RAFFINIERT. GRAUSAM. SPANNEND. Der neue Thriller von Bestsellerautor Martin Krist.Panik in der Scheinbar wahllos richtet ein Serienkiller junge Männer hin. Kommissarin Sera Muth und ihr Team suchen vergeblich nach einer Verbindung zwischen den Opfern. Bis der Mörder einen ihrer Kollegen tötet. Jetzt ist der Fall persönlich.Auch der Student Marcus wird seit Tagen vermisst. Während seine Mutter unter Schock steht und das Schlimmste befürchtet, glaubt der schwerkranke Vater nicht an den Tod seines Sohnes. Er setzt alles daran, ihn zu finden - und bringt sich damit selbst in große Gefahr …
Ein Sera Muth-Roman. Der neue Thriller von Bestsellerautor Martin Krist.
»Martin Krist ist der wirklich böse Bube unter den deutschen Krimi-Schreibern.«Berliner Kurier»Hier schreibt jemand, der sein Handwerk versteht.«Jochen König, Krimi-Couch»Krist macht süchtig!«Iris Tscharf, Schurkenblog»Ein hoch empfehlenswerter Lesegenuß!«Wolfgang Brandner, BücherKaffee»Wer gerne Thriller liest, der kommt an Martin Krist auf keinen Fall vorbei.«Petra Lux, Die Liebe zu den BüchernDie Kommissar Kalkbrenner-Thriller, alle Bände sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen ZornesblindTeufelswildMordskaltEngelsgleichKalte Haut (Ein Sera Muth-Roman)KindsschuldMärchenwaldWunderlandHexentanzFegefeuerSchwarze Nacht (Ein Sera Muth-Roman)
Endlich geht es mit der Reihe um Paul Kalkbrenner weiter. Allerdings ohne Kalkbrenner, diesmal übernimmt Sera Muth. Was mindestens genauso schön ist. Auch wenn ich trotz allem Paul vermisst habe. Und zwar nicht nur Paul. Das hat jedoch nichts mit Seras Fähigkeiten zu tun. Denn sie ist eine verdammt interessante Persönlichkeit.
Der Schreibstil des Autors ist auch hier wieder ungemein fesselnd und bildgewaltig. Im Fokus steht hier mehr oder weniger Marcus. Beziehungsweise, dass was mit ihm passiert oder eben nicht passiert ist. Begleiten tun wir überwiegend Sera bei ihren Ermittlungen, aber auch weitere Charaktere kommen dabei zu Wort. Was definitiv nicht ohne ist und zu immer mehr Spekulationen führt. Den Charakteren aber auch sehr viel Raum und Tiefe verschafft. Erzählt wird dabei wieder auf unterschiedlichen Zeitebenen, was definitiv sehr interessant ist, zumal man nicht die ganze Zeit genau das im Blick hat. Ich mochte vor allem Tietz, Sera und Berger total gern. Um es mal so zu sagen. Alles sind sehr komplexe Charaktere, die definitiv nicht ohne sind. Und da schließen sich auch die Nebencharaktere nicht aus. Zudem sind sie überaus authentisch und greifbar.
Bereits der Einstieg hat mich unglaublich gefesselt und vor allem zieht sich genau dieses Erlebnis, wie ein roter Faden durch das Buch. Was in meinen Augen perfekt durchdacht ist. Aber dieses Geschehen gibt auch verdammt viele Rätsel auf und man ist nur am hin- und herschieben. Und wirklich, ich war mir so sicher. Selbst weitere Opfer konnten mich nicht davon abbringen. Ich war so von dem Leid und der tiefen Tragik, die hier passiert, gefangen, dass es mir auch einen gewissen Halt, einen Ausweg gab. Denn neben den eigentlichen Verbrechen, spielt auch das menschliche Empfinden eine wahnsinnig große Rolle. Wie viel Leid kann der Mensch ertragen, bevor er restlos zusammenbricht? Nun, Martin Krist hat es in meinen Augen mehr als perfekt dargeboten. Und das auf mehr als einer Ebene. Ich hab wirklich ungemein mitgelitten. Mich förmlich in der Angst, dem tiefen Schmerz gesuhlt. Denn irgendwie muss doch ein Ausweg zu finden sein. Aber nein. Es gibt nur noch mehr Schmerz, noch mehr Erniedrigung,noch mehr Demütigung, noch mehr Wut und Eskalation.
