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Bloodsong #2
Oonas Traum
Seit sie denken können, sind die Rivalen. Eigentlich …
Der Blutjäger Xaron ist Oonas ewiger Konkurrent. Seit ihrer Kindheit buhlen sie um die Anerkennung ihres Oberhaupts und Ziehvaters Marus’. Als Xaron Oonas Auftrag zu Ende bringen und sie gemeinsam mit Odine ausliefern will, wird aus Rivalität Feindschaft.
Doch Oona weiß, was ihr Ordensvater wirklich im Schilde führt. Sie folgt der Botschaft aus ihrem Traum und schwört, Prinzessin Odine um jeden Preis zu schützen. Als sie sich gegen ihren Anführer stellt, gerät auch Xarons Weltbild ins Wanken. Ist er mutig genug, alles zu vergessen, woran er je geglaubt hat, und sich seinen wahren Gefühlen zu stellen?
Der Blutjäger Xaron ist Oonas ewiger Konkurrent. Seit ihrer Kindheit buhlen sie um die Anerkennung ihres Oberhaupts und Ziehvaters Marus’. Als Xaron Oonas Auftrag zu Ende bringen und sie gemeinsam mit Odine ausliefern will, wird aus Rivalität Feindschaft.
Doch Oona weiß, was ihr Ordensvater wirklich im Schilde führt. Sie folgt der Botschaft aus ihrem Traum und schwört, Prinzessin Odine um jeden Preis zu schützen. Als sie sich gegen ihren Anführer stellt, gerät auch Xarons Weltbild ins Wanken. Ist er mutig genug, alles zu vergessen, woran er je geglaubt hat, und sich seinen wahren Gefühlen zu stellen?
450 pages, Paperback
First published August 9, 2024
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Community Reviews
Displaying 1 - 7 of 7 reviews
January 12, 2026
It really is true what they say: never judge a book by its cover - especially when it’s German fantasy. This one proved me wrong in the best way. When the story and the writing are strong, the language it’s written in is secondary. A genuinely pleasant surprise and a promising sign that this reading year is starting off strong 💪🏻
October 16, 2025
3.5 Sterne. Ich hatte mich auf Dariels pov gefreut; im Endeffekt fand ich sie nur schrecklich nervend. Xaron und Oona haben das Buch alleine gecarried.
July 15, 2025
https://viciousbooknerd.wordpress.com...
Nach dem vielversprechenden Auftakt in Bloodsong – Odines Prophezeiung gelingt es Isabell May, ihre Fantasy-Dilogie in einem emotionalen und spannungsreichen Finale würdig abzuschließen. „Oonas Traum“ knüpft nahtlos an den Vorgänger an und schafft es, die bereits bekannte düstere Atmosphäre weiter auszubauen, die Charaktere stärker zu differenzieren und die Handlung auf ein neues emotionales Level zu heben.
🌑 Inhalt & Ausgangslage
Die einst kindlichen Rivalen Oona und Xaron stehen sich als Feinde gegenüber. Als Blutjägerin ist Oona ihrer Pflicht verschrieben – doch ein Traum, eine Vision und das Wissen um die wahren Absichten ihres Ziehvaters Marus lassen sie zweifeln. Die junge Prinzessin Odine wird zur zentralen Figur in einem Netz aus Intrigen, Machtspielen und verborgenen Gefühlen.
Xaron, der bislang blind seinem Orden und seinem „Vater“ gefolgt ist, muss sich nicht nur seiner Vergangenheit stellen, sondern auch der Möglichkeit, dass alles, woran er je geglaubt hat, eine Lüge sein könnte. Während sich die politischen und persönlichen Spannungen zuspitzen, nähern sich Oona und Xaron an – inmitten einer Welt, in der Vertrauen tödlich sein kann.
👤 Charaktere & Dynamiken
Oona ist ohne Frage die stärkste Figur dieses Bandes. Ihre Entwicklung ist nachvollziehbar und vielschichtig – zerrissen zwischen Loyalität, Gewissen und Gefühl. Besonders hervorzuheben ist ihre emotionale Verletzlichkeit, die unter der harten Fassade durchscheint und sie sehr greifbar macht. Sie trägt diesen Band mit einer authentischen Mischung aus innerem Konflikt und Entschlossenheit.
