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Warum die Welt keinen Frieden findet

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Der Wunsch nach weltweitem Frieden ist ebenso redlich wie verständlich. Doch er führt auch dazu, dass uns aufflammende Konflikte und Kriege in Schrecken versetzen – ganz besonders, wenn sie in geografischer Nähe auftreten, wie es seit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine der Fall ist.
Sehen wir also der Realität ins Auge, fordert der renommierte Militärexperte Carlo Wenn wir verstehen, warum Konflikte, Kriege und Gewalt ein Kennzeichen des internationalen Systems sind und welche Spielregeln dort gelten, dann können wir in Zukunft politisch wie als Gesellschaft auch besser damit umgehen.
Klar und verständlich analysiert Masala die Hintergründe einer Welt im Umbruch. Zugleich zeigt der Kriegsforscher, welche Strategien die Auswirkungen von Konflikten minimieren sowie Sicherheit und Stabilität fördern können.

97 pages, Kindle Edition

Published January 15, 2024

7 people are currently reading
84 people want to read

About the author

Carlo Masala

20 books38 followers
Carlo Masala is a German political scientist, lecturer and researcher. He is currently professor of international politics at the Bundeswehr University Munich, lecturer at the University of Munich, and lecturer as well as member of the senate of the Munich School of Political Science. He has become known to a wider audience through frequent appearances on German television as an expert on the Russian invasion of Ukraine, publishing predictions and hypotheticals on future military operations, like the Narva scenario.

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Community Reviews

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11 (9%)
1 star
3 (2%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Philemon Schott.
80 reviews10 followers
March 9, 2025
Masala beantwortet zwei Fragen: 1. Wie entstehen Kriege und 2. wie verhindert man Kriege. Er beantwortet sie, indem er verschiedene historische und aktuelle Antwortversuche darstellt, für und wider abwägt und am Ende zu einer alles berücksichtigenden eigenen Position kommt.
Man kann seine Position finden wie man will, der klare Schreibstil und die gelungene kompakte Darstellung machen das zu einem super Buch.
36 reviews1 follower
November 8, 2025
Ich fand das Buch sehr schlecht und stark vereinfacht. Es fehlt komplett eine Analyse patriarchaler und kapitalistischer Strukturen sowie die Rolle von Krieg als Mittel, diese Strukturen zu erhalten. Durchgehend spricht der Autor von „dem Individuum“ – aber wer soll das eigentlich sein? Es bleibt unerwähnt, wie Identitäten und Rollenbilder dieses Individuum und dessen Kriegslust oder -bewilligung prägen. Zudem fehlt eine Auseinandersetzung damit, ob Krieg gleich Krieg ist. Ist es wirklich der formale Zustand des Krieges, der der Grund ist, warum die Welt keinen Frieden findet? Oder liegt es nicht vielmehr daran, wie der Krieg ausgelebt wird? Würden sich Soldat*innen auf einem Feld gegenüberstehen und sich einfach nur gegenseitig bekämpfen, wäre die Welt dann im gleichen Zustand? Oder sind es doch die Massenermordungen, -folterungen, -vergewaltigungen, -vertreibungen, -versklavungen und viele weitere Gräueltaten? Und wie kommt es überhaupt zu diesen? Welchen Einfluss hat das „Individuum“ als Täter (überproportional Männer) darauf?

Insgesamt wirkt das Buch oberflächlich und lässt wichtige Zusammenhänge völlig außer Acht.
Profile Image for Janina.
870 reviews81 followers
February 21, 2024
2.5 Sterne. Hm, grundsätzlich meist stabil, aber allgemeiner gefasst als ich es erwartet hatte. Sehr Krieg 101, die Basisinfos zu Frieden und Krieg bzw. Gründe warum und warum nicht sozusagen. Die Aufmachung außen ist ganz schön, aber innen ist sie wie bei einer Zeitschrift mit größerer Schrift und ein paar herausgehobenen Zitate, die in diesem Fall eine gesamte farbige Seite bekommen. Das fand ich bisschen unnötig, weil es so für mich forciert die Seitenzahl höher getrieben hat. Der Preis war dadurch für mich etwas zu teuer und ich hätte da 2 Euro oder so abgezogen. Auch bei ein paar der Statements würde ich so formuliert nicht ganz mitgehen.
Profile Image for Seitenmusik.
394 reviews21 followers
January 27, 2024
"Die Welt erlebt mehr Zeiten des Friedens als Zeiten des Krieges. Allerdings prägen sich die Brutalität und Letalität, mit der Kriege geführt werden, ein und sind in der kollektiven Erinnerung der Menschheit verankert." - Buchzitat.

Carlo Masala, renommierter Militärexperte, Professor für internationale Politik UND Realist, analysiert in seinem Buch "Warum die Welt keinen Frieden findet" die Ursachen von Konflikten und Kriegen im internationalen System. Dabei wirft er einen klaren Blick auf die Realität und gibt Strategien an, wie wir als Gesellschaft und politisch besser mit diesen Herausforderungen umgehen können.

Masala beginnt mit dem aktuellen Beispiel des russischen Angriffskriegs in der Ukraine, der den Wunsch nach weltweitem Frieden mit Schrecken konfrontiert. Er fordert dazu auf, die Realität anzuerkennen und zeigt, dass das Verständnis der Hintergründe von Konflikten und Kriegen entscheidend ist. Dabei betrachtet er drei Analyseebenen: individuelle Menschen, politische und soziale Systeme sowie die Strukturen der internationalen Politik.

