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Insight and Illusion

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Since the first publication of Insight and Illusion in 1972, a wealth of Wittgenstein's writings has become accessible. Accordingly, in this edition Professor Hacker has rewritten six of his eleven original chapters and revised the others to incorporate the new abundant material. Insight and Illusion now fully clarifies the historical backgrounds of Wittgenstein's highly differing masterpieces, the Tractatus and the Investigations, and traces the evolution of Wittgenstein's thought. Hacker explains all of Wittgenstein's writings in detail, focusing on his critique of metaphysics, his famous "private language argument" and his account of self consciousness.

335 pages, Paperback

First published January 1, 1972

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89 people want to read

About the author

P.M.S. Hacker

50 books21 followers
Peter Hacker was born in London in 1939. He read Philosophy, Politics and Economics at The Queen's College, Oxford from 1960-63, obtaining a Congratulatory First Class degree. He was elected to a graduate studentship at St Antony's College, Oxford, where he remained from 1963-65, writing a doctoral dissertation under the supervision of H.L.A. Hart on the subject of 'Rules and Duties'. In 1965 he was elected to a Junior Research Fellowship at Balliol College. In 1966 he completed his doctorate and was granted the D. Phil.

He became a Tutorial Fellow at St John's College in 1966, a post he held until his retirement in 2006, when he was appointed to an Emeritus Research Fellowship at St John's. He was College Librarian 1986-2006, and Keeper of the College Pictures 1986-1998. In 2010 he was elected to an Honorary Fellowship at The Queen's College, Oxford.

He was a visiting lecturer at Makere College, Uganda (1968), a visiting professor at Swarthmore College, Pa., U.S.A (1973), a visiting professor at University of Michigan at Ann Arbor, U.S.A. (1974), a Milton C. Scott Visiting Professor, Queen's University, Kingston, Ontario (1984). He was elected to a British Academy Research Readership in Humanities 1985-7. In 1986 he was again a visiting professor for a semester at Swarthmore College, Pa., U.S.A. He was elected to a Leverhulme Senior Research Fellowship (1991-4). From 1992 to 2010 he served as a member of the Rothschild Fellowships Academic Committee, Yad Hanadiv, Jerusalem. He was a visiting fellow at the Rockefeller Foundation at Bellagio, Italy in 2006. He was a visiting research fellow at the University of Bologna for a semester in 2009. In 2013 he was appointed Professor of philosophy at the University of Kent at Canterbury for three years.

He is an associate editor of Philosophical Investigations, and of Wittgenstein Studies. From 1997 to 2003 he was an associate editor, 20th century philosophers - Oxford Dictionary of National Biography. From 1998 to 2003 he was a Trustee of the Wittgenstein papers and Member of the Committee of Editors; since 2003 he has been a member and Secretary of the Advisory Committee of Wittgenstein Editors.

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Profile Image for Erik Graff.
5,171 reviews1,474 followers
April 21, 2011
I read this book while working as a research assistant for Bill Ellos, a Wittgenstein scholar and member of Loyola University Chicago's philosophy department, and preparing a paper for presentation at a conference held at the University of Illinois, Champaign-Urbana.
Profile Image for A YOGAM.
2,231 reviews9 followers
December 17, 2025

„Hilfe, mein Sprachspiel hat einen Wackelkontakt“
Insight and Illusion (oder: Warum Wittgenstein der Endgegner des Smalltalks ist)


Einleitung: Das Problem
Sie dachten, Sie wüssten, wie Sprache funktioniert? Falsch. Sie dachten, wenn Sie „Aua“ sagen, beschreiben Sie einen inneren Schmerz? Anfängerfehler. Das eigentliche Problem: Ludwig Wittgenstein hat zuerst die Philosophie „gelöst“ (Tractatus Logico-Philosophicus), nur um Jahre später zurückzukommen und zu sagen: „Ups, vergesst das. Ich habe mich geirrt. Alles ist viel komplizierter.“
P.M.S. Hacker ist der Mann, der mit dem Besen hinterherläuft und die Scherben aufkehrt, damit wir verstehen, was gerade passiert ist.