Xaron steht ihr dabei in nichts nach. Während er im ersten Band eher als kalter Gegenspieler erschien, entfaltet sich hier seine ganze Tiefe. Seine Entwicklung – vom fanatischen Anhänger zum Zweifler, der nicht nur die Welt, sondern auch sein Herz hinterfragt – ist glaubhaft und berührend. Die Chemie zwischen ihm und Oona ist komplex, manchmal aufreibend, aber durchweg intensiv. Ihre Dynamik bildet das emotionale Zentrum des Romans.
Odine, die dritte zentrale Figur, fällt dagegen leider etwas ab. Ihre Perspektive bleibt über weite Strecken blass. Sie wirkt passiver als im ersten Band, was schade ist, da ihr Schicksal eigentlich großes emotionales Potenzial bietet. Erst im letzten Drittel bekommt sie wieder mehr Raum, aber bis dahin bleibt sie eher eine Randfigur in ihrer eigenen Geschichte.
Auch Nebenfiguren und neu eingeführte Perspektiven ergänzen das Geschehen sinnvoll, allerdings wirken manche Beziehungen etwas unterentwickelt. Hier hätte es gutgetan, einzelnen Dynamiken – wie Freundschaften, Loyalitätskonflikten oder auch Nebenbeziehungen – mehr Tiefe und Zeit zu widmen. Zudem wirkte es so, als würden teilweise die Lösungen zu unüberwindbaren Problemen den Protagonisten entgegen fliegen – besonders bei Dariel.
✨ Stärken des Romans
• Atmosphäre & Stil:
Wie schon im ersten Band überzeugt Isabell May mit einem atmosphärisch dichten Stil. Ihre Sprache ist bildhaft, emotional und einfühlsam, ohne sich in Klischees zu verlieren. Besonders in den inneren Monologen und Dialogen zwischen Oona und Xaron entfaltet sich die ganze Stärke ihres Erzählens.
• Spannung & Tempo:
Der Roman startet direkt mit hoher Spannung und bleibt durchgehend fesselnd. Der Konflikt zwischen Oona und Xaron treibt die Handlung spürbar voran. Die Wendungen sind gut gesetzt, einige Entwicklungen überraschend, andere emotional nachvollziehbar aufgebaut. Das Finale ist dramatisch, vielleicht etwas zu rasant, aber inhaltlich stimmig.
• Emotionale Tiefe:
Der größte Pluspunkt liegt in der emotionalen Ebene. Die Beziehung zwischen Oona und Xaron ist das Herzstück des Buches. Sie ist weder kitschig noch überstürzt, sondern lebt von innerer Zerrissenheit, Spannung und Nähe. Die Entwicklung ihrer Gefühle füreinander ist glaubwürdig und eindrucksvoll geschrieben.
• Steigerung gegenüber Band 1:
Schreibstil, Figurenzeichnung und die Dichte der Handlung haben sich sichtbar weiterentwickelt. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt alles etwas strukturierter, klarer und reifer – ohne dabei die emotionale Tiefe einzubüßen.
⚖️ Kritikpunkte
• Schwäche in der Charaktertiefe einzelner Figuren:
Obwohl Oona und Xaron stark gezeichnet sind, bleiben einige Nebencharaktere oder Beziehungen zu blass. Es fehlte gelegentlich an greifbarer Dynamik oder emotionalem Konflikt, besonders bei Nebenfiguren, die eigentlich viel Potenzial gehabt hätten.
• Odines Perspektive:
Sie wirkt in diesem Band eher wie eine Beobachterin statt wie eine handelnde Figur. Ihre Entwicklung bleibt schwächer als bei den anderen beiden Protagonisten, was besonders in der Mitte des Romans auffällt.
• Zu hohes Tempo im Finale:
Das Ende ist zwar packend, aber etwas überhastet. Gerade emotionale Höhepunkte und der letzte Showdown hätten mehr Raum vertragen. Eine etwas ruhigere Ausarbeitung oder ein Epilog hätte der Geschichte gutgetan und der emotionalen Tragweite mehr Nachklang gegeben.
