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Im Irrgarten der Intelligenz: Ein Idiotenführer

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Intuitiv heftet man Freunden oder Kollegen schnell den semantischen Orden »hochintelligent« ans Revers, Intelligenz gilt neben Flexibilität und Teamfähigkeit als Kardinaltugend der Gegenwart. Wenn der subjektiv plausible Befund jedoch objektiviert werden soll, stößt man auf seltsame geometrische Figuren, Zahlenreihen und Listen mit Tieren, von denen eines angeblich nicht zu den anderen paßt. In seinem Essay setzt sich Hans Magnus Enzensberger mit der Geschichte und den Tücken der Verfahren auseinander, mit denen Psychologen seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts an der Vermessung der Intelligenz arbeiten. Er kommt zu dem Ergebnis: »Wir sind eben nicht intelligent genug, um zu wissen, was intelligent ist.«

59 pages, Paperback

First published August 27, 2007

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About the author

Hans Magnus Enzensberger

311 books166 followers
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Cyrillic: Ханс Магнус Енценсбергер

Hans Magnus Enzensberger was a German author, poet, translator and editor. He had also written under the pseudonym Andreas Thalmayr.

Enzensberger was regarded as one of the literary founding figures of the Federal Republic of Germany and wrote more than 70 books. He was one of the leading authors in the Group 47, and influenced the 1968 West German student movement. He was awarded the Georg Büchner Prize and the Pour Le Mérite, among many others.

He wrote in a sarcastic, ironic tone in many of his poems. For example, the poem "Middle Class Blues" consists of various typicalities of middle class life, with the phrase "we can't complain" repeated several times, and concludes with "what are we waiting for?". Many of his poems also feature themes of civil unrest over economic- and class-based issues. Though primarily a poet and essayist, he also ventured into theatre, film, opera, radio drama, reportage and translation. He wrote novels and several books for children (including The Number Devil, an exploration of mathematics) and was co-author of a book for German as a foreign language, (Die Suche). He often wrote his poems and letters in lower case.

Enzensberger also invented and collaborated in the construction of a machine which automatically composes poems (Landsberger Poesieautomat). This was used during the 2006 Football World Cup to commentate on games.

Tumult, written in 2014, is an autobiographical reflection of his 1960s as a left-wing sympathizer in the Soviet Union and Cuba.

Enzensberger translated Adam Zagajewski, Lars Gustafsson, Pablo Neruda, W. H. Auden and César Vallejo. His own work has been translated into more than 40 languages.

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Community Reviews

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1 star
4 (2%)
Displaying 1 - 17 of 17 reviews
Profile Image for Fabio Luís Pérez Candelier.
301 reviews19 followers
August 24, 2022
"En el laberinto de la inteligencia" de Hans Magnus Enzensberger, ensayo que se adentra, con humor e ironía, en el concepto de inteligencia y en las invenciones humanas para tratar de medirla; con sorna desmonta la discriminación de los llamados test de C.I. y de cómo este concepto se sigue escapando de nuestras posibilidades de aprehenderlo estadísticamente.
Profile Image for Helin Puksand.
1,017 reviews45 followers
May 2, 2016
Mis on intelligentsus? See on see, mida me intelligentsustestidega mõõdame.
Irooniline raamat. Tasub lugeda, enne kui hakata kellegi intelligentsust testima.
Profile Image for Manuel Batsching.
25 reviews
February 1, 2025
H. M. Enzensberger war in seinem ziemlich langen Leben schon vieles: Poet, Übersetzer, Lektor, Redakteur, Preisträger, Künstler, Essayist, Verfasser zahlreicher Bücher, zu denen auch ein von mir besonders geschätztes Kinderbuch zur Bekämpfung der Arithmophobie zählt, Ehemann von insgesamt drei Frauen (nacheinander), unfreiwilliger Wohnungsgeber der Kommune I sowie, und das ist er für mich an erster Stelle, jemand, dem ich gerne zuhöre.

In diesem leider sehr knappen Traktat, für das Suhrkamp mittlerweile stolze 25 Cent pro Seite nimmt, bietet sich Enzensberger nun außerdem als Idiotenführer (oder zumindest als Verfasser eines solchen) durch den Irrgarten der Intelligenz an.