Währenddessen lernen wir auch Sera etwas näher kennen. Und diese Frau ist ein wandelndes Mysterium, das niemals zusammenbricht. Dabei werden hier auch verschiedene Themen angeschnitten und in meinen Augen einfach herausragend ausgearbeitet. Besonders mit dem, was Sera umtreibt, hat in mir so viele Aggressionen ausgelöst. Denn diese Frau muss so viel mitmachen, aber niemand dringt tiefer. Was sagt das über ihr Umfeld aus? Auch im eigentlichen Fall gibt es einige Dinge, auf die ich nicht vorbereitet war, und die mir definitiv ziemlich heftig zugesetzt haben. Dabei schmeißt er nur mit Wendungen um sich, die es definitiv in sich haben und dem Ganzen nochmal eine völlig neue Richtung geben. Aber am meisten hat mich das Ende niedergestreckt. Denn damit hab ich nie im Leben gerechnet. Da ist so vieles daran, was nicht schmeckt und moralisch fragwürdig ist. Und ich frage mich, ob es nicht besser wäre, sich in Unwissenheit zu wiegen. Denn dann würde einem das wahre Ausmaß erspart bleiben. Aber Fakt ist auch, dass dieser Band wieder enorm brutal und genial zugleich war. Alles, was ich zu wissen geglaubt habe, hat sich in Luft aufgelöst und ich bin definitiv sprachlos. Unbedingt lesen. Definitiv ein Highlight.
Fazit: Kalkbrenner muss nicht unbedingt anwesend sein, damit ein Thriller aus seiner Reihe zu einem wahren Pageturner mutiert. Erschütternd, brutal und ausweglos. Ein komplexer Thriller, der mit menschlichem Leid besticht, mit großartigen Charakteren punktet und so manches Mal Rätsel aufgibt. Ich liebs. Definitiv ein Highlight.
Mein Eindruck: Nachdem ich im Sommer den 10. Band der Reihe „Fegefeuer“ mit Begeisterung gelesen habe, war ich schon sehr gespannt darauf, was mich im 11. Band nun erwarten würde.
Auch hier gelang mir der Einstieg wieder sehr gut und ich war recht schnell mittendrin im Geschehen. Obwohl Kommissar Kalkbrenner momentan nicht im Dienst ist, hat das Team einen harten Fall zu knacken. Ein Serienkiller treibt in Berlin sein Unwesen, hinterlässt dadurch nicht nur Leichen, sondern auch Ermittler, die ratlos sind und nicht wissen, welche Verbindung die einzelnen Opfer miteinander haben.
"Schwarze Nacht" von Martin Krist ist für mich nicht nur ein meisterhaft inszenierter Thriller, sondern zeichnet sich auch durch die beeindruckende Gestaltung seiner Charaktere aus. Die Protagonistin, Kommissarin Sera Muth, sowie ihre Teammitglieder werden auf eine authentische Weise dargestellt, die es mir ermöglichte, eine tiefere Verbindung zu den einzelnen Figuren aufzubauen. Die persönlichen Herausforderungen und Entwicklungen der Charaktere verleihen der Geschichte eine emotionale Tiefe und machen sie noch mitreißender. Sera ist eindeutig mein Lieblingscharakter. Sie macht nicht nur einen sehr guten Job, sondern hat auch Ecken und Kanten, die man als Leser mitentdecken darf und sie authentischer machen lässt.
Was mich auch hier wieder beeindruckt hat, war, dass man auch den 11. Band ohne Vorkenntnisse der vorherigen Bände der Reihe genießen kann. Der Autor schafft es wundervoll, relevante Hintergrundinformationen aus den vorangegangenen Bänden zu vermitteln, ohne dass mein Lesefluss beeinträchtigt war. So dass nicht nur eingefleischte Fans ein intensives Leseerlebnis hatten, sondern auch die Neueinsteiger einen besseren Zugang haben, ohne das Gefühl haben zu müssen, irgendwas verpasst zu haben.
Die geschickte Verknüpfung von fesselnder Handlung, lockeren Schreibstil und gut ausgearbeiteten Charakteren macht "Schwarze Nacht" für mich zu einem rundum gelungenen Buch. Ich wurde von der ersten Seite an in eine Welt des raffinierten Verbrechens gezogen, durfte mich auf eine mitreißende Reise durch die Abgründe der menschlichen Psyche freuen und habe einen tiefen Einblick in die Charaktere bekommen.