• Weniger greifbare Welt:
Gelegentlich hätte sich der Roman mehr Zeit nehmen dürfen, um die Welt und ihre Schauplätze detaillierter zu beschreiben. Die Umgebung bleibt manchmal zu vage, was das Eintauchen in die Fantasywelt etwas erschwert.
📝 Fazit:
Mit „Oonas Traum“ liefert Isabell May einen gelungenen Abschluss ihrer Bloodsong-Dilogie, der vor allem durch starke Hauptfiguren, eine mitreißende Liebesgeschichte und eine fesselnde Handlung überzeugt. Die emotionale Entwicklung von Oona und Xaron ist das Herzstück des Romans und gelingt überzeugend.
Trotz kleiner Schwächen – insbesondere bei Odines Perspektive, dem rasanten Ende und vereinzelten blass bleibenden Nebenfiguren – bleibt das Leseerlebnis durchweg positiv. Die Geschichte bietet eine spannende Mischung aus innerer Zerrissenheit, düsteren Entscheidungen und leisen Hoffnungen.
Für Fantasy-Einsteigerinnen wie auch für geübte Leserinnen, die emotionale Tiefe und düstere Konflikte mögen, ist diese Reihe definitiv eine Empfehlung wert.
4 von 5 Sternen!
Nach dem vielversprechenden Auftakt in Bloodsong – Odines Prophezeiung gelingt es Isabell May, ihre Fantasy-Dilogie in einem emotionalen und spannungsreichen Finale würdig abzuschließen. „Oonas Traum“ knüpft nahtlos an den Vorgänger an und schafft es, die bereits bekannte düstere Atmosphäre weiter auszubauen, die Charaktere stärker zu differenzieren und die Handlung auf ein neues emotionales Level zu heben.
🌑 Inhalt & Ausgangslage
Die einst kindlichen Rivalen Oona und Xaron stehen sich als Feinde gegenüber. Als Blutjägerin ist Oona ihrer Pflicht verschrieben – doch ein Traum, eine Vision und das Wissen um die wahren Absichten ihres Ziehvaters Marus lassen sie zweifeln. Die junge Prinzessin Odine wird zur zentralen Figur in einem Netz aus Intrigen, Machtspielen und verborgenen Gefühlen.
Xaron, der bislang blind seinem Orden und seinem „Vater“ gefolgt ist, muss sich nicht nur seiner Vergangenheit stellen, sondern auch der Möglichkeit, dass alles, woran er je geglaubt hat, eine Lüge sein könnte. Während sich die politischen und persönlichen Spannungen zuspitzen, nähern sich Oona und Xaron an – inmitten einer Welt, in der Vertrauen tödlich sein kann.
👤 Charaktere & Dynamiken
Oona ist ohne Frage die stärkste Figur dieses Bandes. Ihre Entwicklung ist nachvollziehbar und vielschichtig – zerrissen zwischen Loyalität, Gewissen und Gefühl. Besonders hervorzuheben ist ihre emotionale Verletzlichkeit, die unter der harten Fassade durchscheint und sie sehr greifbar macht. Sie trägt diesen Band mit einer authentischen Mischung aus innerem Konflikt und Entschlossenheit.
Xaron steht ihr dabei in nichts nach. Während er im ersten Band eher als kalter Gegenspieler erschien, entfaltet sich hier seine ganze Tiefe. Seine Entwicklung – vom fanatischen Anhänger zum Zweifler, der nicht nur die Welt, sondern auch sein Herz hinterfragt – ist glaubhaft und berührend. Die Chemie zwischen ihm und Oona ist komplex, manchmal aufreibend, aber durchweg intensiv. Ihre Dynamik bildet das emotionale Zentrum des Romans.
Odine, die dritte zentrale Figur, fällt dagegen leider etwas ab. Ihre Perspektive bleibt über weite Strecken blass. Sie wirkt passiver als im ersten Band, was schade ist, da ihr Schicksal eigentlich großes emotionales Potenzial bietet. Erst im letzten Drittel bekommt sie wieder mehr Raum, aber bis dahin bleibt sie eher eine Randfigur in ihrer eigenen Geschichte.
