Wenn wilde Herzen und atemberaubende Natur aufeinandertreffen Zwei Jahre sind vergangen, seit Tara Kanada überstürzt verlassen musste. Zwei Jahre, seit Jaimie und sie sich zuletzt gesehen haben. Auch wenn die Zeit in Kanada mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden ist, wagt sie einen Neuanfang und zieht nach Vancouver. Als sie dort auf Jaimie trifft, ist sie schockiert. Obwohl sie weiß, dass er immer noch verletzt ist, kann sie sich nicht von ihm fernhalten. Doch er hat sich verändert. Was ist passiert, dass er so gebrochen wirkt? Während Tara sich bemüht, einen Job in einer Tierklinik zu finden, kämpft Jaimie zusehends mit den Schatten seiner Vergangenheit. Bei einem unvermeidbaren gemeinsamen Ausflug in die Berge flammen alte Gefühle wieder auf, und einen wunderbaren Moment lang sieht es so aus, als würde ihre Liebe eine zweite Chance bekommen. Doch manche Wunden heilen nie vollkommen ...
wie ist das passiert? 2 sterne, dabei war wandering hearts doch so toll! ich weiß gar nicht, was genau ich nicht mochte irgendwie habe ich mich einfach nur richtig gelangweilt. ich habe es gerade eben beendet und bin einfach froh, durch zu sein.
ich mach mir jetzt so bissi gedanken. rezension folgt. vielleicht. irgendwann.
It is so bad, I want to give you a zero. But that's not possible, so I give you a one.
Leider bin ich mit dem Buch überhaupt nicht warm geworden. Die Story hat sich für mich durchgängig im Kreis gedreht und ist eigentlich nicht wirklich notwendig gewesen. Tara und Jaimie haben sich in diesem Teil nur toxisch und kindisch verhalten. Ich will nicht sagen, dass alle Probleme durch ein (!) ordentliches Gespräch verschwunden wären, aber das Gespräch kam halt erst auf den letzten 30, 40 Seiten - das ist einfach unnötig gewesen. So habe ich mich beim Lesen nur aufgeregt. Zusätzlich hab ich selten ein Buch gelesen, wo die spicy scene so fehlplatziert war wie hier. Ich hätte mir gewünscht, dass es mehr um den Tierschutz, die Arbeit im rescue center und den Konflikt rund um Naturschutzgebiete geht - leider ist das alles zu kurz gekommen. Etwas Hoffnung hatte ich für das Ende, wo wir darüber sprechen, wie wichtig die Aufarbeitung von traumatischen Erlebnissen ist - weil ja, we need therapy, we need to talk about our problems - aber auch das war leider für die Schwere der Themen zu kurz gehalten.
Ich habe mich aufs Neue in diesen wunderschönen emotionalen Schreibstil von Josi Wismar verliebt! Und auch wenn das Buch kein Highlight für mich werden konnte, bin ich sehr glücklich mit der Zeit, die ich zum Lesen investiert habe. 🧡🍁🫶🏻
Auch wenn mich inhaltlich Band eins stärker von sich überzeugen konnte, war Band zwei deutlich intensiver auf die Emotionen fokussiert und hatte richtig Tiefgang. Der Mittelpunkt der Geschichte war für beide Protagonisten die persönliche Entwicklung. Was Worte anrichten können - positiv wie negativ - hat Josi ganz zauberhaft hervorgehoben. 🫧🌬️
Ich persönlich hätte mir noch einen stärkeren Blick auf die kanadische Natur gewünscht wie in Band eins, aber mir ist auch klar, dass andere Themen einfach präsenter waren und das ist auch okay so. Dennoch konnte mich in Band eins Taras und Jamies Tour durch das wilde Kanada komplett abholen. Die Beschreibungen, die aufkommenden Gefühle und auch die Tiere waren in meinen Augen sehr besonders und authentisch. Dafür, dass Band zwei auch wieder in Kanada spielt, hat mir das einfach gefehlt. Mir schien es, als hätte die Autorin beim Schreiben von Band zwei den Fokus verloren.
Mein persönliches Highlight war die individuelle Reise zu sich selbst, die sowohl Jamie als auch Tara erleben. Das hat mich in meinen 20ern total angesprochen. Dieses Gedankenchaos: Wo will ich hin? Was macht mich glücklich? Welche Version von mir will ich sein? Das alles mitzuverfolgen hat mir wirklich gut gefallen. Und damit unterscheidet sich Band zwei so stark von Band eins, was nichts schlechtes sein muss. Ich hatte mir nur leider etwas anderes erhofft.
Insgesamt war die Geschichte schön, weil sie so viel Tiefgang hatte. Allerdings wäre es mir persönlich lieber gewesen, beide Geschichten in einem Buch zu lesen. Für mich hätte es einen gesonderten Band gar nicht gebraucht. Was an Emotionen rüberkommen soll, kam auch an und die Magie von New Adult, die es möglich macht, auch kritische Themen anzusprechen und junge Menschen genau dort abzuholen, wo sie sich gerade mit ihren Sorgen befinden, hat wieder super funktioniert.
Bei aller Kritik ist »Wildest Dreams« ein Buch für die Seele! 🤍
Ich hatte mich nach Teil 1 so sehr auf die Vortsetzung gefreut, die Natur und die Geschichte von Tara und Jamie weiter zu erleben.
Leider war dem nicht so. Die Natur und der Bezug zu den Tieren wurde komplett aus den Augen verloren. Es dreht sich nur um die Gefühlswelt der beiden und es kommt nicht zum Punkt.
Es lässt sich gut lesen, jedoch hat mir einiges gefehlt.