Inhalt in aller Kürze
Dieses Buch erzählt die Geschichte einer spektakulären philosophischen Kehrtwende:
1. Der junge Wittgenstein:
* Sprache ist ein Bild der Welt.
* Alles muss logisch sein.
* Wenn man nicht darüber reden kann, muss man schweigen.
* Hacker erklärt geduldig, warum das zwar cool klingt, aber in der Praxis scheitert.
2. Der späte Wittgenstein:
* Sprache ist ein Werkzeugkasten: Wörter sind Hämmer, Schraubenzieher oder alte, verrostete Zangen.
* Bedeutung entsteht durch Gebrauch.
* Philosophie ist Therapie: Wir brauchen sie, weil wir unsere eigene Grammatik nicht verstehen.

Der Härtegrad
Hacker schreibt mit der Präzision eines Schweizer Uhrmachers auf Koffein. Er seziert Wittgensteins Gedanken so genau, dass man beim Lesen das Gefühl hat, das eigene Gehirn würde langsam zu Origami gefaltet.
Kapitel wie „Metaphysik als Schatten der Grammatik“ klingen poetisch, bedeuten aber schlicht: „Du redest Unsinn, weil du glaubst, Substantive seien magische Wesen.“

Warum man es lesen sollte
* Um klug zu wirken: Legen Sie es auf den Couchtisch. Niemand wird es wagen, Sie in Smalltalk über das Wetter zu verwickeln.
* Für die „Aha“-Momente: Hacker zeigt brillant, wie Wittgenstein uns aus unserer eigenen geistigen Verwirrung befreit. Es ist wie ein Exorzismus für falsche Analogien.
Fazit: Hacker liefert das ultimative Handbuch für alle, die verstehen wollen, dass Philosophie oft nur ein Missverständnis ist. Ironischerweise muss man ein dickes, hochintellektuelles Buch lesen, um zu lernen, dass man aufhören sollte, philosophische Probleme zu wälzen.
Warnung: Kann zu akuten Existenzkrisen führen, wenn man das nächste Mal versucht, einen Satz zu bilden.

Fokus: Das Privatsprachenargument (Kapitel IX)
Oder: Warum man nicht allein gegen sich selbst Schach spielen und ehrlich gewinnen kann.
1. Die verlockende Idee
Die klassische Vorstellung: Ich habe ein Gefühl (z. B. Zahnschmerz) und benenne es „Aua“. Das wiederhole ich jedes Mal, wenn ich es fühle – fertig ist die Privatsprache. Niemand sonst kann sie verstehen, weil niemand in meinen Kopf schauen kann.
2. Das Tagebuch des Grauens
Wittgensteins Szenario: Ein Mann sitzt einsam in der Wüste, benennt ein Gefühl „E“ und trägt es in sein Tagebuch ein.
Problem: Wie weiß er beim zweiten Mal, dass es wirklich dasselbe „E“ ist?
* Einwand: „Er erinnert sich halt.“
* Wittgenstein: Aber woran prüft er seine Erinnerung? Nur mit seiner Erinnerung – ein logisches Problem.
3. Die Pointe
Eine Regel, die nur ich kenne, ist nicht prüfbar. Eine Privatsprache ist also keine echte Sprache.
Bildhafte Beispiele:
* Mehrere Exemplare derselben Zeitung kaufen, um die Wahrheit zu prüfen.
* Linke Hand gegen rechte Hand wetten und das Geld hin- und her schieben – man wird nicht reicher.
Kernaussage: „Es fühlt sich richtig an“ ≠ „Es ist richtig“. Sprache, die nicht falsch sein kann, ist keine Sprache.
4. Der Käfer in der Schachtel
Jeder hat eine Schachtel, in die nur er schauen kann. Alle sagen, darin sei ein „Käfer“.
* Inhalt egal: Das Wort „Käfer“ bezieht sich auf öffentliche Regeln, nicht auf ein privates Objekt.
* Übertragen auf Schmerzen: Wir reden nicht über ein unsichtbares Geist-Objekt, sondern über öffentlich zugängliches Verhalten und Kontexte.
Hackers Diagnose: Wittgenstein krempelt die Vorstellung eines privaten Theaters des Geistes um. Man hat Schmerzen einfach – man „weiß“ sie nicht im klassischen Sinn.
Schlussfolgerung: Denken braucht Gemeinschaft oder zumindest überprüfbare Regeln. Wer versucht, privat eine Sprache zu erfinden, redet nicht mit sich selbst – er macht nur Geräusche.
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