Auch Nebenfiguren und neu eingeführte Perspektiven ergänzen das Geschehen sinnvoll, allerdings wirken manche Beziehungen etwas unterentwickelt. Hier hätte es gutgetan, einzelnen Dynamiken – wie Freundschaften, Loyalitätskonflikten oder auch Nebenbeziehungen – mehr Tiefe und Zeit zu widmen. Zudem wirkte es so, als würden teilweise die Lösungen zu unüberwindbaren Problemen den Protagonisten entgegen fliegen – besonders bei Dariel.
✨ Stärken des Romans
• Atmosphäre & Stil:
Wie schon im ersten Band überzeugt Isabell May mit einem atmosphärisch dichten Stil. Ihre Sprache ist bildhaft, emotional und einfühlsam, ohne sich in Klischees zu verlieren. Besonders in den inneren Monologen und Dialogen zwischen Oona und Xaron entfaltet sich die ganze Stärke ihres Erzählens.
• Spannung & Tempo:
Der Roman startet direkt mit hoher Spannung und bleibt durchgehend fesselnd. Der Konflikt zwischen Oona und Xaron treibt die Handlung spürbar voran. Die Wendungen sind gut gesetzt, einige Entwicklungen überraschend, andere emotional nachvollziehbar aufgebaut. Das Finale ist dramatisch, vielleicht etwas zu rasant, aber inhaltlich stimmig.
• Emotionale Tiefe:
Der größte Pluspunkt liegt in der emotionalen Ebene. Die Beziehung zwischen Oona und Xaron ist das Herzstück des Buches. Sie ist weder kitschig noch überstürzt, sondern lebt von innerer Zerrissenheit, Spannung und Nähe. Die Entwicklung ihrer Gefühle füreinander ist glaubwürdig und eindrucksvoll geschrieben.
• Steigerung gegenüber Band 1:
Schreibstil, Figurenzeichnung und die Dichte der Handlung haben sich sichtbar weiterentwickelt. Im Vergleich zum Vorgänger wirkt alles etwas strukturierter, klarer und reifer – ohne dabei die emotionale Tiefe einzubüßen.
⚖️ Kritikpunkte
• Schwäche in der Charaktertiefe einzelner Figuren:
Obwohl Oona und Xaron stark gezeichnet sind, bleiben einige Nebencharaktere oder Beziehungen zu blass. Es fehlte gelegentlich an greifbarer Dynamik oder emotionalem Konflikt, besonders bei Nebenfiguren, die eigentlich viel Potenzial gehabt hätten.
• Odines Perspektive:
Sie wirkt in diesem Band eher wie eine Beobachterin statt wie eine handelnde Figur. Ihre Entwicklung bleibt schwächer als bei den anderen beiden Protagonisten, was besonders in der Mitte des Romans auffällt.
• Zu hohes Tempo im Finale:
Das Ende ist zwar packend, aber etwas überhastet. Gerade emotionale Höhepunkte und der letzte Showdown hätten mehr Raum vertragen. Eine etwas ruhigere Ausarbeitung oder ein Epilog hätte der Geschichte gutgetan und der emotionalen Tragweite mehr Nachklang gegeben.
• Weniger greifbare Welt:
Gelegentlich hätte sich der Roman mehr Zeit nehmen dürfen, um die Welt und ihre Schauplätze detaillierter zu beschreiben. Die Umgebung bleibt manchmal zu vage, was das Eintauchen in die Fantasywelt etwas erschwert.
📝 Fazit:
Mit „Oonas Traum“ liefert Isabell May einen gelungenen Abschluss ihrer Bloodsong-Dilogie, der vor allem durch starke Hauptfiguren, eine mitreißende Liebesgeschichte und eine fesselnde Handlung überzeugt. Die emotionale Entwicklung von Oona und Xaron ist das Herzstück des Romans und gelingt überzeugend.
Trotz kleiner Schwächen – insbesondere bei Odines Perspektive, dem rasanten Ende und vereinzelten blass bleibenden Nebenfiguren – bleibt das Leseerlebnis durchweg positiv. Die Geschichte bietet eine spannende Mischung aus innerer Zerrissenheit, düsteren Entscheidungen und leisen Hoffnungen.