Ich liebe Josi Wismar und Ausgelesen wirklich total, deshalb bin ich nicht trauriger, dass ich Wildest Dreams nach wirklich mochte :( Ich hab die Love Story wirklich gar nicht gefühlt, ich hab nicht verstanden und wie die beiden sich nochmal verlieben konnten. Die Vibes waren aber wirklich toll und die Freundschaft zwischen Jamie und Ray? Liebe
Ich habe es geschafft. Das Ding ist, vielleicht hat mich das Buch so belastet, weil depressive Phasen und angespannte Vorwurf-Dynamiken so große Teile der Geschichte waren (und das lässt mich einfach nicht kalt), ABER ich bin an dieses Buch und Genre ganz einfach mit einer anderen Erwartungshaltung rangegangen. Das hier ist ein Buch über das Paar, in das ich mich im ersten Band verliebt habe. Und dann soll ich ihnen für locker 3/4 des Buches dabei zusehen, wie sie unglücklich sind? Sich unglücklich machen? Sorry, but I didn’t sign up for that. Ich fand es also wirklich unschön, das Leseerlebnis. Aus Hoffnung, dass sie sich endlich zusammenfinden und eine Lösung erarbeiten, habe ich weitergelesen. Aber meine Güte, hat das gedauert! Wenn ich so eine Beziehungsdynamik will, lese ich Contemporary Literary Fiction, nicht New Adult Romance. Es waren auch einige Lebensweisheiten drin und Josi schreibt Traurigkeit und angespannte Beziehungen unglaublich gut - es war nur überhaupt nicht das, was ich erwartet oder mir gewünscht habe. Naja. Next one. Und in Zukunft vielleicht kein Second Chance mehr für mich?
Wundervoll und mit einer riesengroßen Portion Herzschmerz...
Ich habe Band 1 dieser Dilogie ja absolut geliebt und war völlig schockiert bei dem Ende mit dem Josi uns bei Band 1 zurückgelassen hatte. Dann auch noch zu erfahren, dass "Wildest Dreams" 2 Jahre NACH diesem Ende spielt hat mir fast den Boden unter den Füßen weggerissen. 😩 Genau mit diesem Gefühl bin ich dann auch in den zweiten Band der Reihe gestartet und hatte eigentlich die ganze Zeit Bauchschmerzen, denn so hasserfüllt wie die beiden zu einander waren und so angespannt wie die ganze Atmosphäre in diesem Buch war, hätte es mich auch nicht gewundert, wenn die beiden gar kein Happy End mehr miteinander gefunden hätten und irgendwie hatte ich es auch schon fast abgeschrieben. 😢😅
Fakt ist, so viel Herzschmerz und Unruhe dieses Buch mir auch beschert hat, es wird mir definitiv noch ganz lange im Gedächtnis bleiben und auch wenn es schmerzvoll ist, ist diese Reihe definitiv eine Empfehlung meinerseits, denn hier stecken viel Gefühl und Emotion, zwischenmenschliche Beziehungen, die höchsten Höhen und die dunkelsten Tiefen drin. ✨
Was für eine Achterbahnfahrt, oh man! Die letzten 100 Seiten made my cry. Aber der zweite Teil war trotz dem ganzen Hin und Her und der Tatsache, dass ich eigentlich nicht sooo der Fan von Second Chance bin, für mich nochmal besser als der erste. Vor allem die Sprüche von Mila und Ray, comedy queens 💅 Und die References zu Josis erster Reihe?? I was so surprised. Lieb die Charaktere sehr, auch wenn sie ein bisschen weniger misscommunication vertragen hätten - aber so war es wenigstens realistischer. Nur die Kapitel könnten etwas länger sein, und ich bin zwar Fan von wechselnden POVs, aber teilweise jeder Absatz im Wechsel zwischen Tara und Jaimie war schon ein bisschen too much. Trotzdem all in all eine tolle Reihe mit traumhaftem Setting 🫶🏼
This entire review has been hidden because of spoilers.
Auf den zweiten Teil der Wild Hearts Reihe freute ich mich sehr und wurde zudem positiv überrascht. Ein Mix zwischen streiten, lieben und vielen Tränen. Ich fühlte mit Tara und Jaimie mit und es zog mich von Anfang bis Ende in den Bann. Es war so traurig und schön zugleich! Eine Herzensempfehlung meinerseits. Ach, könnte ich es nochmals zum ersten Mal lesen...
Mir hat der 2. Band schon etwas besser gefallen, wie der 1.. Das Setting + die Szenen mit den Tieren waren einfach nur süß. Allerdings fand ich das Verhalten von Tara + Jaimie teilweise zu kindisch. Die beiden haben mich schon genervt.
Leider kann ich die Reihe nicht wirklich empfehlen. 😕 3,5 Sterne ⭐️
Wenn wilde Herzen und atemberaubende Natur aufeinandertreffen
Zwei Jahre sind vergangen, seit Tara Kanada überstürzt verlassen musste. Zwei Jahre, seit Jaimie und sie sich zuletzt gesehen haben. Auch wenn die Zeit in Kanada mit schmerzhaften Erinnerungen verbunden ist, wagt sie einen Neuanfang und zieht nach Vancouver. Als sie dort auf Jaimie trifft, ist sie schockiert. Obwohl sie weiß, dass er immer noch verletzt ist, kann sie sich nicht von ihm fernhalten. Doch er hat sich verändert. Was ist passiert, dass er so gebrochen wirkt? Während Tara sich bemüht, einen Job in einer Tierklinik zu finden, kämpft Jaimie zusehends mit den Schatten seiner Vergangenheit. Bei einem gemeinsamen Ausflug in die Berge flammen alte Gefühle wieder auf, und einen wunderbaren Moment lang sieht es so aus, als würde ihre Liebe eine zweite Chance bekommen. Doch manche Wunden heilen nie vollkommen ...
Meine Meinung:
Nach dem Ende des ersten Bandes der “Wild Hearts”-Reihe war ich sehr gespannt, wie es mit Tara und Jaimie weitergehen wird. Der erste Band hat mit einem schlimmen Cliffhanger geendet, weswegen ich es kaum erwarten konnte weiterzulesen.
Das Cover vom zweiten Band finde ich auch unglaublich schön. Ich liebe es, wie Band Eins und Zwei ein Cover ergeben und wir ein vollständiges Ahornblatt haben, was im Regal zusammen einfach nur wunderschön aussieht. Auch passt die Farbe des Buches einfach perfekt zum Herbst und auch zum Setting von Kanada.
