Winnies großer Traum wird Mit ihrem Doktortitel in der Tasche geht es für sie an das Jet Propulsion Laboratory der NASA. Dort darf sie die nächsten 6 Monate an der Seite von Dr. Hannah Roy an einem Marsrover arbeiten und in die Fußstapfen ihres Vaters treten.Doch in Los Angeles angekommen sieht Winnie sich nicht nur mit Hannah konfrontiert, die sie scheinbar gar nicht leiden kann, sondern muss sich auch noch in einer Männerwelt behaupten, die mit alten Rollenbildern und Sexismus nur so um sich wirft.Sechs Monate und ein Sherloc auf den Mars bringen. Die Zeit läuft ab und Winnie will beweisen, dass nicht nur sie in die Forschung gehört. Sondern viel mehr Frauen.
An sich ein cutes Wohlfühlbuch, aber leider hat es mich nicht ganz überzeugt. Die beiden Hauptprotagonistinnen haben gefühlt binnen einer Seite den Switch von Enemies zu Lovern hingelegt, was die Story platt wirken lässt in meinen Augen. Auch sonst ist der Spannungsbogen nicht sonderlich groß. Netter Zeitvertreib, aber wird wohl mein einziges Buch von der Autorin bleiben.
Ich kann nicht mehr, ich brech ab. Es tut mir super leid, weil ich eigentlich gerne Autor*innen im Selfpublishing unterstützen möchte, aber es geht einfach nicht.
Die Story soll empowernd sein und es soll um starke Frauen in der Wissenschaft gehen, aber eigentlich sagt das Buch nur: „Du kannst dich als Frau gegen patriarchale Strukturen nicht durchsetzen, also ist es deine beste Option, einfach deinen Chef zu erpressen, damit er dich nicht weiter belästigt.“ Nope, das kann und darf nicht die Lösung sein. VOR ALLEM wenn zwei lesbische Frauen ersthaft denken, dass es okay ist, ihren Chef mit seiner Sexualität zu erpressen. ARE YOU FUCKING KIDDING ME?!
Und dann hasse ich den miscommunication trope auch einfach aus tiefstem Herzen, ich hab gar kein Bock mehr auf Bücher, die den recyclen.
Und eine letzte Sache, weil es mich einfach nervt: Die richtige Nutzung von Satzzeichen bei wörtlicher Rede lässt sich verdammt nochmal googlen.
Jahreshighlight! Die story ist mit so viel Liebe und Bedacht um queere Identitäten geschrieben. Auch die Autismus-Repräsentation finde ich sehr schön. Ich hatte am Anfang Tränchen in den Augen und auch am Ende. Einfach wunderschön.
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Aufgrund der unzähligen Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler wirkt das Buch leider sehr unprofessionell und lässt die Geschichte in den Hintergrund rücken. Das Kapitel 9 ist außerdem doppelt abgedruckt.