Für Fantasy-Einsteigerinnen wie auch für geübte Leserinnen, die emotionale Tiefe und düstere Konflikte mögen, ist diese Reihe definitiv eine Empfehlung wert.
4 von 5 Sternen!
September 30, 2025
Dein Leben,
eine Lüge und alles für was du je eingestanden hast
ist plötzlich ebenfalls in Gefahr.
Zum Inhalt (Booklet):
Seit sie denken können, buhlen die Blutjägerin Oona und ihr Konkurrent Xaron um die Anerkennung ihres Oberhauptes und Ziehvaters Marus. Als Xaron Oona zusammen mit Prinzessin Odine ausliefern will, wird aus der Rivalität Feindschaft. Doch Oona weiß, was Marus wirklich im Schilde führt. Sie schwört, Odine um jeden Preis zu beschützen. Als sie sich gegen ihren Ziehvater stellt, gerät auch Xarons Weltbild ins Wanken. Ist er mutig genug, alles zu vergessen, woran er je geglaubt hat, und sich seinen wahren Gefühlen zu stellen?
Cover:
Das Cover ist wieder sehr gut gelungen und hält sich an die Aufmachung vom ersten Band. Zu sehen ist hier diesmal die Silhouette der Blutkriegerin Oona, was ich absolut passend finde. Auch hier haben wir wieder die düsteren Elemente die aussehen als würde sie auf einer Art Dornenbusch stehen. Auffällig ist hier ihre Waffe in der Hand.
Eigener Eindruck:
Um Oona und Dariel zu retten ist Odine mit dem Blutjäger Xaron einen Deal eingegangen, um dann aber kurzerhand doch von ihm hintergangen worden zu sein. Während Dariel einem Monster im Hafenbecken nur knapp entkommen kann und neue Freundschaften schließt, um Odine aus den Fängen der Blutjäger zu befreien, muss sich Oona etwas einfallen lassen, wie sie sich und Odine aus der Gefangenschaft von Xaron befreien kann. Eine Chance bietet sich ihr als sie sich – an Xaron gefesselt – mit diesem in die Fluten eines Flusses fallen lässt. Doch fortan muss sie mit ihm zusammen arbeiten um in der eisigen Kälte und gegen die dort lauernden Monster zu überleben. Dabei müssen sich Oona und Xaron ihrer Vergangenheit stellen und vielleicht auch einen neuen Feind erkennen, oder ist Xaron wirklich nur Marus hörig?
Der zweite Teil der Dilogie „Bloodsong“ hat mich richtiggehend enttäuscht. Zwar läuft die Kernstory doch recht interessant weiter, aber es gab so viele Stellen wo Potential nicht genutzt wurde und so viele Situationen die einfach unnötig und skurril waren, dass ich mir manchmal nicht sicher war, ob ich das Buch überhaupt beende. Wir erleben die Geschichte aus Blick von Odine, Oona, Xaron und Dariel, was ich eigentlich nicht schlecht fand, aber das Abenteuer von Dariel nimmt solch eigenartige Wendungen an, dass ich wirklich schwer enttäuscht war. Er trifft bereits im Hafenbecken auf zwei Tüftlerinnen, bei denen es hauptsächlich erst einmal um die Rolle der Frau geht – der Besuch bei den Eltern war doch recht befremdlich und unnötig. Im ersten Band dachte man außerdem, dass die Welt recht mittelalterlich gehalten ist, jetzt tauchen plötzlich flugfähige Fahrzeuge auf. Einzig was mich hier am Ball gehalten hat war die Geschichte zwischen Oona und Xaron die doch durchaus spannend war, davon hätte es dann doch gern mehr geben können. Auch der Verrat rund um die Jägerschaft war spannend. Was ich dann aber wieder vermisst habe war der Aufhänger der Geschichte mit der Prophezeiung rund um Odine – warum waren doch gleich alle im Band eins plötzlich so schockiert deswegen? Das fällt alles so massiv hinten runter, dass es wirklich enttäuschend ist. Effektiv bleibt mir zu sagen, dass wirklich alles stark begann, aber dann irgendwie in der Qualität stark nachlässt. Das hätte besser sein können und das weiß ich, allein weil Band eins wirklich so großartig begonnen hat. Schade.
