Die starke Botschaft der Freiheitskämpferin Maureen weist dem jungen Malik den Weg in die Freiheit. Eine afrofuturistische Dystopie von der Autorin und Aktivistin Jasmina Kuhnke
Mit sechs Jahren ist man eigentlich zu jung zum Arbeiten und darf zur Schule gehen. Für Malik gilt das nicht. Malik ist Schwarz. Zusammen mit seiner älteren Schwester Linda hat er auf der Flucht vor den White Supremacists Zuflucht in den Silos gefunden. Hier in der Community des Widerstands sind sie sicher vor dem Regime, das die Welt in den Abgrund geführt hat. Doch ist ein Leben in Angst ein würdiges Leben? Sind die Entbehrungen und die harte Arbeit es wert?
Die Welt ändert sich für Malik, als er sich in eine Versammlung einschleicht und dort der legendären Freiheitskämpferin Maureen begegnet.
"Aber all das war doch absehbar. Alle müssen doch gewusst haben, wohin es führt, wenn man nur an sich selbst denkt und nie daran, welche Auswirkungen es auf alle hat." Seite 22
ich würde gerne mehr vergeben können, weil das thema gut ist und im kern wichtig, aber ich finde dafür war es mir auf zu vielen ebenen einfach zu schwach ausgearbeitet. sehr viele große (und wichtige) begriffe, die mmn zu leicht benutzt werden. es fehlt an tiefe? essenz? ich weiß es nicht. ich glaube das hauptproblem ist wirklich der schreibstil, der mich ganz und gar nicht abholen konnte, was sich vermutlich auch sehr darauf ausgewirkt hat wie ich sachen aufgenommen habe. zeitgleich kann ich gar nicht klar benennen wer die zielgruppe ist und ob es, weil ich selbst betroffen bin und mit begrifflichkeiten etc vertraut, deswegen zu „klobig“ und too on the nose ach keine ahnung das hat mich iwie sehr unzufrieden gemacht leider
Ein unglaublich wichtiges und aktuelles Thema. Um so mehr tut es mir leid, sagen zu müssen, dass mich die Geschichte nicht so wirklich erreicht hat. Kurzgeschichten haben es ja grundsätzlich etwas schwerer, Emotionen zu transportieren (bei mir ist es jedenfalls so). Ich verstehe die Wichtigkeit und die Traurigkeit dieser Geschichte, aber ich habe sie nicht gefühlt. Sorry.
there was an attempt... Doch die dystopische Welt, die nur schwammig definiert wurde, die leeren Plattitüde über die Inklusion anderer marginalisierten Menschen und die großen, nichtssagenden Reden, dass hier war leider ein reinfall.
Man kann in nur wenigen Seiten absolut mehr schaffen: Emergency Skin ist ebenfalls eine Kurzgeschichte, die von Amazon Originals Stories veröffentlicht wurde und eine ebenso offentsichtliche, direkte Thematik behandelt. Aber Jemisin nutzt jedes Wort um ihre Welt einzigartig und multidimensional zu machen, sodass sie nicht zusammenfällt, wenn man auch nur eine Sache hinterfragt.
[Ich bin durchaus bewusst, dass viele der Ressourcen und Unterhaltung über Rassismus aus Amerika kommen, aber ich finde es immer etwas anstrengend, wenn englische Wörter nicht übersetzt werden, wenn wir doch ein absolut äquivalente Option haben - "Queen"????]
In "Malik", author Jasmina Kuhnke presents a thought-provoking story that delves into themes of race, class, power dynamics, and societal structures. The story follows the lives of characters like Malik, a six-year-old boy grappling with the expectations set upon him due to his race.
The narrative is undeniably compelling, offering a stark commentary on the disparities of our society. Through the lens of Malik, the author confronts the reader with uncomfortable truths about privilege and oppression. The exploration of these themes adds depth to the story, and might prompt readers to reflect on their own beliefs and biases.
However, while the themes are rich and impactful, the execution falls short in one aspect. The use of gendered language with asterisks throughout the text is jarring and disrupts the flow of reading. While I appreciate the attempt to address gender inclusivity, the implementation feels forced and detracts from the overall narrative experience. I would prefer to read a longer sentence instead of the "Anhänger*innen".
Still, "Malik" remains a worthwhile read for its thought-provoking themes. While it may not reach its full potential in this length, it offers valuable insights into the complexities of societal structures and the human experience.
This was a really nice quote: "All the struggles, the dead, the hunger, the suffering, this unbearable climate - all of this could have been prevented had the powerful not clung to their power and the desperate not persisted in their despair."
I read this in German, since it is so short it was not a struggle, but the gendered language for sure made it way harder than it should be, especially for someone learning.
Sehr dichte Kurzgeschichte, die gerne ein längerer Roman sein könnte,um tiefer zu gehen. Aber die Botschaft - eine gespaltene Gesellschaft zerstört die Armen und macht die Reichen nur Reicher - ist aktueller denn je.
Leicht geschrieben und eine klare, verständliche und vor allem wichtige Message. Diese Kurzgeschichte ist perfekt für die Verwendung an Schulen oder anderen Bildungseinrichtungen.