Den "Irrgarten der Intelligenz" halte ich für einen fabelhaften Titel. Ich stelle mir darunter ein zwielichtiges und verwinkeltes Labyrinth aus erahnten Bedeutungen und behelfsmäßigen Definitionen vor, in dem jeder Weg entweder in eine Sackgasse oder zurück zum Ausgangspunkt zu führen scheint. Einen Ausweg aus diesem zermürbenden und trostlosen Ort findet nur, wer eine finale Definition des Begriffs Intelligenz gefunden hat, anhand derer sich Leute in intelligent, dumm und die dazwischenliegenden Abstufungen unterscheiden lassen.

Bei Mark Z. Danielewski, dem ersten großen Labyrinthologen des 21. Jahrhunderts habe ich gelernt, dass man aus jedem Labyrinth herausfindet, wenn man nur beständig vorwärts geht und dabei eine Hand unablässig die Wand entlanggleiten lässt. Unangenehm ist dabei nur, dass man auf diese Weise im schlimmsten Fall systematisch das gesamte Labyrinth durchlaufen hat, bevor man auf den Ausgang stößt. Falls man nicht vorher schon verdurstet, verhungert oder wahnsinnig geworden ist.

Enzensberger hat aber gar nicht vor, uns die endlosen Gänge der zahlreichen Definitionen des Intelligenzbegriffs entlangzuführen. Als guter Reiseführer verweist er stattdessen darauf, wer das Labyrinth erbaut hat und zu welchem Zweck. Während wir seinen Ausführungen mit Genuss lauschen, hallt von den Gängen immerzu das schreckliche Schlurfen und Stöhnen des wissenschaftlichen Rassismus wider, der grässlichen Ausgeburt des biologischen Determinismus in der Intelligenzforschung.

Und langsam drängt sich ein verstörender Gedanke ins Bewusstsein: Wenn keiner den Ausweg aus diesem Irrgarten kennt und wir auch nicht gemeinsam mit Enzensberger danach suchen werden, wie finden wir dann jemals hinaus?

Enzensberger hebt nun allerdings beruhigend die Hände. Er hat uns nicht ins Verderben geführt, sondern kennt einen sicheren Weg hinaus. Denn statt sich auf der Suche nach dem Ausgang in endlosen Definitionsversuchen zu verlieren, kann man sich mit Hilfe eines logischen Hebels aus dem Labyrinth einfach hinauskatapultieren.

Denn nur, wer sich selber für intelligent hält, wird sich für berechtigt halten, über die Intelligenz seiner Mitmenschen zu urteilen. Damit begibt er sich auf eine Metaebene, und das ist bedauerlicherweise nur der Anfang. Denn dasselbe gilt auch für den, der über den Urteiler urteilt: er riskiert einen infiniten Regreß (S. 54)


Ich habe mir dazu auf dem Buchdeckel meines alten Logik-Lehrbuchs aus der Uni, das ich bei solchen Expeditionen stets bei mir trage, folgende schnelle Notizen gemacht:


(P) Wenn B sich für berechtigt hält zu beurteilen, ob A intelligent ist, dann muss B sich selbst für intelligent halten.
(P') Wenn C sich für berechtigt hält zu beurteilen, ob B intelligent ist, dann muss C sich selbst für intelligent halten.
(P'') ... regressus ad infinitum


Nachdem Enzensberger nun sich und uns in diesem logischen Wirbel hinreichend beschleunigt hat, dreht er im entscheidenden Moment das Konditional um (modus tollens):


(Q) Wenn es nicht der Fall ist, dass B sich selbst für intelligent hält, dann ist es nicht der Fall, dass B sich für berechtigt hält, zu beurteilen ob A intelligent ist.


Oder wie Enzensberger es formuliert:


Wir sind eben nicht intelligent genug, um zu wissen, was Intelligenz ist (S. 55)


Was nun folgt ist eine logischen Bruchlandung, nach der wir den Irrgarten zweifellos wieder verlassen haben. Zwar sind wir in der Frage, was Intelligenz ist, durch dieses kleine Abenteuer auch nicht schlauer geworden aber das hatte Enzensberger uns auch nie versprochen. Er nennt sein Büchlein sehr wahrscheinlich nicht ohne Grund einen Idiotenführer.
Profile Image for Alberony Martínez.
608 reviews36 followers
April 8, 2024
"En el laberinto de la inteligencia: guía para idiotas" del renombrado autor alemán Hans Magnus Enzensberger, publicado por primera vez en 2007, es un texto que explora la naturaleza de la inteligencia y el pensamiento humano, todo ello envuelto en un estilo accesible. Un texto que tiene como propósito principal desmantelar mitos e ideas preconcebidas sobre la inteligencia, ofreciendo una guía sobre el tema.