So treffen wir hier nach dem zwei Jahre, zwischen der Handlung von Band Eins und Band Zwei vergangen sind wieder auf Tara und Jaimie, was interessant war, da man so auch in gewisser Weise sehen konnte, wie sie sich nach den Jahren weiterentwickelt haben und was sich verändert hat. Aber im Allgemeinen fand ich dass Tara und Jaimie auch in diesem Buch eine gute Entwicklung durchgemacht haben.
Die Handlung fand ich insgesamt gut. Ich muss leider zugeben, dass mich Band Zwei nicht so sehr packen konnte, wie es im ersten Band der Fall war, was ich etwas Schade fand. Dies lag vor allem an der fehlenden Kommunikation zwischen Jaimie und Tara, da viele Probleme einfach hätten gelöst werden können, wenn sie miteinander gesprochen hätten. Dies hat auch für Drama gesorgt, das nicht hätte sein müssen. So würde ich sagen, dass ich ungefähr die Hälfte des Buches einige Probleme mit der Geschichte hatte. Zum Ende hin hat mir das Buch allerdings besser gefallen, da ich das Gefühl hatte, dass sich da doch etwas getan hat und eine Entwicklung in ihrer Beziehung stattfand, die mir sehr gut gefallen hat. So muss ich auch einfach sagen, dass ich es gut fand zu sehen, wie die Beiden am Ende ihren Weg zueinander gefunden haben. Im ersten Band habe ich sie einfach so sehr geliebt, weswegen ich doch sehr mit ihnen mitgefiebert und gehofft habe, dass alles gut zwischen ihnen wird. So gab es auch so einige emotionale und berührende Szenen, die mich trotz allem begeistern konnten.
Bereits im ersten Band hat es mir sehr gefallen, wie viel Tiefgründigkeit die Autorin in die Geschichte gebracht hat und obwohl es dort mehr um die Tiere, Natur und auch den Tourismus in Kanada ging, hat dies auch hier eine Rolle gespielt, allerdings nicht so wie es im ersten Band der Fall war. Dafür haben wir hier ein anderes Thema das einen großen Raum eingenommen hat und das mir persönlich auch immer sehr Nah geht, da ich selbst Erfahrung damit habe. Somit hat mich dieser Aspekt auch sehr mitgenommen und mich mitfühlen lassen. Ich fand dabei, dass Josi Wismar genau den richtigen Ton getroffen hat und mich dennoch sehr berühren konnte.
Das Setting von Kanada war natürlich auch in diesem Band sehr präsent und konnte mich mitunter am meisten vom Buch begeistern. Ich habe die Beschreibungen einfach geliebt und konnte mir die Orte sehr gut vorstellen. So fand ich es schön, auch wieder an altbekannte Orte zurückzukehren und Tiere und Menschen zu treffen, die bereits in Band Eins da waren.
Der Schreibstil von Josi Wismar hat mir auch in diesem Buch gut gefallen, obwohl ich ein paar kleine Schwierigkeiten mit der Geschichte hatte, kam ich doch sehr leicht durch. Gerade das Setting und die Hoffnung, dass die Beiden ihren Weg zueinander finden werden, haben dafür gesorgt, dass ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Nachdem diese Reihe nun aber beendet ist, bin ich sehr gespannt, zu lesen was als Nächstes von der Autorin kommen wird. Vor allem nachdem diese Reihe mir besser gefallen hat, als die "Amber Falls"-Reihe und ich eine Entwicklung bei der Autorin feststellen konnte, freue ich mich darauf mehr von Josi Wismar zu lesen.
Vor zwei Jahren musste Tara Kanada schlagartig verlassen und hat somit auch ihren Partner Jaimie zurückgelassen. Auch wenn Tara voller Schmerz ist, möchte sie einen Neuanfang in Vancouver starten. Dort angekommen trifft sie erneut auf Jaimie, doch der Schmerz steht ihm in die Augen geschrieben. Jaimie hat sich verändert – er ist nicht mehr derselbe. Tara versucht ihr Leben dennoch in der neuen Tierklinik aufzubauen, doch ausgerechnet Jaimie wird ihr neuer Chef. Es scheint, als würde ihre Liebe eine neue Chance bekommen, doch da gibt es noch die Wunden, die immer noch nicht geheilt sind….
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal erhalten, vielen Dank dafür! Das beeinflusst jedoch in keiner Weise meine Meinung!
Tara mochte ich auch in diesem Band wieder richtig gerne. Auf jeder einzelnen Seite spürt man ihren Schmerz und wie viel Mut und Tapferkeit sie aufbringt, um ihr Leben wieder in Vancouver aufzubauen. Die Arbeit mit den Tieren ist für Tara alles und ich habe es geliebt, wie liebevoll sie mit diesen Wesen umgegangen ist. Beim Lesen merkt man, dass Tara einfach für die Arbeit in dem Rescue Center gemacht ist. Tara hat sich im Laufe des Buches weiterentwickelt und das hat mir gut gefallen. Natürlich ist da auch der Schmerz, der sie zu einer anderen Person gemacht hat, aber dennoch hat sie ihren ganz eigenen Weg für sich gefunden.
Bei Jaimie habe ich mich oft gefragt: Warum redet er nicht? Warum spricht er nicht über die Dinge, die ihn belasten? Und wenn ich ehrlich bin, kann ich es mittlerweile verstehen. Er hat jahrelang dicht gemacht und hat sich ganz alleine mit seinem Schmerz und seinen Sorgen auseinandergesetzt. Er konnte die Hilfe einfach nicht annehmen. Jedoch merkt man, dass auch seine Entwicklung im Laufe des Buches stetig voran geht. Auch wenn er zu Beginn keine Hilfe annehmen kann, lernt er Stück für Stück, dass es mehr als okay ist, Hilfe anzunehmen und auch Gefühle zu zeigen. Ich habe einen großen Platz für Jaimie in meinem Herzen!