Fazit:
Leider hat mich der zweite und finale Band nicht mehr abgeholt. Von mir gibt es leider keine Leseempfehlung. Viele Szenen und Charaktere waren einfach enttäuschend und irgendwie fehlte mir schlussendlich der Bezug zu der Prophezeiung aus dem ersten Band. Schade.
Idee: 3/5
Charaktere: 2/5
Logik: 2/5
Spannung: 2/5
Emotionen: 3/5
Gesamt: 2/5
Daten:
ISBN: 9783751204590
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Taschenbuch
Umfang: 400 Seiten
Verlag: Verlag Friedrich Oetinger GmbH
Erscheinungsdatum: 09.08.2024
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
eine Lüge und alles für was du je eingestanden hast
ist plötzlich ebenfalls in Gefahr.
Zum Inhalt (Booklet):
Seit sie denken können, buhlen die Blutjägerin Oona und ihr Konkurrent Xaron um die Anerkennung ihres Oberhauptes und Ziehvaters Marus. Als Xaron Oona zusammen mit Prinzessin Odine ausliefern will, wird aus der Rivalität Feindschaft. Doch Oona weiß, was Marus wirklich im Schilde führt. Sie schwört, Odine um jeden Preis zu beschützen. Als sie sich gegen ihren Ziehvater stellt, gerät auch Xarons Weltbild ins Wanken. Ist er mutig genug, alles zu vergessen, woran er je geglaubt hat, und sich seinen wahren Gefühlen zu stellen?
Cover:
Das Cover ist wieder sehr gut gelungen und hält sich an die Aufmachung vom ersten Band. Zu sehen ist hier diesmal die Silhouette der Blutkriegerin Oona, was ich absolut passend finde. Auch hier haben wir wieder die düsteren Elemente die aussehen als würde sie auf einer Art Dornenbusch stehen. Auffällig ist hier ihre Waffe in der Hand.
Eigener Eindruck:
Um Oona und Dariel zu retten ist Odine mit dem Blutjäger Xaron einen Deal eingegangen, um dann aber kurzerhand doch von ihm hintergangen worden zu sein. Während Dariel einem Monster im Hafenbecken nur knapp entkommen kann und neue Freundschaften schließt, um Odine aus den Fängen der Blutjäger zu befreien, muss sich Oona etwas einfallen lassen, wie sie sich und Odine aus der Gefangenschaft von Xaron befreien kann. Eine Chance bietet sich ihr als sie sich – an Xaron gefesselt – mit diesem in die Fluten eines Flusses fallen lässt. Doch fortan muss sie mit ihm zusammen arbeiten um in der eisigen Kälte und gegen die dort lauernden Monster zu überleben. Dabei müssen sich Oona und Xaron ihrer Vergangenheit stellen und vielleicht auch einen neuen Feind erkennen, oder ist Xaron wirklich nur Marus hörig?
Der zweite Teil der Dilogie „Bloodsong“ hat mich richtiggehend enttäuscht. Zwar läuft die Kernstory doch recht interessant weiter, aber es gab so viele Stellen wo Potential nicht genutzt wurde und so viele Situationen die einfach unnötig und skurril waren, dass ich mir manchmal nicht sicher war, ob ich das Buch überhaupt beende. Wir erleben die Geschichte aus Blick von Odine, Oona, Xaron und Dariel, was ich eigentlich nicht schlecht fand, aber das Abenteuer von Dariel nimmt solch eigenartige Wendungen an, dass ich wirklich schwer enttäuscht war. Er trifft bereits im Hafenbecken auf zwei Tüftlerinnen, bei denen es hauptsächlich erst einmal um die Rolle der Frau geht – der Besuch bei den Eltern war doch recht befremdlich und unnötig. Im ersten Band dachte man außerdem, dass die Welt recht mittelalterlich gehalten ist, jetzt tauchen plötzlich flugfähige Fahrzeuge auf. Einzig was mich hier am Ball gehalten hat war die Geschichte zwischen Oona und Xaron die doch durchaus spannend war, davon hätte es dann doch gern mehr geben können. Auch der Verrat rund um die Jägerschaft war spannend. Was ich dann aber wieder vermisst habe war der Aufhänger der Geschichte mit der Prophezeiung rund um Odine – warum waren doch gleich alle im Band eins plötzlich so schockiert deswegen? Das fällt alles so massiv hinten runter, dass es wirklich enttäuschend ist. Effektiv bleibt mir zu sagen, dass wirklich alles stark begann, aber dann irgendwie in der Qualität stark nachlässt. Das hätte besser sein können und das weiß ich, allein weil Band eins wirklich so großartig begonnen hat. Schade.
