soll. Einerseits ist es gar nicht schlecht geschrieben und durch die wechselnden Ich-Erzähler auch ziemlich spannend (ich habe die Komplettausgabe gelesen, nicht die Serie). Andererseits hat mich die Darstellung der Jugendlichen doch ein wenig geschockt. Waren wir in den 1990ern auch so? Ich nicht (glaube ich.) Sind die heutigen Jugendlichen so? Echt? Wenn ja, graust es mir doch ein wenig davor, was in ein paar Jahren auf meine Tochter zukommen wird, denn eine derartige Interessenreduzierung auf (schnellen) Sex finde ich ziemlich schrecklich.