Im Buch werden vier Strategien zur Minimierung von Konflikten vorgestellt: die Herstellung von Gegengewichten, die Institutionalisierung von Beziehungen, die Verrechtlichung (Völkerrecht) und die Überlegung, dass wechselseitige Interdependenzen zwischen Staaten Kriege ökonomisch sinnlos machen können. Masala beleuchtet auch die Entwicklung von Kriegsdefinitionen seit der Charta der Vereinten Nationen 1945 und argumentiert, dass Krieg eine Strategie politischer Organisationen ist.

Das Buch liefert einen Überblick über Studien im Bereich der Kriegs- und Friedensforschung sowie für mich bis dato unbekannte Fakten, wie beispielsweise die Anzahl der Drohnenangriffe unter verschiedenen US-Präsidenten (überraschenderweise liegt Obama hier weit vor Trump). Es präsentiert viele anschauliche Beispiele und bleibt trotz der Komplexität des Themas leicht verständlich. Masala hält, was der Titel verspricht, und trifft den Punkt. Die Kürze des Buches ist jedoch auch seine Schwäche, da einige Erklärungen mehr Tiefe hätten vertragen können, besonders im Hinblick auf die individuellen Gründe für Kriegseinleitungen.

Das Werk ist übersichtlich und für Laien leicht verständlich, auch wenn an manchen Stellen mehr Details wünschenswert wären. Masala schreibt sachlich und ideologiefrei über das Thema, bleibt jedoch nicht trocken, sondern bringt Fakten mit einer Prise Realismus. Das Cover passt gut zur Reihe "Auf den Punkt", und die Liedtexte, die die Kapitel eröffnen, sind treffend gewählt.

"Warum die Welt keinen Frieden findet" bietet eine klare und verständliche Analyse der Ursachen von Konflikten und Kriegen. Trotz einiger oberflächlicher Momente liefert das Buch wertvolle Einsichten und regt zum Nachdenken an. Es ist empfehlenswert für Leser:innen, die einen prägnanten Überblick über die Thematik suchen.

Bewertung: 4 von 5 Sternen
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst!
Profile Image for Daoud Ahmadsey.
150 reviews10 followers
June 2, 2024
Ein Essay über knapp 100 Seiten kann nicht den Anspruch erfüllen, Fundamentanalysen als Antwort auf die Eingangsfrage zu bieten. Durchaus werden jedoch empirische Fundamentalaspekte als Kriegsgründe im Sinne möglicher Diskussionspunkte thematisiert die tiefere Denkanalysen initiieren können: Sozioökonomische, kognitionswissenschaftliche, durchaus auch philosophisch-anthropologische Ansätze bieten nach vorliegender Lektüre einen guten Einstieg des übergeordneten Themas für Eröffnung weiterer Fragen (Permanente Auseinandersetzung über Krieg- und Kriegsgründe sollte immer eine Beschäftigungsaufgabe sein).
Mit dem Postulat, dass „wir Kriege nicht nur akzeptieren, sondern auch verstehen müssen“, gehe ich jedoch nicht konform.
Verstehen, und damit Verständnis, ist der grundlegendste Aspekt jeder humanistischen Interaktion und -konnektion als Basis jedweder Art der Kommunikation. Das gilt für Wissenschaft und jede Form der Auseinandersetzung. Niemals sollte jedoch ein Mensch, der sich sozial und als zivilisiert bezeichnet, Krieg akzeptieren. Denn Krieg bedeutet immer Gewalt, Mord und Leid der Spiralen der Enthumanisierung und Degradierung der Betroffenen nach sich zieht um nachfolgende Generationen zu traumatisieren.
Weitere, wesentliche "Phänomene" und Konditionen als Kriegsursache wurden vom Autor bewusst ausgelassen?!: Religion als eine der dominierenden Faktoren für Kriege (Aufgrund der Komplexität des Themas „Religion und Glauben“ gehe ich bewusst nicht im Detail darauf ein) fand keinerlei Erwähnung. Ferner wurde der Wunsch und das Bestreben des Menschen nach Freiheit als naturgegebenes, disponiertes Recht als Kriegsgrund nicht erörtert: Kriegsführung, um sich aus Unterdrückung zu befreien. Ferner hätte m.E. ein weiterer bedeutsamer Grund als Kriegsgrund fokussiert, diskutiert und analysiert werden müssen: Die Frage nach dem Recht des Menschen. Ich schliesse mit Frage und gleichzeitiger Antwort ab: „Ist die Welt in der wir leben, eine Welt des Rechts? Nein, würde ich sagen. Eine solche Welt existiert zum derzeitigen Zeitpunkt nicht. Nicht alle Menschen haben, obwohl sie die dieselben Menschen sind, die gleichen Rechte."
Profile Image for Georg Sagittarius.
435 reviews6 followers
July 11, 2025
Demagogisch & verlogen (scheinheilig)! Michael Lüders, Gerhard Wisnewski! Extrem "terrorist. [NWO-Bilderberger-NATO-]USA" (Noam Chomsky): Dritter Weltkrieg, m.E. 2026-01: Gerd Gutemann, j-lorber.de, Kurt Eggenstein!
Profile Image for Doreen.
73 reviews
Read
July 31, 2025
Keine Ahnung, wie ich es bewerten soll.
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