Der Schreibstil von Josi Wismar war für mich nicht neu, da ich bisher jedes Buch der Autorin gelesen habe. Trotz allem konnte sie mich auch in diesem Buch wieder komplett in den Bann ziehen. Josi Wismar hat einen fesselnden, emotionalen und gefühlvollen Schreibstil, sodass man beim Lesen eine Achterbahnfahrt der Gefühle durchlebt! Auch der Lesefluss wurde hierbei in keiner Weise gestört, sondern durch den tollen Schreibstil positiv unterstützt. Ich klebte beim Lesen regelrecht an den Seiten und wollte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
,,Wildest Dreams‘‘ war für mich eine langersehnte Fortsetzung, die mich restlos begeistert hat. Ich habe die Spannungen zwischen Tara und Jaimie geliebt, aber auch die witzigen Aktionen, die die beiden sich gegenseitig angetan haben. Ich habe beim Lesen gelacht, geweint und vor allem mit jedem einzelnen Charakter mitgelitten. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und gerade in diesem Buch wird einem das wieder schmerzlich bewusst. Dieses Buch hat meiner Meinung nach eine wichtige Message: Gefühle zu zeigen ist mehr als okay und jeder hat das Recht dazu, Hilfe anzunehmen und zu erhalten. Und dabei ist es ganz egal, welches Geschlecht etc. man hat. Danke für dieses schöne Buch, Josi!
Ich wollte es unbedingt lieben Nachdem mir Band 1 der Wild Hearts-Dilogie wirklich gut gefallen hat, war meine Vorfreude auf die Fortsetzung groß. Leider konnte mich dieser zweite Band nicht so überzeugen, wie ich es mir erhofft hatte – der Funke wollte einfach nicht überspringen.
— Achtung, mögliche Spoiler! —
Die Geschichte setzt zwei Jahre nach den Ereignissen von Band 1 ein. Nachdem Tara Hals über Kopf Kanada verlassen hat, steht sie nun wieder an einem Wendepunkt. Mit gepackten Koffern kehrt sie nach Vancouver zurück, um sich dort ein neues Leben aufzubauen. Jaimie hingegen scheint in der Vergangenheit steckengeblieben zu sein. Er arbeitet in einem Coffee Shop, versprüht schlechte Laune und wirkt emotional festgefahren.
In Rückblicken erfahren wir, wie die beiden auseinandergegangen sind – die Entfernung, Zeitverschiebung und persönliche Traumata haben die Beziehung langsam zerfallen lassen. Diese Rückblenden liefern zwar wichtige Hintergründe, konnten mich aber nicht emotional mitreißen.
Ein großes Problem war für mich, dass die Themen, die im ersten Band so zentral waren – wie der Kampf, einen Nationalpark zu errichten und ein Wellness-Resort zu verhindern – nur noch als Randnotiz auftauchen. Stattdessen drehen sich Tara und Jaimie in einem endlosen Kreislauf aus Missverständnissen, kindischen Streichen und unausgesprochenen Gefühlen. Die Spannung zwischen ihnen wird aufgebaut, nur damit sie sich immer wieder ignorieren, nicht miteinander reden und letztlich in vorhersehbaren Situationen aufeinanderprallen.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Entwicklung ihrer Beziehung. Sie landen plötzlich miteinander im Bett, nur um die Verbindung gleich wieder abzubrechen. Besonders irritierend fand ich Jaimies Aussage: „Ich werde dich immer lieben. Aber ich will nicht, dass du jemals wieder Teil meines Lebens wirst.“ – und das schon zur Hälfte des Buches. Diese Achterbahnfahrt aus „Nähe und Distanz“ wiederholt sich mehrfach, ohne dass es wirklich vorangeht. Beide leben ihr Leben weiter, bewältigen ihre Probleme, nur um wieder zueinandergeführt zu werden – und der Zyklus beginnt erneut.
Als Tara schließlich erkennt, dass sie Jaimie liebt, scheint es, als ob die Geschichte endlich eine Wendung nehmen könnte. Doch stattdessen folgt eine erneute Abfuhr. Es fühlt sich an, als würde die Handlung immer wieder auf der Stelle treten, ohne eine zufriedenstellende Entwicklung für die beiden Figuren.
Leider hat mich der zweite Band der Wild Hearts-Dilogie mehr frustriert als begeistert. Die fehlende Kommunikation zwischen den Figuren, die sich ständig wiederholenden Konflikte und der Verlust der Themen, die Band 1 so stark gemacht haben, lassen die Geschichte für mich unrund wirken. Zwar sind Ansätze wie Heilung und Traumabewältigung vorhanden, doch fehlte mir der rote Faden, um wirklich mitfühlen zu können.
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Wildest Dreams – Die Geschichte von Tara und Jaimie
Kurzmeinung 'Wildest Dreams' ist eine Achterbahn der Gefühle! Eine Geschichte, die zeigt, dass man Menschen zwar verlieren, aber auch wiederfinden kann.
Rezension Wildest Dreams ist der zweite und letzte Band der ‘Wild Hearts‘-Dilogie. Seit den Geschehnissen in Wandering Hearts sind bereits zwei Jahre vergangen und zwischen Tara und Jaimie herrscht inzwischen Funkstille. Zu viel ist seit Taras Rückkehr nach Deutschland passiert und es wurden Dinge gesagt, die nicht so leicht zu verzeihen sind. Als Tara sich dazu entschließt, nach Kanada – genauer gesagt Vancouver – auszuwandern, hat sie keine Sekunde lang vermutet, in dieser Stadt eines Tages Jaimie über den Weg zu laufen. Aber vor allem hätte sie nicht damit gerechnet, dass seine bloße Anwesenheit in der selben Stadt in ihr ein absolutes Gefühlschaos anrichtet. Genau wie Tara hat auch Jaimie nicht erwartet, ihr nochmal zu begegnen. Er wollte die Vergangenheit einfach nur vergessen und nie wieder über das reden, was damals passiert ist. Aber auch Jaimie muss den Tatsachen ins Auge sehen und erkennen, dass über solche Dinge zu sprechen, manche Wunden heilen kann. Und vielleicht brauchen die beiden nur einen kleinen Schubs von einer gemeinsamen Freundin, damit dies endlich seinen Lauf nimmt...