Fazit:
Leider hat mich der zweite und finale Band nicht mehr abgeholt. Von mir gibt es leider keine Leseempfehlung. Viele Szenen und Charaktere waren einfach enttäuschend und irgendwie fehlte mir schlussendlich der Bezug zu der Prophezeiung aus dem ersten Band. Schade.
Idee: 3/5
Charaktere: 2/5
Logik: 2/5
Spannung: 2/5
Emotionen: 3/5
Gesamt: 2/5
Daten:
ISBN: 9783751204590
Sprache: Deutsch
Ausgabe: Taschenbuch
Umfang: 400 Seiten
Verlag: Verlag Friedrich Oetinger GmbH
Erscheinungsdatum: 09.08.2024
Altersempfehlung: ab 14 Jahre
January 18, 2025
Eine schöne Dilogie, auch Band 2 mit kleinen Abers
**** Worum geht es? ****
Oona und Xaron sind von klein auf Rivalen, genauso wollte es ihr Ziehvater Marus. Doch Oona hat sich losgesagt und geschworen, das Leben der Prinzessin Odine zu schützen. Dieser Entschluss bringt auch in Xaron etwas zum Wanken – doch reicht das aus, um die Seiten zu wechseln?
**** Mein Eindruck ****
Auch in diesem Band konnte die Atmosphäre, die Darstellung der einzelnen Charaktere, die Emotionen und der Schreibstil der Autorin wieder vollkommen überzeugen. Die Spannung war bereits zu Beginn hoch und nahm immer weiter zu. Der zweite Band ist definitiv aufregender. Die emotionale Beziehung zwischen Oona und Xaron war mein persönliches Highlight der Reihe, während Odines Perspektive nahezu farblos ausfiel – was auch mein größtes Aber ist. In diesem Band waren die Perspektiven zwar immer noch aufgeteilt, und wir bekommen sogar eine zusätzliche hinzu, aber Odines Schicksal kam mir hier etwas zu kurz. Ich fand es nicht besonders interessant, ihre Perspektive zu lesen. Zum Ende hin wurden dann alle Fäden miteinander verknüpft, und es kam zu einem wirklich aufregenden Finale, das Odine auch genug Raum einräumte. Das Tempo war mir zum Schluss dann jedoch etwas zu hoch. Ich hätte mir ein paar mehr Seiten zum Abschluss gewünscht, aber das ist natürlich Geschmackssache, denn die Fäden waren alle zu Ende gesponnen. Insgesamt hat mich die Geschichte bestens unterhalten, und die zugrundeliegende Storyline sowie die einzelnen Figuren waren stimmig und authentisch in die Handlung eingebunden.
**** Empfehlung? ****
Diese Dilogie ist definitiv eine Empfehlung für Fantasy-Anfänger. Auch mit etwas mehr Erfahrung kann man hier schöne Lesestunden verbringen und eine kleine emotionale Achterbahnfahrt erleben. Authentisch und sprachlich sehr gut gelungen.
**** Worum geht es? ****
Oona und Xaron sind von klein auf Rivalen, genauso wollte es ihr Ziehvater Marus. Doch Oona hat sich losgesagt und geschworen, das Leben der Prinzessin Odine zu schützen. Dieser Entschluss bringt auch in Xaron etwas zum Wanken – doch reicht das aus, um die Seiten zu wechseln?
