M�nchen ist in den langen 1960er Jahren eine Stadt, in der alles vorstellbar und vieles m�glich geworden ist. �M�nchen wird moderner� hei�t es auf den Bautafeln f�r das U-Bahn-Netz. Die �Weltstadt mit Herz� wird zur �Heimlichen Hauptstadt Deutschlands�. In dieser Situation erh�lt M�nchen 1966 den Zuschlag f�r Olympia und wird 1972 zum weltweit beachteten Austragungsort der Sommerspiele.Simone Egger zeichnet nach, wie sich die Stadt im Zeitraum von 1958 bis 1973 in eine postmoderne Metropole verwandelt. Ausgehend von dem Konzept des Stadthabitus befasst sich ihre Studie mit der Biographie von M�nchen und fragt nach der besonderen Atmosph�re in dieser einschneidenden Epoche.