Was ich über die beiden Protagonisten denke Tara Lau – Tara hat nicht nur im letzten Band, sondern auch in diesem sehr viel Mut und Tapferkeit bewiesen. Außerdem fand ich es toll zu sehen, wie sehr sie bei der Arbeit mit Wildtieren aufgeht! Sie ist einfach für Kanada und das Leben in einem Rescue Center gemacht. Und ich mochte an ihrem Teil der Geschichte auch, dass sie so viel Unterstützung von Mila, Zoey und Beth bekommen hat. Jaimie Fredrickson – beim Lesen gab es so einige Momente, in denen ich Jaimie einfach schütteln wollte, damit er mal wieder klar denken kann. Ich fand es unglaublich traurig, dass er sich selbst in der Trauer und dem Herzschmerz so verloren hat, dass er wie ein anderer Mensch rübergekommen ist. Daher war ich sehr froh, dass manche Freunde noch immer für ihn da sind und ihn aufgefangen haben.
Das ist mein persönliches Lieblingszitat „Dieser Blick von ihm ließ die Welt stillstehen, und gleichzeitig konnte ich es nicht erwarten, dass sie sich immer weiterdrehte, weil ich noch so viele Sekunden mit ihm haben wollte.“ – Wildest Dreams, Seite 391
Habt ihr Wildest Dreams bereits gelesen? Wenn ja, was haltet ihr von der Geschichte und den Charakteren? Wenn nicht, ist es schon auf eurer Lese-Liste?
Warum habe ich mich für das Buch entschieden? Der erste Band hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt wissen musste, wie es zwischen Tara und Jaimie weiter geht.
Cover: Das Cover hätte mich jetzt auf den ersten Blick nicht ganz so angesprochen. Es passt zwar perfekt zum Inhalt und zeigt auch gut, dass die Handlung in Kanada spielen wird, jedoch habe ich es bis zum besagten Talk mit der Autorin nie wahrgenommen. Es passt gut zu dem des ersten Teils.
Inhalt: Nachdem Tara überstürzt Kanada verlassen musste, lebte sie zwei Jahre in Deutschland. Dann beschließt sie, einen Neuanfang in Kanada zu wagen und trifft dort unerwartet auf Jaimie. Er ist immer noch verletzt und will nichts mehr mit ihr zu tun haben. Sie kann sich allerdings nicht von ihm fernhalten, egal ob sie will oder nicht.
Handlung und Thematik: Ich bin auch hier wieder sehr begeistert von der Story! Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite mitreißend, wenn mich auch die schlechte Stimmung zwischen den Protagonisten etwas gebremst hat. Die Story um die Tier-Auffang-Stationen und die Forschungsreise konnten mich ebenfalls wieder sehr begeistern. Es gab einiges Unerwartetes und das Ende passte perfekt.
Charaktere: Sowohl in Jaimie als auch in Tara konnte man sich durch den Ich-Perspektivenwechsel direkt wieder gut hineinversetzen. Sie haben sich beide durch die Ereignisse verändert und es war dennoch bei beiden sehr authentisch. Auch die Nebencharaktere hatten die notwendige Tiefe.
Schreibstil: Josi Wismars Schreibstil begeisterte mich wieder direkt. Durch die Einfachheit wurde ich wieder direkt mitgerissen und nicht mehr losgelassen. Mich bremste ein wenig die Stimmung zwischen den Charakteren, aber nur weil ich mir so sehr Harmonie gewünscht hätte für die beiden. Es gab einige Wendungen und die Charaktere waren authentisch. Durch die vielen bildlichen Beschreibungen konnte ich mich gut in Kanada reinträumen und ich würde selbst gerne mal hinreisen. Das Ende war rund und die Dilogie dadurch perfekt! Schade, dass wir uns nun verabschieden müssen.
Persönliche Gesamtbewertung: Schönes Ende für eine schöne Dilogie. Ich bin etwas traurig, dass wir nun Abschied nehmen müssen. Von mir gibt’s eine Leseempfehlung!
Wildest Dreams ist der finale Band einer aufeinander aufbauenden Dilogie. Die Bände laqssen sich also nicht unabhängig voneinander lesen. Im ersten Band geht es um Tara, die Tiermedizin studiert, um eines Tages die Familienpraxis zu übernehmen. Als sie beschließt, für ein Praktikum nach Kanada zu gehen, kommt es zu einem heftigen Streit mit ihren Eltern. Dennoch bricht Tara auf. Kurz nach ihrer Ankunft soll sie ausgerechnet Jaimie, den mürrischen Ranger, der sie von Anfang an nicht leiden kann, auf eine Forschungsreise begleiten. Auf ihrem Weg durch die Rocky Mountains, vorbei an versteckten Wasserfällen und atemberaubenden Seen, müssen sie auf engstem Raum miteinander auskommen. Langsam taut Jaimie auf, und zwischen den beiden knistert es gewaltig. Bei ihrer Rückkehr jedoch droht die Seifenblase, in der sie sich befinden, jäh zu zerplatzen, als sie sich mit der Realität und schmerzhaften Wahrheiten konfrontiert sehen.
Den Schreibstil der Autorin mag ich richtig gerne. Allerdings hat mir in diesem Buch die Perspektive zwischen den beiden Hauptfiguren zu schnell gewechselt, also zum Teil schon nach einer halben Seite oder weniger. Das hat ziemlich für Unterbrechung in meinem Lesefluss gesorgt. Tara und Jaimie haben über den Hauptteil des Buchs eigentlich überhaupt nicht miteinander geredet und am Ende wurde alles ziemlich schnell abgehandelt. Generell hätte ich mir gewünscht, dass die Thematiken vom ersten Band einfach nochmal mehr aufgegriffen werden, als sie das dann letztendlich wurden. Auch wenn mir der Plot im ersten Band wesentlich besser gefallen hat, konnte mich das Buch trotzdem vor allem am Ende emotional berühren und ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.
Ich habe den ersten Band absolut geliebt und hätte den zweiten Band wirklich gerne genauso in mein Herz geschlossen, dieser kam für mich allerdings nicht an a den ersten Band heran. Die Reihe würde ich alleine für den grandiosen ersten Teil dennoch empfehlen!