**** Mein Eindruck ****
Auch in diesem Band konnte die Atmosphäre, die Darstellung der einzelnen Charaktere, die Emotionen und der Schreibstil der Autorin wieder vollkommen überzeugen. Die Spannung war bereits zu Beginn hoch und nahm immer weiter zu. Der zweite Band ist definitiv aufregender. Die emotionale Beziehung zwischen Oona und Xaron war mein persönliches Highlight der Reihe, während Odines Perspektive nahezu farblos ausfiel – was auch mein größtes Aber ist. In diesem Band waren die Perspektiven zwar immer noch aufgeteilt, und wir bekommen sogar eine zusätzliche hinzu, aber Odines Schicksal kam mir hier etwas zu kurz. Ich fand es nicht besonders interessant, ihre Perspektive zu lesen. Zum Ende hin wurden dann alle Fäden miteinander verknüpft, und es kam zu einem wirklich aufregenden Finale, das Odine auch genug Raum einräumte. Das Tempo war mir zum Schluss dann jedoch etwas zu hoch. Ich hätte mir ein paar mehr Seiten zum Abschluss gewünscht, aber das ist natürlich Geschmackssache, denn die Fäden waren alle zu Ende gesponnen. Insgesamt hat mich die Geschichte bestens unterhalten, und die zugrundeliegende Storyline sowie die einzelnen Figuren waren stimmig und authentisch in die Handlung eingebunden.
**** Empfehlung? ****
Diese Dilogie ist definitiv eine Empfehlung für Fantasy-Anfänger. Auch mit etwas mehr Erfahrung kann man hier schöne Lesestunden verbringen und eine kleine emotionale Achterbahnfahrt erleben. Authentisch und sprachlich sehr gut gelungen.
September 13, 2024
Hörbuchrezension
Bei diesem Hörbuch handelt es sich um den 2. Teil der Dilogie. Das Hörbuch ist insgesamt 8 Stunden und 11 Minuten lang und wird wieder von Kristin Scheinhütte, Pia-Rhona Saxe und Janek Schächter vorgelesen. Die drei lesen ihre Charaktere wirklich toll vor, ich habe ihnen gerne zugehört.
Nachdem Teil 1 mit einem echt fiesen Cliffhanger geendet ist, geht es super spannend weiter. Für eine Jugendbuch-Reihe ist die Handlung ganz schön blutig und brutal, was ich sehr mochte.
Hauptaugenmerk liegt wieder bei den beiden weiblichen Hauptfiguren. Die Situation scheint zwischendurch wirklich ausweglos, aber irgendwie schaffen sie es trotzdem. Oona und Odine sind so verschieden, aber sind jetzt tatsächlich so etwas wie Freunde geworden.
Nachdem im 1. Teil der Romanze-Anteil bei Odine lag, steht im 2. Teil Oona im Mittelpunkt. Auch für sie gibt es einen Loveinterest. Der Trope Rivals to Lovers passt hier perfekt.
Im letzten Drittel kommt es dann zum finalen Kampf, bei dem es dann noch einmal richtig blutig wird. Das Ende war auf jeden Fall richtig gut und ich kann die ganze Reihe empfehlen. Von mir gibt es wieder 5 Sterne.
Bei diesem Hörbuch handelt es sich um den 2. Teil der Dilogie. Das Hörbuch ist insgesamt 8 Stunden und 11 Minuten lang und wird wieder von Kristin Scheinhütte, Pia-Rhona Saxe und Janek Schächter vorgelesen. Die drei lesen ihre Charaktere wirklich toll vor, ich habe ihnen gerne zugehört.
Nachdem Teil 1 mit einem echt fiesen Cliffhanger geendet ist, geht es super spannend weiter. Für eine Jugendbuch-Reihe ist die Handlung ganz schön blutig und brutal, was ich sehr mochte.
Hauptaugenmerk liegt wieder bei den beiden weiblichen Hauptfiguren. Die Situation scheint zwischendurch wirklich ausweglos, aber irgendwie schaffen sie es trotzdem. Oona und Odine sind so verschieden, aber sind jetzt tatsächlich so etwas wie Freunde geworden.
Nachdem im 1. Teil der Romanze-Anteil bei Odine lag, steht im 2. Teil Oona im Mittelpunkt. Auch für sie gibt es einen Loveinterest. Der Trope Rivals to Lovers passt hier perfekt.
Im letzten Drittel kommt es dann zum finalen Kampf, bei dem es dann noch einmal richtig blutig wird. Das Ende war auf jeden Fall richtig gut und ich kann die ganze Reihe empfehlen. Von mir gibt es wieder 5 Sterne.
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