A medida que avanzamos en el libro, Enzensberger nos guía a través de diversos aspectos de la inteligencia, desde la inteligencia emocional hasta la inteligencia práctica, pasando por la inteligencia artificial y las inteligencias múltiples, los mitos y realidades sobre la inteligencia.

Personalmente, si bien tiene un titulo que atrae, creo que solo se va al hecho del desarrollo de la inteligencia en la historia, los protagonistas que ofrecieron sus estudios sobre la inteligencia, mas le falta ahondar en una opinión mas personal del autor, a veces el autor caer en generalizaciones excesivas o en interpretaciones demasiado subjetivas.
Profile Image for M.
36 reviews2 followers
July 22, 2024
Ya el título lo advierte, pero no me esperaba que el libro fuera más una mofa (que comparto el mood), que un análisis crítico de los test de “inteligencia”. Es difícil tomarse lo que dice en serio cuando además de que hay poco dato que detracte los test, a veces te planta cosas que no vienen a cuento. Ya que es cortito podría haber aprovechado mejor el espacio, hilado mejor lo que quería contar y desarrollado bien los aspectos clave. Comprensible que no fuera de esta manera porque el escritor ni si quiera es experto en el área, pero se me hace innecesario un libro así, y creo que habiendo pocos libros que critiquen estos test, le hace un flaco favor al sector.

Como positivo, creo que es un libro que introduce puntos sencillos para empezar a cuestionarse la utilización de estos test y buscar a otros autores con los que ampliar.
Profile Image for Gabriel Chacón.
38 reviews1 follower
August 6, 2024
No leas este libro si no tienes un CI elevado! Es broma. Del libro recordaré especialmente una idea: los tests de inteligencia dicen más de quien los elabora que de quien se somete a ellos.
Particularmente, los tests de inteligencia siempre me han atraído porque no suelo salir mal parado en ellos, pero aquel que extraiga grandes conclusiones de un buen resultado en una prueba de enfoque tan estrecho está, en mi opinión, invalidando el crédito que el test supuestamente le otorga.
Profile Image for maría.
74 reviews
May 9, 2024
Cuestionando algo que tal vez no tiene sentido cuestionar, llegamos a la misma convergencia de intereses, elitismo y clase social. Tal vez seamos tan ignorantes que la búsqueda de ese “superhombre” mediante la medida de la inteligencia sea como buscar la medida a una idea.
75 reviews
July 18, 2021
Es stellte sich heraus, für mich persönlich, dass man nur ein Idiotenführer zu schreiben hatte.
72 reviews
October 18, 2022
Curious if somewhat inconsistent history of the IQ concept, proposing that mankind is not intellgent enough to undestand what intelligence is...
15 reviews
February 15, 2023
Sencillo, directo, entretenido, certero, ágil, irónico y divertido. Es dificil pedir más en menos espacio.
Profile Image for Unwordy.
150 reviews
January 27, 2015
Ega ta midagi eriti uut ei ütle. Kõik, kes vähegi on IQ-testide tausta ja metoodikaga tutvunud, peaks juba teadma, et see on puhas soga ja mingit sellist asja, mida me mõttes intelligentsuse ja selle kvaliteedi all ette kujutame, need reaalselt ei näita. Pealegi ei ürita ta küll kuigivõrd lahata nt seda, miks on intelligentsuse määratlemine nii keeruline; laob aga ironiseerimised selle mõõtapüüdmiste üle ritta ja kõik. Aga iseenesest päris lobedalt kirjutatud ja teema hea lühike kokkuvõte, nii et kaks punni ikka.
Profile Image for Joerg.
122 reviews5 followers
December 21, 2008
Ok, IQ-Tests sind Humbug und wir wissen nicht was "Intelligenz" eigentlich genau ist. Altbekanntes ist die Quintessenz dieses Minibändchens.
Displaying 1 - 17 of 17 reviews

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