Josi's Schreibstil ist auch im 2. Band wieder super angenehm zum Lesen gewesen und alles dazu aus meiner Review zu Wandering Hearts trifft nach wie vor zu. Ein Aspekt, auf den ich bei meiner eigenen Ausdrucksweise wert lege und deshalb auch in Josi's Büchern super schätze, ist die Genderneutrale Berufsbezeichnungen (Mitarbeitenden usw....)! 🏳️🌈
Im Vergleich zu Band 1 war Wildest Dreams keine leichte Kost: Von Anfang an befanden sich Tara und VOR ALLEM Jamie in dieser Abwärtsspirale, die sich mit ein paar einzelnen Hochs auch bis fast zum Ende durchzieht.
Es war teilweise so schmerzvoll zu lesen, wie die beiden sich immer wieder voneinander wegstoßen, sich verletzen, bis sich Ihre Wege irgendwann getrennt haben. Die Szene am Lagerfeuer... Ufff! Dabei habe ich mir immer wieder gefragt, WARUM REDET IHR NICHT GESCHEIT MITEINANDER??? IHR LIEBT EUCH DOCH. Auf der anderen Seite konnte ich es auch nachvollziehen: Keiner von beiden hatte sein Trauma aufgearbeitet, was, eine Beziehung zu führen kaum möglich macht. Zum Glück waren Mila und Ray für sie da, denn wo es ohne die beiden für Tara und Jamie hingegangen wäre will ich glaube ich gar nicht so genau wissen... 😵💫
Aus diesem Grund fand ich das Beinahe-Ende, in dem sie sich dazu entschieden haben, erst an sich selbst zu arbeiten, und dann zueinander zurückzukommen, so realistisch. Ehrlich gesagt wäre ich an diesem Punkt auch mit einem Ende der Geschichte fein gewesen. Dass sie dann plötzlich doch ready für eine Beziehung waren, hat mich irgendwie gestört. Da es dieses doch "etwas andere Ende", was wir hätten bekommen können, wieder ins Wanken gebracht hat. 🤷🏼♀️
Last but not least, hat mich die verbesserte Familiendynamik von Tara und Jamie sehr happy gemacht. Die beiden haben es einfach verdient, glücklich zu sein! 🫂
Der zweite Band dieser Dilogie setzt genau da an, wo Wandering Hearts aufgehört hat, und vertieft die Themen, die im ersten Teil nur angedeutet wurden. Es geht um die schwierige Reise beider Charaktere, die sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen müssen, während sie gleichzeitig versuchen, ihre Liebe zueinander neu zu entdecken. 💫💔
Besonders beeindruckt hat mich die realistische Darstellung von Traumata und deren Einfluss auf zwischenmenschliche Beziehungen. Tara und Jaimie sind so viel mehr als nur ein Liebespaar, sie sind zwei Menschen, die lernen, mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen und sich dabei immer wieder in die Arme des anderen zu flüchten. 🌹💞
Die Idee von "Second Chance" wird hier auf eine Weise erzählt, die ich nicht nur emotional ansprechend fand, sondern die auch die Realität von Missverständnissen und dem Kampf gegen eigene Ängste widerspiegelt. Trotz des ganzen Hin und Hers bleibt die Geschichte auf eine erfrischende Weise ehrlich und ungeschönt. Es wird klar, dass wahre Liebe nicht immer sofortige Lösungen bringt, sondern dass es Zeit braucht, sich selbst zu heilen, um wirklich füreinander da sein zu können. ⏳💔
Josis Schreibstil ist ein weiteres Highlight des Buches. Sie schafft es, die emotionalen Höhen und Tiefen so lebendig und greifbar zu machen, dass man sich in den Gedanken und Gefühlen der Charaktere verliert. Besonders gefallen hat mir der Dialog zwischen Tara und Jaimie. Die Sprüche der beiden sind nicht nur witzig, sondern spiegeln ihre Persönlichkeit wider und bieten immer wieder kleine Momente der Leichtigkeit inmitten der dramatischen und tiefgründigen Themen, die das Buch behandelt. ✨😂
Die Wechsel zwischen den Perspektiven von Tara und Jaimie bieten Einblicke in ihre jeweiligen inneren Konflikte, was die Geschichte noch fesselnder macht. 🔄💭
Wildest Dreams hat mich emotional sehr mitgenommen. Ich habe sowohl geweint als auch gelacht, und die komplexen Gefühle der Charaktere haben mich tief berührt. Die Darstellung der Heilungsprozesse, die Tara und Jaimie durchmachen, hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich seinen eigenen Wunden zu stellen, um wirklich weiterzukommen. Besonders die Botschaft, dass Liebe nicht alle Probleme löst und man sich auch Hilfe suchen sollte, hat mich unfassbar berührt - denn das ist so wahr! In einer Welt, in der wir oft denken, dass Liebe alles heilen kann, zeigt dieses Buch, dass wahre Heilung mehr erfordert – und manchmal braucht es dazu auch therapeutische Unterstützung. 😢💪💖
Ich mochte die zufälligen Begegnungen zwischen den beiden sehr, obwohl sie teilweise unrealistisch wirken könnten. Doch für mich hat es die "Magie" der Lovestory noch verstärkt, weil es genau das Gefühl vermittelt hat, dass Tara und Jaimie einfach füreinander bestimmt sind und immer wieder zueinander finden – trotz aller Hindernisse. Es war schön zu sehen, wie das Buch die Bedeutung von Selbstfindung, Heilung und gegenseitiger Unterstützung betont, ohne dabei den romantischen Aspekt zu vergessen. 🌈🌟
Fazit: Insgesamt hat mir Wildest Dreams nicht nur wegen der packenden Handlung gefallen, sondern auch aufgrund der emotionalen Tiefe und der authentischen Charaktere. Es ist ein Buch, das einem zeigt, wie wichtig es ist, sich selbst und andere zu verstehen, auch wenn es schwerfällt. Für mich sogar besser als Band 1! ⭐⭐⭐⭐⭐
Danke an das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.