Fazit: „Schwarze Nacht“ ist nicht nur ein spannender Thriller mit jede Menge Nervenkitzel, den man ungern aus der Hand legt, sondern auch ein Thriller, der authentische Charaktere mit Tiefe vorzeigen kann. Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung.
Sera Muth hat mit einem Mordfall zu tun, der viele Fragen aufwirft. Und je mehr sie ermitteln, desto mehr Fragen tauchen auf. Denn es bleibt nicht nur bei dieser einen Leiche in einem Container abgeladen. 2 weitere Leichen kommen hinzu. Das schlimmste an der Sache. Eine der Leichen ist einer ihrer Kollegen. Wie hängen diese ganzen Fälle zusammen, denn das tun sie auf jeden Fall. Und was hat der vermisst gemeldete Marcus Tietz mit dem ganzen zu tun?
Doch auch privat scheint es gerade nicht alles so gut zu laufen, bei Sera. Gerry, mit dem sie seit einiger Zeit eine Affäre hat, scheint mehr zu wollen, will sich sogar von seiner Frau für sie trennen. Sera weiß nicht, was sie tun soll, geht Gerry immer wieder aus dem Weg. Dazu kommt noch ihr Vater, der verlangt, dass sie als Polizistin für ihren Onkel etwas erledigen soll, weil bei ihm im Betrieb ermittelt wird. Setzt sie dafür wirklich ihren Job aufs Spiel? Oder verärgert sie lieber ihre Familie?
Ein spannender Thriller, der mich von Seite 1 an gefesselt hat und der die Spannung die ganze Zeit aufrecht halten konnte. Auch die Charaktere sind sehr gut rüber gekommen und hat das ganze nochmal runder wirken lassen. Was natürlich auch der Story sehr gut getan hat. Das für mich doch überraschende Ende hat das Ganze dann noch das Sahnehäubchen aufgesetzt. Von mir bekommt "Schwarze Nacht" verdiente 5 Schmetterlinge. Eine absolute Leseempfehlung von mir!
Kriminalkommissarin Sera Muth wird zu einem Leichenfund in einem Berliner Park gerufen. Die Leiche ist übel zugerichtet und kann nicht identifiziert werden. Mit ihrem neuen Partner Frank Konrath nimmt Muth die Ermittlungen auf. Gerade, als das Team die ersten Erkenntnisse zusammengetragen hat, geschieht ein zweiter Mord. Und Sera hat einen schrecklichen Verdacht: ist das der Beginn einer Serie?
"Schwarze Nacht" ist der zweite Sera-Muth-Thriller aus der Feder von Martin Krist und hat mir gut gefallen. Im Herzen Berlins treibt ein Mörder sein Unwesen. Und auch wenn Kommissar Paul Kalkbrenner zu einem Lieblingsermittlern gehört, habe ich ihn im positiven Sinne nicht vermisst.
Die Geschichte wechselt zwischen Sera Muth und ihren Ermittlungen und der Familie Tietz. Während Hans-Werner Tietz und seine Frau mit ihrer angeschlagenen Gesundheit zu kämpfen haben, steckt ihr Sohn Marcus tief im Party- und Drogensumpf Berlins. So tief, dass er verschwindet. Und damit löst er bei seinen Eltern Panik aus.
Die wechselnden Handlungsstränge haben mir sehr gut gefallen. Beide Stränge sind mitreißend und ich war sofort mittendrin. Den Schmerz des Ehepaars Tietz konnte ich ebenso spüren wie Seras Unmut darüber, dass ihr neuer Kollege ein Grünschnabel ist, dem man die Grundlagen der Polizeiarbeit noch beibringen muss.
Das Finale wird klasse herbeigeführt. Leider bleibt für mich das Motiv des Täters im Dunkeln. Da hätte ich gern mehr erfahren, was den Täter angetrieben hat.
Insgesamt kann ich den Thriller absolut empfehlen. Und dazu muss man die vorangegangenen Fälle nicht kennen. Dennoch kann ich es nur jedem ans Herz legen, auch die vorangegangenen Bände zu lesen. Ihr werdet es nicht bereuen.