Das war das erste Buch der Reihe, bei dem ich das Gefühl habe, dass es sich zieht. Ewigkeiten passiert kaum etwas, dann sterben wichtige Figuren auf einer halben Seite durch eigene Dummheit. Aber ab der Mitte wurde es wieder deutlich besser und spannender. Auch wenn Simon mir gehörig auf die Nerven ging. Der arme Junge ist wirklich traumatisiert und bis zu einem gewissen Punkt kann ich seine Angst um seine Lieben verstehen, aber mittlerweile hat er wirklich null Vertrauen mehr in die Fähigkeiten der anderen und scheint zu glauben, er könne alles nur allein und das viel besser. Sein Heldenkomplex war in den vorherigen Bänden auch schon zu spüren, aber eher unterschwellig. In diesem finalen Band sagt er alle zwei Seiten jemandem "Das ist zu gefährlich für dich, ich mache das alleine". Gerade mit dem Abschluss des Buches war ich dann aber wieder sehr zufrieden. Es wird wirklich überlegt, wie die Zukunft der Animox besser gestaltet werden kann. Und Simon lehnt eine Bitte ab - das erste Mal überhaupt, soweit ich mich erinnern kann.