Eigentlich als Buddyread geplant, fiel es mir unglaublich schwer, mit der Geschichte warm zu werden. Während meine Buddyread-Partnerin Natascha längst fertig war, habe ich über 1,5 Monate länger gebraucht. Die Stimmung war für mich leider geprägt von negativen Schwingungen und unnötigen Konflikten. Der Schreibstil war okay, aber inhaltlich konnte er mich nicht fesseln. Einzig der Aspekt rund um Tierschutz & Umwelt war wieder schön geschrieben, das bleibt ein Pluspunkt der Reihe. Wenn ich das Buch in zwei Wörtern beschreiben müsste: Kindergarten & Misskommunikation. Und zwar auf einem ganz neuen Niveau. Auf knapp 350 Seiten gab es fast nur Streit, Sticheleien und weiteres Nachtreten. Zum Schluss hin wurde es zwar noch emotional, aber das konnte das Ruder für mich leider nicht mehr herumreißen. In meiner Rezension zu Band 1 habe ich noch geschrieben: „Ich hoffe wirklich sehr, dass sie in Band 2 nicht ihre ganzen Sympathiepunkte verliert 🥹“. Und was soll ich sagen? Beide haben alle Sympathiepunkte verloren. Ich war von Tara und Jamie eigentlich nur noch genervt. Besonders Taras Entscheidungen fand ich maximal egoistisch. Hätte sie am Ende von Band 1 nur eine Minute nachgedacht, hätte Band 2 so viel schöner werden können! Einzig die Nebenfiguren haben es gerettet: Vor allem Ray hat mein Herz 🤍🫰🏻.
Leider alles in allem ein Flop für mich. Die Befürchtung aus Band 1 hat sich bestätigt: Die Charaktere haben für mich ihren Charme verloren. Trotz der tollen Themen wie Umweltschutz bleibt ein enttäuschter Beigeschmack, ich hätte mir für die Geschichte etwas ganz anderes gewünscht.
Nachdem ich den ersten Band der Reihe unfassbar gut fand, habe ich sofort mit diesem Buch beginnen müssen. Josi Wismar hat mich wieder mit ihrem bildlichen und anschaulichen Schreibstil in ihren Bann ziehen können. Der anfängliche Wechsel zwischen den verschiedenen Zeiten war der perfekte Einstieg, um die Lesenden nach dem Zeitsprung abzuholen und zu zeigen, was in der Zwischenzeit passiert ist. Allerdings fand ich die Protagonisten zwischenzeitlich wirklich sehr anstrengend und kindisch. Gerade im mittleren Teil des Buches fand ich das störend und hatte wirklich überlegt, das Buch vorerst zu pausieren. Zum Ende der Geschichte wurde das dann wiederum etwas besser. Zwar haben die Protagonisten trotzdem oft miteinander geredet, ohne miteinander zu reden, aber dafür waren die Gespräche mit den Nebencharakteren richtig, richtig gut. Wobei ich mich bei einem Charakter bis zum Ende fragte, ob er nicht nur in Jaimies Einbildung existierte, weil dieser für mich irgendwie nicht so greifbar wirkte. Auch die letzten Kapitel wirkten auf mich etwas gehetzt und schnell abgearbeitet, da hätte ich mir ein paar Details mehr gewünscht. Grundlegend war der Aufbau der Story und die behandelten Themen aber schön. Es war sehr emotional, spannend und tiefgründig. Ich war sehr glücklich, dass die Charaktere aus dem ersten Band wieder auftauchten und noch mehr Tiefe bekamen. Sie waren eine absolute Bereicherung für die Geschichte! Als Abschluss der Dilogie war das Buch gut. Es kam auf gar keinen Fall an den ersten Band heran, aber man kann es durchaus lesen.
Eine emotionale Achterbahnfahrt voller Tiefe und Echtheit 💔❤️🩹
Dieses Buch ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die alles in mir wachgerufen hat – Wut, Freude, Trauer und alles dazwischen. Die reichhaltige Palette an Emotionen hat mich sofort in den Bann der Geschichte gezogen, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Die Gefühle der Protagonisten sind so authentisch und greifbar dargestellt, dass man als Leser:in tief mit ihnen mitfühlt und ihre Handlungen versteht. Es ist nachvollziehbar, warum Jaimie beispielsweise nichts mehr mit Tara zu tun haben wollte, um sich und sein Herz zu schützen – eine Entscheidung, die viele in seiner Situation wohl ähnlich getroffen hätten. Auch Taras Mangel an emotionaler Kapazität, sich während des Kampfs mit dem Tod ihrer Mutter zugleich noch um Jaimies Probleme zu kümmern, ist erschütternd und realistisch dargestellt.
Besonders gefällt mir, dass das Buch deutlich macht: Liebe allein löst nicht alle Probleme und Traumata. Es braucht persönliche Arbeit, den Mut, sich mit den eigenen Wunden auseinanderzusetzen, und die Bereitschaft zur Selbstheilung. Die Geschichte zeigt zudem, wie wichtig es ist, dass man sich auch therapeutische Hilfe sucht, ohne dies als Schwäche zu betrachten – und dass dies ebenso für Männer gilt.
Diese Geschichte hat mich tief berührt und ist für alle, die emotionale, authentische Erzählungen lieben, absolut empfehlenswert.
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Ich war sehr gespannt, wo der zweite Band der Reihe hinführt. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die kurzen Kapitel und die wechselnden Sichtweisen. Da man beide Protas schon kennt, war es sehr gut, diese vielen Wechsel zu haben. Der Schreibstil war wieder super angenehm und leicht zu lesen. Ich fand die Art, wie es von einem Kapitel zum anderen, oder von einer Perspektive zur anderen wieder die Gedanken des Vorgängers aufnahm mega genial. Das Buch liest sich super leicht und man kann gar nicht aufhören weil es mich in den Bann gezogen hat.
