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Brenner, der damals als Kripo-Beamter an dem Fall gearbeitet hat, ist aber immer noch hier. Als Privatdetektiv. Weil der hat kurz drauf den Dienst geschmissen, nach all den Jahren. Mit seinem neuen Vorgesetzten -- nein, mit dem wollte er nicht mehr. Privatdetektiv und geheim, das geht natürlich nicht mehr, wenn du schon mit der Kripo hier warst. Und wenn du in so einem Nest erst mal ein dreiviertel Jahr wohnst, dann geht das sowieso nicht mehr. Aber herausgefunden hat er immer noch nix, der Brenner.
Aber dann ist alles Schlag auf Schlag gegangen, sozusagen. Da hat er erst beim Asphaltschießen zugeschaut -- und sich über die Deutsche gewundert, die alle kennen. Die keine Hände mehr hat. Und die für eine Außenseiterin ganz schön viel weiß über die Leute hier. Weil das ist nämlich nicht gerade leicht, dass sie dich in so einem Nest akzeptieren. Und mit dem Neffen vom Vergolder, mit dem hat sie sich wirklich gut verstanden, das hat man gesehen. Wollte ihn auch aus der Irrenanstalt abholen. Aber da war der Vergolder selber schneller, was alle noch gewundert hat -- es weiß ja jeder, dass die zwei sich nicht riechen können. Drum war ja auch das Alibi vom Vergolder so wasserdicht. Die zwei hatten da nämlich ihre übliche Weihnachtsfeier, wie jedes Jahr.
Und dass der Lorenz, der Neffe vom Vergolder, die Drohbriefe geschrieben hat, die man dann gefunden hat -- das hat auch ganz Zell gewusst. Aber der Brenner hat's dann doch rausgefunden. Dass die beiden an dem Abend was anderes gemacht haben, meine ich. Aber da wars schon zu spät -- da waren sie beide schon tot....
Auferstehung der Toten liest man nicht, man hört es. Es wird einem nämlich erzählt -- als ob man am Stammtisch jemandem zuhört, der schön langsam und umständlich eine Geschichte erzählt. Das mag man entweder -- oder man hört spätestens auf der zweiten Seite zu lesen auf. Wenn man weiterliest, dann erfährt man ein bisschen was übers Kleinstadtleben, über ehrgeizige Provinzjournalisten, impertinente Wiener Kripoleiter, Klatsch und Tratsch -- und nebenbei auch, was es mit diesen zwei Toten am Lift auf sich hat.
Die Krimihandlung ist der eigentliche Schwachpunkt -- nicht besonders aufregend, aber witzig. --Daniela Ecker
152 pages, Paperback
First published January 1, 1996
Now, pay attention. with curling, it's about the money, not much, but because it wouldn't be any fun otherwise. There are always two teams, okay. And each shooter trades off with one from the other team. So how much money they're playing for--even though they're playing on teams--basically comes down to two players. Let's say, a pair's playing for ten schillings, okay. That doesn't need to be exact--you only ever need to find a pair that can take turns back and forth. And if your team wins, then you get the money, and otherwise you pay.
But not what you're thinking, that they were fighting on account of the money. That doesn't happen, because, I mean--done is done. It was more on account of, let's say, because there are better shooters and worser ones, and the retirees are just like little kids when it comes to this. Everybody believes he's one of the better ones....Every team's got a leader, though, like soccer's got a captain. Theirs was a "Moar"--don't ask me where it comes from, that's just its name--and he gets to shoot twice...There's never a fight over that, but with the Haggl, there's gladly a fight.
But a fire, per se, rarely every. Maybe a farm, if the hay's not completely dry and a farmer puts damp hay on a fire, needless to say, burns the whole farm down.
Jetzt darfst du nicht vergessen, daß über Zell, also eigentlich im Glocknermassiv, praktisch direkt über den Köpfen der Zeller, einer der größten Stauseen von ganz Europa ist. Das ist den Leuten ja gar nicht bewußt, wenn sie durch Zell gehen. Daß da über ihnen, praktisch wie ein Damokles, wenn die bricht, so eine Staumauer. Weil die Moosersperre, das ist eine von den drei Staumauern. Und die steht praktisch mitten in diesem Gebiet, das „Heidnische Kirche“ heißt. Wo der Name herkommt, weiß man nicht.
Und dann gibt es noch die Drossensperre und die Limbergsperre. Es ist natürlich unmöglich, daß eine Mauer wirklich bricht. Aber sagen wir einmal so. Wenn die bricht, da brauchst du nicht glauben, daß ein einziger Zeller das überlebt.