Nun das grosse ABER: ich bin kein Fan von mehrteiligen Liebesgeschichten, dauert es mir oft zu lange und wird unnötig in die Länge gezogen. Leider ist es hier auch der Fall. Ich fand es gut, gab es eine Problematik (Trauer) und es musste eine Lösung dafür geben (Liebe alleine reicht nicht). Trotzdem war es mir zu fest hin und her, und ein klärendes Gespräch unter Erwachsenen hätte einfach geholfen. Dazu kam, dass das wunderschöne Kanadasetting nicht mehr so oft vorkam, was ich im Vorgänger geliebt habe. Ich finde die Geschichte insgesamt ganz gut, aber von mir aus, hätte man besser einen Band mit etwas mehr Seiten gemacht und dafür etwas mehr aus Band 2 gestrichen.
Eine schöne Lovestory, wenn auch mit einigen Hindernissen, welche für mich nicht nötig gewesen wären.
Nachdem ich letzten Monat »Wandering Hearts�� gelesen und geliebt habe, habe ich mich diesen Monat schon sehr auf »Wildest Dreams« gefreut. Es ist Band 2 einer zusammenhängenden Dilogie (ihr könnt die Bücher also nicht unabhängig voneinander lesen 👀). Tara und Jaimie sind mir nach dem ersten Band einfach total ans Herz gewachsen und ich wollte wissen, wie es mit den beiden weitergeht.
»Wildest Dreams« ist genauso slow burn wie »Wandering Hearts«, aber auf einer ganz anderen Ebene. Hier geht es sehr viel um Heilung Verarbeitung und ich habs sehr geliebt. Man könnte sagen, dass die ganzen zufälligen Begegnungen too much sind, weil es irgendwann unglaubwürdig wirkt, aber genau das hab ich so sehr gemocht. Nicht, weil es unrealistisch wurde, sondern weil ich das Gefühl hatte, dass die Szenen nur bestärken, dass die beiden einfach füreinander gemacht sind und zusammengehören 🥹 Sie finden halt immer wieder irgendwie zueinander und das mochte ich einfach sehr.
Insgesamt hab ich die Dilogie wirklich sehr geliebt. Ich mochte das Setting in Kanada, die Konflikte, die Charaktere, die Thematik, die Gefühle, den Schreibstil und eigentlich einfach alles. Definitiv zu empfehlen! 🫶🏼
der schreibstil und die emotionale tiefe in dem buch haben mir sehr gefallen. ich mochte, dass sich mehr mit den gefühlen und emotionen auseinandergesetzt wurde und man sich somit auch gut in tara & jamie reinversetzen konnte. allerdings hat mir der rote faden in dem buch irgendwie gefehlt. es ging um die persönliche entwicklung der figuren, ja - aber irgendwie gab es für mich immer noch so viele offene fragen aus band 1 durch den cliffhanger und das wurde erst auf den letzten 15 seiten halbwegs geklärt. das kam mir dann zu abrupt und spät vor, so als wäre es im letzten moment erst eingefallen, dass man dazu noch etwas schreiben muss. auch das ständige on-off zwischen tara & jamie hat für mich viel zu sehr das ganze buch eingenommen. man hätte schon viel eher zur aussprache kommen können und den fokus dann wieder mehr auf die natur & das naturschutzgebiet legen können. das hätte das buch für mich mehr abgerundet, denn ich fand es wirklich schade dass kanada im zweiten teil gar nicht mehr so wichtig war
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Nach dem Cliffhanger von Band eins musste ich das Buch natürlich sofort lesen. Die gesamte Handlung war fesselnd und emotional weshalb ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ich denke das spricht sehr für das Buch! Ich fand den ersten Band zwar etwas stärker als den zweiten, mir hat Taras und Jamies Entwicklung trotzdem sehr gefallen. Ich konnte mit beiden gut mitfühlen und habe durchgehend mitgefiebert. Dazu hat besonders Josi’s wunderschöner Schreibstil beigetragen. Sie schafft es irgendwie immer die richtigen Worte für komplizierte, emotionalen oder schöne Momente zu finden. Im Verlauf des Buches wurde auch langsam wieder das schöne Setting mit den Tieren wieder aufgenommen, was mir in Band 1 bereits sehr doll gefallen hat. fazit: Ein wunderschönes, emotionales und fesselndes Buch. Ich war von Band eins an begeistert von dem einzigartigen Setting und der Handlung. Bitte lest die Bücjer, wenn sie euch ansprechen! Es lohnt sich sehr!!
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Wunderschönes Buch, sehr nahbare Charaktere, nicht die klassische Liebesgeschichte, sehr gut gelungene Fortsetzung... Mir gefällt, wie Josi "typische" Erwachsene in ihren Zwanzigern kreiert hat, aber die doch sehr individuell und ganz eigen sind. Der Spagat zwischen Trauer, Liebeskummer, den Struggel der Zwanzigjährigen und den wundervollen Seiten des Lebens wie Freunde, Liebe, Erfahrungen etc. ist einfach nur super geraten. Zu dem Setting muss ich, glaube ich, schon gar nichts mehr sagen. Einfach Wow!
Mir gefällt auch, dass es bis zum Ende noch offen ist, wie es mit den beiden ausgeht und der Epilog setzt dem ganzen Buch die Krone auf.
Josi hat echt das Zeug zur Lieblingsautorin! Bin sehr gespannt auf ihre nächsten sowie älteren Werke.
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Ich mochte den ersten Teil der Wild Hearts-Reihe sehr gerne. Beim zweiten Teil habe ich mich minimal schwerer getan. Es war mir ein wenig zu viel hin und her. Sowohl von der Geschichte selbst als auch aufgrund der verschiedenen POV. Der Wechsel zwischen den Erzählperspektiven von Tara und Jaimie hat mich etwas überfahren. Es wurde in den Kapiteln mehrfach zwischen ihnen gewechselt, teils bereits nach wenigen Sätzen. Das war mir etwas zu viel des guten.
Doch die Geschichte an sich war auch hier wieder ganz süss. Die Natur ist in diesem Teil etwas mehr in den Hintergrund gerückt, dafür haben wir Mila etwas besser kennen gelernt. ⛰️💕
- haters to lovers - Second chance - Forced proximity - Dual pov